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Eizo Flexscan EV3285-WT im Test: Office-Monitor mit hervorragender Bildqualität

Wer in den 1990er-Jahren groß geworden ist, dem wird der Name Eizo definitiv etwas sagen. Zumindest in meinem Bekanntenkreis stand die Marke damals für hochwertige aber auch unerschwingliche Monitore mit Prestige. Na ja, zumindest als Teenager sah man das so. Der japanische Hersteller ist seit den 1960er-Jahren aktiv und stellt immer noch Monitore für das gehobene Segment vor. Im Gegensatz zu dem Gros der Konkurrenten, die mittlerweile ebenfalls Gamer anvisieren, ist Eizo aber auf professionelle Anwender spezialisiert geblieben. Für einen Test habe ich mir nun den Eizo Flexscan EV3285-WT  mit 4K-Auflösung genauer angeschaut.

Der Zusatz „WT“ in der Modellbezeichnung steht ihr schlichtweg für die Farbe Weiß. Es gibt den Monitor nämlich auch als schwarze Version (EV3285-BK). Ich nutze normalerweise den damals auch von mir getesteten LG 27UD68P zum Arbeiten. Darunter fällt in meinem Fall extrem viel Arbeit mit Texten in WordPress und Microsoft Word sowie hin und wieder ewas Bildbearbeitung mit der Affinity Suite. Ich zocke mittlerweile nicht mehr am PC, sondern bin reiner Konsolero, was Gaming betrifft. So fühlt es sich für mich „falsch“ an, nach der Arbeit auch noch zum Spielen vor dem Rechner zu hocken.

Pro Tag arbeite ich mindestens acht Stunden am Rechner, insofern zähle ich wohl durchaus zur Zielgruppe des Eizo Flexscan EV3285-WT. Zu der zählen aber durchaus nicht nur reine Office-Arbeiter, sondern auch diejenigen, die mal an Fotos ihr Werk verrichten. Der Monitor bringt ein Look-Up-Table (LUT) mit 10-bit mit, um Farbinformationen präzise zuweisen zu können. Außerdem gibt es verschiedene Modi wie „Paper“ für Texte. Hier wird dann auch der blaue Lichtanteil reduziert. Als Bonus reklamiert Eizo für sich eine Hybridtechnologie zur Steuerung der Hintergrundbeleuchtung. Soll bringen? Laut Eizo kombiniere man die Vorteile der üblichen PWM-Steuerung (Pulsweitenmodulation) und einer DC-Steuerung (Direct Current). Das solle das Flimmern gegenüber Konkurrenzmodellen deutlich reduzieren.

Technische Daten Eizo FlexScan EV3285-WT

  • 31,5 Zoll Office-Monitor
  • Panel: IPS
  • Auflösung: 3.820 x 2.160 Pixel
  • Gehäusefarbe: Weiß
  • Max. Blickwinkel: Horizontal / Vertikal 178 °
  • Darstellbare Farben oder Graustufen: 16,7 Mio. Farben (Display Port, 8 Bit), 16,7 Mio. Farben (HDMI, 8 Bit), 16,7 Mio. Farben (DVI, 8 Bit)
  • Farbpalette/Look-Up-Table: Mehr als 1,06 Mrd. Farbtöne / 14 Bit
  • Max. Farbraum (typisch): sRGB
  • Max. Helligkeit (typisch) [in cd/m²]: 350
  • Max. Dunkelraumkontrast (typisch): 1300:1
  • Typische Reaktionszeit [Grau-Grau-Wechsel]: 5 ms (Overdrive-Modus)
  • Hintergrundbeleuchtung: LED
  • USB-C-Docking
  • Voreingestellte Farb-/Graustufen-Modi: sRGB, Paper, DICOM, Movie, 2x freie Modi für Benutzerauswahl
  • Integrierte Lautsprecher
  • Einstellmöglichkeiten: Helligkeit, Kontrast, Gamma, Farbsättigung, Farbtemperatur, Bildposition, Auflösung, Color Mode, Farbton, Overdrive, Tonquelle, Signaleingang, Glätten, OSD-Sprache, Interpolation, Lautstärke, Auto EcoView, Audio-Eingang (DisplayPort/HDMI), Picture-by-Picture
  • Signaleingänge: USB-C (DisplayPort Alt Mode, HDCP 1.3), DisplayPort
    (HDCP 1.3), 2x HDMI (HDCP 2.2/1.4; 4K @ 60Hz)
  • USB-Spezifikation: USB 3.1 Gen 1
  • USB-Upstream-Anschlüsse: 1 x Typ C (DisplayPort Alt Mode, Stromversorgung 60W
    max.)
  • USB-Downstream-Anschlüsse: 2x Typ A (1 x Akku-Ladefunktion mit 10,5 Watt)
  • Grafiksignal: DisplayPort, HDMI (YUV, RGB)
  • Audio-Eingang: DisplayPort, HDMI
  • Audio-/Kopfhörer-Ausgang: 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker
  • Leistungsaufnahme (typisch): 33 Watt
  • Leistungsaufnahme (maximal): 163 Watt
  • Max. Leistungsaufnahme im Stand-by-Modus: 0,5 Watt
  • Leistungsaufnahme bei Netzschalter aus: 0 Watt
  • Energieeffizienzklasse: A
  • Maße & Gewichte (inkl. Standfuß) (Breite x Höhe x Tiefe): 717 x (427 – 576) x 230 mm / 11 kg
  • Maße & Gewichte (ohne Standfuß) (Breite x Höhe x Tiefe): 717 x 416 x 51,5 mm / 7,6 kg
  • Drehbarkeit: 344 °
  • Neigbarkeit vorne/hinten: 5 ° / 35 °
  • Max. Höhenverstellbarkeit: 149 mm
  • Weiterer Lieferumfang: Netzkabel, USB-/Signalkabel (USB Type-C – USB Type-C), Signalkabel DisplayPort Signalkabel HDMI, Kurzanleitung, Kabelabdeckung
  • Preis: ca. 1.100 Euro

