
Dafür gibt es einen mehrsprachigen Composer zum Anlegen von Beiträgen. Page-Betreiber haben darauf bereits Zugriff. Der Ursprungs-Post, beispielsweise in der Sprache Englisch, wird sogar automatisch in die anderen Sprachen übersetzt, die man zusätzlich festlegt. Es besteht aber die Möglichkeit manuell die Übersetzungen zu korrigieren, da sie freilich fehleranfällig sind. Facebook will mit den automatischen Übersetzungen lediglich die Arbeit etwas vereinfachen.
Laut Facebook sei vor allem die Speicherung und Verwaltung der mehrsprachigen Posts eine Herausforderung gewesen. Man habe sich dafür entschieden, die Posts mit den Übersetzungen so zu speichern, dass sie sich nachträglich sinnvoll editieren lassen. Etwa könnt ihr als Nutzer, sobald das Update für alle ausgerollt ist, den Ursprungsbeitrag in eurer Muttersprache ändern und dann auswählen, ob automatisch auch die Übersetzungen angepasst werden.
Eine weitere Herausforderung bestand laut Facebook darin, die korrekte Anzeigesprache für individuelle Nutzer auszuwählen. Man verlässt sich nun auf die Angaben der Nutzer, die Sprache in der sie das Gros ihrer eigenen Beiträge verfassen und den Wohnort, den sie angegeben haben. Sollte der Fall eintreten, dass es keine Übereinstimmung zwischen der bevorzugten Sprache des Lesers und den angebotenen Sprachen gibt, kann immer noch das bisherige Übersetzungs-Feature in Facebook eingespannt werden.
Das Ende der Fahnenstange sei laut dem sozialen Netzwerk aber noch lange nicht erreicht: Durch die Auswertungen mehrsprachigen Posts wolle Facebook auch seinen eigenen Übersetzer verbessern. Wann das neue Feature für alle User ausgerollt wird, ist aber noch offen. Aktuell können nur Test-Gruppen den mehrsprachigen Composer verwenden. Jene können ihn in den Kontoeinstellungen im Bereich Sprache aktivieren. Nutzbar ist der Composer aktuell nur an Desktop-PCs.