Facebook: Keine Pläne für WhatsApp-Werbung mehr

Nachdem Facebook den Messenger WhatsApp übernommen hatte, erkannte man ziemlich schnell das Potential, mit diesen Nutzern Geld zu verdienen. Die Idee Werbung in WhatsApp zu schalten, war also eine logische Schlussfolgerung. Laut dem Wall Street Journal und internen Quellen hat man sich von diesen Plänen wohl verabschiedet, das Team aufgelöst und den bereits vorhandenen Code aus WhatsApp entfernt.

Man möchte sich auf WhatsApp-Business konzentrieren und den Austausch zwischen Geschäften und dem Verbraucher ermöglichen. Auch dort wird genug Geld zu verdienen sein. Weiterhin sei es schwierig, Werbung in dem von Mark Zuckerberg angekündigten Alles-in-Einem-Messenger zu integrieren, der komplett E2E-verschlüsselt sein soll.

So ganz werbefrei wird WhatsApp anscheinend jedoch nicht, denn das Thema Werbung im Status ist noch nicht vom Tisch.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

44 Kommentare

  1. Hätte ich nicht gedacht. Da scheint WA Business richtig großes Potential zu haben.

    Hatte nach der Mega Investition in WA eigentlich fest damit gerechnet, dass hier auf kurz oder lang Werbung eingebaut wird.

    Eins ist jedoch klar, man wird den Aktionären in absehbarer Zeit positive Ergebnisse mit WA präsentieren müssen.

    • Vielleicht reicht ja schon die Analyse der Telefonbücher und der sozialen Vernetzung bzw. des Kommunikationsverhaltens aus.

      • Könnte sein, insbesondere in Verbindung mit der Werbung in verbundenen Instagram und Facebook-Profilen.

        Aber wie gesagt, WA war schon eine große Investition – würde mich wundern wenn da die Aktionäre nicht schauen würden.

    • Wenn man bei WhatsApp Cloud-Backup (iCloud bzw. Google Drive) aktiviert hat, werden alle Chatverlauefe nicht-verschluesselt in die Cloud geladen.

      • Das stimmt nicht. Das Backup liegt verschlüsselt bei Google und der dazugehörige Schlüssel bei WhatsApp. Ohne das beide zusammenarbeiten kann keiner von beiden die Daten lesen. Anders ist das auch gar nicht möglich, wenn man – verständlicherweise – den Benutzer nicht zutrauen will, den Schlüssel aufzubewahren.

    • Facebook ist wohl zu der, auch meiner Meinung nach zutreffenden, Einschätzung gekommen, dass das ein sehr gefährlicher Weg ist und man damit schnell Kunden an die Konkurrenz verlieren kann.

      Werbung in einem Messenger würde ich persönlich auch nicht tolerieren.

  2. Ich hab nie verstanden wie das bei WhatsApp mit den Schlüsseln geht. Man wechselt das Handy kann die alten Nachrichten lesen. Bei Threema müssen die mega blöd sein. Wer da seinen Schlüssel sich nicht aufschreibt, wegspeichert verliert alles und taucht nach neuerszellung zwei mal im Telefonbuch auf.
    Bei einer Verschlüsslung kommt es nicht nur auf die Verschlüsselung an.
    Wahrscheinliche ist es lukrativer viele Nutzer zu haben von denen mal alle möglichen Daten bekommt als Werbung einzuspielen und Nutzer zu verlieren.

    • Guter Punkt. Ich habe mich nie intensiver damit beschäftigt aber man in der Tat einfach die Nachrichten lesen, wenn man den Ordner „WhatsApp“ auf das neue Smartphone kopiert. Man benötigt gar nicht den internen Umzug Service auf das neue Smartphone. Bei Threema oder Signal ist das nicht so möglich.

      Denke auch, dass die auch erkannt haben das WhatsApp nur aufgrund der vielen Nutzer funktioniert. Wenn man es sich da einmal verscherzt wie z.B. mit viel Werbung, war es das und die Leute gehen woanders hin und kommen nicht mehr wieder.