Eizo gewährt auf den FlexScan EV3285-WT satte 5 Jahre Grantie inkl. Vor-Ort-Austauschservice – maximal aber 30.000 Betriebsstunden. Zudem gibt es eine Null-Pixelfehler-Garantie für vollständig leuchtende Sub-Pixel. Da merkt man schon, dass professionelle Anwender und Geschäftskunden die Zielgruppe dieses Monitors sind. Für jene können diese Merkmale beim Kauf eine wichtige Rolle spielen. Daher verzichtet man bei Eizo jedoch auch auf Features wie HDR, Gaming-Modi oder Nvidia G-Sync bzw. AMD FreeSync. Zocken kann man mit dem EV3285-WT freilich auch, aber das ist hier definitiv nicht das primäre Einsatzgebiet.

Ausstattung und Verarbeitung

Gleich mal ein netter Akzent: Eizo stimmt die beiliegenden Kabel farblich auf die gewählte Variante des FlexScan EV3285-WT ab. Im Falle meines weißen Testmuster lagen folglich weiße Kabel bei. Wenig mitgedacht hat man meines Erachtens bei der Platzierung der Anschlüsse. An dem bereits erwähnten LG 27UD68P waren sie rückseitig so platziert, dass man sich quasi kurz über den Monitor beugen konnte, um sie zu erreichen. Am EV3285-WT sitzen sie, von vorne betrachtet, an der rechten, unteren Seite. Die Kabel werden nach unten abgezogen. Will man also Kabel an- und abstecken, kommt man nicht umhin den Monitor ordentlich nach oben zu fahren und ihn nach hinten zu neigen. Suboptimal, wenn man oft Geräte zum Laden an- und absteckt.

Die Display-Eingänge sind verhältnismäßig schlecht erreichbar.

DerUSB-Typ-C-Port liefert im Übrigen eine Leistung von bis zu 60 Watt zum Aufladen von Notebooks und anderen Geräten. Der Rahmen um das Display ist dabei gerade eimal 3,9 mm dick. Obacht: Komplett weiß ist der Rahmen aber nicht. Links und rechts sowie an der Oberseite prangt etwas Schwarz. Ich empfand den Look aber als sehr gelungen. Zumal Eizo hier mattes Plastik einsetzt, das sehr gut verarbeitet wurde – kann man bei einem Preis jenseits der 1.000 Euro natürlich auch erwarten.

Mit Standfuß ist der Monitor ein Schwergewicht von 11 kg. Ab Werk ist der Standfuß bereits angebracht. Was die Ergonomie betrifft, so wird mancher einen Pivot-Modus vermissen. Die Höhenverstellung um satte 149 mm ist exzellent, denn der Bildschirm kann bis fast auf die Bodenplatte gedrückt werden. „Druck“ ist hier jedoch das Stichwort: Da muss man mit etwas Kraft ran, sonst rührt sich das Display nicht. Da gilt es Feingefühl an den Tag zu legen, damit man den Bildschirm nicht zu ruckartig nach oben oder unten reißt. Könnte leichtgängiger sein, hat mich persönlich jedoch nicht gestört, da ich mir meine persönliche Arbeitshöhe eingestellt und sie dann so belassen habe.

