Ein Roboter putzt mein Haus: das Video

Mensch, das hätte ich nicht gedacht. Menschen interessieren sich tatsächlich für Staubsaugerroboter. Irre. Ganz ehrlich: du merkst erst, dass du Geräte brauchst, wenn du sie nicht mehr hast. Wenn der Staubsaugerroboter hier nicht mehr ackern würde und ich selber meinen adipösen Körper mit dem Staubsauger durch die Bude wabern müsste  – da würde mir sicherlich was fehlen. Nun aber zum Punkt, den textlichen Testbericht zum Kobold VR100 Staubsaugerroboter von Vorwerk habe ich bereits gestern hier verarbeitet, doch die Leute wollten ein Video.

Kann ja jeder kommen und Zeug schreiben. Kein Thema. Ich habe die Kamera vor meinem Wintergarten aufgestellt, in dem ein größerer Vogelkäfig mit meinen Krach- und Dreckmachern steht. Dazu habe ich noch ein paar Kaffeebohnen aus meinem Vollautomaten genommen und diese im Raum verteilt. Jau. Was man im Video nicht sieht: ich hab das Magnetband gespannt, damit der Roboter nur den Wintergarten saugt. Das sieht man dann am unteren Rand des Videos, denn dort fährt er nicht weiter.

Was zu erkennen ist: mittels Laser-Technologie wird erst der Raum kartographiert, bevor der Kobold VR100 systematisch saugt. Mal eine etwas andere Technik hier im Blog – aber ne ziemlich coole. Ich freue mich auf die technische Zukunft, wenn ich mittels Stimme meinem Roboter sagen kann: „Dude, bring mir mal ein Bier“. Hätte was.

Das Schlimme: gestern schrieb ein Kommentator im Beitrag zum Kobold VR100, dass er neben einem Saugroboter auch noch einen Wischroboter hätte. Jetzt bin ich neidisch – und verdammt neugierig. Hat die jemand im Einsatz? Taugen die?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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42 Kommentare

  1. Ach und noch mal kurz zur Preisdiskuission.

    Das ist nen Vorwerk der ist immer teurer 😉

    Nen Klarstein gibt es für 140€, nen Mamirobot Pro+ für 230, nen Samsung Navibot für 330€… danach kommen die Roombas, dann der Vorwerk und am ende der Liste steht der Kärcher für schlappe 900 Schleifen mit „Dreckauffang Station“

    oder sagen wir es anders „der Kobold ist doch nen echter schnapper da kriegt man doch gerade mal nen iPhone 4s mit 16Gb für den Preis und das kann noch nicht mal saugen“

  2. Waaaaah, will auch! O.O Jetzt bin ich echt neidisch! 😀

  3. das teil schaut eher aus wie ne fahrende körperfettwaage 🙂

  4. Herrjeh! (nach gucken des Videos) – DA würd ich nicht sitzen… – da muß man ja Ohrenschützer aufsetzen vor lauter „Piepen und saugen“! 😛

  5. also was eine, ich sage einfach eine “ Putzfrau „, der Begriff hört sich halt nicht so zeitgemäss an, aber ich kann auch nicht Fussbodenkosmetikerin sagen, da meine ausser Haus putzen auch noch Wäsche bügelt, und Geschirrspüler umräumt, einer muss es ja machen. Meine Hemden zB. müssen nicht gebügelt werden, es gibt ja heut zu Tage wirklich bügelfreie, aber es gibt halt noch andere Wäschestücke die gebügelt werden sollten. Das saugen ist ja das eine, wenn man aber ein Haus hat über mehre Etagen, wird der Roboter wohl an seine Grenzen stoßen, aber mir ginge es ja einfach darum neue und moderne Technik intelligent einzusetzen. Wenn ich also so eine Roboter hätte könnte ja das Teil alle 40 Minuten in einem anderen Raum zum Einsatz gebracht werden, somit ist die gute Frau auch entlastet. Wie schon erwähnt kann so ein Teil keine Putzfrau ersetzen, wer putzt die Dusche?

  6. Jetzt weiß ich endlich, was ich mir zu Weihnachten schenken lasse. Grandioses Teil!
    Aber was ist das für ein schwarzes Kabel, das von der Ladestation an die Decke abgeht?
    Edit: Und wie hoch ist die Saugleistung?

  7. interessanter als das TV-Programm! Etwas eintönig aber wohl nicht gestellt(?)
    unter schwarzen Fliesen habe ich mir aber doch irgendwie was Schwarzes vorgestellt… So muss ich sagen: fast ’ne Geschmacksmusterverletzung – sind nämlich „meine“ Fliesen!!!

  8. Da hatte jemand ein Video gefordert?
    Ich fordere keine Videos mehr davon. Dabei schläft man ja ein, wie der besoffene Mini-R2D2 da an die Ecke stößt. 12 Minuten für die 3qm??? OMG.
    Ich frage mich, ob sich die Zeit rechnet, denn Beutel und Windeln wechseln oder was auch immer für Kinderkrankheiten der hat muss man ja in die Zeitbilanz einrechnen. Dafür dass man pro Tag 10 Minuten spart und dafür auch weniger Kaffee hat???
    Weia!!! 🙂

  9. Ich benutze seit drei Monaten einen Roomba531 zu Hause und bin superglücklich. Ohne will ich nicht mehr. Die Mühle kommt in alle Ecken und sogar dahin, wo ich es echt schwer habe.

  10. Mal interessant zu sehen! Aber die Dinger sind ja saularm!!

    Grüße, Vincent

  11. ich stell mir das Video in Zeitraffer ganz lustig vor. Sprich die 12 Minuten auf eine zusammengestaucht.

  12. Ludolf Rudolf says:

    @TomH: Die Reinemachfrau macht auch „oben“ sauber, d.h. dort, wo der Roboter nicht hin-/drankommt. Ausserdem spült sie 🙂 (Ich hab keine Spülmaschine…) und wischt Staub an Stellen, die noch nicht ich mal kenne…(oder kennen will)
    Das kann man also nicht vergleichen. Ausserdem kann man mit Menschen labern. Auch ne schöne Sache.

    @Valentin: Du kannst es vllt. in 12 Minuten erledigen, aber Du musst immer dabei sein…
    Wenn Du gerne putzt ist die Entscheidung doch einfach, oder?

    @Stefan:
    Manchmal gibt es Menschen im Bekanntenkreis, die so ein Ding haben.
    Frag die einfach mal, ob sie dir das Teil für nen Monat oder 3 ausleihen.
    Wenn sie nicht wollen, weisst Du warum 🙂

    Das Video ans sich zeigt schön, das die Dinger sowas von unintelligent sind. Nach dem zufälligkeitsprinzip saubermachen ist eine Sache, aber gezielt auf den Dreck zugehen, das wird wohl noch einige Jahre dauern. Kann aber doch eigentlich nicht so schwer sein, wenn die Dinger schon nen Scanner haben. Dann sollen sie halt bei den ersten Malen rumdüsen prüfen, wie der Boden beschaffen ist und wenn dann irgendetwas in der Nähe nicht mehr so ist, wird darauf zugefahren und geprüft, bzw. gesaugt.

    Abschließend meine ich noch, das der Roboter sich in seiner Ladestation anscheinend ganz wohl fühlt, so wie er gemütlich mit dem Hinterteil wackelt (doch wohl nicht, um den Kontakt zu intensivieren?) 🙂

    600€+- für soetwas is ganz klar zu teuer, aber seit wann hat der Preis das letzte Wort?

  13. Anstatt so eines Saugers hätte ich lieber einen Boden mit einer variabel durchlässigen Membran. Staub wird quasi einfach eingeatmet. Größere Kleinigkeiten könnten im Gegensatz dazu in eine Ecke gepustet werden, wo sie dann in einem Behälter landen. Das klingt für mich nach einer angenehmeren und vor allem leiseren Zukunft 🙂

  14. Und wer saugt nun die Kanten?

  15. Tolle Sache. Aber ein Haupt(totschlag)argument macht die ganze Sache zunütze: Jetzt braucht meine Freundin gar nicht mehr nackt putzen…

  16. haben die wellensittiche im winter nicht zu kalt da direkt an der großen glastür?

    zum roboter: nett, aber ziemlich laut. eventuell das putz intervall so einstellen dass er nur zur arbeitszeit putzt?

    zu den wisch robotern: hab zwar keinen, aber schon genug videos dazu gesehen. im endeffekt funktionieren die wie diese großen waschautomaten die man aus dem supermarkt kennt. vorne nass, hinten wieder trocken.
    soll angeblich ganz gut gehen. ich denke wenn man das täglich macht (damit sich der schmutz nicht festsetzen kann) bleibt der boden sauber.

  17. Sehr geile Bilder. Liebäugel auch mit einem automatischen Sauger, vom Wisch-Sauger hatte ich bisher noch nichts gehört, aber so lange nach jeder Mahlzeit – den Kindern sei Dank 😉 – gesaugt werden muss, muss es erst noch mal manuell gehen. Hatte bei dem mir favorisierten Modell gelesen, dass ein 1 Lauf pro Tag möglich ist.

  18. Total spannend, das Video – ohne Scheiss, hab’s von Anfang bis Ende geschaut. 🙂

    Jetzt will ich auch so ein Teil.

    Vielen Dank für den „Einblick“!

  19. @12-Minuten-Mauler: Das coole ist doch, dass das wieder so ein Techno-Oversize-Thema ist, sprich: mir doch egal, ob das Dingen 12, 20 oder 35 Minuten braucht, wenn ich es nicht machen brauche. Ist doch wie bei der Waschmaschine, Mutti hat sich vor hundert Jahren auch nicht 2 Stunden an den Spülstein gestellt um 6 Hemden zu waschen, meine Maschine braucht die aber fast.
    Ich denke auch, dass die Idee ist, dass der Roboter saugt, wenn man nicht da ist (also die 12 Minuten, wo man Bier und Post holt). 😉
    Oder benimmt er sich nur so gut, wenn man danebensteht und die Kamera draufhält???

  20. da braucht’s noch einen Satz „Noise reduction“ Kopfhörer von Bose und Co.

    10 min Staubsaugervideo ist fast wie Testbild am TV gucken

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