Düsseldorf: Keine Parkgebühren für Elektrofahrzeuge

Ihr habt ein Elektrofahrzeug und seid öfter einmal in Düsseldorf unterwegs? Dann hat die Stadt Düsseldorf gute Nachrichten für Euch, ab sofort kann man mit dem Elektrofahrzeug (batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge, von außen aufladbare Hybrid-Fahrzeuge (Plug-in-Hybride) sowie mit Brennstoffzellen angetriebene Elektrofahrzeuge) die 12.000 Parkplätze der Stadt kostenlos nutzen.

Für Interessenten heißt dies allerdings nicht, dass sie ihr Auto nun einfach abstellen können, sie müssen sich dafür anmelden. Das geht unkompliziert via Mail und soll dann innerhalb einer Woche bearbeitet sein. Danach kann man per App (Travi-Pay, verfügbar für Android und für iOS) oder SMS so lange kostenfrei auf den Parkplätzen parken, wie es die Höchstparkdauer vorsieht. Innerstädtisch bedeutet dies in der Regel 30 Minuten, außerhalb bis zu 5 Stunden.

„Elektromobiles Fahren kann deutlich zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität beitragen, wenn die Zulassungszahlen von Elektroautos merklich steigen“, so Umweltdezernentin Helga Stulgies bei der Vorstellung des Angebotes. „Verkehrsbedingte Luft- und Lärmbelastungen lassen sich erheblich reduzieren. Elektromobilität zu fördern, passt perfekt zu den umwelt- und gesundheitspolitischen Zielen der Landeshauptstadt, auch in Bezug auf den Klimaschutz und die Minderung von Treibhausgasemissionen.“

Feine Sache und eventuell sogar ein Weg, um Elektrofahrzeuge ganz automatisch beliebter zu machen. Wer sich heute für ein Elektrofahrzeug entscheidet, tut dies ja aus bestimmten Gründen und investiert dafür mehr als jemand, der sich einen Benziner oder gar Diesel kauft. Warum soll man da nicht mit so Kleinigkeiten belohnen? Ich finde die Aktion super, was sagt Ihr dazu?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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61 Kommentare

  1. Sehr gut! – Der Millionär mit seinem Tesla spart die Parkgebühren, die alleinerziehende Putzfrau mit ihrem älteren Golf-Diesel auch, sie darf erst gar nicht mehr in die Stadt fahren…

  2. Bin ich jetzt bei golem.de gelandet?

  3. Martin Deger says:

    Finde es OK, um Elektroautos attraktiver zu machen. Man muss sich aber bewusst sein, dass das nicht für immer so bleiben wie. Wenn Elektroautos mehr als 5 Prozent im Bestand sind, wird so etwas sicher nicht mehr möglich sein. Wichtiger für die Verbreitung von Elektroautos wäre die Beseitigung von Hürden, die in Wohnungen mit gemeinsamer Tiefgarage bestehen, um eine Steckdose an seinem Stellplatz anzubringen (oft müssen alle Eigentümer zustimmen).

  4. Mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass das Parken generell kostenfrei sein sollte, ist das ein guter Ansatz, wenn einem wirklich daran gelegen ist, Elektromobilität zu fördern. Da müsste dann aber noch weit mehr passieren, die Beschränkung auf 30 Minuten z.B. macht es doch in der Praxis schon wieder untauglich. Darüber hinaus müsste man auch einen Großteil der Parkplätze mit entsprechenden Ladesäulen ausstatten. Gerade Letzteres aber wird wohl auf absehbare Zeit nicht passieren, insofern glaube ich auch nicht, dass sich der Anteil der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen durch solche eher halbherzigen Maßnahmen nennenswert erhöht.

  5. Grundsätzlich guter Ansatz. Finde nur die Umsetzung mit vorheriger Anmeldung, App, SMS, … ziemlich unpraktisch. Damit sind Spontanbesucher in Düsseldorf ja nahezu vom kostenlosen Parken ausgeschlossen.
    Hier in Hamburg ist es deutlich unkomplizierter. Alle Autos mit E-Kennzeichen können kostenlos parken, müssen eben nur eine Parkscheibe bis zur maximalen Höchstparkdauer verwenden. Nutzen wir sehr gerne mit der Zoe.