Der Flexscan EV3285WT lässt sich in der Höhe verstellen und neigen.

Der Monitor lässt sich auch um 344° drehen und nach hinten um 35° bzw. nach vorne um 5° neigen. Da bleiben also ergonomisch kaum Wünsche offen. Ein besonderer Kniff in der Ausstattung: Eizo bietet für den EV3285-WT seine Software Screen InStyle an. Um jene zu nutzen, muss der Monitor aber zusätzlich per USB mit dem PC verbunden sein. Screen InStyle erlaubt es dann, über den Rechner Einstellungen wie die Helligkeit, die Farbe und den Stromverbrauch einzusehen und zu verwalten. Ist auch für Multi-Monitor-Setups interessant, denn sind jene verbunden, könnt ihr z. B. alle parallel Screens ausknipsen. Dann wechseln auch alle Displays zeitgleich in den Abwesenheitsmodus, wenn ihr den Arbeitsplatz verlasst und auch die Bildschirmeinstellungen können gleichgeschaltet werden.

Nützlich kann Screen InStyle auch sein, wenn ihr über das Programm z. B. an einem Notebook immer eure Monitoreinstellungen mitnehmt. Sobald ihr den Laptop an einen kompatiblen Monitor von Eizo klemmt, werden eure individuellen Settings auf Wunsch übernommen. Dann gibt es auch noch Hotkeys und Tastenkombinationen um z. B. das Auswählen des Eingangssignals oder das Umschalten zwischen bei PCs. Es gibt mit „Circadian Dimming“ sogar ein Feature, welches die Farbtemperatur des Monitors im Laufe des Tages verringert. Könnt ihr auch anpassen und soll dazu beitragen, dass die Augen geschont werden.

Da ist auch noch mehr, etwa könnt ihr via Screen Instyle verschiedene Farbmodi für unterschiedliche Anwendungen zuweisen. Startet ihr dann meinetwegen Photoshop, kann automatisch der sRGB-Modus hochfahren. Ihr lest es bestimmt heraus, das sind alles vor allem Features für Power-User. Kann aber definitiv ein Mehrwert sein.

Zurück aber noch einmal kurz zum Design: An der Vorderseite sitzen sieben elektrostatische Bedienelemente. Man legt also den Finger darauf und aktiviert sie auf diese Weise. Funktioniert gut, auch wenn ich den kleinen Stick an LGs Monitoren bequemer finde. Vielleicht habe ich mich auch nur sehr daran gewöhnt. Links und rechts sitzen im Rahmen dann auch die Lautsprecher. Der schmale Rahmen gefällt dabei sehr und macht den EV3285-WT für Multi-Monitor-Setups eben zu einer guten Option.

Praxistest

Sofort nach der ersten Inbetriebnahme des Eizo FlexScan EV3285-WT fiel mir die sehr aggressive, automatische Helligkeitsanpassung auf. Auto EcoView nennt sich das Feature des Monitors und soll die Helligkeit des Bildschirms an das Umgebungslicht anpassen. Mir persönlich stellte der Monitor das Bild ironischerweise entgegen des Namens und der Absicht, Strom zu sparen, zu hell ein. Daher knipste ich die Funktion rasch aus, um die Helligkeit manuell zu regulieren. Das könnte aber an meinem persönlichen Szenario liegen. Denn Eizo gibt an, dass sich mehere  individuelle Anpassungspunkte bei Auto EcoView hinterlegen lassen. Beispielsweise sollt ihr dann etwa bei einer hohen Helligkeit, wenn die Sonne scheit, den Screen manuell runterregeln können. Diese Anpassung merkt sich Auto EcoView dann für das nächste Mal. Da soll also mehr gehen, als nur „Ein“ oder eben „Aus“. Allerdings muss man diese Anpassung mehrfach wiederholen, damit sie greift – dann merkt sich Auto EcoView eure Vorliebe.

Ebenfalls zum Stromsparen gibt es den EcoView Optimizer 2. Der macht etwas anderes als Auto EcoView. So passt der EcoView Optimizer 2 den Weißpunkt, je nach dargestelltem Inhalt, an. Das fällt tatsächlich im Office-Betrieb für sich genommen nicht so auf und sorgt sogar dafür, dass weiße Untergründe nicht so „blenden“. Abraten kann ich allerdings von der Kombination beider Stromsparfunktionen, denn im Tandem sind die Bildanpassungen viel zu aggressiv. Da reicht ein Wechsel vom einem Messenger im Dark Mode zu einem hellen Untergrund in WordPress und das Bild pumpt extrem. Zumindest in meinen Arbeitsalltag passt das absolut nicht.

