Dropbox verschlüsseln: macht es einfach

So Leute. Muss mal wieder sein, die grobe Dropbox-Kelle. Cloud-Space hin oder her, sensible Daten gehören nicht in die Cloud, falls doch, dann doch bitte schön verschlüsselt. Ich werfe einmal auf Basis meiner alten Beiträge hier Lösungen für Windows, Linux und Mac OS X ins Rennen. Wer es einfach mag und der Meinung ist, er hätte nicht soooo viel Ahnung, bzw. alles ist so kompliziert, der kann echt TrueCrypt nutzen. Linux- und / oder Mac-Frickler greifen zu EncFS, auf dessen Benutzung ich kurz eingehe. Ich reiße die Themen nur grob an, da vieles schon von mir geschrieben wurde, wie eine Blogsuche sicherlich bestätigen wird. Dropbox verschlüsseln. Here we go.

TrueCrypt. Früher ein frickeliger Kram, heute innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Ihr nutzt einfach TrueCrypt, wie von mir schon x Mal beschrieben. Erstellt einen Container in der Cloud / Dropbox. Initial wird Dropbox die ganzen Megabyte oder Gigabyte des leeren Containers in die Cloud pusten. Natürlich könnt ihr auch einen bereits existenten Container in die Dropbox laden. Kein Problem. Wie man einen Container erstellt oder TrueCrypt portabel nutzt? Steht hier.

Nachdem ihr nun wisst, wie ihr einen Container erstellt, mountet und wieder aus dem System aushängt, ist eigentlich schon alles erledigt: Container mounten, Daten reinschieben, Container aushängen, fertig. Nachdem der Container ausgehangen wurde, wird Dropbox die geänderten Daten synchronisieren – und zwar nur diese. Dies erfordert auf Seiten von TrueCrypt oder Dropbox keine weiteren Einstellungen.

Das war früher mal anders, seit Version 1.x von Dropbox funktioniert es aber auch so (danke Tom!). Ihr könnt euch quasi auch meinen alten Beitrag vornehmen, der erklärt alles genauestens, den Part mit dem Zeitstempel ignoriert ihr dabei einfach. Diese Variante funktioniert unter Windows, Mac & Linux!

Zweite Geschichte, diese für Mac- und Linux-Frickler. EncFS. Ich habe nur den Mac zum testen hier, verlinke aber am Ende auch auf die Linux-Lösung. EncFS erstellt ein verschlüsseltes Dateisystem in eurer Dropbox. Dabei wird ein Ordner innerhalb der Dropbox erstellt, eure Daten bearbeitet ihr aber (gefühlt) lokal in einem speziell gemounteten Verzeichnis. Dieses Verzeichnis befüllt ihr mit unverschlüsselten Daten, in der Dropbox landen diese aber on the fly verschlüsselt und unlesbar.

Der geneigte Mac-User installiert sich MacFuse und EncFS. Danach muss das Verzeichnis festgelegt werden. Hierfür muss man per Terminal einen Ordner in der Dropbox und einen auf der Platte anlegen. Der Code ist nicht zu schwierig:

$ encfs ~/Dropbox/Secure ~/Documents/Secure

Dabei wird im Dokumentenordner der Ordner Secure erstellt und in der Root von Dropbox. In der kommenden Abfrage muss p für den Paranoia-Mode eingegeben werden und natürlich euer Passwort.

Von nun an werden, wie oben beschrieben, alle Daten und Ordner direkt on the fly verschlüsselt. Ihr dürft sie nur nicht direkt in die Dropbox legen, sondern eben in den von euch festgelegten Ordner (bei mir Dokumente). Hört sich kompliziert an? Ist es eigentlich nicht, trotzdem ziehe ich die TrueCrypt-Lösung vor.

Deshalb verweise ich den Interessierten an EncFS mal an diese beiden Anlaufstellen: Web Upd8 & Packetslave. Die Jungs haben es noch einmal expliziter erklärt. Nachteil der ganzen Lösungen ist es, dass ein mobiler Zugriff am Rechner nicht möglich ist.

