DriveScribe: Monitoring für Autofahrer

Was es nicht alles gibt. DriveScribe ist ein bald startender Dienst, der auf Basis von Google Maps, Monitoring & Co errechnet, was du für ein Autofahrer bist. Fahranfänger könnten so ihren Eltern zeigen, dass sie sicher unterwegs sind. DriveScribe wirbt auch damit, dass man bei Versicherungen vorstellig werden könnte, um mit einem guten DriveScribe-Score weniger Geld für Versicherungsleistungen ausgeben zu müssen. Ist, Stand heute, natürlich völliger Quatsch.

Wenn ich zu meinem Versicherungsmann gehe und dem irgendeinen Score zeige, dann würde der mich maximal auslachen. Doch in Zukunft wird es solche Dienste sicher häufiger geben. Nicht nur im Automobil- sondern vielleicht auch im Gesundheitsbereich. DriveScribe arbeitet mit Android und iOS zusammen, die entsprechenden Apps sollen im April 2012 verfügbar sein. Die App kann ankommende Anrufe blocken und mit Verkehrsinfos aufwarten. Nützlich? Für mich nicht, aber es gibt bekanntlich für fast alles eine Zielgruppe. (Danke Patrick!)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

9 Kommentare

  1. Oberst Klink says:

    Save Driver??? Zeitweise nich ma angeschnallt der Bengel.Das sieht das App wohl nich.

  2. Brave New World wir kommen. Möge der große Bruder mit uns sein.

  3. ja nee, der ansatz geht ja in eine andere richtung: wird nicht mehr lange dauern bis so etwas zur pflicht wird, mance politiker schreien ja schon nach einer blackbox fürs auto. und wenns nicht von staatlicher seite pflicht wird dann kommen die versicherungen iwann damit dass man nur damit noch bezahlbare beiträge bekommt, natürlich schön als „rabatt“ deklariert, während einfach alle anderen raufgehen. wenn die versicherungen dann iwann die beiträge immer feiner an das risiko anpassen dauert es nicht mehr lange bis sie ihr risiko damit vollkommen eliminieren können und die leute die ein risiko oder gar einen schaden verursachen so zur kasse bitten dass es immer ein plusgeschäft bleibt. wobei die die nicht rikant sind natürlich zusätzlich ihre „günstigen, rabattierten“ beiträge zahlen.
    ach ja und die staatsanwaltschaft, polizeien, geheimdienste entwickeln natürlich auch bals begehrlichkeiten nach den daten. und werden sich zugang verschaffen.
    hallo generalverdacht.

  4. möge doch mal bitte jmd meine tippfehler rauseditieren m(

  5. Das ist allerdings gar nicht so abwegig. Das würde nämlich eine Verhaltenskontrolle bewirken, die sowohl der Versicherung (weniger Schäden) als auch dem Fahrer / Halter (geringere Prämie) zu Gute käme. Man müsste nur die Manipulationsmöglichkeiten einschränken (Ausschalten wenn man mal Gas geben will).

    Und ehrlich gesagt: die Autoversicherungen nehmen heute schon Daten in die Tarifberechnung auf und da meckert ja auch keiner (PLZ / Wohnort, Garage / keine Garage, Anzahl Fahrer, jährliche Laufleistung etc.)

  6. Sollte es wirklich soweit kommen, seh ich jetzt schon Foren sprießen, die den Flash einer solchen Blackbox erklären. 🙂

    Aber find die Idee generell ganz gut – also zum eigenen freiwilligen Nutzen oder wie gesagt für Fahranfänger. Vielleicht fangen diese dadurch an sicherer zu fahren um mit Punkten bei ihren Freunden anzugeben, statt mit Raserei. Wenn es ein XBox Gamerscore wäre, dann mit Sicherheit. 😛

  7. CaptainCannnabis says:

    Ich musste beim Anschauen des Videos auch ein wenig schmunzeln finde die Idee dennoch gut. Man erwischt sich schon ab und zu beim „heizen“ – da wäre eine neutrale Bemerkung (nicht die mit dem nörgelnden Unterton aus der Richtung des Beifahrersitzes) sicherlich hilfreich damit alle entspannt am Fahrziel ankommen 😉

    Viele Grüße,
    CC

  8. Solche Sachen gibt es in den USA schon etwas länger: