EU-Kommission berät: Gibt es in Zukunft das Leitungswasser in Restaurants der EU für lau?

Eine lang überfällige Änderung könnte es schon bald bezüglich der Kosten für Trinkwasser in Restaurants geben, zumindest wenn es nach den Vorstellungen der EU-Umweltminister geht. Die beschäftigen sich nämlich aktuell damit, eine Einigung für besseres und leichter verfügbares Trinkwasser zu erwirken.

Demnach solle den Gästen von Restaurants Leitungswasser zukünftig gar nicht mehr in Rechnung gestellt werden. Außerdem sei auch geplant, die Anzahl der europaweit verfügbaren öffentlichen Trinkbrunnen und Wasserzapfstellen zu erhöhen, so die Kommission.

zdf
 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. Bitte nicht nur in Restaurants sondern generell auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. Festivals oder Konzerte !
    Da kostet Wasser oft über 3€ ….

    • Ja, aber das ist doch in aller Regel kein Leitungswasser – oder doch?

      • Der Punkt ist dass man nirgends Leitungswasser kriegt und dann dazu gezwungen ist, für 3€ einen Becher Gerolsteiner & Co. zu kaufen.

        • Korrekt. Trinkwasser sollte jedem zur Verfügung stehen. Allerdings muss in manchen Häusern dafür erst einmal die Rohre überprüft werden, da tummeln sich in manchen Leitungen auch unerwünschte Gäste 🙂

  2. Was soll das?

    Gibt’s dann auch Bier umsonst, weil das mag ich lieber und kostet mancherorts auch EUR 5 für ne Halbe, weil da noch ein quersubventioniertes Konzert dabei ist.

    Muss denn wirklich alles reguliert werden? Zum Kotzen!

    Wir brauchen weniger Staat, nicht mehr! Viel, viel, viel weniger Staat!

    • Naja, es geht ja nicht um das Lieblingsgetränk der Gäste, sondern um Leitungswasser – m.E. mit Betonung auf „Leitung“, also ausdrücklich kein stilles Wasser aus der Flasche. Hat jemand von Euch schon mal bewusst mitbekommen, dass man Leitungswasser bekommt, wenn man stilles Wasser bestellt? Ich habe noch nicht erlebt, dass Leitungswasser überhaupt berechnet wird, aber ich bin auch nicht übermäßig oft in Restaurants unterwegs.

      • Ja, das ist mir klar, dass es hier nicht um das Lieblingsgetränk geht – war etwas überspitzt.

        Mir geht es darum, private Gastwirte zu etwas zu verpflichten. Wenn diese – auch auf etwaige Nachfrage – kein kostenloses Leitungswasser anbieten wollen (warum auch immer), dann ist das halt so. Dann geht man entweder nicht mehr hin oder man findet sich damit ab. Gaststätten gibt es ja wohl zu genüge.

        Es ist schlicht eine (wenn auch kleine) weitere Einschränkung der Freiheit! Dafür ist der Staat nicht da…

        • Das ganze Prinzip „Staat“ beruht darauf, daß die individuelle Freiheit zum Vorteil der Gemeinschaft eingeschränkt wird.

          • Korrekt, es ist immer ein Trade-off zwischen individueller Freiheit und kollektiver ‚Sicherheit / Schutz‘ durch den Staat. Die Frage ist aber doch, bis zu welchem Grad soll die persönliche / private Freiheit eingeschränkt werden, um immer weiter zu regulieren? Gibt es eine Grenze?

        • Doch genau dafür ist der statt da. Die Gastwirte zu regulieren, die die Kunden ausbeuten.

    • Natürlich! Fehlende Regulierung ist Chaos!

    • @Emigrant
      Oh mann, gehts noch… was stimmt denn bei dir nicht…oder nur ein Troll?
      Hier in Skandinavien ist Wasser in jeder Bar, Restaurant, Konzert, Disko was auch immer umsonst.
      In Frankreich ebenso glaube ich gelesen zu haben und in den USA auch.
      Würden die Läden das in Deutschland freiwillig machen, würdest du auch nicht so dumm rumlabern oder doch?

      • Ein Troll ist, wer eine andere Meinung hat? Da machst Du es Dir zu einfach!

        Du unterstellst, bei mir stimme was nicht und ich würde ‚dumm‘ rumlabern – tolle Diskussionskultur Deinerseits.

        Ich habe nunmal eine andere Meinung dazu, was reguliert werden muss, und was eben nicht. Was ich davon halte, wenn Gaststätten freiwillig kostenloses Leitungswasser bereitstellen, geht aus meinen vorigen Beiträgen hervor.