Also, ruhig mal ein wenig Zeit investieren und verschlüsseln – oder es ganz mit den sensiblen Daten sein lassen. Ja, es gibt ausser den oben genannten Lösungen sicherlich auch andere Varianten, doch bin ich der Meinung, diese wären nicht nur sicher, sondern auch kostenlos, da Open Source.

Alternativen? Wuala nutzen. Verschlüsseln schon lokal. Online findet man also nichts unverschüsseltes. Aber – benötigt auch nur ein Passwort (nämlich das eures Accounts). Auch dann kann jeder ran. Wäre bei TrueCrypt und EnFS nicht der Fall. Vorteil Wuala: ohne Passwort kann niemand an die Daten – auch bei Einbruch auf Wualas Server.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

51 Kommentare

  1. Hast du zufällig auch eine Lösung wie ich das ganze mit Android und Co mobil machen kann?

    Und viel Spaß am 5. August bei Dortmund gegen Hamburg.

  2. Wie Thomas Schewe bereits letztens bemerkte, gibt es für EncFS-Verschlüsselungen mittlerweile aber auch schöne deutschsprachige Anleitungen:
    · http://www.321tux.de/2010/04/encfs-verschluesselung-z-b-fuer-dropbox-ubuntu-one-inkl-skript/
    · http://thoschworks.de/blog/?p=854

  3. Das allermeiste können alle DIE User, die (wie ich z.B.) nicht dauernd den Standort wechseln, und die NICHT beruflich jederzeit ins Net müssen, lokal machen.

    Wenn ich z.B. mal 1/2 Wochen ins Spital müßte (muß ich wohl iwann dann doch – die Schrauben sollten raus…) – na, dann mach ich in der Zeit eben NIX am Comp. Das wird mir nich so doll gefallen, aber die OP gefällt mir sicher noch weniger…

    Oder ich besorg mir DOCH mal ein Notebook – dann darf ich da aber 25 Std./Tag drauf aufpassen und muß eine Schwester nett bitten, das sie es während der OP- und Aufwachphase (wenn ich ja schachmatt bin) einschließt.

    Sonst liegen hinterher 2 Stück da… :mrgreen: Da hätte ich natürlich Zugriff zu allem, was in der Cloud ist – wennnnn ich zusätzlich 2,- oder 3,- pro Stunde für einen ob? wie? verschlüsselten WLAN-Zugang hinlege.

    Natürlich gibts da einen Ausweg: die haben eine „Sonderstation“ – 1. Klasse ++. Da könnt man den größten iMac mitbringen, schnelles DSL ist im Preis mit drin. Abschließen kann man das Einzel“zimmerchen“ auch.

    Was das pro Tag kostet? Nun ja, wer das frägt, der kommt für die Station eh nicht in Betracht…

    Also laß ich alles lokal, und wenn ich dann nach Hause komme werde ich ordentlich fluchen und schimpfen: wieviele E-Mails ich löschen muß, wieviele Update mir entgangen sind, wieviele „was weiß ich noch“.

    Aber das, was ich lokal zu Hause abgespeichert habe – das wird immer noch treulich auf mich warten. OHNE das i-einer darauf Zugriff hatte… :mrgreen:

  4. Christian says:

    Für Windows kann man auch wunderbar Boxcryptor nutzen (http://www.boxcryptor.com/). Da encfs-Kompatibel „verbaut“ man sich nicht den Weg Windows Linux. Truecrypt ist schön, es ist aber ganz schön heftig, größere Container zu erstellen. Der Abgleich dauert imho sehr lange und wer einen schmalen Upload hat wird damit auf Dauer nicht glücklich.

  5. Christian: BC nur bis 2GB für lau, siehe Blogsuche

  6. Da ich oft vom iPhone auf die Dropbox zugreife oder Links aus dem Public Ordner per InstantMessenger verschicke bringt es mir keinen Mehrwert die Dropbox zu verschlüsseln. Oder kennt da jemand einen Kniff um per iPhone auf die (verschlüsselte) Dropbox zuzugreifen?

  7. Mich würden Infos zur Verschlüsselung bei Sugarsync interessieren. BC klappt, klar, aber gibt es eine elegantere Variante?

