Dropbox setzt Passwörter zurück, die seit 2012 nicht geändert wurden

Dropbox Artikel LogoWer sich aktuell bei Dropbox einloggt, wird unter Umständen dazu aufgefordert, sein Passwort zurückzusetzen. Unter Umständen bedeutet, dass das Passwort seit 2012 nicht mehr geändert wurde. Damals wurden nämlich Daten bei Dropbox entwendet, darunter die Mailadresse zum Einloggen und das Passwort in verschlüsselter Version. Dropbox geht weiterhin davon aus, dass die Passwörter nicht geknackt wurden, das Security Team hat sich dennoch dafür entschieden, die Passwörter bei Nutzern zurückzusetzen, die ihr Passwort seitdem nicht geändert haben.

dropbox_passwort

Dropbox erklärt dies sehr ausschweifend in diesem Beitrag. Essenz: Keine Gefahr, geändert werden muss trotzdem. Und wenn Ihr dann eh gerade drüber seid, schaut doch auch gleich mal in den Sicherheitseinstellungen nach Geräten und Apps, denen ihr eventuell Zugriff auf Euren Dropbox-Account gewährt. Nicht genutzte Dienste oder Geräte lassen sich so einfach aus der Liste kicken und können Euch künftig keine Sorgen bereiten.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. nach wiederherstellungsfehlern (gross und kleinschreibung) condoleezza rice und unerlaubten zugang der mitarbeiter zu meinen daten (telefonisch durch dropbox informiert) habe ich das konto auch zurückgesetzt (premium storniert und deinstalliert)

  2. Wolfgang Denda says:

    Danke für die Info.

  3. Wenn keine Gefahr vorhanden wäre, würde man sowas normalerweise ja nicht machen… Ist ja nun auch Aufwand, das einzurichten etc…

  4. Passwörter sollte man eh alle 6-12 Monate ändern.

  5. Auch hier: absolut erstaunlich, wie cool User damit umgehen, dass gute 67 Mio Dropbox-Zugangsdatensätze illegal und sicher nicht zu gutem Zwecke entwedet wurden. Ob das nun die Russenmafia oder die NSA war ist egal: 67 Mio Leute wurden kompromittiert, man weiss bloss nicht welche, Daher werden die Passwörter seitens Dropbox in globo gelöscht und alle Hunderte Mio User angeschrieben. Ist a) sau viel Arbeit, b) ein Imageverlust und c) hochnotpeinlich, dass man dies erst nach vier Jahren bemerkt, nachdem Snowden 14 schon warnte, Dropbox sei unsicher und werde oft attakiert.

    Ich werde es wie Dirk machen. Meine 58 GB Dropbox sind gefüllt und ich müsste auf 1 TB upgraden. Mache ich nun nicht mehr, da kommt die Meldung nach vier Jahren im dümmsten Moment ;-( Schaue mal pCloud (Schweiz) und sync.com (Kanada) an. Kennt jemand noch gute Dienste? Danke.