eBook-Flatrate: Readfy startet am 27. September 2014 mit seinen Apps in den App Stores

Erinnert ihr euch noch an Readfy? Ein eigentlich spannendes Konzept, welches die Flatrate für Dinge wie Netflix und Spotify in die eBook-Welt bringen will. Zugegeben – nicht ganz neu, denn es gibt auch Dienste wie Skoobe, die ebenfalls ein „All you can read“ anbieten.Bildschirmfoto 2014-02-03 um 09.02.36

Readfy, ein Anbieter aus deutschen Landen, startete im Februar 2014 in die Beta, hier bot man insgesamt drei Modelle an, eines davon war das werbefinanzierte, in welchem ihr kostenlos – aber werbefinanziert – Inhalte lesen konntet. Readfy startete mit „Android first“, eine iOS-App sollte eigentlich im Sommer 2014 folgen.

Einen Test des Angebotes haben wir bereits im Februar 2014 veröffentlicht und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Nun ist es so: Readfy hat die Betatester mittlerweile per E-Mail informiert, dass man am Samstag, den 27. September 2014 offiziell mit den mobilen Apps in die App Stores geht. Momentan führt man die letzten Tests durch, zudem werden noch eBooks eingepflegt.

Letzte interessante Aussage in der Mail: „Readfy startet mit allen eBooks kostenlos“. Dies bedeutet wohl, dass man das werbefinanzierte Modell nicht auf eine bestimmte Auswahl an Büchern anwendet, sondern generell. Also – Interessierte sollten sich den Samstag vormerken und auf der Webseite des Unternehmens vorbeischauen. (Danke Andreas!)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

11 Kommentare

  1. Die Beta App und das Sortiment waren damals fürchterlich, hoffe das ist nun viel besser, ansonsten sehe ich für die keine Chancen.

  2. Nur als app? Niemand der ernsthaft lesen möchte macht das auf irgendeinem Device mit LCD/Amoled Display.
    Finde die Idee zwar ganz gut, aber dann bitte als Programm für PC/MAC um den spaß mit dem ebookreader nutzen zu können.

  3. Niemand? Ich lese sehr gerne auf meinem Note3. 😉

  4. Ich würde sogar wetten, dass mehr Leute auf Tablets lesen als auf PC/MAC…

  5. Karl Knattervogel says:

    Geil, wieviele Abos soll man denn noch abschließen? Prime, spotify, readfy, sky …nein danke.

  6. @Karl: Wie gut das Amazon, Google & Apple oft Gesamtangebote haben bzw sich da was entwickelt. Bisher is nur Amazon eigendlich am komplettesten mit Prime. Google wird nachziehn und Music auf Youtube (Videos) erweitern. Und indem Readify es vormacht werden auch hier Tabus gebrochen. Vl kauft Google ja Watchever oder so um eine Flat für Filme/Serien mit im Paket zu haben…

  7. WERBEFINANZIERT?
    Na vielen Dank auch! Blinkende Werbung während man ein Buch liest. Ohne mich!

  8. Dancing Ballmer says:

    Muß mich mal genauer mit meinem Tollino Shine auseinandersetzen. Der basiert auf Android und man konnte ihn bei einer älteren Firmware teilweise routen. Mit dem letzten Update soll das aber schwieriger geworden sein. Vor meinem Shine habe ich sehr lange auch auf einen 7″- und später auf einem 10″-Tablet gelesen. Das geht schon ganz gut, aber ein richtiger eBook-Reader ist da schon angenehmer.

    Im Endeffekt steht und fällt solch ein Angebot mit der Größe und Vielfalt des Katalogs. In meinem Fall müßten es nicht die neuesten Spiegel-Bestseller sein, aber einige Klassiker wären schon ganz nett. Und mit Klassiker meine ich nicht die lizenzfreien Bücher von Gutenberg, die Amazon auch kostenlos bei seiner Kindle-App anbietet. Die kann ich mir auch dank epub2go.eu oder dem Programm ebola (ich weiß, ein seltendämlicher Name) von der Spiegel-Gutenbergseite generieren lassen und auf meinen eBook-Reader lesen. Aber z.B. Moby Dick, die Herr der Ringe- Trilogie, die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe, Frankenstein, die Dune-Reihe, der Zauberberg oder andere Bücher von Thomas Mann, der Steppenwolf oder andere Werke von Hermann Hesse – halt all die Klassiker aus den verschiedensten Genres, die für Gutenberg noch zu jung sind.

    Wegen der Werbung würde ich abwarten. Wenn sie schlau sind, dann gibt es eine Werbeseite zwischendrin. Nervend wird es dann nur, wenn man diese für einen längeren Augenblick stehen lassen muß.Gerade am Anfang erwarte ich leichtere Werbung, damit genügend Leute auf den Zug aufspringen und das Angebot bekannter bei Lesern und interessanter für Verlage wird. Hier gleich die große Werbekeule rauszuholen wäre nicht sinnvoll, ganz besonders wenn der Katalog im Aufbau ist.

  9. „…und orientieren uns an den aktuellen Marktentwicklungen“. Welchen Markt beobachten die denn bitte? Ich kenne weit und breit keinen, der auf einem hintergrundbeleuchteten Gerät eBooks liest. Ich schaue ja auch nicht TV auf einem eInk-Display 🙂 Man sollte sich vielleicht vorher Gedanken machen, was man da eigentlich als Produkt anbietet. Setzen, 6.