„Dragon Quest The Adventure of Dai: A Hero’s Bonds“ für Mobilgeräte plus „Dragon Quest XI“ für Stadia

Square Enix hat gleich zwei Ankündigungen zur beliebten JRPG-Serie „Dragon Quest“ parat. Demnach wird „Dragon Quest The Adventure of Dai: A Hero’s Bonds“ noch 2021 für mobile Endgeräte mit Apple iOS bzw. Android erscheinen. Außerdem ist ab sofort ein Port von „Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals – Definitive Edition“ für Google Stadia erhältlich. Bis zum 30. März 2021 gibt es da 20 % Rabatt – nicht nur auf die Stadia-Version, sondern auch auf die Ports für PS4, Xbox One und die PC-Version.

Der Deal lohnt sich allerdings kaum, da der Titel schon oft deutlich günstiger zu haben gewesen ist. Lasst euch da also nicht blenden. Wer eine Xbox-Konsole besitzt, dem empfehle ich jedoch einmal sich „Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals – Definitive Edition“ über den Game Pass anzuschauen. Das Rollenspiel macht wirklich Laune und ist ein sehr klassisches JRPG mit enormem Umfang und taktischen Kämpfen sowie einer märchenhaften Stimmung – mir hat es wirklich gut gefallen.

Der Titel ist auch für Stadia meiner Meinung nach recht gut geeignet, da es hier nicht um blitzschnelle Eingaben geht. Da kann man also auch locker mit Latenzen leben. Die neuere Definitive-Version integriert im Übrigen auch einen 2D-Modus im 16-bit-Stil, eine Orchester-Version des Soundtracks und die Möglichkeit zwischen englischer und japanischer Sprachausgabe zu wechseln.

Das neue Mobile Game „“Dragon Quest The Adventure of Dai: A Hero’s Bonds“ hat noch kein festes Erscheinungsdatum und basiert konkret auf der Manga- und Anime-Serie zum Spiel. Es handele sich um ein Action-RPG, so Square Enix. Unter Android könnt ihr euch schon vorregistrieren, wenn ihr die Verfügbarkeit nicht verpassen wollt. Square Enix übernimmt den Vertrieb, als Entwickler steckt DeNA dahinter.

Ja, ich sage einmal, das Mobile Game wird nichts für mich sein und sieht mir zu sehr nach typischer Klick-Orgie und sinnfreier Sammelei aus. Das Art Design gefällt mir zwar als Anime-Fan, aber das simpel wirkende Gameplay schreckt mich eher ab. Ist aber eher ein generelles Problem solcher Spiele für mobile Endgeräte.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.square_enix.android_googleplay.dqdaihb

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Ständig dieses gefrotzl [bayr.] gegen Stadia „mit Latenzen leben“ zu müssen… So langsam solltest Du aber mal Deine Netzwerkkonfiguration so repariert haben, dass Stadia auch bei Dir wie bei allen anderen ohne Latenzen läuft. Ich zweifle langsam daran, dass das hier noch ein Techblog ist wenn ihr nicht mal dieses angebliche Problem mit der Zeit hin bekommt.
    Es gibt genügend, die auf Stadia Sekiro auf höchstem level durchgespielt haben oder beim PC crossplay shooting durchaus mithalten können (und früher bei PUBG auch konnten) was eigentlich zeigt, dass das nicht an Stadia liegt. Es gibt auch genügend Tests, die Messungen im Bereich von Konsolen zeigen fast auf die Millisekunde gleich.

    • Es gibt nicht genügend. Außerdem spielen glaube ich mehrere Faktoren mit und es liegt nicht nur an der eigenen Internet Anbindung. Ab grundsätzliche mag ich Stadia auhc.

  2. André Westphal says:

    Wenn du die Latenzen bei Stadia nicht bemerkst, ist das doch super. Es gibt aber genügend andere Anwender, denen das auffällt. Und nein, die Latenzen sind nicht zu Konsolen oder Gaming-PCs identisch und insbesondere bei Shootern zu merken. Das gilt besonders dann, wenn man das Spielen an anderen Plattformen gewohnt ist.