        Vielleicht empfiehlt es sich genauer zu lesen und sachlich zu bleiben.

    • Hallo , solange nicht-alkoholische Getränke oft teurer sind als Bier finde ich es gut Wasser kostenlos abzugeben. Eine durstlöschende Alternative ohne Suchtpotential. Als ich noch ein Junge war in denn 60ern gab es in West-Berlin, wo ich damals lebte , noch viele funktionierende Straßenpumnpen, so richtig mit Schwengel. Stehen heute noch in einigen Stadtteilen aber nur als „Deko“ sind also leider funktionslos. Die könnte man wieder reaktivieren. In heißen Sommern habe ich da oft aus der hohlen Hand einfach Wasser getrunken . Und man mußte nix bezahlen . Dann noch eine Verordnung daß es zwischen zwei öffentlichen WCs nicht mehr als eine halbe Stunde zu Fuß sein darf und ich liebe die EU! Wasser und Wasser lassen können – zwei vernachlässigte Grundbedürfnisse im ach so modernen öffentlichen Raum und m. E. mindestens so wichtig wie öffentliches WLAN

  3. Wozu brauch man dafür ein Gesetz? Mal ehrlich, dann sollten die Restaurants eben ihre Preise um 50 cent pro Essen erhöhen und schon hätten sie die Kosten wieder drin.

    • 50 Cent pro Essen werden nicht reichen, um Einnahmen von 2-5€ pro Getränk zu kompensieren.

      • Ich verstehe nicht, was es da zu kompensieren gibt. Ein Getränk für zwei bis fünf Euro, das nicht verkauft wird, reduziert ja auch die Menge, die man beim Lieferanten bestellen und bezahlen muss. Weniger an den Endkunden verkaufen heißt schlicht weniger beim Lieferanten einkaufen. Natürlich geht da der Gewinn für den Wirt dabei drauf, dass nun aber ein großer Teil der Gäste nur noch Leitungswasser bestellt weil es nichts kostet halte ich doch für weltfremd. Oder die Getränkekarte ist so schlecht das es gleich egal ist. 😀

        • In der Gastronomie sind auf den Getränken ein paar hundert Prozent Marge die Regel. Auf dem Essen in der Regel nur 100 bis 150 Prozent Aufschlag.

          • @elknipso

            Entschuldige, aber wenn man keinen Ahnung hat von einer Kalkulation einer Speise, sollte man einfach die Fre.. halten! In der Regel rechnet man Rohstoffeinsatz x4 in normalen Restaurants (bald auch x5). Ich wusste gar nicht, das man ein paar hundert Prozent auf Getränke aufschlägt. Man sollte vielleicht die Preise bei Aldi & Co nicht als Messlatte nehmen. Da fährt man ja selber hin, ein Restaurant wird beliefert, ein Lieferant hat dadurch auch kosten und schlägt die mit drauf. Ach, da gibt es sogar noch was mit 19% ….. ach, lassen wir das Du hast Recht und die Wirte schöpfen Dich ab.

            • @Kirdan
              Bist Du geistig nicht ganz gesund, oder ist bei Dir einfach in der Erziehung einiges schief gelaufen?
              So ein Umgangston ist vielleicht in Deinem Ghetto normal, aber hier ganz sicher nicht angebracht. Und zum anderen lies mal nochmal was ich geschrieben habe, auch die anderen Beiträge. Vielleicht kommst Du dann noch von selbst drauf wieso Du mit Deiner Unterstellung vollkommen daneben liegst.

              • Oh, wo ist denn da eine Beleidigung drin? Glaube ich weiß, warum. Es gibt halt Leute die so engstirnig denken und versuchen dieses Geschriebene in bekannte Muster zu pressen. Ja, dafür kannst du nichts, das hängt von der Entwicklungsstufe und Training deines Gehirns ab, wie gut es z.B. Abstrakt denken kann. Mach dir nichts daraus, das dies wahrscheinlich so gering in dieser Richtung entwickelt ist. Dafür sind andere Bereiche bedeutend besser ausgebildet. Dies ist nicht nur bei dir so sondern bei jeden Menschen!
                Ich sehe in meinen Umgangston keine Beleidigung drin, aber warum beklagst du dies und ziehst die untere Schublade auf? Ich hole nur mal kurz aus 😉 Warum beleidigst du mit dieser Aussage, die Leute, die in sehr armen Verhältnissen leben ? Meinst du diese haben es sich ausgesucht in Bruchbuden (wenn diese überhaupt eine haben) zu leben? Warum stellst du Leute, die es sich nicht ausgesucht haben in einem verarmten Stadtviertel zu leben auf eine andere Stufe wie dich? Entschuldige dies sind auch Menschen!