  6. asdfasdfsadf says:

    am besten gar nicht nach Düsseldorf fahren

    man steht da eh nur im Stau oder in 2ter Reihe

  7. Also, ich habe mir den Tesla bestellt. Und damit werde ich jetzt erst mal ne‘ Rinde parken!

  8. Schwachsinnige Maßnahme. Elektroautos sind bei den Preisen Luxusgüter. Das ist genauso als würde die Bahn jeden kostenlos fahren lassen, der während der Fahrt Prada trägt (Und sich vorher per eMail anmeldet).

  9. Jawollo. Und bitte auch kostenloses Wasser für die Besitzer der E—Autos bereitstellen. Schliesslich werden In Chile nur 21 Millionen Liter Wasser pro Tag für die Lithiumproduktion verballert. Das ist eine umweltrettende Ersparnis im Vergleich zu Produktion der schmutzigen, schmutzigen Dieselautos

    Elektro ist ja soooooooooo sauber. Und jeder der anders denk ist ist doof. Man sollte es gesetzlich vebieten und unter Strafe stellen auch nur ein negatives Wörtchen gegen E—Autos zu sagen. Schliesslich geht es doch um die Rettung der Erde (Chile auch?). Und um der Natur zu zeigen, dass Klima sehr wohl konstant sein kann. Keine Eiszeiten, keine Dürreperioden. Keine Gletscherwanderungen. Nichts. Alles bleibt wie es ist. O.k erst nachdem wir die Temperatur gesenkt haben(nein, das ist KEINE Megalomanie) machen wir das Klima auf ewig konstant.

    • Was bist du denn für ein Geselle?
      Schon mal darüber nachgedacht, das jeder Liter Sprit auch mindestens 1,5 KW an Energie verballert wird bis er an der Tanke ist! Dann machst du in deiner (genau auch in meiner) Karre daraus 80% Wärme und dann ist der Sprit weg. Son Akku kann man eben dann noch weiterverwenden und am Ende relativ einfach recyceln und wiederverwenden.
      Bisher haben die Akkus von den Dingern bei 300.000 km noch über 90% Kapazität. Da ist jeder Golf schon durchgerostet…
      Und welche Sauerei die Herstellung ist und wenn dann noch eine Pipeline bricht, dann gute Nacht.

      Aber weist du was das Problem an der ganzen Debatte ist? Jeder kann das benutzen was er möchte. Du fährst dein Diesel, ich hoffe das mein Benziner noch viele Jahre hält und der Andere fährt eben mit Strom und alle sind fein raus.
      Aber irgendwo kommt immer der Veganer um die Ecke und erklärt einem die Welt mit Argumenten die es überhaupt nicht gibt.

      • Stimmt, weil Elektroautos natürlich systembedingt nicht rosten und damit immer ohne Probleme 300.000 km durchhalten…

        Die ökologische Amortisationsdauer eines Elektroautos liegt derzeit je nach Studie bei 100.000 bis 300.000 km. Das ist teilweise länger als die vorgesehene Lebensdauer von Pkw (100.000 bis 200.000 km).

        • Martin Deger says:

          Diese Zahlen sind komplett falsch, da sie auf einer veralteten Studie basieren (Daten von 2010) und diese dann noch von Journalisten fehlinterpretiert wurde. Bei vergleichbaren Fahrzeugen liegt die Gesamtlaufleistung, bei der der CO2-Ausstoß gleich ist, bei 20.000 bis 80.000 km. Diese wird wohl von so gut wie allen Fahrzeugen erreicht, da die 80.000 km für Autos mit großen Akkus gelten, die auch viel gefahren werden. Außerdem hat ein Elektroauto noch weitere ökologische Vorteile als einen geringeren CO2-Ausstoß, insbesondere keine lokalen Emissionen durch den Motor, weniger Feinstaub von den Bremsen und deutlich weniger Lärm insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten.

