Europäisches Parlament: Neue Bestimmungen sollen den Straßenverkehr zukünftig wesentlich sicherer machen

Am 16. April dieses Jahres wird das Europäische Parlament über eine Reihe von Maßnahmen abstimmen, die allesamt ein wichtiges Ziel verfolgen: die Sicherheit im Straßenverkehr um ein gehöriges Maß erhöhen. Realisieren will man dies über diverse Sicherheitseinrichtungen in Neuwagen, die dann verbindlich vorgeschrieben wären.

Die Vorschriften gelten dann für alle neuen Straßenfahrzeuge, die auf dem EU-Markt verkauft werden sollen. Um genauer zu sein gelten die Bestimmungen für neue Modelle ab Mai 2022 und ab Mai 2024 dann für alle bestehenden Modelle. Gleichzeitig wolle man aber auch alle derzeit bestehenden Rechtsvorschriften noch einmal anpassen, „um den technologischen Entwicklungen und sozialen Trends wie einer alternden Bevölkerung, sowie neuen Ursachen für die Ablenkung von Fahrern (insbesondere der Verwendung elektronischer Geräte während der Fahrt) und der zunehmenden Zahl von Fahrradfahrern und Fußgängern auf EU-Straßen Rechnung zu tragen.“

Mit folgenden Technologien müssen alle neuen Fahrzeuge unter anderem zukünftig ausgestattet sein:

  • Intelligenter Geschwindigkeitsassistent, um den Fahrer auf eine Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam zu machen
  • Müdigkeitserkennung und Aufmerksamkeitswarnung
  • Fortgeschrittene Fahrerablenkungswarnung, um zu helfen, sich auf die Verkehrssituation zu konzentrieren
  • Notbremslicht in Form eines Lichts, um den Verkehrsteilnehmern hinter dem Fahrzeug anzuzeigen, dass der Fahrer plötzlich abbremst
  • Erkennung beim Rückwärtsfahren zur Vermeidung von Kollisionen mit Personen und Gegenständen hinter dem Fahrzeug mit Hilfe einer Kamera oder eines Monitors
  • Reifendrucküberwachungssystem, das den Fahrer warnt, wenn ein Druckverlust auftritt
  • Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre
  • Ereignisdatenschreiber zur Erfassung relevanter Daten kurz vor, während und unmittelbar nach einem Verkehrsunfall.
  • Für PKWs und leichte Nutzfahrzeuge würden zukünftig auch ein Notbremsassistenzsystem vorgeschrieben (bereits für Lastwägen und Busse obligatorisch) sowie ein Notfallspurhaltesystem. LKWs und Busse müssten mit direkten Sichtfunktionen, die es dem Fahrer ermöglichen, ungeschützte Verkehrsteilnehmer zu sehen, sowie mit Alarmsystemen, die die Anwesenheit von Radfahrern und Fußgängern in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs erkennen, ausgestattet sein.
  • Obligatorische Sicherheitseinrichtungen könnten die Zahl der Verkehrstoten drastisch reduzieren, da menschliches Versagen an etwa 95 Prozent aller Straßenverkehrsunfälle beteiligt ist.

Sollte am 16. April 2019 die Abstimmung des Parlaments positiv verlaufen, so müssten die Vorschriften im Anschluss nur noch dem Rat vorgelegt und von diesem angenommen werden, um anschließend in Kraft zu treten.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten ein.

68 Kommentare

  1. Und wer soll sich dann noch einen Neuwagen leisten können?

    • Viel sinnvoller wäre natürlich ein europaweites Tempolimit 120 oder 130, so wie es jetzt schon in fast allen Ländern außer Autodeutschland ist. Das kostet die Autofahrer keinen Cent. Im Gegenteil: Damit sinkt der Kraftstoffverbrauch, die Autofahrer sparen also sogar Geld. Und Deutschland könnte damit glatt die vereinbarten Klimaschutzziele doch noch erreichen. Und alles wird sicherer und die Zahl der Verkehrstoten sinkt. Win-Win-Win-Situation.

      Aber die deutsche Autolobby und unser angeschlossener Verkehrsminister lassen so was auch in Brüssel natürlich gar nicht erst zu. Dann kann er später in die Industrie wechseln und oberster Autolobbyist werden wie seine Amtsvorgänger von der Union.

      • Das kommt noch. Wenn die deutschen Automobilhersteller ihre Elektroautos auf die Straße bringen. Den diese werden bzw. sind so grottenschlecht, wenn du mit denen schneller als 120km/h fährst, kommst du keine 150km weit. Aber der dumme Michel wird weiterhin sich ein VW kaufen. War schon immer so. Die schöne neue Welt.

