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Disney+ startet auf dem Streamingmarkt – und fragmentiert ihn noch mehr

Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, wie sich im Streaming alles entwickelt? Ich muss sagen, so wie die Musik aufgestellt ist, kann ich damit leben. Schwerer wird es, wenn man in den Bereich Filme und Serien schaut. Denn während ich bei Musikdiensten meistens übereinstimmende Angebote finde, so sieht dies ja bei Filmen und Serien anders aus. Da finde ich bestimmte Inhalte nur bei Netflix, andere bei Amazon Prime, Apple TV+ – oder ich muss zu Sky greifen.

In den USA sieht das schon lange anders aus, da gibt es ja noch einiges an Auswahl mehr. Und seit heute gibt es auch Disney+. Disney, das unfassbar riesige Unternehmen, welches sich schon durch die komplette Unterhaltungsindustrie gefräst hat und so sogar theoretisch dafür sorgen könnte, dass Homer Simpson eine Disney-Prinzessin wird (Pixar, Lucasfilm, die Marvel Studios und 21st Century Fox gehören zu Disney). Disney+ ist nicht der erste Streaming-Dienst, man hat auch ESPN+ und durch die Übernahme von Fox  eben auch Hulu. Disney+ darf man sicherlich als die „Kronjuwelen“ des Unternehmens bezeichnen, eine Lizenz zum Drucken von Geld.

Das Angebot ist riesig und durch frische Produktionen wird man die Zahnräder der Gelddruckmaschine stetig schmieren. Logo, es wird eine rumpelige Anfangsphase, gerade unfreiwillige Nicht-Nutzer sind enttäuscht, haben sie doch keinen Zugriff auf die Inhalte. Viele deutsche Nutzer sind beispielsweise genervt davon, dass sie keinen Zugriff auf „The Mandalorian“ haben.

In Deutschland geht es mit Disney+ ab dem 31. März 2020 los. Bleibt zu hoffen, dass auch hierzulande alle Titel ankommen. Dennoch: Fünf Monate sind eine verdammt lange Zeit.

Mal sehen, wie sich die Nutzerzahlen zwischen den Streaming-Anbietern verschieben. Und was ich persönlich denke: Je mehr kostenpflichtige Anbieter es gibt, desto mehr Leute sind wieder gewillt, Grauzonen zu suchen, wo sie ihre Inhalte finden. Mir selber fehlt da neben dem Monatsabo etwas. Vielleicht ein Abo, welches man nach Stunden zahlt.

Disney+: Heruntergeladene Filme werden auch nach Lizenz-Ende noch abspielbar sein

Disney+ und DRM: Ohne Widevine L1 gibt es wohl nichts zu sehen

Disney+ vermeldet den Start-Katalog über Twitter

Disney+ startet am 31. März in Deutschland – App auch für den Fire TV

Disney+: 4 parallele Streams und 4K gibt es ohne Aufpreis

Disney+: Start am 12. November, knapp 7 Euro pro Monat und weitere Details

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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115 Kommentare

  1. Die Gier der Anbieter treibt die Leute zu Kodi & Co. Aber das werden die Steaming-Dienste am Ende auch feststellen. Da nutzt es der Industrie auch nichts, dass im Moment One-Click-Hoster wie Share-Online oder Openload dicht gemacht werden. Wo eine Nachfrage ist, da gibt es auch ein Angebot.

    • Ich denke auch, dass die aktuelle Entwicklung die Nutzer wieder stark Richtung Angebote im Graubereich treiben wird. Ein Problem, dass sich eigentlich gerade erst wunderbar erledigt hat, und nun buddeln die Rechteinhaber fleißig an ihrem eigenen Grab.

      Und nachher geht das Gejammer der Anbieter wieder los weil man das ja unmöglich vorhersehen konnte…

      • Seit der Ankündigung mit Disney und den einhergehenden Änderungen wurden doch schon wieder erhöhte Werte im Graubereich festgestellt. Wie immer werden sie aber nicht verstehen womit das zusammenhängt.

        • Doch mit Gier. Da kann man sich das ganze schönreden wie man will.

          • Ich glaube die Anbieter versuchen sich ihre Gier gar nicht schönzureden, die wollen einfach nur maximal abkassieren. Klar, dass dann Kunden irgendwann zu Ex-Kunden werden…

    • Kodi ist ein Medienplayer, der hat erstmal nix mit unrechtmäßigem Konsum zu tun. Klar, man kann ihn dafür nutzen, genau so wie VLC oder den Windows Mediaplayer. Oder auch nur irgendeinen DVD-Player für selbstgebrannte DVDs.
      Aber generell hast Du recht, die Leute werden mehr illegale Angebote nutzen, wenn der Markt sich noch weiter aufsplittert.

