Eve Aqua: Bewässerungssteuerung in Generation 3 vorgestellt

Eve hat neue Hardware auf den Markt gebracht. Erst kürzlich stellte man die neuen Bewegungssensoren Eve Motion in der zweiten Generation vor, nun folgt Eve Aqua in Generation 3. Mit der smarten Bewässerungssteuerung Eve Aqua lässt sich die Gartenbewässerung per iPhone, Siri oder integrierter Taste aktivieren – das Abschalten erledigt Eve Aqua von selbst. In der Eve-App oder Apple Home legt man schnell Zeitpläne an, um die Bewässerung des Gartens und der Terrassenpflanzen zu automatisieren – ganz autonom, ohne Verbindung zum Internet und ohne Bridge oder Gateway.

Das neue Eve Aqua baut auf den grundsätzlichen Dingen seines Vorgängers auf, setzt aber innen und außen auf ein neues Design. Äußerlich besitzt Eve Aqua ein solides Gehäuse in Spacegrau mit mattschwarzer Front. Im Inneren arbeitet ein Magnetventil, das langlebiger, besser gegen Undichtigkeiten abgesichert und praktisch geräuschlos im Betrieb ist. Für den Anschluss an den Wasserhahn setzt Eve Aqua jetzt auf einen Verbinder mit Metallgewinde.

Technische Daten
– Voraussetzungen: iPhone oder iPad mit der neuesten Version von iOS/iPadOS; Automation, Benachrichtigungen und die Steuerung dieses HomeKit-fähigen Geräts von unterwegs aus erfordern einen HomePod (mini) oder ein Apple TV (4. Generation oder neuer) als Steuerzentrale
– Gewinde: 26,5 mm 
– Umgebungsbedingungen: 4 °C – 50 °C
– Druck: Min 1 bar / Max 5 bar
– IPX4 Wasserbeständigkeit
– UV-beständig
– Stromversorgung: Zwei austauschbare AA-Batterien
– Funkverbindung: Bluetooth Low Energy, Thread
– Maße: 77 x 95 x 128 mm 

Preise & Verfügbarkeit
Die dritte Generation von Eve Aqua ist ab sofort für 149,95 Euro inkl. MwSt. bei Eve, Amazon, im Fachhandel sowie demnächst im Apple Online Store verfügbar. Ein krasser Preisanstieg, der Vorgänger kostete bereits 100 Euro.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Interessant das Teil…
    Aber der Minimaldruck von 1 Bar ist das Problem.
    Viele haben oder möchten nicht mit dem teuren und wertvollen Trinkwasser den Garten gießen,
    sondern nehmen Umweltbewusst das gesammelte Wasser vom Dachflächen. was sich meist in IBC Tanks oder Wasser Fass. befindet. Dort ist der Wasserdruck aber weitaus geringer.
    Meist nur 0,1 bis 0,2 Bar.

    • Ich nutze auch Regenwasser. Aber ich benutze eine Pumpe mit ca. 4Bar, da der Druck mit 0,2Bar aus der Tonne einfach zu gering ist für die Bewässerung

    • Wenn du einen Beregner dran hängen willst, brauchst du eh einen höheren Wasserdruck, also kommst um eine Pumpe nicht rum.
      Dann hast aber das nächste Problem – wie schaltest du die Pumpe ein, wenn die Bewässerung loslaufen soll. Also ist das Teil dann schon unbrauchbar.

      • Ich bewässere über meine IBC Tanks meine 52 Tomatenpflanzen im Garten.
        Da recht der Druck von 0,1 Bar sehr gut aus. Hab dazu einfach aus einem alten Waschmaschine das Magnetventil ausgebaut und dieses an einer Tuya Smart Steckdose angeschlossen.
        Kosten sind unter 20 Euro und es funktioniert auch mit weniger Druck sehr gut.
        Wer im übrigen bei der Wasserknappheit noch aus dem Wasserhahn den Rasen bewässern muss, dem ist nicht mehr zu helfen und hat den Klimawandel wohl komplett verschlafen.

        • gunterGrün says:

          Du hast dann ein Tropfschlauch, oder?

          • ja so ähnlich,
            da gab es so ein 5 Euro heruntergesetztes Bastelset, mit so kleinen Schläuchen und Einzeltropfdüsen. Wenn dies dann nicht stark genug läuft, lassen die kleinen Düsen sich mit einem 1mm Bohrer gut modifizieren.

