
Wie wir mittlerweile wissen, arbeitet Dropbox gerade an einer neuen Version seines Desktop-Clients für Macs mit Apple-Chip, doch anscheinend hat man noch ein paar weitere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. In einer Mail an bestimmte User und in einem Support-Dokument (via MacRumors) teilt man mit, dass es mit den kommenden Versionen von macOS – und Dropbox nennt da explizit macOS 12.3 – Probleme mit Online-Only-Dateien geben wird. Also denjenigen Dateien, die im Finder zwar angezeigt, aber nicht offline auf das Gerät heruntergeladen werden, wenn sie nicht benötigt werden.
Konkret wird es wohl Probleme beim Öffnen jener Dateien mit anderen Apps geben. Um das Ganze zu umgehen, soll man die Datei (besitzt eine kleine Wolke am Icon) im Finder öffnen oder offline verfügbar machen. Man möchte für diesen Bug in der nahen Zukunft eine Beta-Version zur Verfügung stellen. Dass bei Dropbox „nah“ nicht unbedingt „zeitnah“ heißt, kann man sich mit Blick auf die Historie sicher denken.
Auch Microsoft hat vor kurzem bereits mitgeteilt, dass macOS 12.2 das letzte Release mit der klassischen Files-On-Demand-Implementierung sein wird und man eine neue Version bereitstellt, die besser mit macOS integriert ist. Um eher in diese Versionen reinzuschnuppern, lohnt sich der Opt-In als Office-Insider für Mac.
Die Entwickler der Cloud-Services wurden offensichtlich auf jeden Fall zeitnah über Änderungen im Management von Online-Dateien informiert, sonst hätten Microsoft und nun auch Dropbox nicht schon im Vorfeld mit Informationen um sich geworfen.
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