eBook-Reader: tolino epos 3 vorgestellt

tolino hat seinen neuen eBook-Reader vorgestellt. Er hört auf den Namen epos 3 und hat im Vergleich zu den Vorgängern Verbesserungen erfahren. Die tolino-Allianz setzt bezüglich der Hardware auf einen 1,8 GHz AllWinner B300 Quad-Core-Prozessor. Das soll auch das Umblättern schneller machen.

Beim Lesen schaut man auf ein 8-Zoll-Display (300dpi, HD-Auflösung, E Ink Carta 1200 Display). Das Display kennen vielleicht einige bereits vom Vorgänger.  Schön ist, dass auch USB-C als Anschluss verbaut ist. Beim Speicher hat man nachgearbeitet – da sind nun 32 GB mit an Bord, vorher gab es „nur“ 8 GB. Ebenfalls gibt’s mehr RAM, 1 GB sind verbaut.

 

Neben den Optimierungen setzt der tolino epos 3 auf die Funktionalitäten seines Vorgängers wie smartLight, einen kapazitiven Touchscreen, automatische Display Rotation, IPX8-Wasserschutz und Blättertasten. Kostenpunkt? 279 Euro.

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28 Kommentare

  1. Bei 279 Euro brauchen die sich nicht wundern wenn der Markt von eBook Readern weiter zurück geht bzw. noch mehr bei amazon landen

    • Das ist ein umgelabelter Kobo Sage. Den kannst du auch mit Stift nutzen, für Notizen etc. Keine Ahnung ob der Tolino das auch kann. Daher der Preis.

    • Welcher Kindle hat ein 8″-Display? Der Oasis mit 32 GB hat 7″ und kostet 260 EUR, also 20 EUR weniger als der Epos3. Bitte nicht Äpfel mit Birnen usw.

    • Der Epos ist das teuerste Modell der Tolino Reihe. Den *kann* man kaufen, den *muss* man aber nicht kaufen. Das ist IMHO ein Fall für absolute Enthusiasten oder für Geld-spielt-keine-Rolex Kunden.

      Es gibt von Tolino noch drei günstigere Geräte (bzw. vier, wenn man den gerade im Abverkauf befindlichen Vision 5 mitrechnet). Das billigste startet bei 69€. Ich besitze einen Vision 5 (derzeit im Abverkauf für 129€ statt 169€), den ich auch intensiv nutze, und mir fällt bei Lesen der Daten des Epos 3 nichts auf, was mich zu einem Wechsel bewegen könnte. Wie gesagt, der Epos ist für absolute Enthusiasten.

      Die von vorne bis hinten vernagelten und teils auch noch werbeverseuchten Amazon Kindle sind übrigens auch nicht viel billiger: Der Kindle Oasis mit 7“ Display kostet in der Variante mit 32GB und WiFi 260€ (und das ist noch nicht die teuerste Variante des Oasis).

      • Wieso soll der Kindle vernagelt sein? Dank calibre lese ich auf dem Paperwhite genau das, was ich möchte und er nervt auch nicht mit Werbung.

        • Genau. Statt die Dateien im Standardformat EPUB einfach per Explorer/Finder/Whatever auf den Kindle zu kopieren, musst Du mit einer Krückensoftware wie Calibre hantieren. Meine persönliche Meinung dazu: Nein, danke. YMMV.

          Und wenn Du keine Werbung auf dem Paperwhite hast, dann hast Du beim Kauf die werbefreie Version für 20€ Aufpreis genommen – ich schrieb wegen dieser Option (und dem teuren Oasis) extra „teilweise“. 😉

          • Werbung kann über den Support fast immer kostenlos entfernt werden und Dateien sind innerhalb von Sekunden per Mail an den Kindle gesendet. Da dauert die Tolino Cloud länger.

            • Warum muss Werbung erst entfernt werden? Sie soll gar nicht erst da sein.

              Und Bücher lade ich per USB-Kabel direkt auf meinen Tolino Epos, was soll dieser Cloud-Quatsch?

              Können die Reader von Amazon wenigstens endlich Onleihe? Oder immer noch nicht?

          • Für mich ist calibre keine „Krückensoftware“, sondern das Tool der Wahl zur Verwaltung zur ebook-Verwaltung, den Explorer nutze ich ohnehin nicht. Aber mein Punkt ist ja, dass der Kindle eben nicht „vernagelt“ ist, ansonsten wäre es nicht so einfach die Restriktionen zu umgehen.

            Und wie Hannes bereits geschrieben hat, kann man sich die 20 Euro auch sparen, wenn man bei Amazon freundlich nachfragt; ich brauchte allerdings zwei Anrufe, die erste Dame konnte oder wollte mir nicht weiterhelfen. 🙂

            • Nun, mein Tool der Wahl ist Calibre ganz gewiss nicht. Für mich ist es eine Krücke für Geräte, die vom Hersteller zwecks Gewinnoptimierung böswillig vernagelt worden sind. Sei es der Kindle oder der uralte Sony Reader meiner Frau (aus diesem Grund kenne ich Caliber auch).