      • Zeit ist Geld

      • Black_Eagle says:

        Ich bin auch für ein Tempolimit von 120. Dann geht es endlich vorran in der Stadt! Jetzt muss man sich nur noch ein Limit für die Autobahnen überlegen.

        Übrigens fahren die allermeisten Leute eh nicht schneller. Auch ohne das Limit. Entweder ist der Verkehr zu dicht, oder es ist eine 5 Jahre andauernde Dauerbaustelle (wobei gebaut wird selten, erstmal einfach absperren und 3 Jahre nichts tun)
        Die größere Gefahr sind LKW die pennen und irgendwo drauf knallen in Staus / Baustellen.
        Oder Lieschen Müller die ohne zu gucken und blinken mit 80 auf die linke Spur zieht.
        Man könnte sinnvollere Maßnahmen als ein Tempolimit vornehmen, aber das wäre ja mit Arbeit und überlegungen verbunden…

        • Wozu dann Limit, wenn die meisten eh schon so fahren?
          Ich hab kein Problem mit Limit, sehe aber die Ursachen der Unfälle zwar zum Teil auch beim schnellen Fahren, aber noch stärker bei Unachtsamkeit sehr vieler Fahrer. Also da wären:
          Überholen eines LKWs mit nur 5-10 km/h mehr ohne den schnelleren Verkehr auf der Überholspur zu berücksichtigen.
          Spurwechsel ohne Blinker.
          Spurwechsel mit der Einstellung „ich bin vor Dir, also hab ich Vorfahrt“ (korrekt ist Spirwechsel ist wie ein Vorfahrt beachten Schild). Ohne Licht fahren (Einjähriger Tagfahrlichttest auf Rügen reduzierte die Unfallzahl signifikant.) Verschreibung eines Antiallergens gegen Blinkerallergie, die viele zu haben scheinen wäre auch hilfreich. Und: Erst blinken, dann bremsen. Dann kommt das Bremsen auch nicht überraschend, denn der Blinker zeigt, daß man langsamer werden wird zum Abbiegen.
          Es gibt also viele weitere Möglichkeiten, die ohne Regeln und Limits etwas bewirken in dem man einfach nur rücksichtsvoller fährt bzw. sich an gegebene Regeln hält.

      • Das ist kompletter Unsinn! Ganz im Gegenteil, die Mindestgeschwindigkeit muss auf 80 hoch und Verbot für LKWs auf die linkeste Spur zu wechseln. DAS sind Unfallverursacher, genau wie Trödler, die ohne zu schauen nach links ziehen und mit 6km/h mehr den LKW überholen.
        Schau dir doch mal die Unfallstatistiken an, was alles in Frankreich und Belgien trotz der Tempolimits passiert! Das Argument mit dem CO2 ist auch Unsinn, denn meist kann man ja wegen Verkehr, Baustellen etc ohnehin nicht schneller. Die wenigen Situation wo man man drauf drücken kann, die stören niemanden und verursachen auch keine Unfälle! Ich fahre gerne wenn es Verkehr, Wetter und die Gesamtsituation zulässt auch 230 km/h. Trotzdem ist meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Langstrecke nie über 100.
        Ein allgemeines Tempolimit würde nichts an den von dir genannten Punkten ändern. Ohne es speziell dir unterstellen zu wollen habe ich bei den Befürwortern eines Tempolimits oft das Gefühl, es sind meist eher unsichere Fahrer, die sich nicht vorstellen können, dass dies kein Sicherheitsrisiko ist oder aber die es schlicht und einfach anderen nicht gönnen etwas zu tun, was sie selbst nicht können.

        • Das Verbot mit der linkestens Spur gibt es bereits, es halten sich nur viele nicht daran. Und in meiner Außendienstzeit waren es meistens Kennzeichen aus dem ehemalgem Ostblock.

      • Hallo Adrian , die im Text genannten sicherheitsvorrichtungen wirken sich zum großen Teil vor allem im Stadtverkehr und im Verkehrsgeschehen außerhalb von Schnellstraßen aus. Insofern hat das nichts mit zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu tun. Wobei auch ihc für Tempolimits bin, und zwar vor allem weil es dem Lärmschutz dient und m. E. vom Reaktionsvermögen menschen sowieso mit Geschwindigkeiten von mehr als 130 oder 140 km/h überfordert sind.

