Drosselung und irreführende Werbung: Kabel Deutschland äußert sich zum Urteil

Gestern wurde bekannt, dass der Anbieter Kabel Deutschland vor Gericht gegen den Bundesverband Verbraucherzentrale verloren hat. Grund der Auseinandersetzung war eine von Kabel Deutschland ausgestrahlte Werbung, die nach Ansicht des Bundesverband Verbraucherzentrale den Kunden nicht genügend darüber aufklärt, dass Kabel Deutschland bei kräftiger Nutzung von Filesharing-Diensten den Anschluss drosselt. Ich habe einmal bei Kabel Deutschland nachgefragt, wie man mit dem Urteil nun umgehen möchte.
Kabel Deutschland

So heißt es, dass man das Urteil zur Kenntnis genommen habe. Durch die Tatsache, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, ist man derzeit dabei, die Urteilsgründe intensiv zu prüfen. Abhängig von deren Bewertung wird Kabel Deutschland gegebenenfalls fristgemäß Berufung einlegen.

Kabel Deutschland reduziert nach eigenen Angaben die Geschwindigkeit für datenintensive, aber zeitunkritische Filesharing-Dienste ab Erreichen eines Gesamtdatenvolumens von 60 GB pro Tag. Um die Servicequalität für alle Nutzer langfristig auf hohem Niveau zu halten, behält sich Kabel Deutschland laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen allerdings das Recht vor, die aktuelle Filesharing-Regelung bereits ab 10 GB durchzuführen. Der normale Internetverkehr bleibt davon unberührt. Die Reduzierung der Bandbreite für Filesharing gilt nur für den betreffenden Tag.

Die Filesharing-Maßnahme ist laut Kabel Deutschland für 99,5 Prozent und somit die mehr als überwiegende Zahl der Kunden eine positive Regelung. Nur bei ca. 0,5 Prozent der Kunden wird die Filesharing-Regelung angewendet.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Also bei mir wird auch oft gedrosselt. Und das ohne Filesharing. Es reicht ein paar Spiele per Steam zu installieren oder mal ein paar Stunden HD-Videos zu schauen plus den restlichen Kram. Und in letzter zeit Sonntags und Montags zwischen 18 und 24 Uhr immer lahm. Da kann man kaum zu zweit gleichzeitig surfen, geschweigen dann mit einem vernünftigen Ping zoggen.

  2. Ich verstehe nicht ganz wie man darauf kommt, dass die Regelung für 99,5% der Kunden positiv sei.
    Gut die Regelung ist nicht negativ, da die Leute nicht betroffen sind, aber das heißt noch lange nicht, dass es positiv sei.
    Wenn die Regelung dem Kunden bekannt ist, kann sie sogar negativ sein, wenn der Kunde nicht betroffen ist, weil er sich einschränkt um nicht gedrosselt zu werden.

  3. Alles Wuscht says:

    60GB / Tag sind schon eine ordentliche Hausnummer.

    Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit, aber wie man 60GB zusammen bekommt, würde mich rein interessehalber interessieren.

    Im Grunde kann ich den Anbieter verstehen, dass man exzessives Nutzen einschränken möchte. Es belastet die Infrastruktur, spätestens beim Erreichen der Leistungsgrenze geht der Ping für alle rauf, sowie der Datentransfer nach unten.

    60 GB / Tag halte ich für ein „exzessives Nutzen“.

  4. @Alles Wuscht
    Es sind mittlerweile 10 GB pro Tag, und das ist lächerlich wenig. Bei mir schlug auch schon mehrmals die Drossel zu, und ich nutze keine Tauschbörsen. Ein Anruf bei der Hotline löst dann das Problem jedesmal wieder, lästig ist es dennoch.

    Sobald es hier vernünftiges VDSL gibt bin ich bei Kabel Deutschland auch weg.

  5. @Alles Wuscht: Eine Flatrate ist eine Flatrate. Und 60 GB sind schon machbar. Ich pumpe zum Beispiel meine Backups in die Cloud, streame meine Filme von Amazon und gucke YouTube-Videos in 1080p (bald bestimmt auch in 4k). Da bist du relativ schnell bei den 60 GB, wenn du mal nen Tag daheim bist.
    Wenn das wirklich _nur_ Filesharing betrifft, kann ich damit leben. Alles andere ist unterste Schublade.