    • Besser als das Öl … Verschmutzt und Weltmeere und Stange, die Luft und kostet eine Menge Energie eh es getankt und dann nicht effizient verbrannt wird.
      Ganz zu Schweigen von den toten Kindern die durch Kriege sterben!
      Alles mit wegen dem Öl das endlich ist!

    • Mal wieder ein Kommentar ohne Belege. Für was soll das Wasser gebraucht werden? Zum befüllen der Akkus? Wenn du schon mit so einem Kram kommst, sowas kann man auf alles anwenden. Bananen aus Südamerika müssen transportiert werden, für Fleisch braucht man Unmengen an Futtermittel, jedes Produkt muss produziert werden, dadurch entsteht CO2 und es wird irgendeine Ressource verschwendet. Wasser kann man übrigens aufbereiten, ist massenhaft auf der Erde vorhanden, wie entfernt man CO2 aus der Atmosphäre?

      • Wofür das Wasser benötigt wird? Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wie das Kobalt und Lithium für die Batterien gewonnen wird? Nun, in Chile und Afrika werden dafür Unmengen an Wasser aus dem Boden gepumpt. Das Wasser verdunstet dann in riesigen Becken, zurück bleibt eine dickflüssige Substanz, die rund 6% Lithium enthält und zu Lithiumkarbonat weiterverarbeitet wird. Das Problem: Die Lithiumgewinnung benötigt gigantische Mengen Grundwasser und das in Gebieten der Welt, in denen Menschen wegen Wasserknappheit verdursten.

  10. ich fahre seit über einem Jahr ein Renault-ZOE. Total begeistert. Habe in einem Jahr 16.000kM gemacht. Muss nicht sofort ein TESLA sein. Es ist eine persönliche Entscheidung womit man fährt und wenn man klug vorgeht auch bezahlbar. Finde mit Kostenlos parken schon o.k.

  11. Finde ich überhaupt nicht gut, da hier die besser verdienenden klar bevorteilt werden. Ein familientaugliches reines E-Fahrzeug bekommt man zur Zeit nicht für 17000 €, wie hier kommuniziert.

  12. @Raffa73
    https://igembb.wordpress.com/2017/11/02/auch-verbrenner-fahren-mit-strom/

    Vielleicht solltest du dich erstmal informieren wieviel Wasser bei der Benzin oder der Herstellung von „Bio Kraftstoffen“ verbraucht wird! Unsere Presse und Regierung hat es wieder mal geschafft die Bürger dumm zu halten und eine falsche Haltung gegenüber der e Mobilität einzunehmen. Es lebe die deutsche Autolobby und lass dir weiter erzählen das der Diesel lebt.

  13. Ich finde solche Dinge richtig gut! In meinem Ort gibt es gerade mal eine einzige Ladesäule, für über 40000 Einwohner, die ist natürlich immer belegt.

    Die Öl Lobby ist anscheinend sehr stark aktiv und versucht anscheinend mit allen Mitteln das die Leute weiterhin am Benziner festhalten. Wenn wundert das? Alle verdienen sehr gut daran! Das merkt man auch am Benzinpreis, ich kann mich nicht mehr daran erinnern so günstig getankt zu haben, wie im Moment. Ständig bekommt man zu lesen dass das Elektroauto nicht ideal sei, oder solche Kommentare wie mit den Millionen Litern Wasser die angeblich verbraucht würden. Es gibt übrigens auch Deutsche Produzenten von Akkus! Auch ein gern benutztes Argument ist die geringe Reichweite oder die seltenen Erden die angeblich von Kinder abgebaut werden. Die geringe Reichweite kann man kompensieren in dem man Schnellladesäulen in seine Strecke einplant. Ob das mit der Kinderarbeit stimmt, muss jeder selbst entscheiden und recherchieren, ich denke das ist ein Gerücht das gestreut wird um die Leute am Benziner zu halten.