  2. Klingt gut. Und was ist mit einem Sicherheitssystem für rechts abbiegende LKWs? Und wieso werden erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht ebenso zwangsweise gespeichert? Das würde die Ermittlungen nach einem Unfall mit Todesfolge oder einem Rennen erheblich vereinfachen. Automatische Nebelschlussleuchten wären auch gut, dann würde man nicht ständig von Idioten geblendet werden.

    • Nebelschlussleuchten darf man nur einschalten, wenn die Sichtweite weniger als 50 m beträgt, dann darf man auch nur 50 km/h schnell sein. Ganz simpel ein nerviger Piepser, so wie beim Nicht-Anschnallen, wenn Nebelschlussleuchte an und Geschwindigkeit über 50 km/h, dann piept es.

  3. Finde ich alles spitze, vor allem die Alki-Wegfahrsperre. Kann alles meinetwegen sofort kommen. Wenn es kein verspäteter Aprilscherz war…

    Edit: Zwang zu Onboard-Verkehrskameras (gern unsichtbar verbaut) nehme ich noch mit dazu

    • „Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre“ – d.h. es kann eine Alkisperre nachgerüstet werden bei Bedarf.

  4. Endlich mal eine vernünftige Idee aus Brüssel 🙂

  5. Ein Ereignisdatenschreiber…. na toll.

  6. Jo denkt mal daran wer die Zeche dafür zahlen darf… Klar sind viele Sachen sinnig nur das werden die sich alle gut bezahlen lassen

    • Ist doch kein Problem. Steigt der Minutenpreis um wie viel? 1 Cent? 2 Cent? Dadurch dass man heute das Auto ja nicht mehr zu besitzen braucht, ist der Anschaffungspreis nebensächlich. Wichtig sind die Betriebskosten, die durch die Elektrifizierung dramatisch sinken.
      Unter dem Strich kommt dann weniger Gefährdung dritter heraus, ohne nennenswerte Mehrkosten auf die gesamte Nutzungsdauer des Fahrzeugs.
      Ich finde, es sollte mal die Frage gestellt werden, mit welchem Recht Leute meinen da draußen Fahrzeuge im Öffentlichen Raum nutzen zu dürfen, die nicht über alle technisch möglichen Sicherheitssysteme verfügen! Nachrüsten oder Stillegen, immer dieses „Neuwagen ab…“ ist doch Mist. Dann werden immernoch Menschen tot gefahren von unfähigen Autofahrern in Autos denen Sicherheitssysteme Fehlen.
      Ich möchte dich mal sehen, wenn du am Grab deines Kindes stehst und derjenige der es tot gefahren hat sagt „Mein altes Auto ist schön billig und stinkt wie sau aber das stört dein Kind ja jetzt nicht mehr weil ich auch keinen Bremsassistenten habe.“

  7. „Notbremslicht in Form eines Lichts, um den Verkehrsteilnehmern hinter dem Fahrzeug anzuzeigen, dass der Fahrer plötzlich abbremst“

    Nennt sich Bremsleuchte. Die meisten PKW haben bereits drei davon. Wer die nicht sieht / bemerkt, dem ist auch mit noch drölf weiteren blinkenden Leuchten am und ums Fahrzeug herum nicht beizukommen.

    Zu dem restlichen Quatsch schreibe ich lieber erst gar nix …

    Ach, doch:
    „ab Mai 2024 dann für alle bestehenden Modelle.“
    Bedeutet? Ab April 2024 dürfen dann wieder ganz viele PKW verschrottet werden?

    Haben die Autohersteller ja wieder ganze (Lobby)-Arbeit geleistet, Respekt.

    • Nein. Bedeutet, dass es verbindlich für alle Fahrzeuge ist, die ab April 2024 das erste Mal zugelassen werden, jedoch das erteilen der Betriebserlaubnis (Typgenehmigung) für das entsprechende Modell vor dem Mai 2022 erteilt wurde.

    • „Ach, doch:
      „ab Mai 2024 dann für alle bestehenden Modelle.“
      Bedeutet? Ab April 2024 dürfen dann wieder ganz viele PKW verschrottet werden?“

      Nein, das bedeutet es nicht.
      Es steht ja auch was ganz anderes da.
      Einfach mal lesen und Verstehen, bevor man etwas als Quatsch deklariert.

      • Doch, genau so steht es da. Ab 2024 für alle bestehenden Modelle. Eichfach Mal lesen und verstehen, bevor man über andere meckert.

        • Muss ich es wirklich erklären?

          Wir versuchen es anders: wo steht, dass Autos ab 2024 verschrottet werden müssen?
          Was könnte der Satz noch anderes bedeuten?

          • Wo habe ich was von verschrotten geschrieben? Das mit dem Lesen und verstehen, ist nicht so deine Stärke oder?

            • Echt?
              Ok.
              Dröseln wir es mal auf: Stefan schreibt über verschrotten. Ich erkläre, dass das falsch ist und so nicht da steht. Du schreibst, doch, es steht genau so da. Und dann schreibst du deinen folgenden Kommentar.
              Das ist mir alles zu wenig substanziell.

              DavidK76 hat mittlerweile schon erklärt, was da wirklich steht.
              Ob du das verstehst oder nicht ist mir egal.

              Viel Erfolg weiterhin beim Kommentieren!

              • Nein, das hast Du nicht richtig gelesen und verstanden (was Du so gerne anderen vorwirfst): ich habe eine Frage in den Raum gestellt, die sich für mich auf Grund der ungenauen Formulierung (die genau SO da steht) ergeben hat.
                Ich habe keine Aussage getroffen.

      • Da steht:
        „Um genauer zu sein gelten die Bestimmungen für neue Modelle ab Mai 2022 und ab Mai 2024 dann für alle bestehenden Modelle.“

        Genau das steht da. Jetzt kann man sagen „ungenaue Beschreibung“ oder man könnte sagen „das kann man so oder so verstehen“.

        Aber „es steht was ganz anderes da“ in Verbindung mit „lesen und verstehen“ ist … sorry, Benehmen für den Hintern.

        • „Aber „es steht was ganz anderes da“ in Verbindung mit „lesen und verstehen“ ist … sorry, Benehmen für den Hintern.“
          Es steht nicht da, dass man ab dann Autos verschrotten muss.
          Das war deine Aussage, die ich als Fehlerhaft bezeichnet habe.

          Und das steht da halt nirgendwo. Sorry

          • „Ab April 2024 dürfen dann wieder ganz viele PKW verschrottet werden?“ ist doch keine Aussage. Aussagen enden nicht mit einem Fragezeichen.

            Wir sollten vielleicht doch noch mal auf „Lesen und verstehen“ zurück kommen … 😉

        • Lass sein Stefan, es bringt ja doch nichts…

          • Ist halt nervig und ärgerlich wenn man „lesen und verstehen“ von Leuten vorgesetzt bekommt, die selbst nicht korrekt lesen und verstehen (wollen).
            Aber egal, gibt immer solche und solche.

        • Zeiten gelten immer für Neuzulassungen bzw. Typengenemigungen, ältere Fahrzeuge haben Bestandsschutz.

          Mal wieder ein Müll aus Brüssel, wie immer…

    • Um die Sache mit dem Notbremslicht mal zu entschlüsseln:
      Es geht nicht um die CHMSL (Center high mounted stop lamp), also das dritte Bremslicht oben, sondern um deren Funktion.
      Wenn eine gewissen Verzögerung überschritten wird dann blinkt diese CHMSL in recht hoher Frequenz damit der nachfolgende eben unterscheiden kann ob der vor ihm nur leicht bremst (CHMSL leuchtet permanent) oder ob er voll in die Eisen gehen muss (CHMSL „flashed“).
      Sieht man heute schon bei sehr vielen neuen Autos (primär ober und mittelklasse).

      Generell sind 95% dieser Funktionen bereits heute in vielen Ober und Mittelklasse Wagen vorhanden.
      Vieles ist auch nur Software und die Kunst wird darin liegen dem Insassen diese Meldung sehr dezent anzuzeigen 🙂

      /dev

  8. „Fortgeschrittene Fahrerablenkungswarnung, um zu helfen, sich auf die Verkehrssituation zu konzentrieren“

    Übelst nervig, da willste nur mal kurz eine Whatsapp schreiben, dein Brot essen, auf dem Navi die Route einstellen, den Beifahrer beim Reden anschauen, laut Musik hören oder einfach nur mal verträumt in die Gegend gucken und dann geht gleich ein Alarm los: „Augen auf die Straße!!!“

  9. Ihr neues Auto kostet dann also nur 30000€ (zzgl. (es folgt 6Punkt Schrift hellgrau auf dunkelgrauem Grund) gesetzlich vorgeschriebener EU-Anbauten in Höhe von 1 Fantastrillion Euro).
    Okay, dann verstehe ich jetzt auch den Satz mit „immer mehr Fußgänger und Radfahrer“.

  10. Bitte auch einen automatischen Führerscheinshredder für Mittelspurschleicher und Personen, die für einen Spurwechsel bis zum Stillstand abbremsen, weil sie Angst im Verkehr haben.

