Electronic Arts und dessen Spiele kehren zu Steam zurück

Am PC wimmelt es ja mittlerweile geradezu vor Spiele-Launchern: Rockstar schickte etwa kürzlich einen eigenen Client ins Rennen und dann sind da ohnehin Vertreter wie GOG.com, der Epic Games Store und natürlich der Platzhirsch Steam. Mir selbst ist das alles zu bunt geworden und ich nutze den PC mittlerweile als reines Arbeitsgerät – für das Zocken sind bei mir PS4 Pro und Xbox One X zuständig. Doch nun kehrt zumindest wieder ein wenig Ordnung ein. Denn der Publisher Electronic Arts (EA) hat bestätigt, dass seine Games zu Steam zurückkehren.

EA hat ja mit Origin auch eine eigene Plattform am Start. Offenbar will man aber gerne zusätzliche Einnahmen mitnehmen und deswegen hat man sich wieder für eine Partnerschaft mit Valve bzw. Steam entschieden. Nicht nur die Spiele von EA kehren in diesem Rahmen zu Steam zurück, auch seinen Dienst EA Access wird man ab dem Frühjahr 2020 via Steam anbieten. Laut EA wird EA Access damit sogar der erste und einzige Abo-Service, der direkt auf Steam verfügbar ist.

Die wieder entdeckte Partnerschaft beginnt generell aber schon früher. Denn das am 15. November erscheinende „Star Wars Jedi: Fallen Order“ kann schon ab heute auch via Steam vorbestellt werden. In den kommenden Monaten will EA außerdem beispielsweise auch Titel wie „Die Sims 4“, „Unravel Two“, „Apex Legends“, „FIFA 20“ und „Battlefield V“ zu Steam bugsieren. Besser noch: Es werden Multiplayer-Partien möglich sein, welche Origin- und Steam-Nutzer verbinden.

Weitere Details zur Kooperation mit Valve und den Terminen, an denen die jeweiligen Games zu Steam geschoben werden, will man in den kommenden Wochen und Monaten rausrücken. Vielleicht hatte nun auch Valve ein besonderes Interesse daran, die Zusammenarbeit mit EA wieder aufflammen zu lassen. Immerhin baut der Epic Store mit seinen zahlreichen Exklusivtiteln am Markt ordentlich Druck auf.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Mirko Schwamm says:

    Die haben es verstanden. User wollen einfache Lösungen keine 20 versch. Gamelauncher etc. Clever und nötig.

    Jetzt heißt es abwarten bis auch bei Disney + Co. der Groschen fällt. Aktuell fördern sie mit dieser Politik nämlich nur eines -> die Piraterie

    • sagen wir mal jein, origin brauchst du ja dennoch im hintergrund 😉 aber ich finde den schritt dennoch soweit gut 😉

    • Ich sehe das Problem eher darin, dass durch die ganzen Launcher der Entwickler/Publisher Mechanismen existieren, die es den Entwicklern/Publishern letztlich erlauben, darüber entscheiden zu können, ob du dein käuflich und rechtlich erworbenes Nutzungsrecht noch ausüben darfst, oder nicht.

      Bei Steam als Vertriebsplattform, die an jedem verkauften Spiel mit verdient, sehe ich das Risiko als nicht ganz so hoch an.

  2. Laut Steam-Seite des Star Wars Spiels: „Drittanbieter-DRM: EA on-line activation and Origin client software installation and background use required.“ und „Benötigt einen Drittanbieteraccount: EA Account (Unterstützt Verknüpfung mit Steam-Account)“

    Heißt so viel wie: Man kann die Spiele zwar auf Steam kaufen, braucht aber trotzdem Origin inklusive Account. Ist also wie wenn man Origin-Spiele im Einzelhandel kauft.

    • Den gleichen Mist hat auch Ubisoft früher gemacht: Spiele per Steam verkauft und installiert, und dabei wurde auch gleich ein Uplay Client mitinstalliert und man brauchte trotz Steam einen Ubisoft/Uplay Account.

  3. Shut up and take my money EA:
    Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde
    NFS Underground

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