    Solltest du da nicht so empfindlich sein, dann ist das doch klasse. Allerdings ändert das nichts daran, dass beim Cloud-Gaming (nicht nur bei Stadia) höhere Latenzen auftreten – das liegt in der Natur der Sache und es betrifft nicht wenige oder einige Nutzer – sondern grundsätzlich alle. Allerdings gibt es sehr wohl Variationen, je nach Internetverbindung. Da sind sie aber immer – die Empfindlichkeit variiert aber eben.

    Jemand der sowieso selten bis nie Shooter am TV oder an der Konsole spielt, wird damit beim Cloud-Gaming weniger Probleme haben, als jemand, der viel im Multiplayer zockt.

    • ich möchte nur verhindern, dass ihr euch als techblog hier lächerlich macht, indem ihr es nicht schafft, dieses Problem zu beheben oder den Anwendern zeigt, wie man es behebt und die und die für euch so merkbaren Latenzen auf ein Mindestmaß reduziert anstatt ständig nur auf das Problem hinzuweisen und untätig zu wirken. es gibt ja auch wie von mir schon angemerkt, genügend Beispiele, wo es offensichtlich ohne Probleme, oder merkliche Latenzen bei höchst anspruchsvollen Games funktioniert. als drittes Beispiel möchte ich hier Avicii ganz neu nennen, wo man das hervorragend testen kann.

      • André Westphal says:

        Wie gesagt: Latenzen hat jedes Cloud-Gaming-Angebot immer, das wird auch keine seriöse Website bestreiten. Auch an jedem PC und jeder Konsole hast du eine gewisse Eingabeverzögerung. Die ist aber naturgemäß geringer, weil nicht noch eine Internetverbindung im Spiel ist. Das wird auf absehbare Zeit immer ein Nachteil jeglicher Game-Streaming-Angebote sein und ist nicht wegzudiskutieren.

        Die Frage wie stark man diese Latenz aber wahrnimmt, richtet sich je nach Spiel, eigener „Schulung“ darauf und auch den individuell verwendeten Geräten und der Verbindung. Mich wundert da eher deine Kritik, da in diesem Post gerade positiv darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das hier erwähnte JRPG sehr gut für Cloud-Gaming geeignet ist.

        • Darüber lässt sicherlich streiten ob das ein positiver Seitenhieb ist.

          Ich habe Caschys Blog immer als Lösungsorientiert betrachtet, der nicht nur Probleme aufzeigt und ständig darauf hinweist, sondern Lösungen anbietet wie man diesen Problem, das ihr so empfindet am besten entgegnet. Vielleicht stellt ihr mal ein geeignetes Setup vor, das geringste latenzen garantiert. Das fängt ja schon damit an, dass wir nicht wissen ob Du am TV getestet hast und ob dieser auf gaming Mode gestellt war was schon einen internen Unterschied von 0,25-0,5s ausmacht.

          • André Westphal says:

            Hier geht es ja auch nicht um mein persönliches Set-up – soll es auch gar nicht. Stadia hat überall Latenzen, egal wo und wie du es nutzt. Die können je nach verwendeter Gerätekette mal höher und mal niedriger sein – sind aber grundsätzlich erstmal höher als bei Verwendung eines Gaming-PCs oder einer Konsole.

            Dein Beispiel wäre da sogar völlig egal: Im Gaming-Mode werden Input Lag und Reaktionszeiten ja überall gesenkt – ergo auch an den Konsolen und beim Gaming via PC. Das ist aber gar nicht der springende Punkt, weil die Latenzen hier durch die Internetverbindung und das Videostreaming vergrößert werden. Nochmal: Es gibt auch an PCs und Konsolen Input Lag – er ist aber naturgemäß geringer als bei Stadia, weil hier lokal berechnet wird und der „Weg“ kürzer ist.

            Das ist einfach technologiebedingt. Man kann dem etwas entgegenwirken – was Google etwa macht, indem der Stadia-Controller sich selbst via Wi-Fi verbindet. Aber ganz wegbekommen kann man es nicht – an keiner Plattform.

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