      • deshalb kommt Kodi auch so in verruf, weil sehr viele Kodi mit Illegal und Grauzone verwenden. Fand von Anonym es auch nicht gut, KODI zu erwähnen, weil es schlicht nix mit Torrents und Co zu tun hat.

    • Nein, die Gier der Leute alles zu sehen und dafür am besten nicht mehr als 10€ im Monat zu zahlen treibt die Leute zur Piraterie. Verzicht kommt da nicht in Frage.

      • Nur mal so ne Frage, wieso 10 Euro? Wieso Gier des Kunden?
        Zu Zeiten von Netflix und Prime konnte man alles sehen, für knapp 20 Euro und auch die produzierenden Firmen waren zufrieden. Dann haben aber nicht die Kunden weniger bezahlt, sondern die Konzerne wollte mehr und eröffneten eigene Streams. Um jetzt das gleiche zu sehen wie zuvor, mußt Du zwischen 50 und 100 Euro zahlen. Wer ist also gierig?

        • Wann konnte man bei Prime und Netflix alles sehen ? Da gab und gibt es auch nur immer eine relativ kleine Auswahl an Filmen und Serien. Wer wirklich alles sehen wollte musste schon immer extra zahlen.

    • Peter Brülls says:

      Der Geiz treibt die Leute zu Kodi. Nutzen wollen, aber nicht bezahlen wollen.

      • Nö, die Gier trieb Konzerne dazu eigene Streams zu starten. Die Gewinne durch Lizenzeinnahmen, welche zuvor jahrelang reichten, sind nun zu wenig.

        • Peter Brülls says:

          Also ist es Gier der iOS-Entwickler, wenn die fordern, dass sie ihre Software unabhängig von Apples App-Store vertreiben können?

          • Hat man bei Apple ein Abo auf Apps? Wäre mir neu. Wenn ein Entwickler also woanders verkauft entstehen keine zusätzlichen Kosten für mich.

    • Moment, Kodi bietet legalen Zugriff.
      Amazon, Netflix und hoffentlich bald auch ein Disney+ Addon für alle Leute die bezahlen und gerne eine gemeinsame Oberfläche haben wollen für alle ihre Quellen.

  2. Disney+ ist der einzige Streaminganbieter seit langem bei dem ich es in Erwägung ziehe, ihn zu abonnieren. Habe Amazon Prime Video und Netflix, den Rest bin ich nicht gewillt zu bezahlen und lade es runter. Wenn bei Disney+ jedoch der Content stimmt, und das scheint so zu sein, wäre es eine Überlegung wert. Habe auch Kinder und Disney hat auch guten Content für Kinder im Programm. Mal abwarten wie es dann im Frühjahr aussieht. Außerordentlich teuer ist es ja nicht.

  3. Ich werde auf jeden Fall Disney+ testen. Wird zusätzlich zu Netflix laufen. Ansonsten wird es wie schon im Text geschrieben einige wieder zurück in die Grauzone bringen, da durch die mittlerweile sehr große Auswahl nicht jeder gewillt ist (oder sogar kann) für mehrere Dienste zu bezahlen.

    greez

  4. Alles dazu liest sich für mich lediglich interessant für all die Comic- und Sience Fiction-Fans. Sehe da für die breite Masse kaum spannende Inhalte. Und wegen einer einzelnen Serie, die mich vllt. interessiert, mach ich kein Abo. Bin selbst zu faul, das Apple+ Probeangebot von 1 Wo zu nutzen. The Morning Show läuft prima zusammen mit allem anderen, was mich interessiert, auf dem grauen Streaming-Dienst meiner Wahl. Da hab ich auch schön übersichtlich zusammen, was ich schon gesehen habe, was ich noch sehen will und wo ich zuletzt aufgehört habe. Selbst die Serien, die ich über meine Netflix- u. Amazon Prime-Abos verfolge, pflege ich zwecks Übersichtlichkeit ein. Kam schon öfter vor, dass eine Serie bei Netflix oder Amazon plötzlich weg war und ich so wenigstens meine Historie nicht verlor.

  5. Nach Stunden zahlen gibt es schon. Nennt sich ausleihen. Kann man z.B. bei Apple oder Amazon machen. Ich vermute aber, dass dir die Preise nicht gefallen werden…
    Mal ehrlich: bei 7 Euro/Monat, was willst du da als Stundenpreis nehmen?