    @Marie-Luise Orland: Es ist in dem Sinne positiv, da ja die 99,5% mehr Bandbreite bekommen, weil die „kranken“ gedrosselt werden. Aber für die meisten wird es vermutlich keinen Unterschied machen, ja..

  6. Es ist doch egal, ob das exzessiv ist oder nicht. Zum einen gilt das was das gericht gesagt hat: rechtlich DÜRFEN sie ab 10 GB, die 60 haben also gar keine relevanz und zwitens wird damit der Begriff der Flatrate ad absurdum geführt. Ich zahle nämlich nicht 10 GB am Tag sondern ohne Volumensbegrenzung

  7. @Alles Wuscht: Sehe ich auch so und sieht für mich auch eher nach illegalen Downloads aus (Filme etc.). Wer solch ein Tagesvolumen hat (und das mehrfach in der Woche/Monat) brauch sich auch nicht wundern wenner mal unangemeldeten BBesuch bekommt… 😉

  8. Black_Eagle says:

    Naja, wenn es nur diese Drossel wäre, wäre schon. Bei mir in der Gegend drosselt KD jeden Transfer nach 30 sekunden. Dann von 100mbit aber nur auf 10-15mbit (Abends auf 2-3mbit).
    Scheint an der MAC Adresse des Modems zu kleben die drossel. Nach tausch durch Techniker war paar Tage alles gut (scheinbar bis zum nächsten Suchlauf). Dann wieder das gleiche Spiel.

    @Alles Wuscht:
    Nur weil du nicht 60gb Traffic hast, muss das nicht auf jeden zutreffen.
    Mittlerweile ist es mit meinem Anschluss auch nicht mehr möglich. Aber ich hab z.B. vor paar Tagen meinen Rechner neu aufgesetzt und mir dann wieder BF3 und paar Steam Games gezogen. Alleine BF3 brauchte ich 3 Tage, weil ich den Rechner nicht die ganze Zeit laufen lassen wollte. Find ich übel wenn man 100mbit hat und 3 Tage lang ein Spiel runterladen muss…

  9. Ach wie ist das herrlich wenn ich da noch an die Telekom denke als ich sagte die anderen werden genauso nachziehen und sich was einfallen lassen. Als keine Ahnung Mensch wurde ich abgestempelt, jetzt kann ich mir ein hämisches Lachen nicht mehr verkneifen.

  10. paradoxus says:

    @ Alles Wuscht: Was ist am Begriff Flatrate so schwer zu verstehen? Moralische Kategorien wie “exzessives Nutzen” haben hier nichts verloren. KDG operierte schlicht mit schwammigen, verunklarenden Begriffen. Die KDG kann ja gerne ihre AGB, Werbung und Verträge ändern. Hinzu kommt, dass die KDG-Drossel m. E. nicht erst bei 60 ansetzt und auch nicht nur Filesharing betraf, von diesen seltsamen, von mir selbst erlebten Fällen, dass die Nutzung des KDG-Speedtest plötzlich die Leitung für einige Zeit „freipustet“, mal ganz abgesehen.

    Ganz davon abgesehen: meine Familie schafft 60 GB nicht mal im Monat (bei KDG waren 6GB schon schwer, da das Netz total überlastet war), trotz Filmen etc, aber dennoch kann ich mir x-Szenarien vorstellen, die zukünftig den Datenverkehr hochschnellen lassen, ohne dass das “exzessives Nutzen” oder gar illegal wäre. Die Argumentation mit dem “exzessives Nutzen” erinnert mich an Sprüche wie: 640kb reichen. Oder: Wer braucht mehr als DSL16000 etc.

  11. @Alles Wurscht

    Also wenn in einer WG z.B. mehrere Leute versch. Serien/Filme/Youtube zur gleichen Zeit streamen oder von Steam etc. Spiele runterladen (GTA 4 + Add-ons = ~25-30 GB, XCOM 19GB, RAGE 24GB, usw.), dann können schonmal 60+GB zusammen kommen.