  11. Alles sinnig und längst überfällig! Aber, unsere Autolobby wird dafür sorgen, dass es gar nicht dazu kommt bzw. sich auf ewig verschiebt!..

    • Es ist nicht alles so einfach wie sich Menschen das vorstellen, egal ob in der EU oder Regierung oder warum meinst Du erscheint der Golf8 nur mit der Hälfte der Assistenten? Von Preis ganz abgesehen, ich will noch nicht einmal den von der EU beschlossenen Notrufbutton haben! DAs Tracking können die mal ganz alleine behalten, wenn einmal wieder Zuviel Wein ins Spiel war…

      Blümchenduft nicht vergessen!

  12. Ich habe beruflich viel mit KfZ-Unfällen zu tun. Wenn du da in der Akte liest, welchen Dreck die Leute da zusammenfahren (yeah, am besten mit 2,2 Promille), und der Deppenfahrer ist unverletzt, aber der unschuldige BEIFAHRER hat mit 18 einen Gehirnschaden und ist lebenslang schwerbehindert. Ja, da hätte ich gern mal alle genannten Assistenzsysteme. Büdde.

    • Über 3000 Tote, rund 400.000 Verletzte, jedes Jahr.
      Ich würde gerne endlich Autos ohne Lenkrad sehen. Kann nur besser werden, als mit so vielen unfähigen, sich selbst überschätzenden Idioten den Straßenraum zu teilen.

      Ich war früher mal Sani, ich hab keine Lust mehr auf Idioten am Steuer.

  13. Wenn ich das so sehe wie die EU zusammen mit den rotgrünen Ökof…. alle gängeln, massregeln und überwachen (wollen), bin ich froh das ich schon ein alter Sack bin. Ich hatte wenigstens noch Spaß. Weiber, schnelle Autos und … ihr wisst schon. Und was haben die jungen Leute heute? Veganen Fraß, Femismus und Genderirsinn. Alles was Spaß macht wird nach und nach verboten. Na dann viel Spaß beim Radfahren und Körner fressen.

    • Dankeschön! Haben wir! Und wenn die ganzen alten Säcke den Weg alles irdischen genommen haben wird’s auf den Straßen noch entspannter. Auf in die Zukunft!

      • Auf der Straße wird es dann vielleicht entspannter, dafür kloppt sich dann alles an der Elektrotanke um die ersten Plätze. Weil, für die Letzten dort, muss dann die Tanke Zwangsunterbrechen weil kein Strom mehr geliefert werden kann. Ist halt leider wieder ein bewölkter Tag und windstill. Zuhause landet dann aber die Stromrechnung im Briefkasten wo sich die Ökojungen dann erst einmal überlegen müssen wie sie die Rechnung überhaupt noch bezahlen können. Schöne neu Körnerwelt. Manche werden halt wie immer eine Weile brauchen bis sie das richtig verstehen u. irgendwann begreifen das die „Alten“ vielleicht doch nicht so blöd waren.

        • „weil kein Strom mehr geliefert werden kann“
          Und in Portugal streiken derzeit die Tankwagenfahrer. Geh dich vergraben!

          • Kasupke: Was für ein sinnvoller Name mit Zukunft. Wer sich hier zuerst vergraben lassen darf steht wohl außer Frage, oder, Bubi? Lern erstmal zu denken.

      • @Cyclista,
        was bist Du denn für ein Type, auch so eine Weltverbesserer und Bärchenwerfer?
        Solche Typen wie Dich haben ja noch gefehlt, einen passenden Götzen habt Ihr ja schon mit Greta gefunden.

    • Danke OnkelWu, du sprichst mir aus der Seele

    • Kann jeder ungehemmt seinen Spaß haben. Mit dem Auto bieten sich diverse Rennstrecken an, von der Berühmten Nordschleife bis hin zu Provinz-Events wie Sachsenring.
      Warum muss das auf öffentlichen Straßen praktiziert werden?
      Von Sportschützen erwarten wir doch auch, dass sie auf die Schießbahn gehen und nicht in der Fußgängerzone ihre Zielscheiben hinhängen!?

