Evernote 3.0 – alles Neue für den Löwen

Na schau an. Nachdem ich gestern über die neue Evernote-App für iPhone und iPad gebloggt habe, bin ich doch wieder in Versuchung gekommen, mir Evernote fest auf dem Rechner zu installieren. Nanu – sah ein wenig anders aus. Siehe da, ich hatte gleich die brandneue Version 3.0 erwischt, die mit einigen Neuigkeiten für Mac OS X Lion-Benutzer daher kommt.

evernoteWer die Vorgängerversion nutzt, der wird sehen: komplett neu designte Oberfläche, auf Lion angepasst. Dazu die Möglichkeit des Fullscreen-Modus. Ausserdem kann man jetzt die komplette linke Spalte ausblenden. Oben findet ihr die neue Favoritenleiste (Files, Schlagwörter & Co). Macht auf den ersten Blick erst einmal einen guten Eindruck. Mal sehen, wie mein Nutzungsverhalten wird, nachdem ich Evernote mal wieder eine Chance gebe.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Warum die ihre Ressourcen mit Desktopprogrammen verschwenden muss keiner verstehen. 😀

    Bin selbst bei Simplenote hängen geblieben, benutze so einen Dienst aber effektiv nur für kurze Textnotizen. Daher empfand ich evernote immer als Overkill.

  2. Würde mich freuen, wenn du dran bleibst. Bin mal gespannt, ob man damit wirklich sinnvoll arbeiten (!) kann. Denn ähnlich wie Gabe empfand ich Evernote immer als zu viel…

  3. Man _kann_ mit Evernote sinnvoll arbeiten. Es ist nur schwierig, das aus dem Stegreif zu tun. Einige lose Anmerkungen:

    – Auf Notizbücher verzichten (außer für gegebenfalls geteilte Notizen). Tags sind praktischer.
    – Eine vernünftige, übersichtliche Tag-Struktur schaffen. Ich habe mich an der Getting-Things-Done-Methode (GTD) orientiert. Das funktioniert.
    – Eine Suche nach ungetaggten Notizen einspeichern, als „Eingang“. Alle Notizen täglich einordnen.
    – Alle Wege verinnerlichen, auf denen Informationen an Evernote gesendet werden können. Webclipper, spezifische Evernote-Mailadresse ins Adressbuch. Als Windows-Nutzer: Einen Ordner anlegen, aus dem Evernote automatisch Dateien importiert. Als Win7-„Bibliothek“ einrichten, evt. im Kontextmenü „Senden an: Evernote“ einrichten.

    Ich habe Zeit investiert, um Evernote richtig zu nutzen. Es hat sich gelohnt.

  4. Evtl. hilft Dir/Euch dieser link etwas weiter:
    http://michaelhyatt.com/how-to-use-evernote-as-a-blogger.html

  5. Den Beitrag von Michael Hyatt kenne ich auch. Ich finde ihn gut. An anderer Stelle stellt Hyatt seine ziemlich komplizierte Notizbuch- und Tag-Struktur vor (siehe seine Linkliste). Der Ansatz hemmt die Produktivität.

    Mein wichtigster Tipp bleibt: Ein Notizbuch und eine gute Tag-Struktur. Wenn ich einen einzigen Lesetipp zur produktiven Evernote-Nutzung geben soll:
    http://www.40tech.com/2009/08/25/getting-things-done-gtd-in-evernote-with-only-one-notebook/

    Das sind die wichtigsten Grundlagen, mit denen man schnell starten kann. Ergänzend:
    http://www.40tech.com/2011/07/22/gtd-producteev-evernote-bridged/
    http://imgriff.com/serien/gtd-grundlagen/

  6. Also ich finde die Desktop-Clients sinnvoll. Man ist nicht an einen Browser gebunden und auch offline kann man so wunderbar die Inhalte nutzen oder neue erstellen. Auch läuft die Desktop-Version schneller und flüssiger.

  7. „- Auf Notizbücher verzichten (außer für gegebenfalls geteilte Notizen). Tags sind praktischer.“

    Interessant. Warum empfindest Du das so?

  8. @andi: Tags und Notizbücher funktionieren im Grunde recht ähnlich. Ein Vorteil von Tags ist es, dass einer Notiz mehrere Tags zugewiesen werden können.

    Ich kann meine Notizen vollständig über (verschachtelte) Tags organisieren, wie sie im von mir verlinkten Artikel vorgestellt sind. Parallel ein zweites Ordnungssystem (die Notizbücher) zu nutzen, bringt keinen Vorteil.

    Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, nur noch zwei Notizbücher – „Eingang“ und „Bearbeitet“ – zu nutzen. In den Eingang wanderten alle neuen Notizen, getaggte Notizen lagen im anderen Ordner.

    Das zweite Notizbuch war aber überflüssig, deshalb nutze ich nur noch eins. Mein Eingang besteht aus einer gespeicherten Suchanfrage (Evernote-Funktion): „-tag:*“ zeigt alle Notizen ohne Tags an.

  9. 60 mb download (win) um notizen zu speichern? gehts noch?

  10. Hoppla, hat sich erledigt…

  11. Wenn es nur um Textnotizen geht, gibt es „leichtere“ Möglichkeiten. Evernote entfaltet seine volle Wirkung im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder zumindest Scanner:

    – kurzer Schnappschuss – und die Öffnungszeiten samt Geodaten eines neuen Geschäfts sind eingefangen (http://is.gd/m5HD4H)

    – handschriftliche Notiz? Foto-Klick und die Sache ist via OCR durchsuchbar (http://is.gd/u2acxS)

    – Zettelwirtschaft? (Prospekte, Anleitungen, Wurfzettel) Klick – und sie können in den Papierkorb wandern

    – Oder die hohe Kunst des Aufräumens: Packlisten via QR verwalten (http://is.gd/YbE2Na)

    Und von jeder Software, jeder App aus kann einfach per Mail an Evernote Info geschickt werden … usw.

    Vor allem: Evernote kommt beiden „Typen“ von „Aufräumern“ entgegen. Dem „ordentlichen“, der täglich säuberlich seine Tags sortiert und damit alles im Griff hat. Und dem „Chaoten“, der erst mal alles vom Tisch haben will und zwei Monate später mit der ausgefeilten Such-Syntax doch wieder das Rezept hervorkramt.

    Evernote hat auch Schwächen (http://is.gd/i0NPBL), keine Frage. Aber da kostenlos, hat man ja nix zu verlieren. Letztendlich ist so was meist Geschmackssache …

  12. Bin noch im Zwiespalt zwischen 2Diensten, zu einem ReaditLater und zum anderen Evernote wobei Evernote noch immer nicht einsieht mal ne Desktopvariante für Linux zu veröffentlichen.. das ist blöd.

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