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Evernote: Neue Preisstruktur, kostenlos nur noch auf zwei Geräten

Evernote_Logo300Schon häufig wurde Evernote nachgesagt, dass man ins Straucheln geraten sei. Woran das liegt, darüber kann man sicherlich nur viel spekulieren. Fest steht jedenfalls, dass das Tool für Notizen und Aufgaben eine neue Preisstruktur bekommt. Und vielleicht werden jetzt ganz viele Leute zahlender Kunde – oder Evernote verscherzt es sich mit vielen. Denn: die kostenlose Variante kann mit Client nur auf zwei Geräten genutzt werden. Heißt: Ein Rechner und ein Smartphone. Ein Rechner und ein Tablet. Rechner und Rechner. Rausgefallen sind die, die vielleicht Rechner, Laptop, Smartphone und Tablet nutzen. Geht nicht mehr, es sei denn, man geht den Umweg über das Web, denn laut Evernote-Beschreibung geht es hier wohl nur um die reinen Clients.

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Wer mehr will, der zahlt entsprechend. Evernote Plus kostet 3,99 Euro im Monat oder 29,99 Euro im Jahr. Hier kann man alle Geräte nutzen und synchronisieren, Daten offline vorhalten und 1 GB Anhänge im Monat in die Wolke pusten. Premium kann eben noch mehr (hier die Übersicht) und liegt bei 6,99 Euro im Monat oder eben 59,99 Euro im Jahr.

Und nun dürfen die Evernote-Nutzer mal ihre Meinung zur neuen Preisstruktur kundtun.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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102 Kommentare

  1. “ Evernote Plus kostet 3,99 Euro oder 29,99 Euro im Jahr.“ Ich glaub da fehlt „pro Monat“ oder?

  2. Sorry, der bisherige Preis von 39,99 für Premium war für mich gerade noch akzeptabel. Bei 59,99 Euro bin ich raus…

  3. Da steht doch in deinem Screenshot was von 19,99 € bzw. 39,99 € je Jahr und nicht von 29,99 € bzw. 59,99 € pro Jahr.

    o.0

  4. Auf zu OneNote!

  5. Ich bin Premium seit 2012 und finde den Preis absolut fair für die gebotene Leistung. Es ist nun mal ein stimmiger Dienst, mit sehr vielen Dritt-Integrationen usw. und die Kernfunktionen laufen, wie sie sollen.

    Es freut mich, dass sie da die Monetarisierung verstärken wollen – man kann nur hoffen, dass der Dienst noch lange bleibt und vernünftig in die Zukunft investiert mit den Einnahmen, keine Daten verkauft oder Werbung schaltet (so wie sie es selbst schreiben).

  6. @Torsten Maue: Kam eben wie folgt rein:

    Evernote Plus
    3,99 EUR/Monat oder 29,99 EUR/Jahr
    4,00 CHF/Monat oder 35,00 CHF/Jahr

    Evernote Premium
    6,99 EUR/Monat oder 59,99 EUR/Jahr
    7,00 CHF/Monat oder 60,00 CHF/Jahr

  7. Urks, da kriegt man gleich wieder das Zittern. Ich bin Evernote – Heavy-User und bei solchen Nachrichten kommt gleich die Angst: „Was, wenn die ihren Dienst irgendwann einstellen?“
    Da bin ich doch erst mal froh, dass meine „echte“ digitale Ablage nur in Form von pdf-Dateien in normaler Ordnerstruktur besteht, das dürfte am unabhängigsten von irgendwelchen Spezialsystemen sein.
    Wenn die übrigens in finanzieller Schieflage sind, würde ich eher empfehlen, die Jahresgebühren einfach mal effektiv einzutreiben statt zu erhöhen.
    Ich bin im dritten (oder vierten?) Jahr Evernote Premium und habe bisher nur ein Jahr bezahlt. Der Rest waren T-Online-Gutscheine, Livescribe-Gutscheine und wasweißichalles.
    Im Endeffekt wäre ich auch bereit die 60 Euro zu bezahlen, mir ist da aber eine langfristige „Versorgungssicherheit“ wichtig…

  8. Der Preis für Premium liegt bei 39,99 pro Jahr, nicht 59,99.

    Ich zahle schon seit Jahren für Premium, das ist es mir absolut wert. Wenn ich das mit dem „straucheln“ lese, mache ich mir aber schon Gedanken, ob der Dienst noch lange angeboten wird. In meinem Workflow ist Evernote gerade nicht mehr wegzudenken. Was sind denn das für Spekulationen, warum es nicht mehr so rund läuft?