    • Wichtig: End-to-End Verschlüsselung bezieht sich bei Whatsapp nur auf die Verschlüsselung in Transit. D.h, auf dem Weg von deinem Handy zu dem deines Chatpartners kann niemand mitlesen. Ist deine Nachricht dann angekommen, wird sie lokal auf dem Handy in einer Datenbank abgespeichert. Dort sind Nachrichten zwar verschlüsselt, mit Root-Rechten kann man den Key aber einfach auslesen.

      Beim Wechsel auf ein neues Gerät kopierst du im Prinzip nur die Datenbank auf dein neues Handy. Der Schlüssel verbleibt vorerst auf deinem alten Gerät. Sobald man sich aber bei WhatsApp authentifiziert (SMS-Code bestätigen), wird der Schlüssel (der sich aus deiner Telefonnummer und ein paar anderen Dingen zusammensetzt) für die lokale Datenbank neu generiert und man hat wieder Zugriff auf die alten Nachrichten. Dieser Schlüssel hat aber nichts mit den Schlüsseln während der Übertragung zu tun. Hier muss man darauf vertrauen, dass WhatsApp (Facebook) diese nicht auf Ihren Servern speichert…

      • Genau das. Deshalb erhaltet ihr auch die Meldung „Die Sicherheitsnummer von xx hat sich geändert…“ Wenn euer Kontakt ein neues Handy bekommt. Damit ändert sich nämlich auch der Key zur Transportverschlüsselung.

    • Das hat nichts mit den Schlüsseln für die e2e Verschlüsselung zu tun und geht so auch in Threema oder Signal, allerdings unterstützen diese Apps Backups, die verschlüsselt sind und den Schlüssel für die e2e Verschlüsselung enthalten.

      Was man bei WhatsApp kopiert, ist ein tatsächlich unverschlüsselter Verlauf. Damit könnte man allerdings auf eine Nachricht, die bereits abgewendet wurde, aber noch nicht ankam, nicht zugreifen.

  3. Schlecht recherchiert und bei den ganzen Skandalen wäre das m. E. auch ein schlechter Zeitpunkt um Werbung zu schalten?

    Der WhatsApp Programmcode der den Meesegner mit Werbung vollpflastert wurde lediglich auf Eis gelegt. An der Absicht, Werbung in WhatsApps Status-Postings einzuführen, hält Facebook weiterhin fest!?

  4. Anscheinend will Facebook aber nicht auf Werbung im Status verzichten: https://macnotes.de/2020/01/17/whatsapp-gibt-auf-doch-keine-werbung/

  5. Es springen ja jetzt schon viele von WA ab! Ich kennen ein halbes Dutzend Leute, die komplett von WA weg sind!

    Keine Entwarnung:
    Wie angekündigt, wird es aber weiterhin Werbung „rund um den Status“ geben – dann wird vielen Bewusst, dass FB alles mitliest was sie schreiben & bekommen! Heute über ein Wohnmobil geschrieben und morgen die Werbung dafür!

    Wer wirklich sicher & werbefrei kommunizieren will, kommt auch weiterhin nicht um die 3.99 EUR für Threema drumherum!

    Die ThreemaApp nutzen schon 8 Mio. Menschen in Deutschland aktiv!

    • Ich lese überall nur was von 5 Millionen weltweit, Ende 2018. Kann mir nur schwer vorstellen, dass die Zahlen 2019 derart in die Höhe geschossen sind. Selbst wenn: niemand, den ich kenne, nutzt ihn. Insofern bringt mir das nix.
      Und das angeblich halbe Dutzend Leute die Du kennst, das wird Whatsapp bzw. Facebook hart treffen.

      • Ah, hier:
        https://buggisch.wordpress.com/2020/01/02/social-media-messenger-und-streaming-nutzerzahlen-in-deutschland-2020/

        WA 44-58 Millionen aktive Nutzer in D, Facebook Messenger 23 Millionen, Telegram 7 Millionen, Threema 5 Millionen.
        Sind natürlich alles nur so ungefähre Zahlen.

