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Dyson: Patentanmeldung für Kopfhörer mit integriertem Luftreinigungssystem entdeckt

Quelle: Arthur Podzolkin auf Unsplash.com

Bloomberg hat eine Patentanmeldung von Dyson entdeckt und veröffentlicht, die auf eine etwas andere Form von Wearable für den modernen Menschen verweist, auch wenn die Idee nicht ganz neu sein mag: Es handelt sich dabei um Kopfhörer mit einem integrierten Luftreinigungssystem, das dem Träger auf Wunsch unterwegs die Umgebungsluft reinigen und diese direkt vor den Mund bzw. die Nase befördern soll.

„A wearable air purifier“ – so beschreibt Dyson sein Patent. Laut der Dokumente sind in den Ohrmuscheln kleine Motoren enthalten, die sich mit etwa 12.000 Umdrehungen pro Minute drehen und somit rund 1,4 Liter Luft pro Sekunde ansaugen können. Welche Lautstärke dabei erreicht wird, ist leider nicht vermerkt. Die Luft wird durch einen herunterklappbaren Bügel vor das Gesicht gepustet.

Wofür das überhaupt nötig sein soll? Nun, in Städten wie Cuxhaven und Co. muss man sich wohl weniger Sorgen um seine Luft machen, als beispielsweise in Städten wie Frankfurt am Main, Berlin oder aber Peking, um direkt mal die Smog-Hochburg zu nennen. Ob hier dann die Kopfhörer am Ende für das nötige Maß an Frischluft sorgen könnten, ist fraglich. Die Idee ist dennoch durchaus interessant, auch unter dem Aspekt des Energieverbrauchs der verbauten Motoren. Ob es das Gerät am Ende wirklich ans Tageslicht schafft, müssen wir wohl abwarten.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Ihr seit damit zu früh!

    Es sind noch fast 2 Monate bis April 😛

  2. Sind die wenigstens ohne Saugkraftverlust?

  3. RegularReader says:

    Jetzt lacht man noch darüber. Wenn es blöd läuft laufen irgendwann alle damit rum, weil es notwendig ist.

  4. Stephan Neth says:

    Vielleicht machts auch nebenbei Oropax überflüssig 😀

  5. Flächendeckende Dieselfahrverbote jetzt!

  6. Und wir haben uns damals totgelacht, als in Spaceballs mittels Dosen an „Perri-air“ für Frischluft gesorgt wurde – wenn man es sich leisten konnte.

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