Dropbox Camera Upload unterstützt nun auch RAW-Dateien

Dropbox Artikel LogoDropbox bietet seit gefühlt hundert Jahren bereits den automatischen Camera Upload vom Smartphone. Wird auch gern genutzt, hatte aber bisher einen Haken. Aufnahmen im RAW-Format, wie sie beispielsweise beim Nexus 5X und zahlreichen anderen Modellen möglich sind, wurden vom automatischen Upload ausgeschlossen. Ergibt in gewisser Weise auch Sinn, da es sich ja um unentwickelte Bilder handelt, ist aber natürlich für Nutzer ärgerlich, die auch die RAW-Dateien automatisch gesichert haben möchten. Soll es ja auch geben.

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Der Ärger dürfte verfliegen, denn wie uns Oliver mitgeteilt hat, werden seit gestern auch RAW-Dateien (DNG) zu Dropbox geladen, auf die gleiche Weise wie Dropbox auch JPGs behandelt. Einstellen müsst Ihr dafür nichts, auch gibt es bisher keinen Hinweis von Dropbox selbst. Schaut also einfach einmal nach, ob bei Euch auch schon DNGs hochgeladen werden. Interessant wäre ja auch zu wissen, welche Formate konkret unterstützt werden.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

2 Kommentare

  1. RAW-Dateien = unentwickelte Bilder? Sorry, aber das ist Quatsch. ‚RAW‘ (engl.) bedeutet ‚roh‘ und damit sind dann die Rohdaten aus der Kamera gemeint. Diese sind aber nicht ‚unentwickelt‘, sondern entsprechen, wenn wir es mit dem Pendant aus der analogen Fotografie gleichsetzen, dem Negativ. Raw-Dateien sind also eher digitale Negative. Dafür steht nämlich das Dateiformat DNG (‚digital negative format‘) von Adobe, das du oben auch erwähnt hast. Ersetze ‚unentwickelte‘ durch ‚unbearbeitete‘ und deine Textaussage passt wieder.

  2. @Area3o na, so kleinlich darf man das aber nicht sehen. Dann könnte man auch anfangen und sagen, dass „unbearbeitet“ Quatsch wäre, denn ein jpg ist primär auch unbearbeitet. Ein jpg ist eine Interpretation der Roh-Daten, die der Sensor aufgenommen hat und gegebenenfalls in einer RAW Datei gespeichert hatte. Also sowas wie ein entwickeltes Positiv des Negativs. Von daher finde ich den Ausdruck gar nicht falsch.