              Und wenn der Kindle nicht vernagelt ist, warum unterstützt er dann nicht *das* Standardformat für eBooks (EPUB) – und zwar nativ und nicht über irgendwelche Zusatzdienste von Amazons Gnaden oder Konvertierungs-Tools von Drittanbietern? Weil es seitens Amazon eigentlich gar nicht gewünscht war, mit dem Kindle was anderes lesen zu können als bei Amazon gekaufte DRM-geschützte AZW-Dateien.

              Ansonsten wünsche ich Dir an dieser Stelle weiterhin viel Spaß mit Deinem Kindle, Amazons Email-Service, Caliber und allen anderen Hilfsmitteln, um den Kindle ohne den Amazons DRM-Store halbwegs nutzen zu können, und ich benutze weiterhin meinen Tolino, der sich ganz untheatralisch als Massenspeichergerät zum EPUB-Weitwurf per Dateimanager der Wahl am Rechner anmeldet.

      • Lieber „vernagelt“ und „werbeverseucht“ dafür mit gutem Handling, als mich mit der trägen Krampfsoftware eines Tolino oder leider auch PocketBook – da kommt dann noch der grottige Store dazu – rumzuärgern. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

        • Wenn Tolino die Software nicht stabil kriegt ist das leider auch Murks. Im März hatte ich mal getestet, das war nicht schön…

        • Wo soll denn der Kindle ein besseres Handling haben als der Tolino? Insbesondere wenn man ohnehin niemals eines von den DRM-verseuchten Amazon eBooks zu kaufen gedenkt, sondern eBooks im Standardformat EPUB (mit denen der Kindle nicht umgehen kann).

          Die Software meines Vision 5 ist mir in allen Belangen flott genug, sie läuft stabil und ich brauch keine Krückenlösungen wie Calibre, um eBooks auf das Gerät zu bekommen.

          Ich hab nichts gegen Amazon per se, sonst hätte ich ganz bestimmt keine Prime-Mitgliedschaft und würde da nicht so viel bestellen, aber Amazons zugenageltes, DRM-verseuchtes Kindle-Ökosystem ist mir maximal unsympathisch.

          • Wo sind die Zeiten geblieben, als sich die Deutschen noch gewählt ausdrücken konnten.
            Also im Sinne des Volks der Dichter und Denker.
            Neuerdings reicht es nicht mehr zu sagen: Der Kindle hat ein DRM welches mir zu restriktiv ist.
            Heutzutage ist es DRM-verseucht und zugenagelt. Ich finde ja, dass durch ein solche Wortwahl eine sinnvolle und interessante Diskussion, aus der man vielleicht neue Erfahrungen mitnehmen kann, im Keim erstickt wird.
            Lange Rede kurz gemacht: Mein Kindle versteht sich hervorragend auf das epub-Format und das sogar ganz ohne Umwandlung. Einfach per Mail an den Kindle schicken. Voila.
            Steht sogar ganz offiziell auf den Seiten von Amazon als unterstütztes Format.
            https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=G5WYD9SAF7PGXRNA

            • In dem von Dir verlinkten Dokument geht es lediglich um die Formate, die dieser Email-Dienst (und die Kindle App für Android und iOS) akzeptiert, nicht um die Formate, die der Kindle unterstützt.

              Der Kindle unterstützt *kein* EPUB. Du kannst lediglich EPUB-Dateien per Mail an den Kindle schicken und die EPUB-Datei wird dann auf den Amazon-Servern in ein anderes Format umgewandelt bevor sie auf dem Kindle landet. Dieser Weg funktioniert natürlich nur, solange Amazon diesen Dienst anbietet und Du nicht als Kunde in Ungnade gefallen bist und Dein Konto aus irgendeinem Grund gesperrt wurde.

      • Wolfgang D. says:

        @Zarrooo „Vision 5 (derzeit im Abverkauf für 129€ statt 169€)“

        Teilweise als „aufbereitetes Gebrauchtgerät“ wie neu sogar nur €105. Der Vision 6 kostet ja auch ’nur noch‘ €139. Insofern bin ich immer wieder in Versuchung, aber spätestens beim Gedanken an viele PDF Zeitschriften, Comicsbilder, und das Scrollen samt Ruckelei , lande ich doch immer wieder beim 11″ Tablet und dem 27″ PC Monitor.
        Und der Tolino vergammelt in der Ecke, hatte den dann verkauft. Die wirklich großen E-Book Reader sind dann wieder zu teuer. Aber alles ist besser, als der Amazon Lockin.

