Facebook: Alte Privatsphäre-Einstellung verschwindet bald, so limitiert man alte Beiträge auf den Freundeskreis

Augen auf bei Facebook. Gestern Abend teilte Facebook mit, dass man wieder ein bisschen an den Einstellungen bezüglich der Privatsphäre geschraubt hätte. Hierbei geht es um das Auffinden von Profilen bei der Suche nach bestimmten Inhalten – “Who can look up your timeline by name?”. Den Schritt hatte man Ende 2012 schon angekündigt und die Einstellungsmöglichkeit für Benutzer deaktiviert, die diese Funktion eh nicht nutzen.

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Die laut Angaben von Facebook prozentual kleine Summe an Benutzern der Funktion bekommt nun aber Warnhinweise zu sehen, dass sie bald deaktiviert wird. Diese Möglichkeit gab es bereits zu Zeiten, als Facebook nur ein Index an Personen war, mit dem Ausrollen der Graph Search ist diese Funktion laut Facebook obsolete geworden. Wer in Zukunft nicht will, dass bestimmte Sachen auffindbar sind, der sollte sich vielleicht diesen Text zur Graph Search durchlesen, in ihm geht es nicht nur um Beiträge, die man mit anderen teilt, sondern auch die Privatsphäre-Einstellungen, in denen es um auffindbare Profilinfos geht.

DisplayMedia

Benutzer der alten Funktion bekommen in Zukunft eine Information über diesen Umstand zu sehen, wenn sie Beiträge öffentlich posten. Facebook teilt mit, dass die beste Kontrolle über das Auffindbare von euch die Nutzung von eventuell limitierten Beiträgen ist. Wer öffentlich etwas schreibt, riskiert, dass diese Statusmeldungen auch von Personen gelesen werden kann, die man nicht kennt.

Nutzer können übrigens mit einem Klick alte öffentliche Beiträge auf die eigenen Kontakte limitieren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Gibt es eine möglichkeit sich die entsprechenden Beiträge vorher anzusehen?

  2. KeinFacebookNutzer says:

    Sollte so was nicht auf deutsch nachzulesen sein? Ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die das in Englisch nicht verstehen.

  3. Also Facebook nervt mich ehrlich gesagt. Ständig muss man sich drum kümmern, ob jetzt auch wirklich alle Privatsphäre-Einstellungen entsprechend den eigenen Präferenzen konfiguriert sind. Ich wünschte mir tatsächlich, dass mehr Menschen Google+ nutzen würden. Dort finde ich die Idee mit den Kreisen einfach unschlagbar einfach gelöst und ich muss nicht in irgendwelchen Sub-Sub-Sub-Menüs angeben, wie und an wen ich jetzt etwas teilen möchte.

    Daher poste ich bei Facebook auch schon gar nichts mehr. Das ist für mich nur noch eine Art Newsstream (über die Likes von Seiten), eine gute Möglichkeit geistigen Flatulenzen von Freunden beizuwohnen und natürlich Chat-Client.

  4. Also ich versteh‘ die Aufregung nicht. Was als „nicht öffentlich“ gepostet wurde oder wird, bleibt das auch (neue Einstellungen hin, Graph Search her) und kann nur von dem gewünschten Personenkreis eingesehen werden.
    Wer auf diese oder jene Weise „fragwürdigen“ Inhalt öffentlich postet, ist letztendlich selbst schuld und muss sich über daraus evtl. entstehende „Unannehmlichkeiten“ nicht wundern.

  5. anzensepp1987 says:

    @KeinFacebookNutzer: Wenn man sein FB auf US-Englisch nutzt, sollte man vorher einfach mal in sich gehen und sich die Frage stellen, ob man Englisch versteht.

  6. Ich stimme Henry zu, jeder sollte für sich selbst entscheiden. Was die Einstellung angeht, ich habe sie noch nie genutzt.

    Aber mal was anderes. Ich stehe schon seit Ewigkeiten auf der Warteliste für die neue Timeline. Also das neue Design. Bisher habe ich aber noch nichts bekommen. Ein Kumpel hat es seit gestern, obwohl er erst seit vorgestern auf der Liste steht… Komische Sache

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