Enpass: Preis für das Abomodell des Passwortmanagers ist bekannt

Enpass überraschte seine Nutzer neulich. Man berichtigte die Aussage, dass man „nie“ auf ein Abomodell setzen werde – und kündigte ein solches an. Bis dahin war unklar, was mit Bestandskunden genau passiert – und auch der Preis des Abos war unbekannt. Bei den Bestandskunden räumte man schnell auf, teilte diesen mit, dass diese quasi bis ans Lebensende fein raus sind, also nicht für ein Abo zahlen müssen, sofern sie die App auf eine der Plattformen gekauft haben.

Nun steht die Preisgestaltung. Kostenlos sind weiterhin die herunterladbaren Desktop-Apps sowie 25 Items in den mobilen Apps. Sync und Zugang zu allen Apps auf allen Plattformen: 11,99 Dollar halbjährlich – oder 17,99 Dollar jährlich (umgerechnet also 1,99 Dollar / 1,49 Dollar im Monat). Auch einen klassischen Einmalkauf gibt es, 54 Dollar werden da fällig für „einmal zahlen, immer mit allen Updates nutzen“.

Schaut man sich die Preisgestaltung an, so wirkt das erst einmal nicht so logisch, oder sehe nur ich das so? Bestandskunden kann es ja eh egal sein erst einmal – doch was sagen denn unsere Leser, die potentiell interessiert waren?

Übrigens: Altnutzer einer Kaufversion können sich sofort auf einer der Plattformen registrieren, um überall „Pro“ zu haben.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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80 Kommentare

  1. Keepass in Googledrive oder Dropbox sollte doch in 99% der Fälle reichen oder was ist das Killerfeature ?

    • Gibt es einen geheimen Preis dafür, als Erster was mit „Keepass“ unter einen Post kommentieren zu müssen, der Passwortmanager XYZ behandelt?

      Diese ewige leidige Diskussion, ob denn Keepass oder XYZ nicht auch ausreiche, nervt. Das Killerfeature für mich wäre alleine schon die wesentlich schickeren Clients für die unterstützten Plattformen, Vault-Sharing und dass es Support gibt.

      Aber ja, in 78% der Fälle reicht wohl auch ein Notizbuch – jeder hat wohl andere Ansprüche.

    • Das Killerfeature heißt Komfort… während ich Keepass sehr mag und auch selbst einsetze, ist die Integration auf mobilen Geräten… sagen wir… bestenfalls spartanisch (und zwar ziemlich egal, welchen Clienten du da nutzt). Von Sync-Problemen mit deiner Dropbox-Methode bei mehr als 2 Geräten ganz zu schweigen. Jemand, der Sicherheit nicht erheblich höher stellt als Bequemlichkeit wird also mit deiner Bastellösung vermutlich niemals glücklich. Mit stellt sich hier eher die Frage: Warum sollte jemand, der eine solche Plattform nutzen will, Enpass wählen, wenn er Bitwarden haben kann. Aber gut… Geschmacker halt.

      • +1 danke dir auch

      • Sehe ich genauso. Bitwarden ist top!

      • Hm, also ich nutze KeePass seit Jahren über meine Dropbox und dazu noch ein Keyfile in Google Drive. Und das auf Desktop, Laptop, Handy und Tablet. Hatte wirklich noch nie ein einziges Problem / Duplikat mit dem Sync.

      • hatte noch nie probleme mit den sync von keepass containern. Egal wieviele clients. Android, iOS, Windows, Linux, alles funktioniert bei mir. Und wer bitte nutzt einen Passwort Service bei dem alle Passwörter auf der Cloud des Herstellers gespeichert werden? Euer Vertrauen ist ja grenzenlos oder? Ich würde mal sagen die Passwörter sind mit sicherheit eins der wertvollsten dinge die man hat, warum sollte man die freiwillig jemand anderes zur verwaltung überlassen? Achso, ich weiß. Weil das Programm „schöner aussieht“. Na super 😀