    • Hi Onkel Wo, bin auch nicht mehr der jüngste und solange es nur einen selber betrifft gebe ich Dir recht: ich möchte essen was mir schmeckt , trinken was ich mag , so laut Musik hören wie es mir passt . Meine Gesundheit gehört mir . Aber wenn es um andere geht – und da geht es nun mal drum, sobald ich meine private Klause verlasse und mich im öffentlichen Raum z. B. als Autofahrer auf der Straße bewege , muß ich mir Einschränkungen gefallen lassen . Das gehört einfach zu einem auskömmlichen Miteinander. Bestes Beispiel : Rauchen – in meiner Wohnung soviel ich will , im öffentlichen Raum eben nur da wo genug Platz ist daß Nichtraucher ausweichen können. Ist doch eigentlich ganz logisch und einfach . Lärmbedrosselte Kopfhörer oder zwangsweiser Vegetarismus in Kantinen sind also Überregulierung , Nichtraucherschutzzonen oder eine Alk-Wegfahrsperre nicht.

  14. …stimmt OnkelWu 🙂
    Wozu Tempolimit ? Es geht doch sowieso nichts mehr auf den Straßen , man kommt doch jetzt schon nicht mehr voran.
    Diese Leute in der EU (würg) die sich solche Dinge einfallen lassen fahren ja bestimmt nicht selber.

    Ach, wo ist nur die gute alte Zeit geblieben….armes Deutschland.

  15. Die gute alte Zeit war genau wann? Du meinst, als man noch nicht ahnte wie beschixxen alles enden wird?

    • Man oh Mann. Du laaberst nur ohne die geringste Ahnung von irgend etwas zu haben. Möge dir deine erträumte Zukunft um die Ohren fliegen. Komm aber bitte dann nicht angekrochen. Meine Türen werden für Leute wie Dich geschlossen sein.

  16. „Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre“
    Klasse! Da spiel ich schon den Fahrer und kann nachher nich mal die Karre starten weil ich 3 suffköpfe dabei hab xD

    Also ein paar Dinge davon gibts ja schon. Aber die Umsetzug von manchen stell ich mir schwer vor… Notbremslicht…

    • In einigen Ländern kann man schon lange dazu verknackt werden, so eine Wegfahrsperren nachzurüsten, wenn man mit Alk am Steuer erwischt wurde. Das funktioniert sehr gut. Und in Zukunft wird es eben billiger sowas nachzurüsten, weil die Fahrzeuge darauf vorbereitet sein müssen.
      Fahre einfach nie besoffen, dann bist du nicht betroffen.

      • Er hat aber das Problem beschrieben, wenn er drei Alkohlleichen im Auto hat. Wie erkennt das System, daß er nüchtern ist, aber die anderen nicht?

  17. Das Meiste klingt davon sehr vernünftig finde ichm kommt dann aber auf die konkrete Umsetzung drauf an wie es gemacht wird. Besitze allerdings auch kein Auto und fahre höchtens alle paar Monate mal, bin daher kaum betroffen

  18. Ein guter Anfang, geht aber nicht weit genug. Und nicht schnell genug. Bis das in Kraft tritt sterben alleine in Deutschland mehrere Tausend Menschen unnötig, in Europa wahrscheinlich deutlich über 10.000, die mit den neuen Systemen hätten verhindert werden können.
    Wie viele Terroropfer hatten wir in den letzten 20 Jahren in Europa? Einen Bruchteil dessen… und wie viel teuren, die Freiheit einschränkenden Mist lassen wir dafür über uns ergehen?
    Wenn heute jemand ein Produkt auf den Markt bringen wollen würde, bei dem man davon ausgehen müsste, dass jedes Jahr mehrere Tausend Menschen durch Unfälle mit diesem Produkt sterben, man würde denjenigen erst auslachen und danach einweisen in die Klapse.

    • Wir haben viele Verkehrstote. Auch wenn ich vieles der Vorgaben für sinnvoll halte, sehe ich die meisten Ursachen woanders, vgl meinen Post oben. Ist jetzt nicht doskriminierend gemeint, aber kürzt die Beschreibung ab: Opa-Fahrstil kostet meiner Meinung nach mehr Leben. Damit meine ich nicht alte Leute, sondern nocht beschleunigen zu können, ncht mehr richtig Schulterblick zu machen, bli,ken zu vergessen, Verkehr zu beobachten vor Spurwechsel etc. Sprich, wenn man sich an bestehende Rgeln halten würde, wäre achnelles Fahren kein Problem. Ein Limit ist also die Lösung, weil viele Autofahrer nicht bereit sind sich an die Regeln zu halten, welche sie in der Fahrschule lernten. Tempolimit ist dabei das einzige, was vernünftig kontrolliert werden kann. Aber eigentloch ist es nur Symptombekämpfung.
      Nur als Beispiel: die schweren Unfälle in meiner Gegend kamen 2019 nicht dirch Raser, sondern durch falsche Überhilmanöver (z.B. bei Überholverbot, Unterschätzung des Abstandes, oder LKW Kontrollverlust bei B Zufahrt mit Fahren auf die Gegenseite. Kein einziger war zu schnell.. Bereich Westmünsterland.