        • Ist auch nie genau verifizierbar. Hersteller von Apps nutzen da teilweise auch nur die Downloadzahlen der App als Basis.

          Aber das muss selbst bei kostenpflichtigen Apps nicht stimmen. Ich z. B. habe Threema vor langer Zeit gekauft aber nutze überwiegend WA und gelegentlich Telegram.

          • Dann kannst Du dir ja Threema jederzeit noch mal wieder kostenlos neu installieren!

            Guck mal rein es lohnt sich!

            Wenn das alle machen, die Threema mal gekauft haben (und derzeit nicht mehr aktiv nutzen), dann kommt Threema in Deutschland locker auf 12 – 14 Mio. aktive User!

            Wir haben es also jetzt selbst in der Hand uns endgültig vom Spionagekonzern Facebook zu befreien! Und auf einen wirklich sicheren Messenger umzusteigen – Threema ist bis heute komplett skandalfrei!

            Und auch unter den Caschy Lesern liegt Threema auf Platz 2:
            https://stadt-bremerhaven.de/umfrage-maerz-welche-messenger-nutzt-du/

            Die 5 Mio. sind Privatuser – dazu kommen rund 3 Mio. Threema Work Business User und in 2019 hat Threema über 1 Mio. Neu-User dazu bekommen (inkl. der Rabattaktion vom Dezember)

            Macht >9 Mio. weltweit und davon 90% aus Deutschland und dann sind wir bei RUND 8 Mio. aktiven Usern in D.

            • Hmm, hab keine gute Erinnerung an Threema.

              Die Wiederherstellung eines Backups und „Threema ID“ hat mich immer Mega genervt (bei WA einfach so schön einfach gelöst), dazu kam die fehlende Möglichkeit Bilder „unverkrüppelt“ zu versenden – in Verbindung mit der mangelnden Reichweite hatte das damals der App für mich den Todesstoß versetzt.

              Klar, bei WA zahle ich mit meinen Bewegungsdaten aber bei Threema halt in Euro.

              Arbeitest du für Threema, Roland 😀

            • „Dann kannst Du dir ja Threema jederzeit noch mal wieder kostenlos neu installieren!„ – Genau das funktioniert leider nur, solange du die Plattform nicht wechselst. Auch ein Punkt, der nicht zur weiteren Verbreitung beiträgt …

              • „Genau das funktioniert leider nur, solange du die Plattform nicht wechselst. “

                Das hat mit Threema nichts zu tun – das ist bei jeder anderen Kauf-App genauso!

                Und jeder der das sein Smartphone-OS wechselt, weiß auch um diesen Umstand!

    • Threema ist aber auch nicht des Raetsels endgueltige Loesung. Ist nur teilweise open-source, die Server sind zentralisiert und damit anfaellig fuer Zensur, Hacking oder einfach Aufkauf durch ein deutlich groesseres Unternehmen.
      Besser erscheint da das Matrix-Protokoll mit dem Messenger Riot. Dezentral (Federation), man kann es selber hosten, es gibt verschiedene Server- und Client-Software die vollstaendig open-source sind und es gibt ‚Bridges‘ um andere Messenger zu intergrieren.

      • Im Gegensatz zu „Matrix“, hat in den Threema-Server noch NIE jemand eingebrochen, ja er ist auch noch NIE ausgefallen in den letzten 8 Jahren!

        „Einbruch in Chatserver Matrix.org …. hatte bei der Attacke Zugang zu Nutzerdaten.“
        Siehe: https://heise.de/-4398977

        Matrix ist eine (H)Ausgeburt des Amdocs Konzerns!

        „The initial project was created inside Amdocs…“
        https://en.wikipedia.org/wiki/Matrix_(protocol)

        In über 90 Ländern mit >26.000 MA erstellen die für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung die Mobilfunkabrechungen!

        D.h. die wissen seit den 80er Jahren wer mit mit wem kontakt hat, wie oft, wie lange und zu welcher Uhrzeit!

        Amdocs:
        https://en.wikipedia.org/wiki/Amdocs

        Das nennt man MetaDaten!

