eBay übernimmt den NFT-Marktplatz KnownOrigin

eBay hat bekannt gegeben, dass man den NFT-Marktplatz KnownOrigin übernimmt. Im Endeffekt will man den guten Ruf von eBay mit der Technologie von KnownOrigin kombinieren, um eine neue Generation von NFT-Verkäufern und -Käufern passend auszustatten.

Der Name KnownOrigin ist dabei natürlich ein wenig ironisch, wenn man bedenkt, dass viele NFTs eher aus einer „Unknown Origin“ stammen. So stellt es ein erhebliches Problem dar, dass viele NFTs z. B. auf Bilder verweisen, zu denen diejenigen, welche das NFT erstellt haben, gar nicht die notwendigen Rechte besitzen. Das geben auch die Betreiber solche Marktplätte offen zu. Auch der Microsoft-Gründer Bill Gates hatte zuletzt seine kritische Position gegenüber NFTs zum Ausdruck gebracht.

Dennoch haben viele Unternehmen aktuell Interesse an NFTs: Instagram will sie z. B. einbeziehen und Ubisoft hat bereits begonnen mit NFTs in Spielen zu experimentieren. Square Enix will es dem Konkurrenten noch gleichtun. Doch nun zurück zum Deal zwischen eBay und KnownOrigin. eBay erlaubt bereits seit 2021 den An- und Verkauf von NFTs. Da sei es laut dem Unternehmen nur logisch, sich mit der Hilfe der Expertise von KnownOrigin in Zukunft noch besser aufzustellen.

Welche Summe ist hier über den Tisch gewandert? Das verschweigen eBay und Known Origin. Die Übernahme sei aber unterzeichnet und beschlossene Sache.

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3 Kommentare

  1. FOMO oder was ist das los? eBay selbst ist ja auch irgendwie ein toter Marktplatz. Wollte neulich mein MacBook dort verkaufen, wobei die Gebühren fast 300 Euro betragen hätten. Hat sich also absolut gar nicht gelohnt und ich bin es über eBay Kleinanzeigen (gehört ja nicht mehr zu eBay) losgeworden. Komplett ohne Gebühren.

    Hab eBay immer gemocht, aber mit ihrem Zwangszahlungssystem, den absurd hohen Gebühren und dem ganzen anderen Zeug, glaube ich, die sind bald weg vom Fenster. Da hilft auch kein NFT-Marktplatz mehr. Und als Marktplatz für Chinaware oder Billigartikel braucht es am Ende kein eBay.

    • Ebay ist jetzt nur noch wie Amazon Marketplace eine Handelsplattform für dritte wie jede andere, ob Otto, Amazon Market place, Real oder kaufland etc.

      Und dort sind die Gebühren alle ähnlich, bietet eBay aber entscheidende Vorteile. Das klassische Geschäft mit bieten und ersteigern ist bei eBay tot und damit wird schon lange kein Geld mehr verdient.

      Ebay Kleinanzeige existiert nicht mehr und wird noch dieses Jahr umbenannt. Gehört jetzt einer norwegischen Firma.

    • 300 € Gebühren ? Irgendwas hast du falsch gemacht.

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