        • Du kannst Bitwarden selbst hosten – aber ja, grundsätzlich ist an „weils schön aussieht und vor allem: weils viel besser integriert ist“ für die meisten Menschen ebenfalls nichts auszusetzen. Ich weiß nun nicht, welchen Keypass-Client du unter Android nutzt, da gibt es ja mittlerweile eine Tonne voll, aber während beispielsweise die Browserintegration unter Windows und Linux noch einigermaßen okay ist, ist sie unter Android zum weglaufen. Ich verstehe, dass der sicherheitsbedachte Anwender diese meiner Meinung nach ziemlich bittere Pille schluckt, aber der normale Durchschnittsanwender, der nur einen Passwortmanager einsetzt, weil er sich die Passwörter nicht alle merken kann? Ich bitte dich… eh der sich mit der Keepass-Nutzung unter Android rumärgert, hat er sein Smartphone längst aus dem Fenster geworfen und rennt wieder mit Passwortlisten in der Tasche rum. Und da ist dann Enpass durchaus eine gute Alternative dazu.

          Und doch, die Syncprobleme mit einer kdbx Datei gibt es… und mit ein bisschen Pech reichen da schon 2 Clients. Wenn du natürlich immer stabiles Netz hast, nie vergisst, deinen Tresor zu schließen und auch Achtsam nie vor fertig erfolgtem Sync in die Situation kommst, den Tresor auf einem anderen Gerät zu öffnen oder gar zu schließen… oder gar die Datei auf mobilen Geräten nur read-only nutzt – dann kommst du natürlich nicht in solche Situationen, klar.

    • für mich die WebDAV Unterstützung unter Windows und Android, super Erweiterung für Chrome, sehr schönes GUI mit Dark Mode (auf allen Plattformen), Entsperren mit Fingerabdruck, regelmäßige Update

      • WebDAV ist das Killerfeature für mich. Meine Passwörter liegen somit auf meiner Synology zu Hause und nirgendwo anders.

      • Kurze Frage zur WebDAV-Synchronisierung: Ich erhalte bei der Einrichtung mit Nextcloud immer die Meldung Server und Passwort seien falsch. Hast du/ihr da Erfahrung?

        Danke! 🙂

  2. One-time purchase $53.99
    1 Jahr $17.99 (bedeutet $1.49 aufs Monat gerechnet)
    6 Monate $11.99 (bedeutet $1.99 aufs Monat gerechnet)

    Faire Preise und klar gestaffelt – was soll daran nicht logisch sein?

  3. Na dann bin ich ja, damals die Vollversion gekauft zu haben.
    Löblich: Die App unterstützt „Mit Apple anmelden“

    • +froh 🙂

      Und ja, „mit Apple anmelden“ wollte ich auch erst nutzen, aber dann war ich unschlüssig was ist, wenn ich mal zurück auf Linux wechsele. Also habe ich mich doch für die eMail-Variante entschieden.

  4. @Olli & Sepp – bitte meine Kommentare lesen.

    1.) es gibt keine monatlich abgerechneten Abos.
    2.) kaufst du mehr, zahlst du weniger

    Wie gesagt: fair und klar gestaffelt.

    • Ah, dass es keine monatlichen Preise gibt ist nicht ganz transparent, erklärt aber das Modell besser.

      Stimmt trotzdem rechnerisch nicht ganz: 6 Monate á 1,99 wären 11,94 (und nicht 11,99) und 12 Monate á 1,49 wären 17,88 (und nicht 17,99). 😉

  5. Ich nutze Enpass jetzt bestimmt schon 4-5 Jahre. Habe mir damals unter Android die Pro gegönnt und als der Umstieg auf iOS kam auch dort. Ich bin jetzt natürlich in der glücklichen Lage, dass ich kein Abo abschließen muss, allerdings sind die Preise wirklich fair. Auch die 54$ sind vollkommen ok und ich würde mir die App auch für den Preis kaufen. In den ganzen 4-5 Jahren der Nutzung bin ich nie enttäuscht worden und die Entwickler haben immer nachgelegt und gepflegt.

  6. Ich bin absoluter Fan davon, gute Software zu unterstützen und mache das auch gerne. Auch Abo-Modelle sind für mich kein Problem, bei Microsoft und Adobe bin ich dabei.

    Bei Enpass vermisse ich aber den Mehrwert. Sämtliche Abomodelle, die ich so nutze, haben irgendwo Server laufen, die mehr machen als nur eine Webseite auszuliefern. Office bietet mir 1TB Datenspeicher, Adobe ähnlich, aber Enpass ist halt nur ein klassisches Stück Software. Es läuft nur lokal und verursacht keiner wiederkehrenden Kosten bei den Herstellern.