        Und mit denen kann man eine ganz Menge schindluder betreiben, wenn man sie besitzt!

        Es ist nahezu schon kriminell NAIV zu denken, das die nicht geil auf die Messenger-MetaDaten sind, die übers Matrix Protokoll rein kommen.

        Matrix ist so eine typische Milliadärs-Wette (von Morris Kahn = Besitzer von Amdocs) der darauf spekuliert, dass es sich kräftig verbreitet und wenn es populär genug ist, werden dort auch selbstverständlich die MetaDaten abgegriffen!

        Guckt nicht nach OpenSource, sondern guckt lieber, wer das finanziert!
        „Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt was gespielt wird!“

        Threema hingegen hat eine sehr transparent Finanzierung: Der User zahlt einmalig ein paar Euro.

        Threema nimmt mit seinen Geschäftskunden jeden Monat Millionen ein und die Gründer besitzen nicht die Absicht ihren Goldesel zu verkaufen!

        Große amerikanische Unternehmen kaufen nur dann Firmen auf, wenn sie Daten abgreifen können. Da Threema so gestaltet ist, das fast keine Daten anfallen und alle Daten auch noch verschlüsselt sind, wäre die Threema GmbH für Facebook (als Beispiel) völlig wertlos!

        • Der Punkt ist aber der, dass nicht das Matrix-Protokoll unischer ist, sondern ein einziger Server nicht korrekt abgesichert wurde. Es waren also nur Nutzer dieses einen Servers betroffen, alle anderen nicht. Noch dazu war dieser Server extra als Beta gelabelt!
          Wenn bei Threema eine Luecke auftaucht, sind sofort alle betroffen. Und da die Server dort nicht open-source sind und nicht selber gehostet werden koennen, hat man dort absolut keine Kontrolle+Sicherheit.

          Matrix kann ganz einfach geforkt werden, wenn die kommerziellen Interessen der Ursprungs-Entwickler ueberhand nehmen. Da die meisten User aber auf selbst betriebenen Servern sind, wird es sich schon gar nicht lohnen so vorzugehen.

          Und die franzoesische Regierung, die was Technologie angeht deutlich besser aufgestellt ist als Deutschland, nutzt erfolgreich Matrix.

        • Threema hat keine Perfect Forward Secrecy.

          • PFS braucht Threema auch nicht, weil es die Sicherheit nicht weiter erhöht!

            „Threema bietet Forward Secrecy auf der Netzwerkverbindung (nicht auf der Ende-zu-Ende-Schicht). Client und Server handeln zufällige temporäre Schlüssel aus, die nur im RAM gespeichert und bei jedem App-Start neu generiert werden. Ein Angreifer, der den Netzwerkverkehr aufgezeichnet hat, ist im Nachhinein nicht in der Lage, diesen zu entschlüsseln, selbst wenn er in den Besitz des privaten Schlüssels des Servers oder des Clients gerät.“

            https://threema.ch/de/faq/why_secure

            • Dafür ist Perfect Forward Secrecy überhaupt nicht da. Das aktuelle Konstrukt von Threema schützt dich in diesem Fall nicht vor dem Threema-Server selber, ob kompromittiert oder die Betreiber doch nicht so ehrenhaft sind wie sie sagen. Für genau diesen Fall erhöht Forward Secrecy Sehr wohl die Sicherheit!

  6. Es gibt jetzt den Threema-Safe dort kannst Du Deine ID + Kontakte sichern – entweder bei auf Deinem eigenen Server oder bei Threema!

    Somit geht der Smartphone-Wechseln (auch systemübergreifend) kinderleicht.

    Bildauflösung lassen sich in den Einstellungen richten – es ist auch möglich Fotos in Originalauflösung zu verschicken!

    Bei WA bezahlst Du mit Deinem kompletten Privatleben! Und auf Basis der Daten können die psychologische Profile von Dir anfertigen!

    Dagegen sind ein paar Euro für Threema ein echtes Schnäppchen!