  8. Ich würde ja für ein „einfacheres“ Programm sogar etwas bezahlen.
    Marktlücke?

  9. Das mit den Verschlüsseln ist ne feine Sache, lässt sich in meinen Umfeld aber nur begrenzt nutzen. 50% meiner Geräte sind nicht Win/Linux/MacOS und somit habe ich dann auf den Geräten keinen Zugriff. Wenn ich mir aber anschaue, wie langsam schon ne 100kb Keepass auf dem Helden oder dem 101 entschlüsselt wird, dann vergeht mir auch irgendwie die Lust, das produktiv auf mobilen Endgeräten zu nutzen.

  10. Christian says:

    @Hans
    BC deckt ja die Marktlücke in Windows schon mal ab. Unter Linux/Mac ist dies mit encfs (Cryptkeeper macht es ja mehr als easy unter Linux) keinerlei Problem.

    DropBox ist imho immer noch der einzige Anbieter, welcher einen funktionellen Delta-Sync anbietet. Für mich ist das ein entscheidendes Kriterium der Nutzung, so schön die Alternativen auch sein mögen. Aber DropBox hat augenscheinlich kein Interesse an einer durchgängigen Verschlüsselung für nicht offene Ordner, sonst wäre dies schon native in der Anwendung implementiert 🙁

  11. Schlussverkauf says:

    Immer dieses Festlegen auf TrueCrypt, welches für solche Dinge wie eben Dropbox meist way over the top ist. Benutzt doch AxCrypt http://www.supportnet.de/faqsthread/2219182

  12. @Schlussverkauf: Für Einzeldatei-Verschlüsselung scheint „Enomis“ vielleicht dann doch besser geeignet zu sein, weil die Datei-öffnende Stelle von vorneherein kein Verschlüsselungstool braucht. Siehe auch Patricks Kommentar in http://stadt-bremerhaven.de/dropbox-zugriff-ohne-passwort-war-moeglich

    Alternative zu „AxCrypt“ (Windows-Tool) scheint mir zu sein: „Drag’n’Crypt“ von http://www.bitcore.de/dcu/home.html

  13. ich kann cashy´s Verschlüsselungsdrang ja absolut nachvollziehen, aber was mach ich dann, wenn ich auf einem der Rechner, die die Dropbox einsehen möchten eben keine Adminrechte habe? Soweit mir bekannt ist, lässt mich TC da immer noch im Stich.
    Die anderen Alternativen habe ich nicht alle ausprobiert, aber wenns dann um ne portable Lösung geht, sollte die nicht an Adminrechte geknüpft sein.

  14. Aber angenommen ich verschlüssele jetzt meinen Daten Ordner mit TrueCrypt in der DB. Wenn ich jetzt eine Datei ändere, muss doch der ganze Ordner, den TrueCrypt doch zu einer Datei macht, gesynct werden. Wenn der mal 500mb+ groß ist dauert das doch ewig ?

    mfG.

  15. TrueCrypt finde ich für den Mac etwas kompliziert 🙂 Ich nutze Amazon S3 zum ablegen meiner Daten und kann auch mit dem Handy drauf zugreifen. Teilen kann man ja bei Amazon S3 auch, aber das ist hier wiederum etwas kompliziert – aber so haben wohl alle „Dienste“ ihren Stärken & Schwächen.

    Da mir Sicherheit vorgeht, ist A-S3 für mich die bessere Wahl und viel teurer als Dropbox ist das auch nicht.

  16. @MacSchlumpf: Das ist quasi das Gleiche, da Dropbox die Daten ebenfalls auf A-S3 ablegt.

  17. @Boogie: das mit den Adminrechten (auch im allgemeinen) betrifft aber NUR diejenigen die öfters irgendwas auf Rechnern machen, wo sie KEINE solchen Rechte haben!

    Mich würde das z.B. nicht betreffen. Zu Hause ist das ja eh obsolet – da gibts nur mich. Aber WENN ich öfters unterwegs wäre und wollte jederzeit/so oft wie möglich am Rechner was machen – da würd ich einen Laptop eben überall mit hinnehmen.

    Wenn „nötich“ bei dir mit aufs Klo. Ich würde deinen Rechner nicht benutzen, wenn ich mich nur als Gast da ran setzen darf. Es ist ja deiner, du bist der Chef – aber ich MUSS ja nicht, und ich würde nicht… :mrgreen:

  18. Nippelnuckler says:

    @JürgenHugo: ich weis nicht was das für schrauben sind, aber IN DER REGEL wird sowas HEUTE geht man zur klinik, macht nen termin aus, geht an dem tag hin, bleibt MAXIMAL ne nacht und geht am nächsten tag heim. hab selbst schrauben im Fuss die sogar nur ambulant gemacht werden. also wie gesagt IN DER REGEL wenn es nicht zu unerwarteten blutungen kommt, schicken die dich eh wieder heim.

  19. @on3: nein. DB synct nur das Delta (einfach mal auf die Links klicken, das hilft)

  20. Habe langsam von den Pannen dieses Dienstes die Schnauze voll und werde es nicht mehr benutzen, auch wenn portable Dropbox seine Vorteile hatte.
    Unbekannte Firma hostet die Files an einem unbekannten Ort, behauptet dass die Files verschlüsselt sind und doch kam man an jede File im Klartext ran auch ohne Passwort (während der Panne).

    Die sind mir nicht transparent und seriös genug!

    Mfg Novo

  21. @Nippelnuckler: das mit den Schrauben hab ich doch nur als Beispiel für: „1 oder 2 Wochen nicht zu Hause sein, vielleicht im Krankenhaus“ genommen.

    Ich weiß nicht, wie lange das dauert, vielleicht gehts wirklich in 1/2 Tagen. Aber um deine Neugier zu befriedigen:

    Es sind 3 ca. 100 mm lange, 7,etwas mm dicke Titanschrauben. Sie sind schräg von unten in meinem rechten Bein. Damit ein Oberschenkelhalsbruch ausheilen konnte. Damals war ich 2 Wochen im Spital, weil eine Nachoperation nötig war.

    Wenn du NOCH genaueres wissen willst: die 3 ersten Schrauben (die wieder raus mußten), die liegen jetzt in einem kleinen Tütchen im Bad. Ich könnte sie aus dem Tütchen herausnehmen und eine Makroaufnahme erstellen.

    Ich würde schon einen Weg finden, die dir zugänglich zu machen – notfalls „unverschlüsselt“ in der Dropbox… Da könntest du die GANZ genau und riesig groß sehen – es ist auch noch etwas Blut daran (natürlich eingetrocknet). So, jetzt weißte alles von den Schrauben. :mrgreen:

  22. @ich: Gib dir keine Mühe. Wer weder Links anklicken noch den Einleitungstext lesen kann (wo es ebenfalls noch einmal deutlich erwähnt wurde), wird auch keine Antworten lesen können. So viel Faulheit braucht man nicht zwingend unterstützen. 😉

  23. Nippelnuckler says:

    @JürgenHugo: nein ich will keine weiteren details 😉 ich hab aber auch 2 schrauben, eher stifte, im rechten sprungelenk… müssten auch ma raus… aber dann kann ich mich 6 wochen krank melden und bin mein job los…

  24. @JürgenHugo: Nein, nein … bitte nicht, ich kann kein Blut sehen.
    „Wenn du NOCH genaueres wissen willst: die 3 ersten Schrauben (die wieder raus mußten), die liegen jetzt in einem kleinen Tütchen im Bad. Ich könnte sie aus dem Tütchen herausnehmen und eine Makroaufnahme erstellen.

    Ich würde schon einen Weg finden, die dir zugänglich zu machen – notfalls “unverschlüsselt” in der Dropbox… Da könntest du die GANZ genau und riesig groß sehen – es ist auch noch etwas Blut daran (natürlich eingetrocknet).“

    OK, überredet – ich habe Deinen RSS-Feed abonniert.

  25. Robert H. says:

    Wie von einigen schon angeführt ist TC und Dropbox von einigen Faktoren abhängig, die – jedenfalls für mich – eine effektive Nutzung in Frage stellen:

    *) Adminrechte für TC
    *) kein Zugriff auf die verschlüsselten Inhalte auf mobilen Clients zb iOS oder Android

    Auf der anderen Seite sollte eine Kombination beider Technoligien – Speicherung in der Cloud und zusätzliche (und bekannt verlässliche) Verschlüsselung möglich sein. Ein Webbrowser kann ja auch http und https (Ok, der Vergleich hinkt ein wenig).

  26. Hallo,
    ich werfe mal „Blowfish Advanced CS“ in den Ring.

  27. clarkkent says:

    FreeOTFE scheint eine gute alternative zu TC zu sein

    http://www.freeotfe.org/
    FreeOTFE-Explorer ist portable, lädt keine Treiber und läuft ohne Admin-rechte.

  28. eine einfache Lösung wäre zB. auch, SecurStick in den Dropbox-Ordner zu kopieren und dort auszuführen … benötigt keine Installation, keine Admin-Rechte und verschlüsselt auf Dateiebene … dazu kostenlos für Linux, Mac und Windows verfügbar …

    http://www.withopf.com/tools/securstick/

  29. terminated says:

    Phew, ein Glück ist das nur eine Sammlung von alten Artikeln. Grad schon seit Stunden einen 10 GB Container in die Dropbox am laden und beim lesen der Überschrifft nur gedacht „Na danke, genau heute muss der caschy eine tolle neue Lösung rauskramen“:p

  30. @Horst: den von aurum2rivi? Solches muß belohnt werden! Ich wollt eigentlich ein Nickerchen machen – aber JETZT disponiere ich um.

    Ich werde die Schrauben aus dem Tütchen nehmen, eine Makro machen – und einen schönen Artikel drüber schreiben. Gleich fang ich an!

    Und wenn du da keinen Kommentar schreibst… wart´s nur ab… :mrgreen:

  31. Ich mag Dropbox nicht… meine Lösung (wenn auch nicht Smartphone-kompatibel) sieht daher so aus: Cobian Backup sichert meine Daten (voll und differenziell), verschlüsselt das Archiv dann mit 256bit in ein Verzeichnis rein. Dieses Verzeichnis synce ich dann mit Wuala mit meinem Onlinespeicher… Wuala verschlüsselt die Dateien ebenfalls nochmals mit 256bit vor dem Upload.

    Das tolle an Cobian: man kann bspw. angeben in welchem Turnus voll gesichert werden soll und wie oft danach differentiell. Zudem kann man festlegen wieviele der letzten Vollsicherungen gespeichert bleiben, wie lange die Differentiellen usw.

    just my 5 cents..

  32. terminated says:

    Gibts eigentlich schon einen weiteren Ansatz (außer BoxCrypto, 2 GB sind ein Witz) EncFS unter Windows zu benutzen? Ist irgendwoe einen tick kompfortabler als mittels TrueCrypt.

  33. Obwohl ich nach der Installation von „Wuala CBFS“ im Explorer ein Laufwerk W: haben (eben meinen Wuala-Account) taucht dieses Laufwerk im Truecrypt nicht auf, wenn ich einen neuen Container erstellen will. Was mache ich falsch ?!

  34. Ich bin überzeugter Wuala-Nutzer. Habe mit Tauschen schon mehrere 100Gb „verdient“. Kann synchronisieren und backupen. Und immer alles schon lokal verschlüsselt. Was will man mehr!

  35. Hermann Schwiebert says:

    @Ben
    Mich würden Infos zur Verschlüsselung bei Sugarsync ebenfalls interessieren. Ich nutze Sugasync seit Langem und bin zufrieden damit.

  36. Als langjähriger Nutzer von Truecrypt in Dropbox hatte ich auch schon immer in Richtung encfs gespäht, dass ich noch im Studium (Windows frei) verwenden konnte…inzwischen geht’s aber mithilfe von Dokan auch unter Windows:

    http://members.ferrara.linux.it/freddy77/encfs.html

    Ist ein recht cleaner Port, code liegt auf Gitorious. Die Erläuterungen auf der Seite sind ein bissal technisch, man braucht aber nur Dokan 0.6 installieren

    http://dokan-dev.net/en/2011/01/10/dokan-library-0-6-0-released/

    und dann das ZIP File runterladen; da ist dann auch ein kleines Hilfsprogramm fürs Tray dabei und man muss nicht auf die Kommandozeile 🙂

  37. Lese- und Lernbefehl zum Thema Dropbox:
    http://blog.fefe.de/?ts=b0febc38

  38. @Robert: da steht nichts anderes als bereits 10x hier im Blog. Ausser mit einer Polemik ohne Hilfestellung. Thats it.