Die Lautsprecher hätte sich Eizo im Übrigen sparen können. Der Sound ist derart blechern, dass sie nur als absolute Notlösung dienen sollten. Mehr Gefallen habe ich am Bild gefunden: Die beste Qualität erreicht man, indem man die Stromsparmodi komplett ausknipst. Tatsächlich flimmert das Bild, wie von Eizo versprochen, bei geringen / hohen Helligkeiten nicht. Der Eizo FlexScan EV3285-WT verzichtet dabei auf ein 10-bit-Panel oder FRC, bietet aber eine sehr natürliche und nach meinem Ermessen akkurate Farbdarstellung.

Als Minuspunkt ist das Bild bei sehr hohen Helligkeiten leider am Rand nicht mehr homogen. Links und rechts ist dann sichtbar, dass der Monitor dort nicht mithalten kann. In meinem Office-Alltag hat das keine Rolle gespielt, könnte aber z. B. bei der Videobearbeitung doch ein merklicher Nachteil sein. Dafür kommt der EV3285-WT sehr tief, wird also nahezu schwartz. Etwas, das ich persönlich deutlich wichtiger für meine Zwecke finde. Hier gebe ich aber zu bedenken, dass es von den primären Anwendungsgebieten abhängt, was für euch wichtiger ist.

Spielen? Ich zocke normalerweise nicht mehr am PC, habe aber mal aus den Untiefen meiner Steam-Sammlung Titel wie „Far Cry 2″, Bioshock Infinite“ und „Mafia II“ hervorgezaubert. Eizo nennt zwar eine Reaktionszeit von noch spieletauglichen 5 ms, das hat aber einen Haken. Sie soll nur im Overdrive-Modus in der höchsten Stufe gelten, wo man dann deutliche Doppelkonturen bemerkt. Selbst dann ist die Erfahrung aber ohnehin nicht gerade ideal und immer noch träge. Als wenig verwöhntem Konsolenspieler fielen mir dennnoch gemeinhin Lag und hohe Reaktionszeiten auf. Gamern kann ich den EV3285-WT somit leider nicht empfehlen. Da gibt es schlichtweg für weniger Geld bessere Modelle.

Gefühlt war mein Arbeitsalltag am EV3285-WT allerdings deutlich angenehmer als am LG 27UD68P. Messen kann ich das nicht aber das sehr ruhige Bild hat mich überzeugt. Da ich meistens mit eher geringen Helligkeiten arbeite, fiel der Nachteil der Inhomogenität bei höheren Helligkeiten für mich nicht ins Gewicht. Als Kritikpunkt kann ich aber noch nennen, dass der Monitor zwar laut Eizo extra beschichtet sei und wenig spiegele, da kann ich aber keinen wesentlichen Unterschied zu meinem LG-Modell feststellen.

Es gibt also bei Sonneneinstrahlung schon reichlich Reflexionen. Seitlich von meinem Arbeitsplatz sitzt dabei ein Fenster. Da muss ich auch beim Einsatz des Eizo FlexScan EV3285-WT den Vorhang zuziehen. Betriebsgeräusche konnte ich im Übrigen nicht wahrnehmen: Kein Knacken des Rahmens, kein Pfeifen, kein Surren – auch nicht bei hohen Helligkeiten. Das einzige Geräusch, das der Monitor fabriziert, ist ein Klacken beim Ausschalten über den Frontschalter. Dann wechselt er in den Standby-Betrieb. An der Rückseite gibt es aber auch einen echten Netzschalter.

Auch hochskalierte Bildinhalte sehen am Monitor generell gut aus, das Upscaling funktioniert sehr gut. Lediglich ab SD (480p) erkennt man dann durchaus einige Schwächen, wie das einfache Verdoppeln einiger Pixel. Ansonsten lässt sich der Screen aufgrund seiner Größe von 32 Zoll durchaus mal für einen Film oder eine Serienepisode in der Arbeitspause beanspruchen. Meinen LG E9 würde ich nicht eintauschen wollen, aber der Eizo FlexScan EV3285-WT liefert ein neutrales und angenehmes Bild für z. B. YouTube-Videos in 4K.

Problematischer ist der Anschluss eines Blu-ray-Players, was ich einmal kurz mit meinem LG UBK90 ausprobiert habe. Leider funktioniert die 24p-Wiedergabe nämlich nicht korrekt. Das führt zu permanentem Ruckeln, weil der Monitor die Bildrate auf 60 Hz schiebt. Solche Konstellationen sind also nicht zu empfehlen.

Fazit

Der Eizo FlexScan EV3285-WT ist ein toller Office-Monitor mit flimmerfreiem Bild, natürlicher Farbwiedergabe und einem schicken Design. Minuspunkte gibt es von mir vor allem für die schlecht platzierten Anschlussmöglichkeiten, Inhomogenitäten bei sehr hellen Bildinhalten und die fehlende Spieletauglichkeit. Fairerweise muss man aber eben sagen, dass Eizo den Monitor auch nicht für Gamer bewirbt. Ich denke da sind sich beide Seiten darüber im Klaren, dass es passendere Alternativen gibt.

Ergonomisch ist der Eizo FlexScan EV3285-WT ebenfalls top ausgerüstet – lediglich ein Pivot-Modus fehlt. Der Screen lässt sich fast bis auf den Standfuß nach unten schieben. Was für mich selbst eher unwichtig ist, spielt für Power-User eventuell eine größere Rolle: Eizos PC-Software ScreenInstyle ist ein mächtiges Werkzeug, auch für den Multi-Monitor-Betrieb. Konkurrenz? Das sind hier wohl in erster Linie Dells UItraSharp-Modelle. Jeder muss da für sich abwägen, welche Aspekte im Vordergrund stehen. Für sich genommen ist der Eizo FlexScan EV3285-WT ein teurer aber auch wertiger Office-Monitor, der dank der 5 Jahre Garantie und der erstklassigen Verarbeitung im Home-Office ein toller Begleiter ist.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. 60 Watt PD sind leider etwas zu wenig.

  2. Bildqualität ist bei Eizo wirklich der Wahnsinn. Das ist wie bei den Kameras der Look der Bilder, v.a. Hauttöne. Die Sensoren können nicht so gut sein auf dem Papier, beim einen Hersteller schaut’s einfach harmonischer aus. Dasselbe bei den Panels, da ist Eizo im Profibereich wirklich spitze, so schön neutral. Das schafft auch keine Kalibrierung, da hat Eizo einfach 2-3 Prozent mehr als die Konkurrenz.
    Aber wir haben 2 Eizos hier. Beide nach einem Jahr mit Defekt.
    Einer hatte Probleme mit der Helligkeit, die flackerte irgendwann obwohl automatische Helligkeit deaktiviert und die automatische Helligkeit ging gar nicht mehr.
    Der zweite hat ohne Fremdeinwirkung einen geplatzten Rahmen. Da steht jetzt einfach das Plastik oben weg. Wie eine Beule.
    Der Support war beim ersten Modell nicht hilfreich, über Wochen musste ich mehrmals nachfragen und da kam dann was zurück wie Handbuch befolgen (was nicht so gut ist) für ganz andere Einstellungen. Oder Software was umstellen für Multi Monitor Setup obwohl ich nur einen nutze. Alles getestet und natürlich hat es nichts gebracht. Konnte ja an 2 Rechnern mit 2 Monitoren alles gegentesten…
    Der erste ging an Amazon zurück. Der zweite auch bald. Etwas billiger hab ich einen Asus geholt, sehr schöne Farben und ab Werk fast perfekt kalibriert. Vermisse den Eizo nicht, hab auch noch Geld gespart.

  3. Wolfgang D. says:

    Finde den Bericht gut, alles was ich wissen wollte steht drin. Danke!

  4. Nun ja, solch einen Monitor nutze ich seit Dez. 2018. Schlecht ist er sicherlich nicht, aber auch nicht wirklich gut. Die Höhenverstellung ist schwergängig, Hochkant (Pivot-Funktion) geht gar nicht. Für den Preis wären auch mehr als nur 2 HDMI-Anschlüsse angemessen. Videos, die auf dem Notebook-Monitor (17 Zoll) flüssig ablaufen, erscheinen auf dem Eizo-Monitor mitunter rucklig. Bald zeigten sich auch Bildstörungen: Der Monitor wird für ca. 2 sek. schwarz, während der Notebookbildschirm stabil fehlerfrei bleibt. Solche Aussetzer werden dann immer häufiger, je länger man arbeitet. Am Ende geht gar nichts mehr und es erscheint die Meldung „HDMI-Signalfehler“. Ich habe schon den Support kontaktiert und viel versucht, um dieses Problem zu beheben (Kabelwechsel, Anschlusswechsel, DDU und mehrmalige Treiber-Neuinstallation…), leider ohne Erfolg.

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