    • Naja, wenn man z.B. Netflix ein oder zwei Monate nicht nutzt zahlt man nix. Erst ab 5h kommt der volle Preise, darunter 3,99€ o.ä. Kann mir da viel vorstellen. Aber die Streaming Anbieter setzen natürlich auf eine Mischkalkulation wo auch der zahlt, der mal einen Monat nix schaut um den Extrem-Binge-Watcher auszugleichen.

      • „Naja, wenn man z.B. Netflix ein oder zwei Monate nicht nutzt zahlt man nix. Erst ab 5h kommt der volle Preise, darunter 3,99€ o.ä.“

        Hä?

      • Und die Kosten um so etwas korrekt zu überwachen müsste man dann auch bezahlen. Was das ganze wiederum nochmal teurer macht. Das tut sich doch niemand im Leben an.

  6. „Je mehr kostenpflichtige Anbieter es gibt, desto mehr Leute sind wieder gewillt, Grauzonen zu suchen, wo sie ihre Inhalte finden.“

    Dem würde ich widersprechen. „Damals“ gab es keine legalen Alternativen, heute gibt es sie in Form von vielen videotheksähnlichen Angeboten oder den Flatrates. Niemand zwingt einen zur Flatrate und man könnte diese problemlos monatlich kündigen und dann den nächsten Anbieter nehmen.

    „Mir selber fehlt da neben dem Monatsabo etwas. Vielleicht ein Abo, welches man nach Stunden zahlt.“

    Bei Amazon, Apple, YouTube, Sony und sicher vielen anderen lassen sich Videos ganz klassisch leihen oder kaufen und es startet teilweise bei 10 Cent für die Folge einer Serie oder 99 Cent für einen Film…

    • Ich würde dir und Cashy zustimmen. Sachlich hast du recht aber psychologisch könnte ich mir diesen Effekt trotzdem vorstellen. Dieses unbedingt alles möglichst lückenlos haben wollen, was im Streaming verfügbar ist. Obwohl viele Serien früher schlichtweg nur bei iTunes oder ähnlichen Plattformen gekauft werden konnten und es sie gar nicht im Rahmen einer Flat gab. Es werden natürlich auch ein paar Filme und Serien abgezogen von Netflix, aber in erster Linie gab es den Content ja noch gar nicht anderswo im Stream.

    • Um eine Folge für 10 Cent zu finden, musst Du aber lange suchen. Meistens kosten die 2,99 und ganze Serien wahnwitzige 29,99. Viel zu teuer. Macht nur Sinn in ’ner Flat Rate

    • Damals gab es keine legalen Angebote ! !
      Wo hast du denn damals gelebt ? Es gab auch damals massig legale Angebote.
      Nannte sich Videothek und wer zu faul war da hin zu laufen konnte später sogar per Post schicklen lassen

      • Peter Brülls says:

        Videotheken hatten ein sehr eingeschränktes Angebot, man hatte schon Glück, wenn sie Stargate auf Video im Programm hatten. Und zu VHS-Zeiten war dann auch noch alles auf Deutsch, also de facto uninteressant. Da hatte ich noch teuer britische Kassetten bestellt. DVD war dann Anfang der 2000 stark zunehmend, dann begann aber schon gleichzeitig der Streaming-Markt und Angebote wie iTunes Movies und das Videothekensterben begann.

    • Warum sollte ich für nen Ausleih fast den selben Preis zahlen, wie irgendwann für ne BR ab Wühltisch.

      • Weil man auf dem Wühltisch nicht diesselbe Auswahl hat wie bei der Ausleihe.
        Wenn du irgendwas willst, mag der Wühltisch ok sein. Wenn du etwas willst, was dich interessiert und du noch nicht gesehen hast, wirst du da eher selten fündig.

        „Irgendwo gibt es etwas irgendwie ähnliches billiger“ ist ein bemühtes Argument.

  7. Ich bin zu faul, um mir Inhalte von irgendwelchen File-Hostern oder dubiosen Websites herunterzuladen. Ausserdem soll Disney+ in die TV-App auf dem Apple-TV eingebunden werden, damit nicht zu viele Apps nötig sind. Das passt für mich.

    Der Dienst kostet übrigens in einem Monat so viel wie ein einziges Bier in einer guten Bar. Da fehlt mir jedes Verständnis, wenn jemand auf illegale Quellen zurückgreift.

    • Wie gut das bei Apple funktioniert, hast du offenbar nicht mitbekommen. Tatsächlich ist es inzwischen aufwändiger, auf dem fragmentierten legalen Markt das zu bekommen, was man sehen will (in meinem Fall war das schon immer das Beste und keine Füllware a la Netflix neuerdings), als eine der grauen Streaming-Plattformen zu nutzen. Auch die nehmen am technischen Fortschritt teil und sind deutlich komfortabler als in der alten Vor-Netflix-Ära. Aber hey, falls deine Ansprüche tatsächlich so niedrig sind: enjoy!

