Facebook beginnt mit der Zusammenführung von Instagram und Messenger-Chats

Seit langem geplant: das Zusammenschalten der Messaging-Möglichkeiten von Facebook Messenger und Instagram. Nun gibt es die ersten Schritte des Social Networks. Die Benutzer von Instagram werden beim Start der App benachrichtigt, ihre Konten mit dem Facebook Messenger zu verbinden, der Chats und Funktionen von Messenger auf Instagram bringt. „Es gibt eine neue Möglichkeit, Nachrichten auf Instagram zu senden“, heißt es in der Information.

Neben der Kombination der Chats beider Netzwerke fügt das Update auch einige der Optionen hinzu, die zuvor im Facebook Messenger zur Verfügung standen, darunter Reaktionen mit beliebigen Emojis und Swiping, um Nachrichten zu beantworten. Instagram teilt mit, dass die Zusammenführung mit dem Facebook Messenger vorerst optional ist und die Benutzer dies auch ablehnen können. Wie vom US-Medium The Verge angemerkt, kann man allerdings (noch) nicht Facebook-Benutzern Nachrichten aus Instagram senden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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15 Kommentare

  1. Da sollte aber nur eine „Möglichkeit“ sein. Ich will auf Instgram nichts mit Facebool zu tun haben. So auch nichts mit dem Messenger.

  2. Die Kommentatoren hier reden alle davon, dass InstagramFacebook gehöre und deshalb alles das gleiche sei, Nutzer die eine Plattform der anderen bevorzugen seien doof, etc.

    Alles Quatsch. Es gibt viele Gründe für und gegen die einzelnen Plattformen (also Instagram, FB, WhatsApp, etc.) Die moralistische „Facebook und alles was sie tun ist des Teufels“-Fraktion mag sehr laut sein, kann aber pragmatischeren Positionen in der Regel bloß dummes Geschwätz entgegen halten.

    Man kann Instagram z.B. wegen der anderen Netzwerkstrukturen, der leicht verschobenen Nutzerbasis, der Notwendigkeit ein Bild hochzuladen, der geringeren UI Komplexität oder z.B. ders einfacheren Interaktionsmodells wegen bevorzugen.

    ..ich nutze weder das eine noch das andere groß, allerdings WhatsApp. …und da kommen einem schon immer die Unken dumm mit: „das ist doch alles das gleiche!!! Röööhr! Telegram!!“ 😀

    • Ja, das stimmt absolut. Die Bevorzugung wäre nur dann dumm, wenn man eine App aus Datenschutzgründen bevorzugen würde, was ich noch nie gelesen habe. Die Community unterscheidet sich teils sehr stark, der Ton ist bei Instagram wesentlich weniger rau und die Altersstruktur nicht die gleiche. Man kann deshalb nicht wollen, dass Dritte den eigenen Facebook Account und Instagram Account miteinander in Verbindung bringen können, auch wenn einem klar ist, dass Facebook das natürlich kann.

    • Ist immer ein sehr hilfreicher Einstieg in eine Diskussion, erstmal pauschal andere Positionen als die eigene als dumm und substanzlos darzustellen – spart man sich lästige Argumentation, nicht wahr

      • Ja, in der Regel ist dann tatsächlich sehr schnell Ruhe. .. wenn es um irgend etwas strittiges ginge, hätte ich einen toleranteren Opener genutzt.

        • Na, dann ist ja gut, dass Facebook und seine Tochterfirmen ein unstrittiges Thema ist… 😉

          • Na das war aber doch ein eher plumper Strohmann, den du da aus dem Hut gezaubert hast.

            Was stattdessen tatsächlich unstrittig ist ist, dass sich Facebooks unterschiedliche Netzwerke in mehreren Dimensionen unterscheiden, also eben nicht „alle gleich“ sind.

            Ich bin aber nicht überrascht oder so. Solche cheap-shots sind in Kommentarspalten zu Facebook Produkten eher die Regel. Die Presse mag Facebook eben schon seit einiger Zeit nicht mehr … und das zeigt Wirkung.

  3. Ich habe, zumindest privat, allen Facebook-Apps den Rücken gekehrt, was bei WhatsApp in Deutschland wirklich schwierig ist. Da wirste gleich blöd angeschaut, wenn du Leuten erzählst, dass sie dir doch bitte eine SMS schicken sollen. Instagram war mal lustig, als man noch Müslibilder und Schnappschüsse von Sonnenuntergängen geteilt hat, aber heutzutage kann man ja kein Foto mehr hochladen, das nicht mindestens durch drei Filterapps gezogen wurde, weil einen der Algorithmus sonst knallhart ignoriert. Macht aber nichts, ich muss nicht unbedingt Teil einer App sein, auf der sich Fakeinfluencer gegenseitig die Waschmittelkunden mit gekauften Followerzahlen wegnehmen.

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