E-Scooter: Länder-Minister uneinig über Nutzung auf Gehwegen

Carsten K. – noch illegal auf Deutschlands Straßen unterwegs

In ein paar Wochen, am 17. Mai, entscheidet der Bundesrat über ein Gesetz, das E-Scooter in Deutschland legal auf den Straßen ermöglicht. Wie das in Deutschland aber so üblich ist, gibt es wilde Diskussionen darüber, wo die kleinen Flitzer denn fahren dürfen sollen. Denn der Gesetzentwurf sieht vor, dass E-Scooter, die nicht schneller als 12 km/h fahren, das auf Gehwegen tun dürfen, während E-Scooter mit einer Geschwindigkeit von maximal 20 km/h auf Radwegen und Straßen unterwegs sein sollen.

Während Einigkeit herrscht, dass E-Scooter Teil der zukünftigen Mobilität sind, muss laut Anke Rehlinger (SPD), Vorsitzende der Länder-Verkehrsminister, gut abgewogen werden, wo diese fahren dürfen. Es gebe unter den Länder-Ministern eine Debatte über die Nutzung auf Gehwegen, da dies Fußgänger gefährden könnte. Diese Nutzungskonkurrenz dürfe nicht zum Nachteil des schwächsten Glieds (Fußgänger) gelöst werden.

Das ist natürlich alles sehr zäh und man fragt sich warum, vor allem, wenn man mal in andere Länder schaut. Da klappt das komischerweise, egal wie konfus die E-Scooter genutzt werden. Aber so ist das in Deutschland, in Sachen Verkehr kommt erst einmal der Autofahrer und dann lange nichts. Mal sehen, wo wir die langsameren E-Scooter dann letztendlich fahren dürfen.

via heise

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

49 Kommentare

  1. Also ich finde 12 km/h auch bischen viel, weil zu Fuß sind die meisten doch eh mit 6km/h unterwegs.. Was mich an den Dingern auch stört die kleinen rollen und keine vernünftigen Bremsen..

  2. Gute Götter,

    diese Krücken sind keine „Tretroller“, wie sie ursprünglich bekannt waren.

    Das sind elektrische Gehhilfen für lauffaule Menschen, die sich ohne Mühe von Cafe A nach Cafe B fortbewegen wollen,
    völlig überflüssiger Scheiss.
    Im Land der Faulen und Fetten, genau das, was man braucht, nur keinen einzigen Meter zuviel laufen,
    schon gar nicht ein Fahrrad benutzen, da muß man ja selbst treten, viel zu mühsam…

    Bürgersteige für Fußgänger sind eh überholt, weg mit dem ganzen Scheiss, Bahn frei für tumbe Vollhorste und Hipster
    auf chicen Elektrorollern!

    Kostenlose „Propellerkappen“ für Jedermann wären auch toll, die autonom zum nächsten Frittenpalast steuern, und die schon beim Eintrudeln den neuen Scheissburger für nur 14,99 Euro ordern…
    Willkommen in der Zukunft!

    Tja, have fun!

    Micha

    • GooglePayFan says:

      Wenn ich sehe, wie du dich über die aktuelle Entwicklung aufregst, dann kann ich der ganzen Geschichte ja doch etwas positives abgewinnen 😉

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.