Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat in einem aktuellen Bericht veröffentlicht, wie es ihrer Ansicht nach um die Transparenz einiger Dienste gegenüber Nutzern bestellt ist, wenn es um Beschwerden bezüglich Marken- und Urheberrechte mutmaßlicher Rechteinhaber geht.
Wer die EFF nicht kennt, hier einmal die Informationen, die aus der Wikipedia stammen: Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine im Juli 1990 von John Perry Barlow und Mitchell Kapor gegründete nichtstaatliche Organisation mit Sitz in San Francisco, die sich mit den Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt. Ziel ist eine mediale Selbstbestimmung des Bürgers.
Die Initiativen der Organisation behandeln unter anderem Themen wie Zensur im Internet, Überwachung, Software-Patente, Urheberrechte und Tauschbörsen. Die EFF hat nun unter fünf verschiedenen Gesichtspunkten Dienste bewertet, wie diese sich schützend oder informell vor ihre Nutzer stellen, wenn es um Beschwerden bezüglich Marken- und Urheberrechte geht.
Laut EFF ist die schnellste Möglichkeit, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, eine Urheberrechts- oder Markenbeschwerde einzureichen. So führt die Electronic Frontier Foundation beispielsweise auf, wer einen Transparenz-Report über Anfragen veröffentlicht oder die Anträge der mutmaßlichen Rechtehalter dokumentiert.
Die meisten Dienste haben auch hierzulande gewissen Bekanntheit, sodass ein Blick in die detaillierte Analyse bei Interesse lohnt. Namecheap hat sehr gut abgeschnitten, wie auch WordPress (der Blogdienst, nicht die Software). Richtig schlecht war keiner der genannten Dienste, lediglich Tumblr musste sich einen Rüffel abholen.