  39. @Stoiberjugend:
    >du kannst das wuala drive nicht mit tc komplett crypten!

    Ich will dort eine Container-Datei von x GB erstellen,
    nicht dass komplette LW crypten.
    Lokal erstellen und dann rüberkopieren geht, aber direkt
    dort erstellen geht nicht (TC bietet das LW nicht an).

  40. @Caschy: „POLEMIK“?? Zugebenerweise lässt sich ein gewisser Unterhaltungsfaktor nicht ganz von der Hand weisen. Aber der Rest sind Fakten, Fakten und Fakten. Thats it.
    „10x hier im Blog“?? Meiner subjektiven Wahrnehmung nach, eher genau andersherum: 10x Dropbox (Facebook) ist alles SOO toll und dann 1x ein kleiner Hinweis wie „Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie Google“. Ganz ehrlich!

  41. @Robert: Suche einfach mal nach Verschlüsselung und TrueCrypt in Verbindung mit Dropbox. Mehrere Satzzeichen unterstreichen deine Aussagen übrigens nicht.

  42. Ein schöner neuer Anlauf zum Thema Crypto auf der Dropbox. Besonders gefällt mir der Hinweis auf EncFS als Alternative auf unixoiden Systemen (und wohl mittlerweile auch auf Windows).

    Ich stimme auch mit Dir überein, dass TrueCrypt für viele User eine relativ gute Lösung sein wird. Dennoch wäre aus meiner Sicht ein deutliche Hinweis angebracht, dass man beider dieser Lösung darauf achten sollte, dass der Container nur auf einem Rechner gemountet sein sollte.

  43. Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es Amazon S3, Rackspace, Google Storage, Azure Blob Storage usw. gibt. Die verschlüsseln alle gar nicht, schlicht aus dem Grund, weil das die Aufgabe der vom User verwendeten Software ist. Und davon gibt es jede Menge.

    Vielleicht sollte man eher diesen Weg gehen, anstatt ein kaputtes System wie Dropbox künstlich am Leben erhalten zu wollen. Denn dann hat man auf der einen Seite eine Firma, die sich darum bemüht, dass man über eine funktionierende API die Daten gut bei ihr speichern kann, und eine andere Firma (oder Entwickler), die sich bei der Entwicklung der Software darum bemühen, dass das auch sicher geschieht.

    Bei Dropbox beginnt das Problem bereits damit, dass man dort die Daten für lau speichern kann. Das sorgt offensichtlich nicht für den Anreiz (mangels Einnahmen) ausreichend Leute darauf anzusetzen, damit das ganze am Ende auch funktioniert

  44. funktioniert auch mit macfusion ohne schwierigen terminal code
    anleitung: http://bit.ly/onSsSj

  45. Meine Cloud-Strategie sieht mittlerweile folgendermaßen aus:

    Wuala:
    Die Business-Speichergruppe mit 100GB wird als Fileserver-Ersatz genutzt. Da bei mir im Team (3 Personen) keine parallele Bearbeitung erfolgt, kann über die kleineren Schwächen hinweg gesehen werden.

    + beliebige Ordner für den Sync wählbar
    + Verschlüsselung vor dem Upload
    + Team-Funktion günstiger als bei Dropbox
    + lesender Webzugriff nur möglich, wenn man vorher über den Client freigibt
    + Server in Schweiz/EU
    + lädt nur die geänderten Teile einer Datei hoch (DeltaSync)
    – iOS App noch stark verbesserungsfähig (kein mobiler Zugriff auf die Business-Gruppe, beim Download werden die Dateien in Zahlenreihen umbenannt, nur Listenansicht – stört bei Bilderordnern)
    – kein Webzugriff wie bei Dropbox möglich (brauchen wir da auch nicht)

    (Hier wäre nur TeamDrive oder evtl. SafeSync von Trend Micro noch eine Alternative…)

