eM Client 9 erschienen: E-Mail-Programm für macOS und Windows

Den eM Client – ein E-Mail-Programm – haben wir im Verlauf der letzten Jahre schon ein paar Mal betrachtet. Die Entwickler veröffentlichten damals zuerst für Windows, ließen dann eine Variante für macOS folgen. Nun ist die Version 9 für die beiden Betriebssysteme erschienen. Unter anderem gibt’s da Schnellfilter für aktuelle Ordner, eine neue Optik für eine erweiterte Suche, eine Thread-Ansicht für E-Mail-Konversationen, globale Posteingänge, zeitbegrenzte Synchronisierung, Etikettensynchronisierung bei Gmail- und Exchange-/Office365 und sogar serverseitige Regeln für Gmail.

Wie bisher bietet man eine kostenlose und eine kostenpflichtige Variante des Programms an, so fehlen in der kostenlosen Version mit einer 1-Geräte-Lizenz sehr viele Funktionen. Die Pro-Variante möchte mit 50 Euro für eine 1-Geräte-Lizenz bezahlt werden. Obwohl ich extrem viel mit E-Mails arbeite, muss ich sagen, dass ich tatsächlich mit dem nackten Gmail klarkomme – und aus dem Gefühl der letzten Tests eher zu Outlook greifen würde, müsste ich mich entscheiden und eh Office nutzen müssen / wollen. Da holt mich der eM Client persönlich nicht ab.

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20 Kommentare

  1. EM Client ist einer der besten Email Clients, wenn nicht der Beste, nutze es schon lange. In der kostenlosen Version hat man mehr Funktionen als man überhaupt als durchschnitts User braucht. Die ganzen Pro Funktionen sind nett aber eher für Profis. Man kann 2 Konten hinzufügen und es ist für immer kostenlos und null Werbung.

    • 2 Konten sind jetzt aber nicht gerade der Knaller in der freien Version. Das widerspricht bei meinem Nutzungsverhalten der Aussage dass die Pro-Funktionien eher etwas für Profis sind. Ich bin kein Profi.

      • …schön, wenn du als“Durchschnitts“-User mit 2 eMail-Konten auskommst. Ich bin kein Profi, aber mir sind 2 Konten zu wenig.

    • …schön, wenn du als“Durchschnitts“-User mit 2 eMail-Konten auskommst. Ich bin kein Profi, aber mir sind 2 Konten zu wenig.

    • Naja, die beschränkte Kontoanzahl und die fehlende Thread-Ansicht würde ich jetzt schon als Problem auch für „Durchschnittsuser“ ansehen.

      Abseits davon hat sich der Preis halt für private Anwender auch ziemlich gewaschen, wenn man bedenkt, dass es nicht nur freie- oder Gratisalternativen gibt, man für etwa den gleichen Preis auch ein Jahr lang mit Micrsooft 365 (inkl. Outlook) versorgt wäre und die Web-Interfaces zumindest der größeren Mail-Anbieter auch immer besser wären.

    • Wenn du dich gerne auspionieren läßt dann kannst du das gerne tun. Aber mir sind das keine 50 Euro wert.

      Auszug Geschäfstbedinungen:

      19.2 Der Kunde versteht und stimmt zu, dass der eM-Client (i) Nutzungsinformationen, (ii) Daten in Bezug auf die Gültigkeit der Lizenz basierend auf der eindeutigen ID, die auf der designierten Hardware generiert wird, (iii) die primäre E-Mail-Adresse, die eingerichtet wird, erhält und speichert innerhalb der Software und (iv)Informationen aus alphanumerischen Kennungen (Cookies), die über den Browser des Kunden an den Kunden übertragen werden, um es zu ermöglichen, den Lebenszyklus von Kunden zu verfolgen.

  2. Mich hat an eM Client vor allem die integrierte CardDAV- und CalDAV-Unterstützung überzeugt, mittels derer ich Kontakte und Kalender von meiner Nextcloud synchronisieren kann.

    Bei Outlook oder Thunderbird funktioniert das nur über Erweiterungen von Drittanbietern, die sich in meinen Tests als instabil herausgestellt haben.

  3. Dave_Bowman says:

    Ich habe mir auch die 8er Version gegönnt, bin aber mit dem Support nicht zufrieden. Ich habe merkwürdige Probleme mit einem Konto (mehrfach gespeicherte gesendete Mails und Entwürfe, nur noch schreibgeschützt zu öffnende Entwürfe usw.), der Support wollte weitere Informationen, er bekam sie, und seitdem: nichts weiter. Ist jetzt über 2 Monate her. Habe ihnen auch einen Test-Account angeboten, um dem Problem auf die Spur zu kommen – nie darauf eingegangen. Hätte mich vielleicht doch mit der kostenlosen Lizenz begnügen sollen.