    Ich bin zwar schon lange Kunde und habe über 4 Plattformen (Windows, Android, iOS und Windows Phone) hinweg fast schon die Lebenslizenz bezahlt, aber dennoch werde ich Alternativen auf dem Schirm behalten (Grüße an Bitwarden).

    Ich verstehe nicht wieso man auf den Abo-Zug aufspringt, lasse mich aber gern eines besseren belehren. Vielleicht stürzt die Windows-Anwendung ja irgendwann nicht mehr ab wenn man nach dem Standby eine andere DPI-Auflösung auf dem Bildschirm mit Engpass laufen hat…

    • Einmalverkäufe hängen halt stark von Verkauszahlen ab und eine konstante Weiterentwicklung und Support kosten halt… konstant. Insbesondere wenn man eine Anwendung für x System rausbringt. Wenn morgen auf einmal alle auf die Hype-App XZY abspringen, ist halt Essig mit Einnahmen.

      Mit Abo kann man als Anbieter definitiv besser kalkulieren und skalieren.

      • Ist mir bewusst, wenn man die Entwicklungsgeschwindigkeit anschaut, hoffe ich aber gleichzeitig dass sich das verbessert. Enpass 6 war super, seitdem gab es aber keine Neuerungen außer dass man sich an neue Android- und iOS-Features anpasste. Wow.

        Und dafür geben sie ihr Alleinstellungsmerkmal komplett auf?

        Und warum sollten neue Nutzer auf Enpass setzen, wenn es günstigere und bessere Alternativen gibt? Bitwarden kostet 10 USD im Jahr und die Apps werden Dank Open Source schneller an neue Plattform-Features angepasst. Wer Hosting mag und seine Familie mit versorgt, ist mit 1Password besser/günstiger dabei (trotz dass sie sogar für einen hosten und der sync dadurch flüssiger läuft).

        Die alten Nutzer betrifft es nicht – im Gegenteil: man hat sogar weniger Einnahmen von ihnen wenn sie die Plattform wechseln

  7. Gestern „noch schnell“ die alte Version gekauft. Registrierung der Pro-Version auf allen Plattformen hat gut funktioniert.

  8. Wo kann man denn jetzt seine gekaufte Version registrieren?

    • Ich hab vorhin ’ne Mail von denen bekommen (weil ich die Pro irgendwann mal gekauft hatte), da steht sinngemäß dass man die Versionen für die unterschiedlichen Plattformen mit der Mailadresse mittels der der Kauf getätigt wurde freischalten kann.

  9. Ich aktuell ein bisschen „lost“
    Habe auf Android die Pro Version gekauft (Jahre her) und würde jetzt gerne diese „Registrierung“ für alle Platformen machen.
    Wo genau geht das ? Wo ist das in der Android App zu finden ?

    • Bei mir (iOS) kam bei Programmstart ein Pop-UP mit dem Hinweis „Glückwunsch – Sie sind berechtigt, die Vollversion von Enpass auf allen Ihren Geräten kostenlos nutzen zu können“.

      Evtl auf die aktuellste Android-Version der App Updaten – kommt dann etwas?

  10. 54 $ für den einmaligen Kauf – Affinity Photo kostet gerade mal einen Dollar mehr! Und im Abo für ca. 1/5 dessen was Netflix im Monat kostet – für einen simplen Passwortmanager! Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt mir persönlich absolut nicht, aber es gibt ja genug Alternativen, und jeder darf selber entscheiden, was ein Passwortmanager wert ist.
    Man stelle sich aber mal vor, was wäre wenn plötzlich die Mehrzahl der Apps ein solches Bezahlmodell einführen würden. Ok, die Qualität der Apps würde teilweise steigen, aber das wären dann so ca. 50 Euro im Monat nur für Apps. Nein danke.

    • Das ist halt eine Frage der gewohnten Kostenlosmentalität. Niemand kann mehr sagen, was etwas „wert“ ist. Wenn man hier im Abo ne Mark fuffzig im Monat zahlt, ist das halt nicht wirklich ein Beinbruch. Gleichzeitig gibt man im Kino 8 Euros für bissel gepufften Mais und Sirup mit Sprudel aus.

