
Burns vermutete zuletzt, dass Facebook auf diese Weise aber auch insgeheim Gespräche mitschneide. Sie kam auf die Idee, nachdem sie ein Gespräch über bestimmte Produkte führte und nur wenige Minuten später in Facebook entsprechende Werbung erblickte.
Facebook dementiert jene Aussagen komplett. Man nutze das Mikrofon keinesfalls zum Mithören. Zugriff auf das Mikrofon erfolge nur, wenn ein Nutzer dies generell gestattet habe und tatsächlich ein Feature genutzt werde, welches das Mikrofon benötige. Auch Burns räumt mittlerweile ein, dass sie nicht zu 100 % sicher sein könne, dass Facebook sie belauscht habe. Skeptisch bleibe sie jedoch.
Am Ende erscheint mit die ganze Geschichte als von Anfang an sehr wackelig. Auch wenn es sich hier um eine ranghohe Wissenschaftlerin handelt, so wurden hier doch lediglich vollkommen spekulative Vermutungen von einer einzigen Person gestreut und dann eben über einige Magazine verbreitet. Facebook mag nach Daten gieren, dass das soziale Netzwerk aber aufwändig Gespräche mithört, wo ohnehin anderweitig ausreichend Daten hereinströmen, halte ich selbst für unwahrscheinlich.