  4. Unfassbar, diese EU-Bürokraten ! Dabei geht es mir NICHT um die paar Cent für Frischwasser und das dafür berechnete Abwasser. Ich gebe zu bedenken, dass für alles, was der Wirt ausschenkt, der komplette Rattenschwanz an Bürokratie (Hygiene & Co) losgetreten wird. Und während die EU-Kommissare am Monatsende gesichert satte Vergütungen kassieren, muss der Restaurantbesitzer schauen, wie er das Handling dieser neuen Aufgabe finanziert. Irgendwie muss das Wasser ja an den Tisch kommen. Eine absolute Frechheit, sowas diktatorisch zu entscheiden !!!
    Sollen sie doch in allen Rathäusern Trinkwasser anbieten ! Aber die Kommunen schaffen es ja nicht einmal, ihre öffentlichen Toiletten in Schuss zu halten …
    So gut die Idee ist, den Konsum von Trinkwasser zu fördern – dann sollen sich aber die Politiker selber hinstellen und Wasser ausschenken.
    Unglaublich, wie die EU den eigentlich tollen Gedanken „vereintes Europa“ zerstört.

    • @(Wut)Bürger
      Andere Länder machen es erfolgreich vor mit dem kostenlosen Wasser. Auch die bösen USA haben das eingeführt.
      Ich bin sehr für diese Regelung. Mehr Bürokratie bringt es nicht, weil man schon heute in vielen Restaurants Leitungswasser bestellen kann bzw eine Karaffe mit Tafel/Leitungswasser und das Wasser wird ja sowieso für alle Speisen genutzt und muss deshalb ok sein. Ich weiß auch nicht wie man als Verbraucher dagegen sein könnte etwas umsonst zu bekommen. Die Gasteonomen müssen dann halt anders kalkulieren, falls denen dadurch Umsatz entgeht. Das gleiche bei den Mobilfunkanbietern, denen die böse EU den Umsatz für Roaming weggenommen hat.

      • @ HO: In Ihrer Antwort stecken ein paar Denkfehler:

        1) Am schönsten ist immer , wenn die Leute „Umsatz“ und „Ertrag“ verwechseln. Vom Umsatz kann kein Gewerbetreibender irgendwas zahlen. Keine Zinsen, keine Gehälter.
        2) Wenn der Gastwirt anders kalkuliert, ist das Wasser nicht mehr „umsonst“. Da ist es doch ehrlicher, die Kalkulation zu belassen und das Wasser zum Selbstkostenpreis abzugeben. Es bleibt ja jedem Gastronom unbenommen, das als Serviceleistung nicht zu berechnen. Aber „Mischkalkulationen“ sind immer unehrlich und werden von denen gezahlt, die etwas NICHT in Anspruch nehmen
        3) Was die Bürokratie anbelangt, muss ich Sie als leidgeprüfter Inhaber eines Geschäftes (nein, keine Gaststätte – aber auch Abgabe von Produkten, die dem Lebensmittelrecht unterliegen, an Endverbraucher) fragen, ob Sie schon mal einen „Besuch“ durch selbstherrliche Lebensmittelkontrolleure hatten … da macht dann die Menge (Einzelfall / Regelfall) durchaus einen Unterschied.

        Ja, ich bin durchaus wütend. Wütend auch über die zunehmende Unfähigkeit der Menschen, ihr Leben zu organisieren. Wenn ich das Gefühl verspüre, etwas trinken zu wollen, stecke ich mir eine Flasche mit zB Wasser in den Rucksack und gut ist es. Die EU sollte sich bitteschön lieber um die echten Probleme der Menschen in Europa (und darüber hinaus) kümmern. Da gibt es genug zu tun.

        Danke für Ihre Rückmeldung und freundliche un-wütende Grüsse 🙂

        PS:
        Ich bin ehrenamtlich viel in Autos mit blauen Lichtern unterwegs. Immer wieder erleben wir, dass wir nach Sperrungen von Autobahnen (warum auch immer) Leute mit warmen Decken oder mit Getränken versorgen müssen. Weil kaum jemand mehr Vorsorge trägt, wenn mal was Ungeplantes dazwischen kommt. Im Winter mal eine Decke ins Auto legen oder im Sommer ein paar Flaschen Wasser ? Offenbar zu viel verlangt. Lieber nach dem Staat rufen …

        • Du schweifst aber ganz schön weit ab. Fakt ist, dass Leitungswasser und generell Wasser viel zu teuer in Restaurants verkauft wird. Aber Wasser ist wichtig. Ich war erst kürzlich für ein paar Tage in einem 5 Sterne Hotel mit 5 Gänge Menü am Abend. Ich habe viel mehr Flüssigkeit zu mir genommen, weil dort eine kostenlose Karaffe Leitungswasser auf dem Tisch stand und mir ständig nachgeschenkt wurde. Seit dem bin ich ein großer Fan von dieser Idee. Früher habe ich kein Wasser getrunken, stattdessen nur eine 0,3 Cola. Mit der Karaffe lebt es sich also gesünder.

