Wer die Lage in der Welt am Wochenende verfolgt hat, der hat vermutlich mitbekommen, dass Plattformen wie YouTube und Facebook bereits damit begonnen haben, russischen Staatsmedien die Monetarisierung nicht mehr zu ermöglichen. Streams auf der Plattform bringen also kein Geld mehr ein. Wobei dies natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein dürfte, denn es geht nicht immer um Geld, sondern um gezielte Desinformation und Propaganda.
Second, we will ban the Kremlin’s media machine in the EU.
The state-owned Russia Today and Sputnik, and their subsidiaries,
will no longer be able to spread their lies to justify Putin’s war.
We are developing tools to ban their toxic and harmful disinformation in Europe. pic.twitter.com/7RcPEn6E14— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) February 27, 2022
Die Europäische Union hat nun angekündigt, dass man staatliche Medienorganisationen aus Russland verbieten wolle, ihre Inhalte zu verbreiten. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nannte in ihrer Rede Sputnik und Russia Today.
Die Sender „werden nicht mehr in der Lage sein, ihre Lügen zur Rechtfertigung von Putins Krieg zu verbreiten.“ Man entwickle auch Instrumente, um die schädlichen Desinformationen in Europa zu verbieten. Unklar ist, wie die EU ein solches Verbot realisieren möchte. Die Telekom in Österreich hat bereits Russia Today auf allen Magenta-TV-Plattformen ausgesetzt. In Deutschland ist der deutschsprachige Sender RT DE seit einigen Wochen verboten, allerdings aus anderen Gründen.
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