Scott Renfro, einer der Zuständigen in punkto Sicherheit bei Facebook (von 2002 bis 2008 war Renfro bei Yahoo), wird in der aktuellen Ausgabe des Spiegels zitiert, dass das Lösen von WhatsApp-Sicherheitsproblemen nun „absolut“ zu den Aufgaben des Sicherheitsteams von Facebook gehören würde. „WhatsApp wird eigenständig bleiben, aber ähnlich wie bei Instagram und anderen Übernahmen werden wir eng zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass wir sichere Anwendungen bauen“, so Renfro im Interview.
Auch könnte es sein, dass WhatsApp in das „White Hat Bounty Programm“ kommt, hierbei zahlt Facebook an Sicherheitsexperten, die Sicherheitslücken aufdecken, je nach Sicherheitsloch einen Finderlohn. Angesprochen auf den NSA-Skandal meint Renfro, dass man sich ständig in einem Wettrüsten befinde – die größte Herausforderung bestehe darin, eine sichere Kommunikation sicherzustellen, die auch „von den Großeltern“ leicht genutzt werden könne.Wie ich schon zur Übernahme von WhatsApp durch Facebook schrieb: in Sachen Sicherheit war die Übernahme das Beste, was den Nutzern passieren konnte – denn jetzt wird WhatsApp noch mehr auf die Finger geschaut.