  12. @Harry: KD hat aber schon weit vor der Ankündigung der Telekom gedrosselt 😉

  13. @Black_Eagle: Bin selber o2-Kunde, habe aber mal gehört, dass es hilft wenn man nebenbei den Speedtest von wieistmeineip.de laufen lässt. Dann drosseln die Schweine nicht mehr 😉

  14. Ich nutze Watchever als Erweiterung meines DVD-Regals. In Zeiten wo es draussen regnet oder ich abends mit meiner Frau einen gemütlichen auf der Couch mache komme ich schon auf 15GB am Tag. Wobei das eher ein Ausreisser nach oben ist. KOmmt ein Linux-ISO-Image dazu …. sind es auch mal mehr als 10GB. Aber auch nicht jeden Tag. Zwischen 2 und 4,7 GB für ein Image auf einen Schlag hauen ganz schön rein. An einem normalen Tag komme ich mit 6 – 8 GB aus. Das DatenSharer hier auf ganz andere Werte kommen, liegt in der Natur der Sache. Fragt sich nur, was diejenigen mit den ganzen Daten machen. Da brauchste halt auch lokal etwas Platz um 60GB zu lagern. Ich hätte da nach einem halben Tag schon ein logistisches Problem. Das wären bei 60GB/Tag mal eben 1,8TB im Monat….. Wie nerdig muss man sein um das über mehrere Monate zu stemmen ??

  15. @Alles Wuscht Also prinzipiell ist die Kapazität im Festnetz fast unbegrenzt ausbaubar. Wenn die Anbieter mit den Kunden Verträge abschließen in denen eine Flatrate (also unbegrenztes Datenvolumen) vorgesehen ist, dann müssen sie auch damit rechnen, dass dies auch von einem (vielleicht nur kleinen) Teil auch genutzt wird. Das schlägt sich dann im Preis nieder den die Anbieter verlangen – auch damit sie dann das Netz entsprechend der Nachfrage ausbauen können.
    Was Kabel Deutschland hier macht ist aber nichts anderes als am Eingang von „all you can eat“ zu schreiben und auf der Karte im Kleingedruckten dann darauf hinzuweisen, dass dies nur dann gilt, wenn man nicht mehr als ein Drei-Gänge-Menü verputzt, weil alles andere “exzessives Nutzen” sei. Da ist das Schild am Eingang eben irreführend.
    Mal abgesehen davon, dass dies ein Fall wäre in dem man über Managed Service nachdenken könnte – zumindest dann wenn es nachvollziehbar gemacht wird, dass es sich um nicht zeitkritische Dienste handelt.

  16. @caxon
    So weit so richtig, wenn du aber richtig gelesen hättest hättest du bemerkt das ich von „die anderen“ also allgemein sprach. Mittlerweile versucht ja schon fast jeder irgendwie eine Drosselung durch zudrücken um Heimbereich.
    Die Aufregungen hierüber finde ich sowieso haltlos den bei den Handy Verträgen nimmt man das schon seit Jahren billigend hin.

  17. Wenn nur 0,5% der Leute betroffen sind, dann verstehe ich nicht den riesen Aufwand der dafür betrieben wird und es würde KD nichts ausmachen die Regelung zu entfernen..

  18. Alles Wuscht says:

    Oje… hier habe ich ja was los getreten. 😉 Aber ich muss ja sagen, das Kontra war alles lieb und nett, sowie konstruktiv. Kein Shitstorm. Danke. Weiter so.

    Bei einem Geschäft muss man immer beide Seiten sehen und darf sich nicht stur auf seine Seite konzentrieren. Was nutzt allen Restaurantbesuchern das „all you can eat“, wenn einer alleine schon die ganze Küche auffrisst. Nix.

