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Electronic Arts: Umsätze sinken um 14 %

Electronic Arts freut sich laut Aussagen über starke Ergebnisse im letzten Quartal und übertrifft auch die Erwartungen der Aktionäre. Dennoch sind allerdings die Einnahmen um 14 % gesunken – auf immer noch starke 1,14 Mrd. US-Dollar im zweiten Fiskalquartal des Unternehmens. Jenes endete am 30. September 2020 und entspricht damit dem dritten Jahresquartal.

EAs Voraussagen für sein drittes Fiskalquartal liegen jedoch unter den Erwartungen der Börsianer, was zu einem Einbruch des Aktienkurses führte. EA selbst hat seine vorsichtigen Prognosen damit begründet, dass man in der Welt der Corona-Krise keine Vorerfahrungen habe und lieber bedacht vorgehe. Das Absinken der Einnahmen im Vergleich mit dem Vorjahr ist größtenteils auf die spätere Veröffentlichung von „FIFA 21“ zurückzuführen. Das Game spült ja nicht nur durch den Verkaufspreis an sich, sondern auch durch Mikrotransaktionen im Ultimate-Team-Modus reichlich Geld in die Kassen des Publishers.

Erfolgreich lief es für EA wohl mit „Madden NFL 21“ und auch „FIFA 20“ erfreute sich anhaltender Beliebtheit. Der hauseigene Abonnement-Dienst EA Play habe zudem mittlerweile rund 6,5 Mio. zahlende Abonnenten eingesammelt. Innerhalb der nächsten zwölf Monate hofft man da auf eine Verdopplung. Auch dadurch, dass EA Play Einzug im Xbox Game Pass halte, erwirtschafte man mehr Einnahmen. Da hat Microsoft also offenbar etwas herüberwachsen lassen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Wer teilweise so einen Schund abliefert hat es nicht anders verdient (Fifa 21).
    Einige tolle Titel haben sie ja nach wie vor im Portfolio (Jedi Fallen Order). Wäre schön wenn Ihnen das ein Signal gibt.

  2. Zum ersten mal seit geführt dem Sega Mega Drive habe ich dieses Jahr auf den Erwerb von Madden verzichtet und denke das war die richtige Entscheidung. Da kommt einfach nicht mehr viel neues, oder innovatives, schon seit Jahren nicht. Die Jungs von EA haben erfolgreich jegliche Konkurrenz geplättet und sich damit auch jeglichen Druckes entledigt – „Warum sollten wir uns anstrengen? / Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich würde momentan jedes andere Football-Spiel bevorzugen, aber da kommt nicht wirklich was. Schade um diesen eigentlich schönen Sport.

  3. Hoffe das auch Ubisoft endlich mal wach wird. Wie sehen die Zahlen denn da aus?

    Diese Open Worlds sind nun schon seit mehreren Jahren immer das selbe.

    Die Krönung war das letzte Ghost Recon und Watch Dogs.
    Auch von Assasins Creed erwarte ich nicht so viel.
    Die letzten beiden waren an sich cool, haben mich aber irgendwann mächtig gelangweilt.
    Immer dieselben Missionen. Ständig neue Waffen sammeln und ausrüsten ist einfach nicht meins.

    Zu EA. Gab auch seit Jedi Fallen Order nichts was mich von denen aktuell nicht reizt.
    Viele schimpfen auf Nintendo. Aber dagegen liefern die noch super spiele ab.

  4. Was? Spiele mit Copy und Paste zum Vollpreis veröffentlichen kommt nicht so gut an? Das konnte bei EA bestimmt niemand ahnen.

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