  7. Echt nett von Whatsapp / Facebook, eine so hoch performante, nahezu weltweit angebotene Kommunikationslösung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Vor so viel Selbstlosigkeit wird mir noch ganz warm ums Herz!

    Auf keinen Fall sollte man davon ausgehen, dass da im Hintergrund ganz andere Interessensträger agieren und sich die erforderliche Infrastruktur richtig was kosten lassen. Wer sollte da auch schon groß Interesse dran haben? Das würde doch keiner machen. Oder?

  8. Schade, das war meine letzte Hoffnung, meinen Bekanntenkreis von Alternativen zu überzeugen. Wenn aber keine Werbung kommt, ist das für mich ein Argument weniger gegen WA.

    • Dito, dachte ich mir auch. Mittlerweile sind viele so festgefahren mit WhatsApp, dass ein Wechsel zu etwas „Anderem“ wie Blasphemie erscheint. Echt schade

      • Zu was soll man auch raten? Klar, Wire, Threema und Signal wären besser, aber alle haben ihre Vor- und Nachteile. Rät man zu offenen Standards, wird man eh nur belächelt. Und wenn man jemanden dazu überredet hat, eins von den Alternstivem zu installieren, sehen sie, dass niemand da ist und sie deinstallieren die Alternative wieder. Wenn sich WA nicht selbst vernichtet, Werbung wäre ein guter Anfang gewesen, dann setzt sich da gar nichts durch.

        • Überreden funktioniert in der Regel nicht. Ich habe meiner Mutter einfach zusätzlich Signal installiert, weil es wie WA zu bedienen ist. Mit ihren Bekannten schreibt sie in WA, aber wenn ich ihr über Signal schreibe, tippt sie auf die Benachrichtigung und landet automatisch im richtigen Messenger.

          • Klar, habe ich auch versucht. Irgendwann kam die Meldung von Android, dass die selten verwendete App Signal Akku verbraucht und schon war Signal wieder deinstalliert. Da ich zur Zeit WA total verweigere, telefoniere ich mit meinen Eltern inzwischen, gelegentlich mal eine SMS. Also, Verzicht auf WA ist gelegentlich zurück in die 90er Jahre.

  9. Arnold Aluhut says:

    Würde WhatsApp jetzt noch auf den Handynummerzwang verzichten und WhatsApp für die XMPP-Föderation öffnen und die Nutzung alternativer Clients erlauben, dann wäre WhatsApp ein brauchbarer messenger.

    Generell zu empfehlen ist Jabber/XMPP mit einem Client seines Vertrauens.

    Eine weitere interessante Messenger-Variante ist eMail in DeltaChat in Kombination mit selbstgehostetem Mailaccount.

    Die Nutzung geschlossener und zentraler Systeme ist ungeschickt!

      • Mir scheint fast, es gäbe keine sichere Kommunikationsmöglichkeiten. Nicht gekonnt oder nicht gewollt?

        • Die Frage der Sicherheit, das ist nie einfach zu beantworten. Eigentlich ist Sicherheit nur ein Gefühl. Dem einen reicht es, WA zu verwenden, ist ja e2e verschlüsselt, dem nächsten reicht sogar Telegram, ist ja Transport verschlüsselt, andere wollen halt Wire oder Threema, wieder andere wollen sowas wie Tox, was gar keine zentralen Server hat, bei denen man irgendwas abgreifen könnte, beispielsweise Profile, wer mit wem kommuniziert. Wenn das Sicherheitsbedürfnis noch weiter geht, vertraut man dem Gerät oder Betriebssystem nicht, dann ist das System der Kommunikation eh egal, weil die Informationen entschlüsselt abgegriffen werden. Also, absolute Sicherheit gibt es nicht, für mich ausreichende Sicherheit gibt es.

      • Die Punkte, die das Handbuch anspricht, sind nicht falsch, allerdings heißt das im Falle von xmpp eigentlich nur, dass man wissen muss, was man tut, dann ist es schon sicher. Das ist natürlich für die Masse nicht sinnvoll.

Schreibe einen Kommentar zu Holger Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.