Echo überall: Amazon stellt Herstellern Alexa 7-Mic Far-Field Development Kit zur Verfügung

Amazon Echo ist nicht nur Lautsprecher, sondern auch Zuhörer. 7 Mikrofone sorgen dafür, dass der Speaker einen auch dann versteht, wenn man nicht direkt in der Nähe ist. Das wurde von Amazon so entwickelt und steht nun auch anderen Herstellern über das Amazon Alexa 7-Mic Far-Field Development Kit zur Verfügung. Das beinhaltet für Hersteller nicht nur das Hardware-Setup, sondern auch die gleichen Software-Komponenten, wie man sie im Amazon Echo vorfindet.

Amazons Ziel ist klar, Alexa soll auf so vielen Geräten wie möglich vorhanden sein. Bereits seit einiger Zeit kann Alexa in Hardware integriert werden, bislang mussten sich die Hersteller aber selber Gedanken über die Mikrofone machen. Und mit dem Verständnis steht und fällt so eine Sprachsteuerung schließlich, so kann Amazon auch gleich sicherstellen, dass dieser Punkt schon einmal klappt.

Allerdings kann nicht jeder Hersteller von dem Development Kit profitieren, das Programm gibt es nur auf Einladung, die Entwickler auf dieser Seite „anfordern“ können. Es wird spannend zu sehen sein, welche Hersteller künftig dann ebenfalls Lautsprecher mit Amazons Far-Field-Technik ausgestattet sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass da einige Interesse daran haben.

Ebenfalls wird es spannend zu beobachten sein, ob zu Amazon Echo gleichwertige Geräte zu einem günstigeren Preis daraus entstehen. Aktuell hat ein Nutzer erst einmal nichts von dieser Ankündigung, erst dann, wenn eben erste Produkte damit verfügbar sind. Und das kann noch eine Weile dauern.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Das ist eine mutige, aber auch clevere Entscheidung. Man geht das Risiko ein, dass die eigenen Produkte verwässert werden. Schließlich ist am Ende Amazon der Dumme, wenn Drittprodukte mit Alexa nicht so funktionieren wie Amazon das gerne hätte.

    Der große Vorteil ist aber die Dynamik im Markt, die man entfachen kann. Da ist vielleicht die kleine Entwicklerbude, die nicht die Manpower für ein geiles Mikro hat, dafür aber Softwarewissen und eine gute Idee. Oder aber Firmen wie Netgear, Logitech und Co. Firmen, die nicht groß investieren wollen, aber den Markt testen wollen.

    Finde diese Entscheidung auf jeden Fall gut. Die Qualität der Mikros ist eh über jeden Zweifel erhaben.

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