          Anderes Beispiel. Kreuzfahrt. Tagesausflug nach Rom. Gefühlte 45 Grad. Hatte keinen Bock einen Rucksack mit 2 Liter Wasser mitzuschleppen, bei 15 km Fußmarsch. Überall in Rom sind Trinkwasserbrunnen, bei den Temperaturen sind da lange schlangen davor, waren also sehr begehrt und auch wichtig, damit keiner kollabiert. Getränke in den Kiosken waren pervers teuer.
          Seit dem bin ich auch ein großer Fan von der Idee in Innenstädten kostenlose Trinkwasserbrunnen zu errichten.
          Also beides tolle Projekte der EU. Werdet ihr glücklich mit eurem Hass.

          • Nenne es ruhig „abschweifen“. Ich sehe Themen grundsätzlich von vielen Seiten, um eben Schnellschüsse zu vermeiden. Und hier haben wir wieder einen typischen EU-Schnellschuss, weil die Verantwortlichen in den Gremien die echten Probleme nicht in den Griff bekommen.
            Ausgangslage: Die EU möchte Gastwirten etwas vorschreiben, was für Gastwirte ein Zusatzaufwand ist.
            Und ich denke, man muss die EU nicht „hassen“, wenn man das ungerecht findet und kritisiert.
            Klar weiß ich, dass Getränke (auch und generell Wasser) in Gaststätten mehr kostet, als es dem wahren Wert entspricht. Das ärgert mich auch, aber ich sehe halt auch die Fixkosten, die ein Gastwirt hat. Und man kann es „Marktwirtschaft“ nennen (Angebot / Nachfrage), die man nicht mögen muss, aber so ist es halt.
            Jetzt zu Deinen beiden Beispielen: Wieso soll der Gastwirt Dein „gesünder Leben“ finanzieren ? Erschließt sich mir nicht. Nur weil Du im 5-Sterne-Haus auf den Geschmack gekommen bist, und das jetzt gut findest, muss demnächst jeder Gastwirt kostenlos Wasser kredenzen ?
            Und das Beispiel Rom: Lies nochmal meinen ersten Beitrag: Da habe ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich kein Problem damit hätte, wenn die EU die Kommunen verpflichten würde, Wasser zur Verfügung zu stellen. Nennen wir sowas Gemeinwohlaufgabe. Aber da gab ich zu bedenken, dass die meisten Kommunen ja nicht einmal Toiletten unterhalten können.
            Mir geht es in der Diskussion einzig und alleine darum, dass es nicht angehen kann, dass weltfremde Politiker einem Menschen, der unternehmerisch denken muss (um seinen vielen vom Staat auferlegten Pflichten nachkommen zu können), vorschreiben, was er zu verschenken hat.
            Oder wie würdest Du reagieren, wenn die Verordnung erweitert werden würde „jeder Bürger hat jedem, der an der Haustüre läutet, ein Glas Wasser zu spendieren“ ?

            • – „Schnellschüsse“
              Was ist daran ein Schnellschuss? In südlichen EU Ländern ist das lange standard und somit „erprobt“. Und in den USA sind auch alle glücklich damit, besonders in heißen Sommern.

              – „echten Probleme nicht in den Griff bekommen“
              Nervigstes Totschlagargument.. „es gibt wichtigeres“ oder „sollen die erstmal das und das“. Es gibt hunderte Abgeordnete, wenn ein paar davon nebenbei den Entwurf ausarbeiten, geht die Welt nicht unter.

              Eine Karaffe Leitungswasser kostet den Gastronom nix (komm mir nicht mit 10 cent für Wasser, Arbeitszeit, Glas waschen).
              Fakt ist, dass besonders beim Wasser abgezockt wird. In dem besagten Hotel habe ich für insgesamt 100€ Wein getrunken (eine Flasche an 5 Abenden) neben dem Wasser, der Wein hatte einen EK von 50-60€, das ist ok, aber Wasser für 8€ pro Abend pro Person (das verlangen einige dafür) bei fast 0€ Kosten ist Abzocke und keine Marktwirtschaft.