    Fakt ist das ein Elektroauto zwar auch nicht das non plus ultra ist, aber auf 10 Jahren gesehen, mindesten „20 tausend Tonnen“ weniger CO2 versursacht als ein herkömmliches Auto, damit meine ich nicht die SUVs. Das muss man sich mal vorstellen! Die Batterie kann man nach 10 Jahren als Hauskraftwerk weiter benutzt werden! Ein paar Solarzellen aufs Dach und schon ist man der Umwelthelt Nummer eins.

    Es gibt ein neues Elektroauto eines deutschen Startups, der Sion von Sono Motors, leider hier im Blog noch nicht erwähnt, das Konzept dieses Autos ist einfach nur genial. Das Auto hat Solarzellen verbaut, da fragt man sich warum andere Hersteller darauf verzichten, das Auto kann an guten Sommertagen, auf Kurzstrecken, praktisch kostenlos gefahren werden, hat man Überkapazitäten kann man den Strom anderen zur Verfügung stellen oder man lädt damit seine eigene Photovoltaik Anlage auf. Es gibt noch viel mehr zu dem Konzept Sion. Für mich einer der besten Konzepte überhaupt, da kann die Öl Lobby erzählen was sie wollen, mein nächstes Auto fährt definitiv mit Strom!

    Informiert euch und denkt bitte an unsere nachfolgende Generationen! Hinterfragt vor allem intensiv alles negative, dass man euch zur Eletromobilität erzählen will!

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten!“(„Albert Einstein“)

    https://sonomotors.com/de/

    • „Die geringe Reichweite kann man kompensieren in dem man Schnellladesäulen in seine Strecke einplant.„

      Ja, kann man. Aber allein die Tatsache, dass man sowas einplanen muss, macht es doch im Alltag schon wieder unbrauchbar. Und gerade von diesen Ladesäulen gibt es viel zu wenige, und die, die es gibt, sind oft belegt. Darüber hinaus bedeutet „schnell“ hier auch schon mal eine Zwangspause von mindestens 30 Minuten, oftmals wird auch noch eine Wartezeit hinzu kommen.

      Versteh mich nicht falsch, ich finde Elektroautos durchaus interessant, aber es gibt eben ein paar Dinge, die dafür sorgen, dass der Einsatz nur unter bestimmten Umständen praktikabel ist.

    • Als unfreiwilliger Nutzer eines Elektroautos (Dienstfahrzeug): Die Schnellladesäulen kann man schon einplanen. Dafür nimmt man aber Umwege in Kauf, stellt bei Ankunft fest, dass die trotz gegenteiler Infos im Internet nicht funktioniert und die Ladezeiten sind länger als man meint, da sich die Batterie nach dem Fahren erstmal runterkühlen muss und die letzten Prozent nur noch mit wenig Leistung laden. Und Langsamlader haben die gleichen Probleme: Man fährt zu nem Termin und stellt danach fest, dass das Auto nicht voll ist und darf sich wieder auf die Suche machen. Und ohne eigenes Haus ist es auch de facto nicht möglich, bei sich zu Hause zu laden.

      • Martin Deger says:

        Ich glaube, dass Du einfach das falsche Elektroauto fährst. Aufgrund der Temperaturprobleme gehe ich davon aus, dass Du einen Nissan Leaf fährst. Der ist einfach nicht für Langstrecken mit mehr als einer Schnellladung zu gebrauchen aufgrund dieses Problems („Rapidgate“). Außerdem hat der Leaf als letztes aktuelles Elektroauto einen CHAdeMO-Schnellladeanschluss, und nicht den europäischen Standard CCS, weswegen ich das Auto auch nicht empfehlen würde, da immer mehr Schnellladesäulen nur CCS haben. Wenn Du Umwege fahren musst, um bestimmte Schnellladesäulen zu erreichen, hast Du wahrscheinlichen nur den Akku mit 24 ode 30 kWh. Der ist zu klein, um Langstrecken bequem zu fahren. Ab 50 bis 60 kWh wird es eigentlich recht komfortabel. Die Ladegeschwindigkeit ist auch wichtig – schau Dir mal Kona, Niro oder Model 3 an. Die laden viel schneller; beim Model 3 hast Du nach 20 Minuten wieder genug nachgeladen für 200 km auf der Autobahn bei Tempo 130, bei Kona und Niro nach 40 Minuten zumindest für 200 km bei Tempo 120.