    Hier wurden Szenarien zu den 60 GB aufgezeigt, die den Verbrauch darlegen sollen. Ja, stimmt, 60GB sind möglich. Aber über Steam und Co. saugt man sich das fette Game nur einmal und nicht jeden Tag aufs Neue wieder. Auch 60GB an Warez und HD-Filmen müssen erstmal verarbeitet werden. Und dabei nicht vergessen, wir sprechen von täglich. Spätestens nach 20 Tagen müsste ich HDDs kaufen gehen.

    Ich wollte hier auch nicht Position für Kabel Deutschland beziehen. Ich war noch nie bei denen, kann also auch über die Qualität nichts sagen. Was ich hier so an Erfahrungen lese, scheint ja hier und da grundsätzlich (neben der Begrenzung) auch was im Argen zu liegen.

    Mal kurz zu mir: Ich bin ein C64-Kind, über Atari, Amiga zum PC gekommen und mit Datensparsamkeit groß geworden. Das legt man nicht wirklich wieder ab. Was heutzutage an Datenmengen mit einer Gleichgültigkeit rausgeblasen wird, ist einfach nicht mehr feierlich. Von diesem Cloud-Mistgedöns mal ganz zu Schweigen.
    Schon zu FXP-Zeiten (vor 14 Jahren) fand ich das Geschiebe von ganzen CDs/DVDs über FTP-Server grenzwertig. Aber gut, zu der Zeit hat jeder NUR das genommen, was er wirklich brauchte. Mal nen Film, mal was Anderes.

    Das scheint bei 60GB/Tag heute anders zu sein. Nur wann will man das überhaupt konsumieren? Muss es immer der Film in 25gb-Bluray sein? Reicht da nicht das 1,5gb Paket, welches immer noch eine sehr gute Qualität hat?

    Ach, na ja, seit mir nicht böse für meine Gedanken… vielleicht bin ich einfach nur zu alt. 😉

  19. paradoxus says:

    @Alles Wuscht Befrei dich doch einfach mal von deiner 60GB gehen nur illegal-Denke … 😉 Nahe Zukunft, nicht gerade unplausibel: 3-Personenhaushalt, 4k-TV via IP, Spotify auf Sonos & Co., zwischendurch Datensicherung in die Cloud (ja, mag alles „Mistgedöns“ sein, hilft aber nicht weiter), Homeserver (mit allen legal erworbenen/produzierten Daten, die dann auch gerne im Hotel, bei der Oma, unterwegs verfügbar sein sollen) Videotelefonie, Hausvernetzung (ev. Überwachungscams), vernetzes Auto, Home-Office etc. etc. — gehen wir nicht darauf ein, ob das gesellschaftspolitisch wirklich sinnvoll ist, aber eine mangelhafte und verknappte Infrastruktur a la KDG würde solche Entwicklungen und vielleicht wirtschaftlichen Chancen töten bevor es sie gibt. Obwohl das Herumblasen der GB vermutlich das preiswerteste an der ganzen Sache ist. (KDGs Drossel ist ja nicht ganz uneigennützig: wenn du via iTunes keine filme mehr ziehen kannst, musst du halt zu deren Kabelfernsehen greifen etc.)

  20. @Alles Wuscht Was heißt hier lostreten, alles easy. 🙂
    Aber, wenn in der Küche nur 120 GB sind kann man wahrlich kein all you can eat Menü anbieten – oder? Zumal ich nicht den Eindruck habe, als sei der Gesamttraffic wirklich das Problem – vielmehr geht es um die Bandbreite die nicht für alle Kunden ausreicht um die versprochene Leistung zu liefern.
    Deinen Einwand, dass das Volumen nicht feierlich sei, kann ich vielleicht kulturell nachvollziehen, aber technisch gibt es keinen Grund für diese Datensparsamkeit. Weil der Traffic vergleichsweise wenig kostet – Bandbreite hingegen müsste man Ausbauen, das seh ich auch ein. Aber wie gesagt, dass wäre dann eine Debatte über die Diskriminierung bestimmter Dienste (sprich Netzneutralität). Fänd ich auch nicht so prikelnd, könnte ich aber nachvollziehen.