              Und grundsätzlich bin ich ein großer Freund davon, dass der Gesetzgeber viel mehr eingreifen muss um unseren Konsum gesünder zu gestalten. Nix verbieten aber alles in die richtige Richtung steuern (weniger Zucker, gesünderes Fleisch, klare Kennzeichnung, Warnhinweise, usw).

              Ja, zb Bremen hat es vor Jahren aufgegeben öffentliche Toiletten zu betreiben, weil das tatsächlich sehr teuer war (1,1 Mio €) und war mit der „Nette Toilette“-Aktion ein Beispiel für viele EU Städte. Ein paar blöde Trinkwasserstellen zu errichten wird vielleicht 1% dieser Summe kosten.

              Und nein, es wäre nicht ok, wenn jemand an meine Tür klopfen würde und ich ihm Wasser geben müsste. Aber das ist auch ein sehr dämliches Beispiel. Was auch immer das mit der Gast und Gastronom Sache zu tun hat.

              • Schade, gestern hatte ich mir die Mühe gemacht und Punkt für Punkt nochmal beantwortet, weil einige Punkte inhaltlich einfach falsch sind. Leider weg. Technikfehler ? Zensur ?
                Daher nur die Quintessenz: Der letzte Absatz sagt ja eigentlich schon alles – „ICH will niemandem Wasser geben. Aber MIR soll der Gastwirt einfach was schenken.“

  5. Heisenberg says:

    Wasser gratis? Wollen die etwa das Wasser mit florid vergiften?^^

  6. Gut so. Kostenloses Leitungswasser ist in vielen Ländern Standard, z.B. in USA. Gibt’s nicht nur in Restaurants, sondern z.B. auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Das Wasser in den billigen Supermarkt-Flaschen ist übrigens auch meistens nur abgefülltes Leitungswasser. Nur ist das eine große Umweltsauerei (Müll, Transport etc).

    • Das Leitungswasser in den USA möchtest du aber nicht wirklich trinken, das ist so stark gechlort, dass es zumindest gruselig schmeckt (selbst wenn es gesundheitlich unbedenklich wäre, keine Ahnung, ist es das?).

  7. In welchem Restaurant bezahlt man denn für Leitungswasser? Da wäre ich das letzte Mal gewesen…

  8. Gehört denn der freie Zugang zu Trinkwasser nicht ohnehin zu den verbrieften Menschenrechten? D.h. wenn ich Wasser aus der Leitung haben möchte, darf man es mir weder verweigern noch in Rechnung stellen? Wenn dem so ist, ist so eine Regelung nett gemeint, aber nicht notwendig. Die „Wasserabzocke“, also Leitungswasser teuer im Glas als stilles Wasser verkaufen, ist natürlich eine andere Geschichte und der einzige Grund, warum man hier etwas in Vorschriften gießen könnte. Inwiefern man sich dann hinterher daran hält, was auf dem Papier steht, ist ja dann die andere Frage. In der Rechtsprechung findet man, offenbar gewollt, immer mehr undefinierte Rechtsbegriffe die erst auf gutdünken und im Zweifelsfall willkürlich von einem Richter spezifiziert werden müssen (Beispiele: „Bedürftiger“ oder aktuell „Gefährder“) und dann als Präzedenzfall gelten. Ich habe allerdings noch nie erlebt, dass man mir als Radfahrer auf langen Touren in einem Café nicht auf Bitten hin die Trinkflasche mit Wasser gefüllt hätte – gegen ein Trinkgeld, auch wenn ich es für lau bekommen hätte. Von daher: Gibt es keine wichtigeren Dinge, um die man sich mal kümmern sollte? An alles mit Relevanz für die Bürger traut man sich – meiner Meinung nach bewusst – nicht heran.

  9. Leitungswasser ist in Deutschland doch schon ewig kostenlos in Restaurants, ich glaube da gibt es sogar ein entsprechendes Gesetz.

    Es ist halt bei uns absolut unüblich sich das im Restaurant zu bestellen, tue ich ebenfalls nicht, obwohl ich zu Hause auch Leitungswasser trinke.

    • Offenbar nicht. Ich habe neulich während des Essens im Restaurant nach einem Glas Leitungswasser gefragt, bekam dies auch, und fand es dann am Ende mit 1,70 € auf der Rechnung wieder.

      • Da hast Du Recht. Habe das gerade mal recherchiert, es gibt bei uns wirklich keine gesetzliche Regelung dazu.

