Caschys Blog

DualSense ausprobiert: Der PS5-Controller setzt neue Maßstäbe

Sony und Microsoft haben völlig unterschiedliche Strategien, was die nächste Konsolengeneration betrifft. Während Microsoft auf schiere Leistung und den Xbox Game Pass Ultimate als Kaufargumente für die Xbox Series X|S, hier mein Bericht zur Xbox Series X, setzt, geht Sony einen anderen Weg. Microsoft strebt einen weichen Übergang an: Benutzeroberfläche und Controller der Xbox Series X|S verraten den Generationssprung bestenfalls dezent. Da hat Sony mit dem DualSense hingegen ein echtes Ass im Ärmel.

Tatsächlich gefällt mir persönlich der DualSense so gut, dass ich ihm einen eigenen, kurzen Bericht widmen möchte. Versteht mich richtig: Auch das Pad der Xbox Series X|S finde ich stark. Die Redmonder haben eben den Controller der Xbox One in die nächste Evolutionsstufe gehoben. Da habe ich mich direkt zu Hause gefühlt. Aber das hat auch seine Schattenseite: Wirklich neues bietet der Controller von Microsoft nämlich nicht. Nein, ein Share-Button ist da auch nichts zum Jubeln.

Optisch ist der DualSense für mich, genau wie die PlayStation 5, eher unansehnlich (hier mein erster Eindruck). Sieht halt so aus, als hätte sich da jemand einen Spaß erlaubt und den weißen Controller der Xbox One S mit einem DualShock 4 zusammengezwängt. Doch schon beim ersten in die Hand nehmen, war klar: Der DualSense ist ergonomisch für mich der bisher beste Controller überhaupt. Er ist etwas größer als der DualShock 4 und kommt mit einer anderen, matten Beschichtung daher.

Außerdem ist der Controller nicht mehr so voller Rundungen. Stattdessen ist er nun an den Seiten und äußeren Rändern mit einem geraden Verlauf versehen. Lediglich ein Detail stört mich minimal: An der Unterseite unter dem Kopfhörer-Port ist der DualSense etwas scharfkantiger. Außerdem ist dort ein deutlicher Spalt – kommt man locker mit dem Fingernagel rein.

Ansonsten: Die Buttons sind nicht mehr farbig und haben, genau wie die Analogsticks, mehr Widerstand. Zumindest kommt es mir so vor, eventuell waren meine DualShock 4 nach all den Jahren aber auch zu sehr abgenudelt. Neu findet ihr am Controller nun auch eine Taste zum Stummschalten des nun direkt integrierten Mikrofons. Weiterhin an Bord sind auch ein Touchpad, ein D-Pad, Buttons für Sharing, etc. Auffällig ist noch, dass das PlayStation-Logo keine Runde Taste mehr ist, sondern tatsächlich nur noch das Logo an sich.

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Doch die eigentlichen Neuheiten des DualSense sind das Haptic Feedback und die adaptiven Trigger. Zunächst einmal zu ersterem: Da könnt ihr euch im Grunde das nächste Level des HD Rumble der Switch-Controller vorstellen. Das bedeutet der DualSense kann seine Vibrationen deutlich präziser abstufen und variieren als der DualShock 4 oder auch das Pad der Xbox Series X|S. Allein das macht sich durchaus in Spielen bemerkbar, ist aber für mich persönlich eher ein kleines, nettes Detail.

Was dann richtig Laune macht und die eigentliche Revolution des DualSense darstellt, das sind die Adaptive Trigger. Hier muss ich wirklich den Hut vor Sony ziehen. Die Adaptive Trigger sind seit Jahren eines der ersten Features, das ich wirklich als Bereicherung eines Controllers sehe, die für alle derartigen Eingabegeräte und Spiele zum Standard werden sollte. So können die hinteren Schultertasten den Widerstand variieren. Beispielsweise könnt ihr „Dirt 5“ zocken und merkt, wie quasi das Gaspedal den Widerstand anpasst, je mehr ihr beschleunigt.

Das vorinstallierte Game „Astro’s Playroom“ dient quasi als Demo für die Features des DualSense. Ich rate euch dringend dazu, das recht kurzweilige Spiel anzutesten. So kann ich mir kaum einen Gamer vorstellen, der danach nicht über den DualSense ins Schwärmen gerät. Und das ist dann auch der signifikante Unterschied zum Controller der Xbox Series X|S: Letzterer ist klasse – aber er fühlt sich altbekannt an. Der DualSense bietet tatsächlich mit den adaptiven Triggern meiner Ansicht nach eine praktische Innovation.

Dazu muss ich sagen, dass ich das Touchpad des DualShock 4, das ja auch am DualSense wieder an Bord ist, stets für überflüssig gehalten habe. Es endete in 99 % der Games als übergroßer Button. Nicht alles, was neu ist, muss also auch gut sein. Aber die neuen Trigger haben enormes Potenzial. Wobei wir da auch zu einem Haken kommen: Wie sehr dieses Potenzial genutzt wird, das hängt von den Spieleentwicklern ab. Auch hier ist es möglich, dass wir am Ende vorwiegend in First-Party-Spielen das volle Potenzial erleben.

Doch mein erstes Fazit: Der DualSense ist wesentlich mehr als „nur“ ein Nachfolger des DualShock 4. Völlig zu Recht hat Sony die Namensgebung geändert. Der neue Controller ist neben Sonys starken Exklusivspielen ein echter Kaufgrund für die PlayStation 5. Für mich persönlich handelt es sich hier um den insgesamt besten Controller, den ich je zum Zocken genutzt habe.

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