      Bei Netflix bekommt man für die 8 Euro auch nur SD. Für simples HD ist man auch schon bei 12 Euro.

      • Das hat rein gar nichts mit irgendeiner Kostenlosmentalität zu tun, man sollte nur in seinem Leben ungefähr einsortieren können, was eine Leistung wert ist, sonst zahlt man noch im Rentenalter seine Klingeltöne ab. Wie man eine Leistung und deren Nutzen für sich selbst einstuft ist relativ individuell. In den Kontext zu anderen Services kann man es aber, zumindest über den Daumen gepeilt, ganz einfach stellen. Enpass, 25 Angestellte (wenn ich deren Webseite richtig interpretiere), Lizenzkosten sehr gering, Infrastrukturkosten überschaubar. Netflix, 7000 Angestellte, massive Lizenzkosten, hohe Infrastrukturkosten. Der Entwicklungsaufwand der Apps ist bei beiden moderat, da gibt es nicht jede Woche bahnbrechende neue Features zu implementieren. Und natürlich gibt es irgendwo eine untere Grenze, unter der sich Weiterentwicklung und Betrieb nicht mehr rechnen, ebenso hat Netflix den Vorteil einer sehr großen Nutzerbasis. Trotzdem sehe ich das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich keinesfalls bei 1:5 oder auch nur 1:8.

        • Du hast absolut keine Ahnung, welchen Aufwand es allein macht, auf iOS die Software aktuell zu halten.

          • Im Detail, nein. Brauch ich auch nicht, um das ganze in Relation zu setzen. Von den iOS Entwicklern bei uns in der Firma habe ich allerdings auch noch nie gehört, dass das aktuell Halten mehr Aufwand macht, als auf anderen Plattformen.

          • wolfenheimer says:

            Ich denke dass das die wenigsten hier wissen. Von daher wäre es wirklich super, wenn du uns das mal schildern könntest.

            • Was soll man da schildern? Wie Apple die Schnittstelle zum Darkmode umgesetzt hat z.B.? Dafür ist die Kommentarspalte eines Blogs sicher ungeeignet. Wer sich aber auch nur ein bisschen für Software interessiert und seine Zeit nicht nur mit Hetzen, Jammern und Beschweren verbringt, sprich ganz grundsätzlich Empathie aufbringen kann, kann an solchen Infos gar nicht vorbeikommen. Natürlich geht es bei Verzicht auf alle Neuerungen z.B. mit Windows 3.1-Icons und einer Usability von vor 10 Jahren wie bei KeePass auch kostenlos und es gibt immer Typen, die sich genau davon angezogen fühlen, aber bitte lasst mit euren Verschwörungstheorien (Entwickler machen sich nur die Taschen voll) diejenigen zufrieden, die ein Problem damit haben, so durchs Leben zu gehen.

  11. Übrigens: Altnutzer einer Kaufversion können sich sofort auf einer der Plattformen registrieren, um überall „Pro“ zu haben.

    Wo denn registrieren?

  12. Bleiben die Desktop Versionen weiterhin komplett frei? Nutze selber KeePass XC, hab aber vielen Enpass als offline Passwortmanager für den Desktop… :/

  13. Nie ein Abomodell – ok, wir machen ein Abomodell.

    Lebenslange Updates für Bestandskunden – ok, hier ist Enpass 7, bitte Geld für das Abo einwerfen

    Nicht unwahrscheinlich, oder?

    Unter dem Eintrag im Enpass-Blog hat man „aus Versehen“ alle Kommentare gelöscht. Huch.

  14. Wo kann man sich registrieren, wenn man die Kaufversion hat? Ich check das irgendwie nicht^^

  15. Was ich noch nicht ganz verstehe. Bekomme ich auch die mobile Pro Version, wenn ich eine Windows oder MacOS – Pro Version zuvor gekauft habe?
    Und die Option mit der Emailanmeldung habe ich bisher nicht gefunden.

  16. Wer Passwörter in einer fremden Cloud speichert, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Ich warte auf den Tag, dass so ein Anbieter mal gehackt wird oder Pleite geht und das bezahlte Geld erstmal futsch ist.

