
Nächster Rückschlag für Huawei. Nachdem im Zuge der 5G-Aufrüstung seitens der USA schon heftig vor Spionage gewarnt wird und es zwischen zeitlich sogar schon zu einer Festnahme in Kanada kam. Der nächste Hammer kommt aus Polen, dort wurde nun der Verkaufsleiter des lokalen Büros festgenommen. Der Vorwurf: Spionage auf hoher Ebene. Der Festnahme folgten auch Durchsuchungen der Geschäftsräume von Huawei.
Bei der festgenommenen Person soll es sich um einen Absolventen einer der höchsten Spionageschulen in China handeln. Gleichzeitig soll er bereits für das chinesische Konsulat in Gdansk gearbeitet haben, wie das Wall Street Journal berichtet.
Im Zuge der gleichen Untersuchung wurde auch ein Mitarbeiter des polnischen Geheimdienstes festgenommen, der früher Kopf der IT-Sicherheitsabteilung war. Beiden Männern wird Spionage in Polen vorgeworfen, was ihnen 10 Jahre Gefängnisstrafe einbringen könnte.
Ein Huawei-Sprecher äußert sich unterdessen kurz und knapp dazu:
“Huawei is aware of the situation, and we are looking into it.“
Für Huawei dürften solche Vorfälle alles andere als willkommen sein. Letztendlich muss man aber abwarten, inwieweit sich der Vorwurf der Spionage bestätigt.