  21. @Marie-Louise Orland:
    „Ich verstehe nicht ganz wie man darauf kommt, dass die Regelung für 99,5% der Kunden positiv sei.
    Gut die Regelung ist nicht negativ, da die Leute nicht betroffen sind, aber das heißt noch lange nicht, dass es positiv sei.“
    Danke! Genau das dachte ich mir auch – unnöglich, dieses PR-Gewäsch.
    Vermutlich versuchen sie es als Vorteil zu verkaufen, dass die Nicht-Betroffenen dadurch mehr Bandbreite hätten – statt ordentlich ihre Netze auszubauen oder eben nicht mit „Flatrate“ zu werben.

  22. Sehe darin kein Problem es wird nur P2P gedrosselt und das eben auch nur dann, wenn wiederum lokal die Geschwindigkeit/ Bandbreite nach unten geht.
    Damit habe ich 0 Probleme, weder Netflix und Co. noch andere große Datendienste sind davon betroffen.

  23. Gegen eine Drosslung ist nichts einzuwenden, sofern der Kunde vor Vertragsabschluss darüber informiert wird. Den Kunden etwas zu verkaufen das aussieht wie eine „Flaterate“, in Wirklichkeit aber keine ist, geht natürlich nicht. Warum hat KD Angst davor den Kunden vorher zu mitzuteilen, das sie keine echte Flaterate bekommen?
    Ob Urteil oder nicht, spätestens nach Ende der Vertragslaufzeit, sucht sich der „geprellte“ Kunde einen neuen Provider. Wobei das vielleicht sogar von KD gewünscht ist. Wer will schon Kunden, die tatsächlich die versprochene und bezahlte Leistung einfordern. Am liebsten sind denen wahrscheinlich Kunden die ihren Anschluß bezahlen aber kaum nutzen, zB. Kunden ab 80 aufwärts.
    Wie auch immer, der Zirkus um dieses Urteil wird nicht gerade dazu beitragen, den ohnehin schon schlechten Ruf von Kabel Deutschland zu verbessern. Mir tun die Leute Leid die keine Alternativen zu dieser Firma haben.

  24. Telperion says:

    Ich war selbst KDG-Kunde und war auch von der Drossel betroffen. Es betrifft auch nicht nur P2P-Dienste, es betrifft das ganze Netz. Pünktlich um 18:00 Uhr ging der Durchsatz auf ca. 2 Mbit/s runter. Wenn man sich im Laufe der Jahre angewöhnt hat, intensiven Gebrauch von Youtube und den verschiedenen Mediatheken zu machen, Maxdome etc. kann man das Netz dann einfach nicht mehr nutzen.

    Ich bin jetzt wieder zufriedener Telekom-VDSL-Kunde. Die Telekom hat die Drossel für 2016 angekündigt, muss man gucken, was kommt und wie es umgesetzt wird. KDG hat keine Drossel angekündigt, setzt sie aber de facto einfach um.

    Befremdlich finde ich im Übrigen auch, dass es keine Kommentare zu taurens Statement gibt; willkommen im Überwachungs- und Denunziantenstaat Deutschland.

  25. paradoxus says:

    @Telperion Das Phänomen bei dir würde ich nicht unbedingt als „echte“ Drossel, sondern als schlichte und für KDG typische Überlastung des ach so dollen „Glasfasernetzes“ sehen. Sprich: Segmentüberlastung, gerade in den Abendstunden und am Wochende beliebt in dem Laden.

    Die Drossel, die m. M. n. (und ein wenig Empirie ist nach einem schlimmen Jahr KDG auch dabei) jenseits von P2P (habe ich nie genutzt) ansetzt äußert sich eher darin, dass zB normale größere Downloads (zB von LibreOffice) nach anfänglicher voller Bandbreite ausgebremst werden.

    Aber KDG würde so etwas ja nicht Drossel, sondern Netzmanagement nennen … ich hatte noch nie einen Provider, der mir inkl. der Mitarbeiter mit denen ich sprechen musste, so derart unsympathisch war!

  26. Telperion says:

    Du hast natürlich Recht, Paradoxus, dass es sich hierbei nicht um die klassische Drossel handelt. Doch mir als Kunden ist es letztlich egal, warum ich die gebuchte Leistung nicht nutzen kann.

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