    • Wo wäre da deiner Meinung nach ein Problem? Von mir aus kann 1PW jeden Tag gehackt werden. Deine geschilderten Ängste sind ganz typisch. Wie derjenigen, die Flugangst haben, und nicht wissen, dass sie den gefährlichsten Teil der Reise schon hinter sich haben, wenn sie mit dem Auto am Flughafen angekommen sind. Ständige Angst vor dem Falschen-wenn dann noch Risiken hinzukommen, um genau diese irrationale Angst zu meiden (z.B. durch eigener Server, der unfachmännisch gepflegt wird), wird es zum Treppenwitz.

      • Nö. Hans spricht ja u.A. auch an, dass er Angst hat, dass ein Anbieter, dem er Geld in den Rachen geworfen hat, pleite geht. Muss ja gar nicht sein, kann auch einfach sein, dass er keine Lust mehr auf sein Angebot hat oder keine Lust mehr auf den Kunden Hans. Das ist keine irrationale Angst, das ist einfach Beobachtung von dem, was passiert. Wenn er dann noch eine Alternative hat, bei dem die Daten bei ihm liegen und die Software open source ist, ist das alle mal besser.

        Jetzt trifft das nicht unbedingt auf Enpass zu, da kenne ich mich nicht aus, ich meine gelesen zu haben, dass die Daten bei Enpass lokal liegen, wenn die App auch ohne Server startet und die lokalen Daten öffnen kann, wäre das nicht so problematisch, es gibt aber genügend Beispiele, wo genau das zutrifft.

        Was das Hacken eines Passwort-Save-Anbieters angeht, ist die Angst auch nicht unbegründet. Angriffe auf solche Dienste sind nun mal sehr attraktiv und bei Erfolg sehr lohnend. Das Hersteller von Sicherheitssystemen dabei oft dilettantisch im Umgang und Wartung ihrer Server sind, ist auch bekannt, gerade die Hersteller von Antiviren-Software und deren Produkte waren ja nun oft Opfer von erfolgreichen Angriffen. Da würde eine KeePass-Datei in der eigenen Cloud oder auf einem Cloud-Speicher-Anbieter doch deutlich weniger Angriffsfläche bieten.

        • Hey warte mal. Glaubst du ernsthaft, Enpass oder 1Password hätten Zugriff auf deine Passwörter??? Nur dann würde deine Angst vor „Hacken“ ansatzweise Sinn machen. Glaubst du, die haben einen Masterkey, der deine Verschlüsselung aufschließen kann? Wie alt bist du und wieviele solcher Artikel hier hast du schon überflogen? Im Übrigen: selbst wenn Enpass oder 1Password oder what ever morgen ohne Vorwarnung dicht machen würden, hast du doch immer die Tresordatei lokal auf deiner Festplatte. Ganz davon ab, dass die wenigsten Anbieter ihre eigene Cloud vorschreiben. Bei den meisten kannst du lokal über WLAN syncen oder GDrive, Dropbox oder iCloud nutzen. Automatische Backups in den Apps und auf Betriebssystemebene mal ganz außen vor. Man könnte also jederzeit beim nächsten Anbieter importieren. Muss Christian Recht geben. Die meisten immer wieder vorgetragenen Ängste kommen von mangelnder Beschäftigung mit dem Thema oder irrationalen Wertungen von Restrisiken im Umgang mit jeglicher Software. Ich behaupte einfach mal, dass 700 Kryptoexperten bei 1 Password mehr auf der Pfanne haben, als so mancher typisch deutscher Bedenkenträger.

          • Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wie es bei der Abo-Version von Enpass ist. Kann schon sein, dass man auch ohne deren Wohlwollen auf die lokal gespeicherte Passwort-Datei Zugriff hat.
            Es ist sicher richtig, dass die meisten Passwort-Sync-Dienste keinen Zugriff auf die Passwörter haben. Bei Bitwarden beispielsweise kann man das sogar nachvollziehen, es ist ja nun mal open source. Es gibt sicher andere Dienste, die closed source sind aber genau so gut.
            Aber nur die Tatsache, dass etwas verschlüsselt sein sollte, heißt gar nichts. Ich erinnere nur an die Samsung SSDs, die zwar brav AES verschlüsselt haben, statt des Schlüssels des Benutzers aber lieber einen, der fest in der Hardware verdratet war, nutzten. Zugriff auf die Daten war ohne Kenntnis des Passworts bei AES verschlüsselten SSDs für jedermann möglich. Natürlich gehe ich auch davon aus, dass die Abteilung für Verschlüsselung bei Samsung mehr auf dem Kasten hat, als die meisten Bedenkenträger, mich eingeschlossen. Meine Bedenken gegen die Hardwareverschlüsselung von Samsung SSDs war dennoch vollkommen legitim und da ich von MS auch nichts halte, ist ein Windows Rechner bei mir seit Jahren mit Vera- / TrueCrypt verschlüsselt. Und meine Passwörter vertraue ich keiner closed source Lösung an, auch wenn die verwendete Technik dahinter sicher sein soll.