        • Warum sollte das auch umsonst sein, läuft das alleine vom Hahn an den Tisch, spülen sich die Gläser von alleine.
          Ich war lange genug Gastronom und ich finde es eine Frechheit dass ein solches Gesetz eingeführt werden soll. Die Wirte leben vom Getränkeumsatz, denn mit Speisen verdient man geradezu nichts.
          Außerdem möchte ich nicht Wissen wie in manchen Betrieben die Wasserhähne aussehen, da würde ich freiwillig nichts davon trinken, genau das gleiche Problem sind die Eiswürfelmaschinen, wenn Ihr alle wüsstet welche Keimschleudern das sind und wie es in den meisten dieser Geräten aussieht….

          • paradoxus says:

            In Frankreich sterben weder die Gäste noch die Konsumenten, wenn sie im Rahmenihrer Formule eine carafe d’eau auf den Tisch bekommen. Ist schlicht eine Frage der Kalkulation. Wobei ich ihnen Recht gebe: „der“ Franzose trinkt halt auch eine Flasche Wein dazu, „der“ Deutsche hält sich tendenziell dann am Glas Leitungswasser fest, weil er ein pathologischer Geizkragen ist. (PS: Ich bin ein wenig vom Fach, Wasserhähne sind eher keine Keimschleudern, Eiswürfelmaschinen in den Händen von Siffwirten schon … und genau deshalb braucht es knallharte Überwachung von staatswegen, m.E. sollte jeder Betrieb der zB HACCP ignoriert geschlossen werden, von allein kommt der Keim nämlich nicht).

          • Das war nur etwas das ich im Hinterkopf hatte, aber da habe ich wohl was verwechselt.

            Wie oben schon mal ausgeführt verstehe ich das völlig, es ist letztendlich sowieso ein Nullsummenspiel. Aktuell ist die größte Marge bei den Getränken für die Gastronomen wie Du schon geschrieben hast. Und das ist auch völlig in Ordnung. Wenn es eine Vorschrift gibt, dass Wasser kostenlos sein muss, und wenn die Leute das dann intensiv nutzen, muss die Marge halt woanders her kommen und die Speisen werden etwas teurer.

            Was die generellen hygienischen Zustände angeht mache ich mir da ehrlich gesagt lieber nicht so viele Gedanken darüber. Da weiß ich eh schon viel zu viel von diversen Restaurants :).
            Ich gehe dennoch sehr gerne und regelmäßig essen.

  10. Finde ich gut. Ist zum Beispiel in Schweden schon der Fall. Vor allem in Clubs / Disco ist dies praktisch, um ausreichend Flüssigkeit dem Alkohol entgegen setzen zu können. Ab einem gewissen Pegel wird man sogar dazu aufgefordert 😉

  11. Es gibt nicht überall umsonst Wasser aus der Leitung. Siehe nur Mal das Restaurant von Til Schweiger.
    Gab vor ein paar Jahren eine große Debatte darüber.
    Und ich finde es richtig das Leitungswasser umsonst ist.

  12. Warum um alles in der Welt sollte ich als Gastronom meinen Gästen kostenlos Leitungswasser zur Verfügung stellen? Das kommt auch für mich nicht kostenlos aus der Leitung….. ich muss es bezahlen.

    • Dann bist du ein absolut schlechter Gastronom. Ich bin beruflich weltweit unterwegs unter anderem viel in Neuseeland. Hier gibt es überall kostenlos Leitungswasser. Da nimmt man sich eine Wasserkaraffe und Gläser und gut ist. Mischkalkulation nennt sich das Stichwort. Wenn du am Konsum von Leitungswasser Pleite gehst, hast du den falschen Job gewählt 😀 .Wenn man viel unterwegs ist, merkt man, wie kleinkariert wir Deutschen sind. Wir sind Motz und Jammer Weltmeister. Der Service in Deutschland ist meist schon grottenschlecht… toppen in negative kann es nur die Schweiz.

      • @ Pascal: Rolf hat nicht behauptet, dass der Gastronom daran pleite geht. Er hat nur die – berechtigte – Frage gestellt, WARUM ein Gastronom eine unter Umständen zusätzliche Leistung gezwungenermaßen kostenlos erbringen soll.
        Und Frage an SIE. Welche Serviceleistungen erbringen SIE persönlich für andere Menschen kostenlos ?

        Ich bin ja durchaus bei Ihnen, dass in Deutschland viel und oft auf hohem Niveau gejammert wird. Aber das ist doch noch lange kein Grund, dass die EU einer Berufsgruppe so ins Geschäftsgebaren hineinredet.
        Service ist übrigens keine Frage des Preises … und Service wird auch nicht durch diese neue EU-Regelung besser.

        Und nochmal der Vergleich mit anderen Ländern … in Italien steht alleine das Gedeck in vielen Restaurants auf der Rechnung …

  13. Halte ich für einen falschen Ansatz. Personal lostet ja trotzdem Geld. Abwaschen der Gläser auch, und die Sitzplätze die dann reserviert sind ebenfalls.

