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Erinnerung: Philips Hue: Support für Bridge v1 endet Ende April

Kleine Erinnerung für euch, weil derzeit eine Sache als neu verkauft wird. Wir berichteten bereits im Mai 2019 darüber, dass der Support für die Hue Bridge der ersten Generation (das ist die runde, nicht die eckige) eingestellt wird. Die Bridge sorgt für die Kommunikation in euren vier Wänden, aber ist auch Verbindung zwischen den Leuchtmitteln und dem Internet, sodass man eben auch alles per App oder Sprache steuern kann.

Im Mai 2019 gab Philips das Support-Ende für die erste Version bekannt und gestaltete das durchaus fair. Denn das Support-Ende kam nicht plötzlich, sondern die Bridge v1 wird noch bis 30. April 2020 Updates erhalten. Also ein gutes Jahr nach Bekanntgabe. Selbst danach wird man die App lokal nutzen können, wie Philips wissen lässt, lediglich die Online-Services fehlen:

Nach dem 30. April 2020 werden keine Softwareupdates für die Hue Bridge Version 1 mehr zur Verfügung gestellt und die Kompatibilität mit unseren Online-Diensten wird beendet. Die Hue Bridge Version 1 kann nur über die spezielle Philips Hue Bridge Version 1 App lokal gesteuert werden.

Auch wenn die Hue Bridge Version 1 nach diesem Datum möglicherweise weiterhin mit älteren Versionen unserer Apps bzw. der Software von Drittanbietern funktioniert, empfehlen wir Dir, ein Upgrade auf eine neue Version der Hue Bridge durchzuführen. Signify kann nach dem Serviceende die Sicherheit der Hue Bridge Version 1 nicht mehr gewährleisten.

Philips selbst scheint derzeit noch einmal diesen Umstand bei Besitzern der alten Bridge über die App anzukündigen, gibt da wohl auch einen Bonus mit, sodass man, wenn man bestimmte Leuchtmittel kauft, die Bridge der zweiten Generation so on top bekommt. Sorgt natürlich jetzt bei denen für Aufregung, die das seit der ersten Nachricht von vor einem Jahr vergessen haben und nun mit Philips ins Gericht gehen, weil sie der Meinung sind, die Vorlaufzeit sei zu kurz.

Wie ich das damals schon bei den Sonos-Lautsprechern schrieb: Alles was mit Smart Home, IoT und Anbindung an Services zu tun hat, wird vermutlich schneller auf das Abstellgleis geschoben als dass die Hardware kaputtgeht. Ich bin gespannt, wann und ob Amazon mal irgendwann kommunizieren muss, dass gewisse Dinge mit Alt-Echos nicht mehr gehen. Das wird dann sicherlich „laut“ werden im Internet.

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