  4. Für was braucht jemand im Jahr 2022 noch einen lokalen Mail-Client? Im Büro, ja, da macht es vielleicht Sinn. Aber privat? Jeder Mail-Provider hat eine Web-Oberfläche, in der jeder problemlos seine Mails bewältigen kann.

    • Naja, wenn du eine eingene Domain mit Adressen für die ganze Familie hast, ists mit Webinterface ganz schön langweilig. Zudem kann doch keins eigene SMIME Zertifikate. Und die Zertifikate sind in meinen Augen mit Abstand das wichtigste. Das sollte jeder verwenden.

      • Sommerpustel says:

        „Zudem kann doch keins eigene SMIME Zertifikate. Und die Zertifikate sind in meinen Augen mit Abstand das wichtigste. Das sollte jeder verwenden.“

        Aha. Na dann. Als ich kenne keinen, weder privat noch beruflich, der S/MIME verwendet. Ich würde dir einfach mal einen Reality Check empfehlen.

    • Dave_Bowman says:

      Ja, aber wenn Du unter einer Oberfläche mehrere Konten bedienen und eben nicht permanent drei, vier verschiedene Mailclients aufhaben willst, brauchst Du schon einen solchen Client. Das zumindest war meine Motivation. Hätte an der Stelle auch lieber einen Web-Client, aber die wenigsten Web-Mail-Clients der Mailprovider lassen das Einbinden fremder Konten zu, und wenn (wie bei mailbox.org), funktioniert’s eher schelcht als recht.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Du scheinst in Bezug auf Mail nicht sehr anspruchsvoll zu sein – und wahrscheinlich bekommst du wenig Mails. Nur einige spontane Beispiele: Ich kenne kein Webinterface, was eine gute Suche hat. Ich kenne kein Webinterface, in dem du endlos scrollen kannst, um schnell große Mengen an Mails zu durchforsten.

      Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen von ihren eigenen Ansprüchen auf alle anderen schließen…

    • Ich verstehe nicht, wie jemandem Weboberflächen ausreichen können. Allein schon dieses „20 Mails pro Seite“ statt dass man alle Mails gleichzeitig im Blick hat und mit 2 Klicks eine kompletten Block von 150 Mails gelesen setzen oder verschieben kann ist schon das Killerkriterium.

      Ich vermeide grundsätzlich Weboberflächen. Kalender, ToDo-Liste, Mail – alles native Programme.

      Zur App selbst:
      Threads habe ich sowieso immer aus, was mir an der Grundversion fehlt: Die unterdrückt keine Werbepixel. Damit bin ich raus. Alles andere hätte gepasst.

  5. Eigentlich ist es ja eine Weiterentwicklung von Thunderbird. Und man gibt sich einige Mühe. Ich habe mir eine Lifetime-Lizenz schon vor Jahren geholt, weil Thunderbird damals noch ohne Kalender kam, ich aber unbedingt meine Kalender-Einträge (damals noch bei GMail) über einen Client verwalten wollte.

    • Käpt'n Nuss says:

      Verwechselst du das vielleicht mit PostBox? eM Client ist m.W. kein Thunderbird-Fork, ist vom Handling her auch völlig anders.

      Ich finde eM Client übrigens klasse, lande am Ende aber immer wieder bei Thunderbird. Ist für mein Nutzungsprofil wohl einfach am besten geeignet.

    • @Cloudworks. eM Client ist definitiv kein Fork von Thunderbird, kann man auch hier nachlesen:
      http://kb.mozillazine.org/Email_clients_based_on_Thunderbird

      Die Features von eM Client lesen sich nett, auch wenn manche Bezahloptionen je nach Systemumgebung gar nicht funktionieren können, z.B. E-Mail zurückrufen. Das gehört eigentlich auf der Homapage bei der Preisliste mit einer Fussnote und Erklärung sauber definiert.
      Für einen Rückruf muss man schnell sein und der Mail-Anbieter muss dies unterstützen.

      • Hat sich schonmal jemand BETTERBIRD angeschaut im Vergleich zum eM Client?
        -> https://www.betterbird.eu/
        Sieht auch sehr interessant aus…

        Ansonsten nutze ich aktuell noch die aktuell Thunderbird Version 91.6.1 (64-Bit) womit ich auch sehr zufrieden bin 🙂

  6. Kann mir jemand sagen wie die Etikettensynchronisierung mit Gmail funktioniert ???
    In der V8 ging das Problemlos .

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