  9. Bei zwei geräten muss man sich auch nur mit 2 in Konsumenten
    Inkonsistenten Oberflächen rumärgern

  10. Wenn sie tatsächlich auf 59,99 erhöhen wäre das schon happig. Gestern wurden bei mir noch 40 Euro abgebucht. 50% Preiserhöhung für die gleiche Leistung, das ist mal eine Ansage.

  11. Ich bin da ganz bei David Decker. Die Geschichte funktioniert perfekt (zumindest für mich) und wenn ich etwas nutze und es mir bei meiner Arbeit hilft, darf es auch Geld kosten. Premium kostet € 39,99 im Jahr, also € 3,33 im Monat. Dafür gibt es nicht einmal ein Weizen oder einen großen Kaffee bei Starbucks.

  12. Wolfgang Denda says:

    Genau das ist es, was mich an diesen zahlreichen Onlinediensten stört. Erst anfixen, dann bluten lassen. Als Bezahldienste, alle mal zusammengerechnet, landet man schnell bei „brauch ich zum Glück doch nicht“.

    Hat nicht Google ebenfalls eine Möglichkeit, seine Notizen geräteübergreifend zu syncen? Wie hieß die noch mal?

  13. Ich sage ja auch nichts gegen 39,99 Euro pro Jahr. Für mich persönlich steht jedoch die Preissteigerung um 20,- Euro in keinem Verhältnis…

  14. Oh, hat sich gerade noch was getan: Doch 59,99 anstatt 39,99: Also € 5,00 im Monat.. Das ist zwar eine ordentlich Erhöhung, aber wenn die Geschichte dadurch dauerhaft läuft, soll es mir(!) das Wert sein.

  15. Sag ich doch. Ich tausch mal die Grafik aus 🙂

  16. Entweder die Daten auf der Website sind veraltet oder der caschy hat die falschen Monatsbeiträge genannt.

    Sei es wie es ist, die User werden wohl mitgehen. Die Nutzer, die von Evernote überzeugt sind, würden nach meiner Erfahrung noch deutlich mehr dafür zahlen, so wichtig ist manchen der Dienst.

    Das Problem sind die Gelegenheitsnutzer, die ab und an mal Evernote nutzen, aber nicht im Ansatz das nutzen, was der Dienst wirklich kann. Ganz ähnlich zu MS Office gibt es viele, die dreimal im Jahr einen Brief tippen und dafür brauchen sie dann kein teures Office.

    Mac Nutzer können die hauseigene App nutzen, Google hält ein Tool bereit und der Platzhirsch OneNote ist weiter kostenlos.

    Ich stelle mir seit langem die Frage, wie die ganzen Dienste auf Dauer überleben wollen. Seien wir mal ehrlich, die Nichtzahler dürften bei Diensten wie Evernote oder Wunderlist die überwältigende Mehrheit stellen. Ich kennen auf Anhieb keinen Dienst, der sich dauerhaft eine so treue und große Mitgliederschaft aufgebaut hat, dass er sich daraus finanzieren kann. Okay, lassen wir mal Office 365 beiseite, das läuft wohl ganz gut.

    Die vielen unabhängigen Anbieter aber hoffen doch inständig darauf, dass sie übernommen werden bevor ihnen die Investorenkohle ausgeht.

    Ich gönne es Evernote von Herzen, befürchte aber, dass sie in weniger als fünf Jahren entweder übernommen oder dicht gemacht werden.

  17. @Wolfgang Denda: das Ding von Google ist https://keep.google.com – ist aber noch meilenweit von Evernote entfernt

  18. Warum nicht bezahlen? Der Dienst ist fair unterteilt in drei Modelle. Jeder kann das Nutzen was er braucht. Ob Handwerk, Handel oder Industrie, mehr Leistung bedeutet mehr Geld. Ich weiss nicht, wie das die Unternehmen machen, bei denen ihr arbeitet….

  19. Schade, damit bin ich vielleicht auch raus. Muss ich noch überlegen, ob’s mir das im Privatbereich wert ist. Dabei gefiel mir Evernote (besonders auf Smartphones und Tablets) eigentlich besser als OneNote.

    Die mobile Version von OneNote kann weniger, ist unflexibler und fühlt sich auf Phones und Tablets an wie ein Fremdkörper. Evernote bedient sich einfach besser.

    Naja, irgendwie müssen die ja Geld verdienen und können das nicht quersubventionieren wie MS.

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