    Man bezahlt ja nicht nur das Wasser sondern die Dienstleistung. Ich hab kein Problem damit für Wasser in einem Redtaurant zu bezahlen – weil ich den Service damit eben auch Wertschätze.

  14. Was eine Flasche Wasser am Kiosk oder Restaurant oder gar im Freizeitpark kostet, darüber könnte ich mich jedes Mal aufregen. Griechenland macht es seit langem vor wie es gehen kann, dort ist gesetzlich vorgeschrieben, eine Flasche 0,5 Liter Wasser darf z.Β. maximal 50 Cent kosten, auch im Restaurant. Bei max. 15 ct im Einkauf ist da immer noch genug Marge drin. Und wie sieht es bei uns aus? In unserer Kantine kostet eine 0,5 Liter Flasche Vio 2,50€, eine Flasche Cola 2€, verrückte Welt.

  15. Hat das irgendwie etwas mit Technik zu tun? Ist doch ein Tech-Blog hier? Ich komme gerade nicht darauf..

    • Es gibt Tekkies, die setzen sich aufgrund des WLANs in Restaurants. Zählt das? Ansonsten darf auch gerne mal über den Tellerrand geschaut werden. Gemessen an den Kommentaren scheint es jedenfalls genügend Leute zu interessieren, die anderen müssen es ja nicht lesen.

  16. Bei Restaurants fände ich das jetzt gar nicht mal so wichtig; mir wäre es viel lieber, wenn es bei Messen, Bahnhöfen, Flughäfen (erst recht nach der Sicherheitskontrolle) etc. Wasser zu angemessenen Preisen gibt. Zumindest bei Flughäfen wollte die EU das auch schon mal durchsetzen, ist aber auch nichts draus geworden.

  17. Andreas_Va says:

    Ich wundere mich schon lange, dass dies nicht schon Standard ist in Deutschland. Im MIttelmeerraum bin ich es gewohnt automatisch zu jedem Essen kostenlos Wasser dazu serviert zu bekommen, auch, wenn ich Wein oder Bier oder eine Limo bestelle. Die Karaffe mit Wasser gehört einfach dazu. Generell empfinde ich die Gastronomie in Deutschland nicht als sehr kundenfreundlich, weshalb ich inzwischen gastronomische Einrichtungen meide und zu Hause futtere.

  18. Staat und Politik ist eigentlich dafür da, Dinge zu regeln, die sich nicht von alleine regeln. Davor steht jedoch der Bedarf, also eine gewisse Not der Gemeinschaft. Wo hier die Not liegt, erschließt sich mir nicht. In südlichen Ländern Europas ist das Wetter dafür verantwortlich gewesen, dass man dort Leitungswasser kostenlos abgab. In den USA gibt es immer Leitungswasser, das jedoch so stark gekühlt auf den Tisch kommt, damit man das zugesetzte Chlor nicht so sehr schmeckt. Da verzichte ich dann freiwillig.

    In den Nachrichten wurde auch darauf hingewiesen, dass sich durch solch eine Verordnung Familien einen Restaurantbesuch eher leisten können. Doch welches Kind will statt Fanta Leitungswasser? Und welcher Vater steigt vom Bier auf Leitungswasser um? Das ist genauso sinnfrei, wie gesunde Gerichte günstiger anzubieten. Die Kids sitzen dann dennoch mit der Pommes vor sich herum. Und so ist es auch mit dem Getränk.

    Was niemand versteht: Essenspreise sind oft auch querfinanziert durch die Marge der Getränke. Wie immer gilt daher, nichts ist kostenlos und wenn die Wirte Wasser kostenlos abgeben, dann sinkt entweder die Qualität der Zutaten oder die Preise steigen. Ich tippe auf billigeren Wareneinsatz.

    Aber jetzt zurück von fragwürdiger Pressearbeit zur Realität.

    In der EU-Richtlinie geht es erstens nicht primär um die Abgabe von Leitungswasser und zweitens ist nicht davon die Rede, dass diese kostenlos erfolgen muss.

    Bei der Trinkwasserrichtlinie geht es um einen einheitlichen Hygiene-Standard von Wasser in allen Ländern der EU. Das Thema Wasser in Restaurants ist nur eine Seitennotiz, auf die sich die deutsche Presse wie ein Geier gestürzt und einseitig berichtet hat. Diese Notiz ist aber weder eine Verordnung noch ein Gesetz, sondern lediglich eine Empfehlung. Und diese empfiehlt, zu Wein oder Kaffee entweder kostenlos oder zu geringen Kosten auch Wasser anzubieten.