    • Gebe dir in gewisser Weise recht. Ich hatte jetzt mehrere Jahre einen Tolino und die Software ist wirklich nicht super. Der Preis aber ist ähnlich wie bei Amazon und so einen wie hier bietet Amazon nur mit dem Oasis und der hat noch Micro-USB. Ich hatte den kleinen Bruder Kobo libre für ein paar Tage auch da und der lief schonmal deutlich besser als der Tolino und hat noch die Pocket-Integration. Aber auch da war die Verarbeitungsqualität und der Stand-by Verbrauch deutlich höher als beim Kindle Paperwhite, den ich jetzt schlussendlich genommen habe. Amazons Ökosystem kann man problemlos umgehen (also nicht dot die Bücher kaufen) und hat mmn dann aber die deutlich bessere Software und Hardware.

    • Preis wäre mir egal, hatte auch immer den Oasis. Nur habe ich gemerkt, dass das iPhone 12 mit True Tone nicht mehr in den Augen schmerzt wie früher. Und seitdem lese ich auf Apple Books und brauche keinen eReader mehr mitnehmen. Bin zufrieden und ich könnte mir vorstellen, dass haben noch mehr gemerkt, dass man gar nicht mehr unbedingt eInk braucht bei der Qualität der OLEDs.

      • Für Comics und Farbiges gibt es eh nichts besseres als OLED bzw. die sündhaft teuren eInks. Aber stromsparender und zumindest für mich auch am Strand mit weniger Verlustangst behaftet sind die Reader

  2. Hab mir mal auf eBay Kleinanzeigen nen alten Kindle Paperwhite geholt für 20€ und KOReader drauf installiert. Muss wirklich sagen dass das ne super günstige 90% Lösung ist die mir vollkommen reicht. Klar geht mehr DPI oder sonstiger Schnick Schnack. Aber für ein wenig lesen ab und zu im Bett ist das absolut super. Das schöne bei eBook Readern ist dass es ständig so viele neue Modelle gibt und die Leute dann ihre alten günstig abgeben. Und 20€ für ein Gerät mit ePaper, Linux Unterbau, ssh, Akku und WiFi ist quasi geschenkt. Damit kann man dann auch Digitale Türschilder oder Smart Home Dashboards bauen.

    • laufen die kindle auch auf androidbasis?

      • Die Android Tablets mit Farbdisplay ja, die anderen normalen ePaper Reader nein, die haben einfach ein Minimal Linux welches aber sehr anpassbar ist. Per SSH drauf und z.B. periodisch per wget generierte Bilder von einem Webserver holen und dann anzeigen. So hab ich z.B. eine Nachrichten Anzeige auf dem Schreibtisch die sich alle 30 Minuten aktualisiert.

  3. Selbe Erfahrung wie Hanna. Wollte aus dem Amazondschungel ausbrechen, hatte einen Tolino Vision 4 HD- leider Softwaremäßig bis heute nicht ausgereift, neues Leseerlebnis seit Jahren im Betazustand, regelmäßige Abstürze.

    Meine Frau hat einen Kobo, der Hardwaremäßig ähnlich ist- ist eine andere Welt.

  4. Puh, seit wie vielen Jahren sind wir nun bei eInk Carta? Da tut sich offenbar nichts mehr.

    Auch sonst, jedes neue Release eines eReaders ist in gewisser Hinsicht ein deja vu an Hardwarespecs. Zu allem Überfluss bleiben die Geräte auch, jenseits des eh lahmen Displays, schnarchlangsam, weil sonst wohl die Akkulaufzeiten einbrechen würden. Ja, auch Speicher ist weiterhin bei vielen Readern knapp (32 GB hier sind so mäßig gut). Ja, ich weiß, dass ebooks nix „wiegen“, aber manche Reader wie der Oasis haben Blutooth für Hörbücher, was ich ganz nett finde. Da reißt man mit 8 GB nichts mehr.

    • DAS verstehe ich auch nicht. Dass sich der Markt nicht entwickelt… gut Zielgruppe zu klein. Aber dass da Mini-Speicher drin sein muss und man nicht mal den als Argument verbessert oder erweitert. Da hat sich gar nichts getan in den letzten zehn Jahren. Könnte heute noch den alten Paperwhite aus dem Keller holen und er wäre genau so wie der Oasis. Na gut, vermutlich nicht, weil er keine Updates bekommt, damit du auf Krampf den neuen brauchst.

  5. warum tolino immer noch keine manga/comic formate (CBR CBZ) unterstützt verstehe ich wirklich nicht

  6. Würde mich interessieren ob der auch als Notizblock / Aufgaben-Checkliste verwendet werden kann.

  7. Ich besitze noch einen der ersten Generation.

    Für Fachbücher echt top. Für Zeitschriften noch zu klein. Da sollten es schon 10-12 Zoll sein.

    Nur man sollte PDFs auf jedenfall umkonvertieren.

    Stark komprimierte Vektorgrafiken bringen selbst flagship desktop CPUs ins schwitzen.

    Erstrecht so nen stromsparenden mobilen Prozessor

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