  2. Einer der Dirks says:

    Weiterhin nur mit Apple nutzbar … und ich bin raus

  3. 150,-, damit ich mit Handy einen Rasensprenger ein/ausschalten kann ? Halt die Generation auch so lange wie die früheren ? Von dene hab ich bisher nur negatives gehört im Freundeskreis.

    Da nehm ich mir einen RaspberryPi, paar Relaiskarten + Ventile, ein Stück Opensource-Software und hab eine Bewässerungssteuerung, die auch per Handy steuerbar ist und weit aus mehr kann.

    • Bei sowas darf man immer nie die Zeit vergessen die sowas kostet. Bin auch ein Freund von selber bauen, aber wenn ich da 50 Stunden reindumpe dann ist am Ende eine fertige Lösung doch günstiger. Außer natürlich man sitzt eh rum und hat nix zu tun oder macht das um sowas zu lernen. Dann ist es was anderes.

      • Ich würde es auch nicht selber bauen, weil ich einfach nicht die Muße dazu habe. Aber das in Kosten umzurechnen kann ich immer nicht ganz nachvollziehen. Das mag aus BWL Sicbt ja so sein, dass Zeit = Geld ist. Aber in der Realität eben doch nicht. Oder würdest du in der Zeit, die du durch den Kauf einsparst, etwa mehr Geld verdienen? Nur dann macht doch diese Rechnung Sinn.

        • Deswegen sag ich ja, falls man Lust darauf hat und was lernen will. Aber wenns „Arbeit“ ist und gemacht wird um es zu haben dann verbringe ich lieber Zeit mit der Familie oder erhole mich oder gucke dass ich einem Hobby nachgehe was mir wichtiger ist. Daher rechne ich sowas lieber auf. Bin btw. Informatiker, also Interesse ist schon da, aber irgendwie sind dann da doch immer andere Projekte. Bin auch irgendwann umgestiegen auf HomeKit und Hue anstatt in die Bastellösung gefühlt jede Woche drei Stunden zu stecken.

        • Kommt wohl darauf an, wieviel Spaß man an so einer Bastelei hat bzw. ob man in der dafür aufgewendeten Zeit anderen Aktivitäten nachgehen könnte, die mehr Spaß/Erholung bieten.
          Da an Raspberrys basteln nicht gerade mein Hobby ist, fällt das für mich unter Arbeit. Da ist es schon legitim, das in Relation zu seinem Stundenlohn zu setzen.
          Und dann lohnt sich eventuell der Kauf eines fertigen, einfach zu bedienenden Systems mehr.

        • Da Zeit = Geld:
          – „Oder würdest du in der Zeit, die du durch den Kauf einsparst, etwa mehr *Zeit* verdienen?“
          – „Ja!“

      • Für einen einzelnen Wasserkreis mit Rasensprenger zu steuern würde ich ein Magnetventil mit Schaltaktor nehmen aber sicherlich kein EVE-Gerät und die Steuerung meiner Smarthonesoftware überlassen.

        Aber wenn man mehrere Wasserkreise für einen größeren Garten steuern will, lohnt sich ein richtiger Bewässerungscomputer und da gibt es schon lange schöne Opensource-Lösungen als Fertiggeräte oder eben zum selber-basteln.
        Ich hab nen RasPi für die Urlaubsbewässerung auf unseren Balkon in 1 Std. fertig gehabt inkl. Relaiskarten angeschlossen und Ventile+kleine Pumpe verkabelt.

        Im großen Still haben wir das letzte Woche beim Kumpel im Garten installiert.

        • Da die Bewässerung in der Regel total unkritisch ist, mache ich das mit einem „unsmarten“ Bewässerungscomputer und einem Verteiler von Gardena. Das sind dieselben Anschaffungskosten und kann mit einem Satz Batterien ein Jahr betrieben werden.

  4. Ich bin mit dem Vorgänger eigentlich zufrieden. Sehe jetzt keinen Zugzwang für die neuen. Werde ich im normalen Lifecycle mal ins Auge fassen. Dann gibt es sicherlich wieder eine neue Generation 😉
    Der neue Eve Motion war allerdings eine gute Anschaffung. Beim alten haben die Batterien nicht so lange durchgehalten.

  5. Meine Pumpe schalte ich mit einem Sonoff Basic ein/aus.
    Ein Magnetventil benötige ich dazu nicht.

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