    Insofern wird aktuell häufig am Thema vorbei diskutiert.

    • Ja das Stichwort Hygiene wird bei „öffentlichen Trinkbrunnen und Wasserzapfstellen“ sicher auch eine Rolle spielen.

      Dennoch fragte ich mich auch selbst, warum das Thema in einem Techblog aufgemacht wurde… 😉 Etwa um mal wieder EU-Hysterie zu schüren und den Brexetiers Munition zu verleihen !?

      Die Meldung ist übrigens schon recht alt (Anfang Februar) und in anderen Medien wird das auch besser dargestellt —> https://www.tagesschau.de/ausland/leitungswasser-101.html

      Es handelt sich eben auch nicht um eine Verpflichtung sondern Empfehlung…. 🙂

    • Hallo Tandeki, HERZLICHEN DANK für den Beitrag ! Ich muss gestehen, dass ich vor der Diskussion hier den Quelltext der EU nicht gelesen hatte, was ich sonst immer versuche, bevor ich mich zu Themen äußere. Aber irgendwo ist ja die Zeit endlich, die man zur Verfügung hat. Die Diskussionen waren zwar dennoch grundsätzlich interessant, aber die EU können wir hier in der Tat aus der Diskussion rauslassen (wenn ich jetzt beim Querlesen des Dokuments nix überlesen oder falsch verstanden habe). DANKE nochmal !

    • Danke für Deinen Beitrag. Noch ein paar Ergänzungen:
      Es geht um den Vorschlag der EU-Kommision vom 01.02.2018 (!), über den das europäische Parlament am 23.10.2018 abgestimmt hat. Und am Dienstag hatten die EU-Umweltminister darüber beraten. Das ist also wirklich kein neues Thema. Die alte Trinkwasserrichtlinie ist von 1998 und daher war es einfach mal nötig, das zu aktualisieren.
      In der Richtlinie geht es um die Sicherheit des Trinkwassers und um einzuhaltende Verunreinigungs-Grenzwerte. Wir sind in Deutschland in einem Trinkwasser-Paradies! Längst nicht überall in Europa gibt es Trinkwasser von so hoher Qualität. Und es geht auch um die Vermeidung von Plastikmüll (Trinkwasserflaschen). Jeder Liter Trinkwasser aus dem Wasserhahn oder aus einem öffentlichen Trinkwasserbrunnen spart Plastik.
      Ich finde es schade, dass die Presse (und auch dieser Artikel) sich dann auf kleine Puzzleteile stürzen.
      Auch Dein Beispiel mit den Familien, die sich bei kostenlosem Wasser eher einen Restaurantbesuch leisten können – da stimme ich Dir zu, was für ein Unsinn.
      Und ja, ich kann verstehen, dass sich die Gastronomie über möglicherweise kostenloses Trinkwasser aufregt, die haben dann natürlich ein Problem und müssen die Kosten für Speisen erhöhen. Und das geht noch weiter; wenn die Menschen plötzlich in erheblichem Maße Trinkwaser trinken und auf Mineralwasser verzichten, dann wird sich der eine oder andere Mineralwasserhersteller warm anziehen müssen oder sogar den Laden schließen müssen.
      Es gibt auch noch andere Branchen, die sich über die neue Trinkwasserrichtlinie aufgeregt haben.

      Es ist aber auch so – bei fast allen Dingen, die sich ändern, gibt es Gewinner und Verlierer. Ohnr Veränderung gibt es aber keinen Fortschritt.

  19. Ich finde es ok ein Glas Wasser umsonst. Nicht den ganzen Abend, aber ein Glas oder eine Karaffe gibts in einigen Ländern automatisch, auch auf anderen Kontinenten. Daran stirbt kein Wirt, die verdienen noch genug an den anderen Getränken mit ihren überhöhten Preisen. Und komm mir keiner das wäre normal. Ich kann meine Preise auch nicht mit 100 und mehr % beaufschlagen..

    • Gastronomie ist ein hartes Brot, da werden die allerwenigsten „reich“.
      Kannst ja gerne mal ein Restaurant eröffnen und mit den Margen aus dem IT-Bereich kalkulieren. Darfst Dich dann halt nicht wundern wenn Du den Laden nach ein paar Wochen wieder zusperren musst, da dies nicht funktionieren wird.

  20. Hans-Peter says:

    Also, ich trinke in Paris gerne ein kostenloses Wasser gegen den Durst und noch ein, zwei, bestimmt nicht billige Gläser Wein.
    Der Wirt würde es ja nicht anbieten, wenn er drauflegen würde…

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