    • @Harry gilt das denn auch für Messer? Sollte man deiner Meinung nach auch aus den Verkehr ziehen?
      Du bist bestimmt auch einer der an die vorzeitigen Todesfälle in Verbindung mit Luft glaubt. Resch rechnet Dir das bestimmt noch einmal vor!

      Wo kommen solchte Typen blos her?

  19. „Reifendrucküberwachungssystem, das den Fahrer warnt, wenn ein Druckverlust auftritt
    Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre
    Ereignisdatenschreiber zur Erfassung relevanter Daten kurz vor, während und unmittelbar nach einem Verkehrsunfall.“

    Was für Sachen…
    1. Reifendruck ist sowas von sinnlos, Jahrzehnte ging es 1A ohne, endweder man kann fahren oder man sollte es lassen. Dazu gehört auch der immer mal Check Up des Reifendrucks wie des Motoröls, Wasser in der Waschanlage und das Tanken (selbst das überfordert so manche, denen würde ich niemals die Fähigkeit eines Fahrzeuges zu fahren zusprechen können).
    2. Wegfahrsperre, naja die würden das sicher umgehen die Alkis, da sind ehe regelmäßige Leberwerte nach Flensburg sinnvoller und keine Erlaubniss ein Fahrzeug jedweder Art (auch nicht in der Arbeit schwere Maschinen zu bedienen) erlaubt sein solange sie von ihrer Krak… ähm… Sucht befreit sind.
    3. Datenschreiber für PKWs, nicht solange das Filmen per Dashcam verboten ist, das ist auch eine Pauschalüberwachung wie man ja mit der Dashverbot abschaffen wollte.

    „Obligatorische Sicherheitseinrichtungen könnten die Zahl der Verkehrstoten drastisch reduzieren, da menschliches Versagen an etwa 95 Prozent aller Straßenverkehrsunfälle beteiligt ist.“

    ??? sowas von nichtssagen wie ein Politiker bei 365 Tage sinnlos laaber Marathon, viel gequatsche ohne inhalt.
    Dazu, wiso dann Reifendruckkontrolle ist doch nicht Menschlich? Man sollte sich auf die großen Ursachen konzentrieren, diese beseitigen, wenige Punkte dafür effektiv, nach und nach abarbeiten und nicht ne Masse an teils Schwachsinnigem drauf los lassen.

    Hab leider n paar Zahlen die einigen das mit Tempo 130 & Co ehe schmackhaft machen würden. Ein Unfallcrash der mit Tempo 100km/h (nicht die Fahrtgeschwindigkeit VOR sondern NACH dem abbremsen noch mit diesem 100 Tempo Crash!!!) überleben die wenigsten. Die Gurte und Airbags helfen hierbei sogut wie nicht und wenn hat man sau sau sau sau vie Glück gehabt. Diese Hilfseinrichtungen sind für Crashs darunter konzipiert. Ein Gurt hilft eben in der Stadt das man bei kleine Geschwindigkeiten nicht irgendwo gegen donnert. Airbag bei härterem Aufprall, darüber ist es reine Glückssache.
    Der NCAP Crashtest ist auch nur ein Fake da alle Hersteller so ihre Fahrzeuge aufbauen damit diese in diesem Test auch volle Punktzahl bekommen, andere kleine Abweichungen im Crashverhalten, kleine Winkelcrashänderungen und schon kann es zu katastrophale Unfälle kommen. Man müsste auch hier mal weiter Denken, diese Tests haben zwar die Sicherheit erhöht, aber es ist einfach ein Dinosaurier geworden…
    Wichtig währe auch mal die Fahrzeuge leiser zu machen, die dB zu senken und vor allem der Polizei weitreichendere Befugnisse zu erteilen bei Ruhestörungen die Fahrzeuge Betreffen. Beschlagnamung des Fahrzeuges + Check auf illegale einbauteile wie Drosselklappensteuerungen per App & Sonstiges was den Schlaf raubt. Dazu saftige Bußgelder und Fahrverbote, beim 3ten mal Auto beschlagnamen und Verkaufen. Gleiches bei Alkoholdelikten vor allem wenn Unfall ist, Auto beschlagnamen und Verkaufen. Bei StVO untauglichen Autos die Rückumbaumaßnahmen vom ehemaligen Besitzer einkassieren und dann erst Verkaufen nachdem die Straßentauglichkeit wieder gegeben ist. Vielleicht hilft das auch das ein oder andere Leben zu retten oder zumindest die Ruhestörungen drastisch zu minimieren was wieder ein haufen Lebensqualität nicht nur in der Nacht wieder ermöglicht.
    Keine Ausnahmen bei Führerscheinentzug wie die Ausreden das man nicht mehr zur Arbeit kommt. Das hätten die Erwachsenen sich früber überlegen sollen, dafür wir man ja als Erwachsen, reif genug gehalten. Ein Auto soll wieder geschätzt werden, es soll ein Privileg sein sowas fahren zu drüfen, es soll keine Kostenfrage sein sondern eine Verstandsfrage.

