
Die Warteräume haben logischerweise noch eine weitere Funktion im Gepäck, man kann Livestreams mit einem Startzeitpunkt versehen. Man startet also quasi einen Livestream, die Fans bekommen das mit und erhalten dann noch einmal eine Benachrichtigung, wenn der Broadcaster tatsächlich loslegt. Das klingt sehr viel besser als sich gelangweiltes Warten bis User X im Stream anschauen zu müssen.
Auch können die Streams künftig abwechslungsreicher werden. Denn man kann nicht mehr nur alleine streamen, sondern auch eine zweite Person dazu holen. Ideal für Interviews oder auch andere Konstellationen, in denen die Streamingpartner nicht am selben Ort sind. Das wird für ganz neue Möglichkeiten sorgen.
Die letzte Änderung richtet sich wohl mehr an Privatnutzer, die Facebook animieren möchte, Live öfter zu nutzen. Facebook übernahm sehr früh MSQRD, eine App, die Live-Filter über Videos legt. Hier wird man künftig das „maskierte Bild“ für Facebook Live verwenden können. Hat einen gewissen Fun-Charakter und könnte tatsächlich dafür sorgen, dass Facebook Live auch von denjenigen genutzt wird, die nichts zu sagen haben. Siehe Snapchat.