
Aus solchen Geschichten hat Facebook gelernt und stellt neben neuen Funktionen nun auch „Platform Guidelines“ zur Verfügung. Diese helfen Entwicklern bei der Erstellung eigener Bots. Entwickler erhalten aber auch neue Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Nutzer. Quick Replies, ein dauerhaftes Menü, der Versand von GIFs, Video und Audio, Account Linking, Ratings und Reviews können von Entwicklern eingesetzt werden.
Quick Replies können aus bis zu 10 Buttons bestehen, die der Nutzer nur noch antippen braucht, um mit einem Bot zu kommunizieren. So können nicht nur die Antworten gesteuert werden, sondern der Nutzer sieht auch deutlicher, was er mit dem Bot anstellen kann.
Das dauerhafte Menü sorgt dafür, dass sich der Nutzer keine Befehle mehr merken muss, sondern einfach per Tap auf einen Button alle Möglichkeiten angezeigt bekommt und er diese auswählen kann. Auch diese Funktion kann für eine erhöhte Nutzung sorgen. Das Menü kann bis zu 5 Aktionen anbieten.
Als Marke kann man nun auch GIFs, Audio, Video und andere Dateitypen an die Nutzer verschicken. Auch können Accounts mit dem Messenger verknüpft werden, so kann eine tiefere Integration erfolgen. Facebook stellt in diesem Fall ein sicheres Protokoll für die Unternehmen zur Verfügung.
Für Nutzer interessant ist Rating, Muten und das managen von Bots. Sie können künftig Bewertungen abgeben oder Bots auch stumm stellen, so wie sie es auch mit normalen Chats machen (können). Eine Sterne-Wertung und Feedback gehen direkt an den Entwickler, Facebook erklärt aber, dass dies aktuell so ist. Vielleicht werden die Ratings auch irgendwann öffentlich, wobei fraglich ist, ob dies bei Bots – gerade im Bereich Kundenservice – so schlau ist.