    • Reifendruckkontrollsystem ist seit 2014 in Europa für Neufahrzeuge Pflicht, da ist nix neues dran.

      • Und viele kommen nicht damit klar?
        Auch sind die meisten Systeme über ABS gekoppelt, dass also nicht der Reifendruck gemessen wird sondern durch den Rollumfang. Das hat zur Folge, dass viele Autofahrer annehmen der Reifendruck in Ordnung ist. Da die Reifen auch im „normalen“ Alltag Luft verlieren ist ein gleichmäßiger Abfall aller Reifen, also nicht durch äußere Beschädigungen normal und wird nicht vom System erkannt. Durch den niedrigen Druck kann es natürlich zu einer erhöhten Reibung und Reifenplatzer kommen, nur das erkennt das System im Voraus nicht! Also wieder einmal Schrott was beschlossen wurde.

        Auch halte ich es für angemessen, dass ein Fahrer und Halter den Reifendruck regelmäßig überprüft, den Ölstand kontrolliert und Flüssigkeiten auffüllt. Durch übertriebene Regelungen wird genauso ein System erzeugt wie es jetzt ist.

        Erinnert es doch an der Einführung von ABS, wo jeder meinte er könne jetzt bei Regen und Schnee so fahren wie er möchte – das ABS macht das schon! Und noch nicht einmal das richtige Verhalten beim Einsatz mit ABS können die meisten Fahrer richtig!

  20. Ich denke die meisten die sowas gut finden haben weder ein Führerschein oder Auto hier. Wieder Ideologiegesteuert.
    Nachdem der E-Schrott beschlossen ist und die Kosten unnötig in die Höhe getrieben werden wird noch einmal mit zusätzlicher Hardware nachgelegt. Ziel ist es dabei die Autos so teuer zu machen, dass sich ein Normalbürger nicht leisten kann.

    Scheixx EU, die gehört genauso entsorgt wie unsere Regierung. Ich weiß was ich will und das ist es bestimmt nicht. Mein X bekommen sie schon im Mai! Auch jetzt ist der Anteil der Körnerfresser in der EU gering, das wird noch weniger und das ist auch gut so!

    Bezogen auf den Verkehrstoten von Straßenrennen, trifft das wieder einmal nur auf eine bestimmte Personengruppe zu, welche tagsüber Hartz4 beziehen, kaum deutsch sprechen und bei der (Inzucht)Hochzeit auf der Autobahn feiern.

    Auch sind Radfahrer selbst ein großes Problem, da sie sich selbst nicht an den Verkehrsregeln halten und über allem stehen. Wer schon einmal in Berlin gefahren ist, wird es wissen. Mit solchen Typen hab ich kein Mitleid, im Gegenteil noch zusätzlich haben sie verdient.

    Und jetzt verschluckt Euch nicht bei euren Dinkel-Schrot-Müsli mit Fairtrade Siegel.

  21. Schade… die Überschrift ließ mich vermuten, Brüssel wolle Autofahrer verbieten.

    Den Wunschzettel aus Brüssel werden die Auto-Lobbyisten schon zu kürzen wissen. Das würde schließlich alles für sinkende Absatzzahlen, sinkenden Umsatz, sinkende Aktienkurse sorgen und – Achtung, Totschlagargument – Arbeitsplätze kosten.

    Kauft doch kein Autofahrer ein Auto, das ihm dauernd sagt, er hielte sich nicht an die Straßenverkehrsordnung und berichtet das auch noch an die Versicherung, die ihm daraufhin für seine ihm per Grundgesetz zugesicherte Freiheit die hohe Rechnung schickt.

    In diesem Beitrag ist aufgrund der anstehenden Osterfeiertag Sarkasmus versteckt.

Schreibe einen Kommentar zu cubei Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.