
Droplr erlaubt aber auch das Sharing von Dateien mit anderen, das Aufzeichnen von Screencast oder das Abfotografieren kompletter Webseiten. Meistens bieten Dienste dieser Art ein Dropbox-Modell an, sind also Freemium. Wer mir will, zahlt entsprechend. 2014 vermeldete Droplr: Schluss mit lustig und kostenlos, es gab nur Bezahlpläne. 2015 ruderte man dann wieder zurück. Ein Pro-Account kostet 9,99 Dollar im Monat, hierfür kann man bis zu 2 GB große Dateien ohne Speicherplatzbeschränkung zu Droplr pusten, man bekommt die Unterstützung für privates Sharing, einbettbare Drops und Branding der eigenen Shares.
Nun geht man einen interessanten Weg, wobei dieser auch diskutiert werden muss. Über Stacksocial verkauft man Lifetime-Lizenzen für Pro-Accounts für 22 Dollar. Man zahlt also knapp für über zwei Monate und bekommt Droplr als Pro-Variante lebenslang. Fast zu schön, oder? Was man damit erreichen will, ist mir nicht bekannt.
Entweder man braucht noch mal viele User, die etwas Geld in die Kassen spülen, oder man zieht erst einmal günstig Nutzer nach, die vielleicht als Empfehler für den Dienst gut sind. Wer den Dienst eh nutzen wollte: Extrem guter Preis, denn das ausgegebene Geld hat man ratz fatz wieder drin. Ich selber habe mal zugeschlagen, ich glaube nicht, dass der Dienst kurz vor dem Aus steht, da er doch recht beliebt ist und große Kunden hat.
Alternativen, auch kostenlos, gibt es einige – wenn auch mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Ich stellte hier beispielsweise mal Jumpshare vor, ebenfalls für Windows und OS X nebst mobilen Clients. Kann recht viel in der kostenlosen Variante und bietet 2 GB kostenlosen Speicherplatz.