    • Und? Bei Enpass hast du gerade den Vorteil, dass du NICHT gezwungen bist, deine Passwörter in einer fremden Cloud zu speichern. Wenn du es nur auf einem Gerät nutzen willst, kannst du den Safe lokal speichern, wenn du Sync über mehrere Geräte willst, kannst du deine eigene Cloud bzw. NAS nutzen. Das soll auch mit dieser Umstellung so bleiben.

    • Gut das der Hersteller von Enpass keine eigene Cloud hat und man mit Enpass offen ist.
      Aber Du beziehst Dich bestimmt nicht auf Enpass.

  17. Hi,
    nutze momentan noch KeePass würde aber gerne Mal wechseln. Hauptsächlich aus Komfortgründen und Sync problemem.
    Frage ist nur: bitwarden? Enpass? Lastpass?

  18. Warum taucht Dashlane in dieser Diskussion nicht auf? Zu teuer, zu schlecht oder ganz was anderes?

  19. Ich lese so oft hier „Bitwarden“.
    Aber ich MUSS mich dort registrieren und gleich mein Masterpasswort eintragen.
    Online! Ohne das ich es erst mal lokal einrichten kann.
    Mache ich was falsch oder wird das als normal empfunden?
    Ich möchte meine Daten in meiner eigenen Cloud oder lokal und nicht beim Dienstleister liegen haben.
    Weder die Passdatei noch mein Masterpasswort. Auch nicht verschlüsselt.

    • Bloß weil man ein Passwort im Browser eingibt, macht man das noch lange nicht online. Bei Bitwarden wird die Datei lokal verschlüsselt. Übrigens: Bloß weil man ein Passwort in einer App oder einem Programm eingibt, bleibt das noch lange nicht lokal. Eine App könnte das Passwort auch an einen Server schicken.

    • Ach, vergessen zu erwähnen, du kannst Bitwarden auch selbst hosten, wenn die Daten nur auf der eigenen Cloud liegen sollen, da reicht ein Docker in dem ein Container läuft.

      • Das meine ich nicht. Ich wollte Bitwarden runter laden und installieren. Dafür muss ich mich erst dort registrieren. Und die wollen auch gleich auf der Seite von dem Anbieter ein Masterpasswort. Daher wird das Passwort in deren Vault gespeichert.

        • Ich weiß nicht auf welchen Link du klickst? Die Links zu allen Clients auf der Startseite funktionieren komplett ohne Login. Wie du Bitwarden selbst hosten kannst wird hier beschrieben: https://help.bitwarden.com/article/install-on-premise/. Für die installation id und key (Schritt 3) musst du eine E-Mail-Adresse angeben, aber kein Passwort o.ä.
          Bei den Clients kannst du vor dem Login auswählen, dass ein eigener Server benutzt werden soll. Für Chrome z.B. in dem Fenster, wo groß steht du musst dich anmelden oder ein Konto erstellen, ist oben links ein Zahnrad dafür.

  20. Desktop-App installiert, meine Standard Mailadresse eingeben und dann die Pro-Version bekommen…
    Kann mich aber nicht erinnern jemals eine Lizenz gekauft zu haben. Sehr merkwürdig.

    Edit: Anscheinend gabs die Pro Version im Januar 2016 mal für umme. Laut einer Mail habe ich mich da wohl angemeldet. Top.

  21. Nun die positiven Update Kommentare kann ich leider nicht bestätigen – Desktop Update geamacht, registriert und als Lite Benutzer rausgekommen. Danach Android Update (hier war ich pro), mit der gleichen Email angemeldet – immer noch Lite. Blick ins Enpass Support Forum – allgemeines Problem bekannt. Wunderbar.

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