
Fünf Tage vor einem Ereignis beginnt der DWD mit alarmierenden Hinweisen auf Wettergefahren. Maximal 48 Stunden vor einer Wettergefahr wird für Bundesländer oder Teile davon als Vorwarnung die ‚Vorabinformationen Unwetter‘ herausgegeben. Die dritte und konkreteste Stufe sind dann die ortsgenauen Wetter- oder Unwetterwarnungen. Der DWD verbreitet diese Warnungen frühestens zwölf Stunden vor dem erwarteten Unwetter. Bei manchen Wetterlagen ist das aber nur wenige Minuten oder ein halbe Stunde vor dem Ereignis möglich
[/color-box]Allein in den extremen Wetterwochen Ende Mai bis Mitte Juni 2016 musste der Deutsche Wetterdienst (DWD) deutschlandweit rund 3.000 Unwetterwarnungen herausgeben. Laut Aussagen des DWD hat man bereits im Juli die Qualität der Warnmeldungen verbessert – statt der 400 Landkreise will man die rund 10.000 Gemeinden in Deutschland vor Wettergefahren schützen. Bisher waren die ortsgenauen Warnungen nur im Web zu sehen, ab sofort kommen diese Neuerungen auch den mobilen Nutzern zugute – von denen hat man nach eigenen Aussagen 2,7 Millionen:
[color-box color=“gray“ rounded=“1″]Die Darstellung der Warnungen erfolgt nun bis zur Gemeindeebene anstatt für Landkreise und kreisfreie Städte. So kann z.B. bei aufkommenden Gewittern die Warnung auf die laut Prognose tatsächlich betroffenen Gemeindegebiete beschränkt bleiben. Es muss nicht der gesamte Landkreis bewarnt werden. Die Information wird genauer, Alarmierungen nicht betroffener Gebiete können vermieden werden.
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