        Die Informationen zu den Schnellladesäulen würde ich dem Verzeichnis der Going Electric Community entnehmen; außerdem würde ich Standorte mit nur einer Säule möglichst vermeiden (defekt oder besetzt kann immer mal vorkommen, bei 2 bis 6 Säulen an einem Standort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine funktioniert und verfügbar ist.

        Aber ehrlicherweise würde ich auch kein Elektroauto empfehlen, wenn man das Laden nicht in den Alltag integrieren kann, sei es zuhause, beim Arbeitgeber oder beim wöchentlichen Einkauf. Es sei denn, man ist so enthusiastisch, dass man bereit ist, für das Laden im Alltag zusätzlichen Aufwand zu betreiben.

        • eGolf, also 36 kWh, reale Reichweite unter 200 km. Über Typ 2 mit 7 kW Ladeleistung und mit CCS-Anschluss angeblich 50 kW. CHAdeMO ist also nicht das Problem, auch wenns den Anschluss an überraschend vielen Ladepunkten gibt. Ob die zu Beginn langsame Ladung beim eGolf an der Temperatur oder was anderem liegt, weiß ich leider nicht sicher. Autos mit der doppelten Batteriekapazität kosten natürlich auch deutlich mehr, von bezahlbarer Elektromobilität kann für große Bevölkerungsteile nicht die Rede sein.

          Going Electric ist ein Dienst den wir nutzen, neben der mäßigen Anzeige im VW-Bordcomputer. Standorte mit einer Säule zu vermeiden würde bedeuten, dass bestimmte Strecken gar nicht mehr zu fahren sind und es auf einmal viele schwarze nicht erreichbare Flecken in Deutschland gäbe. Letztens erst waren ganze 4 Schnelllader an verschiedenen Standorten defekt oder erlaubten keine Authentifizierung. Hotlines konntes auch nicht weiterhelfen.

    • Ob das mit der Kinderarbeit stimmt, muss jeder selbst entscheiden und recherchieren, ich denke das ist ein Gerücht das gestreut wird um die Leute am Benziner zu halten.

      Drei mal Drei macht Vier, widde widde wid, und drei macht Neune,
      ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.

      Je tiefer die Schächte, desto enger werden sie auch. Aufgrund dessen ist Kinderarbeit im Kobaltgeschäft an der Tagesordnung. Auch suchen teilweise siebenjährige Kinder in den Abfallprodukten der industriellen Minen nach dem Metall und sortieren und waschen die Erze, bevor sie verkauft werden. Bis zu 12 Stunden am Tag müssen Minderjährige für einen Lohn von ein bis zwei Dollar durchschnittlich arbeiten. Teilweise verbringen sie im Alter von 12 Jahren 24 Stunden in den Tunneln. UNICEF schätzt, dass im Jahr 2014 ungefähr 40.000 Jungen und Mädchen in Minen im Süden der Demokratischen Republik Kongo arbeiten mussten, viele davon, um Kobalt zu gewinnen. Diese Form der Kinderarbeit zählt nachweislich zu den schlimmsten Formen weltweit.

      Das sind Informationen von UNICEF, Amnesty beschreibt ähnliches. Beides sind jetzt nicht Organisationen, die für ihre Nähe zur Autolobby oder ihre Opposition zu Umweltschutz bekannt sind.

      • Martin Deger says:

        Das ist richtig. Etwa 15% des Kobalts, welches im Kongo abgebaut wird, wird in illegalen „Familienminen“ und auf die von Dir beschriebene Weise abgebaut. Das meiste Kobalt wird aber in industriellen Minedn abgebaut, in denen viel bessere Bedingungen herrschen (wenn auch sicher nicht westliche Bedingungen).

