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E-Mail: So geht es mit Mozilla Thunderbird weiter

Noch immer gehört Mozilla Thunderbird zu den beliebtesten Mail-Clients da draußen. Und es gab eine Zeit, in der es gar nicht so rosig um seine Zukunft bestellt war. Dies scheint Schnee von gestern, denn die Pläne lesen sich gut. So habe man neue Stellen für die Entwicklung schaffen können, was bedeutet, dass man 14 Entwickler in Vollzeit am Projekt hat.

Diese befassen sich bereits mit der Codebasis von Thunderbird. Die neuen Mitarbeiter werden sich auch mit Problemen der Benutzerfreundlichkeit und der allgemeinen Leistung in der gesamten Anwendung befassen.

Man habe beträchtliches Feedback erhalten, nachdem die Thunderbird-Entwickler Nutzer zu Verbesserungen im Bereich Design und Nutzerfreundlichkeit befragt haben. Daran wolle man 2019 arbeiten.

Ein Bereich der Nutzbarkeit, den man für 2019 plane, sind beispielsweise Integrationsverbesserungen in verschiedenen Bereichen. Ein großer Punkt sei Googles Gmail als größter Mail-Anbieter.

Man prüfe, ob man sich mit der Unterstützung der Gmail-Labels befassen soll und ob andere Gmail-spezifische Funktionen in Thunderbird umgesetzt werden können. Auch Benachrichtigungen in den jeweiligen Systemen sollen besser umgesetzt werden. Durch die Arbeit an dieser Funktion wird sich Thunderbird auf jedem Desktop „nativer“ fühlen und die Verwaltung von Benachrichtigungen aus der App heraus erleichtern.

Ebenso wird das Benutzererlebnis rund um Verschlüsselung und Einstellungen überarbeitet. Ob all diese Arbeit es in die nächste Version schafft oder nicht, ist eine offene Frage. Eine komplette Liste der Planungen findet man hier.

Obwohl ich seit vielen Jahren nur noch Mail im Web benutze am Desktop: Thunderbird war lange Zeit mein Begleiter und ich hoffe, dass sich da noch einiges tut.

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