    Dropbox:
    Der Client ist deutlich einfacher für den typischen DAU. Einmal eingerichtet wird einfach alles im Ordner synchronisiert. Dadurch ist man aber auf den Dropbox-Ordner auch explizit angewiesen und muss evtl. umstrukturieren, wenn man nicht frickeln will. Der Dienst kommt bei mir (kostenfrei auf 10GB erweitert) im privaten Bereich i.V.m. Boycryptor zum Einsatz, welcher auch einen Zugriff auf verschlüsselte Daten mit dem iPhone zulässt, so hole ich mir auch die aktuelle Version meiner KeePass-Datenbank. Gespeichert werden hauptsächlich persönlich wichtigen Dateien, also viele Dokumente (Office, PDF, Scans, …) und wenn mal eben für Bekannte etwas bereitgestellt werden muss in einen Ordner ohne Verschlüsselung mit Webzugriff.

    + schlanker und schneller Client
    + super einfach, keinerlei Konfiguration
    + mit Boxcryptor Einzelverschlüsselung inkl. iPhone Zugriff
    + sehr gute iOS App
    + lädt nur die geänderten Teile einer Datei hoch (DeltaSync)
    – standardmäßig keine sichere Verschlüsselung (Dropbox könnte alles lesen)
    – Amazon S3 Server (US)

    Alternativ geht auch eine Verschlüsselung mit kostenlosen Truecrypt-Containern, dann gibt es aber keine mobile Zugriffsmöglichkeit über iOS!

    Windows Live Skydrive + Mesh:
    25 GB Speicher + 5 GB Sync-Speicher über Mesh. Letzteres integriert sich absolut genial in Windows ein und kann darüber hinaus auch für einen LAN-Sync beliebiger Größe genutzt werden, um z.B. Fotoalben/Musiksammlungen über mehrere PCs abzugleichen – ohne Internet.

    Da der Skydrive-Speicher bei der Einbindung als Netzlaufwerk noch Probleme macht und mir noch keine sinnvolle Verschlüsselugsmethode bekannt ist, habe ich die Dropbox damit noch nicht ablösen können.

    + 25 GB Speicher mit sehr guter Fotogalerie-Funktion und snapfish-Anbindung
    + OfficeWebApps (wer es braucht…)
    + 5 GB Syncspeicher (leider nicht erweiterbar)
    + iOS App auf dem richtigen Weg und nahe an Dropbox
    – Mesh nur für Windows (und die mobilen OS eben)

    DeltaSync ist hierbei unbekannt und wäre auch wenn überhaupt nur bei den 5GB Mesh-Speicher möglich, da das Skydrive leider bislang eine reine Browseranbindung hat (Gladinet und SDExplorer sind Frickelei und gehen nur bis MS wieder etwas ändert). Da Boxcryptor noch kein Skydrive voll unterstützt und durch die Dateigrößenbegrenzung auch keine Truecrypt-Container sinnvoll zum Einsatz kommen können, ist dieses Thema leider für mich noch nicht ganz klar. Ansonsten würde ich die Dropbox gerne ablösen und Skydrive als Datenspeicher mit Netzlaufwerkeinbindung für die Datenlagerung und Mesh für den Sync meiner Computer (inkl. Outlook Einstellungen!!! :)) nutzen.

    Aber solange laufen bei mir noch drei Cloud-Dienste parallel.

  46. Wunderwuzzi says:

    Hatte auch Truecrypt und Dropbox.
    War aber nicht gut, weil man unterwegs mit iPhone oder Android-Phone nicht auf den Container zugreifen kann. Geht also am Sinn von Cloud vorbei.
    Daher verschlüssele ich meine wichtigen Daten jetzt in einem zip-File.

    Vorteil:
    – Zippen/Unzippen von verschlüsselten Archiven kann man auf wirklich JEDER Plattform (Mac: Betterzip, iUnarchive, usw., iPhone: iZip usw.)
    – AES256-bit Verschlüsselung wird von zip unterstützt
    – Container ist komprimiert und daher platzsparend
    – Dateien können auch nachträglich hinzugefügt werden
    – Wenn man die Dateinamen im Archiv nicht sehen möchte, dann einfach die Zip-Datei nochmal mit Passwort zippen.
    – Truecrypt braucht Adminrechte, Zip-Programme nicht, daher kann ich auch in der Arbeit darauf zugreifen.