        Deswegen keine Elektroautos zu kaufen, ergibt jedoch keinen Sinn. Im Gegenteil, jetzt, wo das Metall in größeren Mengen gebraucht wird, können die Konzerne ihren Einfluss walten lassen und versuchen, nur Kobalt aus legalen Quellen zu kaufen.

        • Kobalt wird schon seit einiger Zeit für diverse Elektronik und insbesondere Handys und Laptops in (im Vergleich zu zuvor) großen Mengen gebraucht. Das hat die Abbaubedingungen nicht verbessert.

  14. Ich bin zwar ein E-Auto Anhänger und Befürworter umweltfreundlicher Politik, möchte aber anmerken, daß dies Augenwischerei ist. Sobald der Anteil an E-Autos ein bestimmtes Level erreicht, wird D-Dorf das wieder ändern.

  15. Ich bin immer noch der Meinung, dass die Nutzung von Autogas ein guter Kompromiss ist zwischen den Kosten und der Umweltverträglichkeit. Sicher, auch keine wirklich saubere Lösung, aber bei Verbrennung sauberer als normales Benzin, an der Zapfsäule günstiger, im Alltag ansonsten aber keinen weiteren Einschränkungen unterworfen, anders als Elektroautos (mangelhafte Reichweite, kein flächendeckendes Ladenetz).

  16. Finde ich super ! Diesem skandinavischen Modell sollten sich alle Städte und Kommunen anschauen ! Man sieht es ja hier in der Diskussion, Deutschland hinkt wie in fast jedem Zukunfts Thema hinterher und es ist sehr viel Vorurteil und Unwissen vorhanden.

  17. E-Autos sind Unfug in vielerlei Hinsicht. Derartige Maßnahmen sind hirnlos und entsprechen so dem Tenor der aktuellen Politik.

    Der CO2 Ausstoß ist bis 100.000 km der gleiche, da die Akkuproduktion viel CO2 produziert, es werden Ressourcen verschwendet, Menschen ausgebeutet. Lademöglichkeiten für die breite Masse sind Utopie, sauberer Strom ebenso. E-Autos sind Rohrkrepierer und reine Augenwischerei.

  18. Verbrennungsmotoren sind nicht so schädlich, wie dem Bürger vorgegaukelt wird.
    Es ist eine Schande, dass (Akku)Elektroautos propagiert werden.
    Fahrzeug-Akkus sind sehr umweltschädlich, was ebenso auf die Herstellung Desser zutrifft.
    Als Alternative zum Verbrennungsmotor ist der Wasserstoffantrieb in Sachen Effizienz und Sauberkeit die bessere Wahl!
    Am besten wäre allerdings ein Frei-Energie-Konverter, welcher die elektrische Energie bereitstellt, womit ein Elektroauto angetrieben wird. DIese Energieformen werden jedoch dem Bürger vorenthalten, da so die Monetarisierung nicht gewährleistet ist.

    • Martin Deger says:

      Selten so etwas verwirrtes gelesen!

    • Wasserstoffautos sind etwa halb so effizient wie Batterieelektroautos.

      Und wenn es so einen Unfug wie Frei-Energie-Konverter geben würde, warum hats dann niemand umgesetzt? Sowohl einem vergrämter Wissenschaftler im Westen als auch Nordkorea wäre die Monetarisierung erstmal egal, solange sie die ersten Nutzer dieser angeblichen Energiequelle wären.

    • Und die Produktion von Schmierölen, etc., die btw. nicht benötigt werden um ein Elektrofahrzeug zu betreiben, ist komplett Umweltfreundlich.

      Wasserstofffahrzeuge benötigen genau wie ein BEV einen Akku, da die Brennstoffzelle, die im Übrigen Platin benötigt, was ebenso ein seltenes Material ist, nicht sofort Leistung liefern kann und erst einmal hochfahren muss.

      Ein aktuelles BEV wird mit Sicherheit nicht das Ende der Fahnenstange sein, aber mit mehr und mehr Ökostrom wird es definitiv über ein Autoleben genau so sauber sein, wie ein FCEV.

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