    • “ Ausserdem soll Disney+ in die TV-App auf dem Apple-TV eingebunden werden, damit nicht zu viele Apps nötig sind.“

      Das ist auch nur halb richtig. Die App dazu muss man trotzdem leider immer installieren. Und wenn man eine Serie oder den Film anschauen will, wird auch trotzdem in die App gewechselt. Also von „nicht zu viele Apps nötig“ kann man da auch nicht sprechen.

    • Hm, mal nachrechnen… ich zahle aktuell 16 Euro monatlich für Netflix, 69 Euro jährlich für Amazon Prime, demnächst 5 Euro für AppleTV+ und 10 Euro monatl. für Sky Ticket. Rechne ich noch meine GEZ dazu, lande ich bei über 50 Euro p.M. Klar, ist eine nicht ganz saubere Rechnung, aber nur mal überschlagsweise als Größenordnung. Soviel habe ich noch nie für den Konsum an der Glotze ausgegeben – auch nicht zu den fettesten Zeiten der Hollywood-Studios als ich teilweise 3x im Monat ins Kino ging. Was wollen die Studios denn noch kassieren von mir? Ganz ehrlich, wenn ich mir das selbst so vorrechne, sollten die froh sein, dass sie mich bis hierhin bekommen haben. Wenn das jetzt aus reiner Geldgier weiter aufgedröselt wird und jedes Studio sein eigenes Süppchen kocht, dann düfte nicht nur ich mal kurz überschlagen, was einen die ganze Bequemlichkeit inzwischen kostet. Und jetzt ist es ja leider nicht so, dass in den letzten Jahren mit der Quantität auch die Qualität Schritt gehalten hätte. Ich sehe mich immer häufiger zu viel Zeit bei der Suche nach guter Unterhaltung in den diversen Apps zu verbringen. Dort etwas zu beginnen, was einem da prominent platziert dringend empfohlen wird, nur um dann wieder enttäuscht abzubrechen, den nächsten content zu suchen – um letztlich doch noch mal zu überlegen, Breaking Bad, House of Cards, GoT oder ähnliches nochmal zu beginnen, um endlich mal wieder gut unterhalten zu werden für die wenigen Stunden abends auf der Couch. Mir ist das inzwischen alles zu schwach, zu unübersichtlich und eigentlich auch zu teuer geworden. Haben die Rechteinhaber denn nichts aus der Musikbranche gelernt? Schade, es sah zwischenzeitlich eigentlich so aus. Jedenfalls werde ich mich nicht schlecht fühlen, sollte ich irgendwann doch wieder zu den Grauanbietern zurückkehren. Ich hab der Sache eine Chance gegeben…

      • Deine Milch Mädchen Rechnung stimmt in keinster Weise. Früher hast du weit mehr bezahlt, vorausgesetzt du hast die gleichen Inhalte geschaut. Früher musste man sich, all das was heute auf netflix & co. läuft, KAUFEN oder teuer LEIHEN.

        • wie gut, dass du besser weißt, was ich damals ausgab, als ich. danke dir!

        • Ich finde schon dass seine Rechnung stimmt die er da gemacht hat du weißt ja nicht wie viel er damals Konsumiert hatte, nur dass er 3 mal im Monat ins Kino ging, was wohl auch nicht jeden Monat so gewesen sein wird. Die Preise damals für Kino kann man auch nicht mehr mit den heutigen vergleichen wo man gut mal schnell für eine Karte 12€+ los ist, da habe ich früher 8 Mark oder weniger bezahlt gehabt.
          Kommt also gut hin dass er damals viel weniger ausgegeben hatte für qualitativ höherwertigen Content.

          • Immer diese Legende mit Kinopreisen von 8 DM . Ich habe hier eingescannte Tickets von „damals“ herumliegen, die bewegen sich von 7,50 DM am Kinotag hin zu 17 DM (Hochparkett). Heute kann ich am Kinotag bei 6€ (in einer größeren Kette) starten, normale Tickets liegen eher bei 9€ (Ausreißer nach oben wären iMax und iSens/Luxe). Außer bei den teils absurden Zuschlägen für 3D, Überlänge und Brille (hallo UCI!) haben sich die Preise um ca. 10% erhöht, dafür bekommt man gute Sessel und Dolby Atmos, was nach einem fairen Deal klingt.

            • Das sind keine Legenden sondern pure Wahrheit. Ist nun mal von Region zu Region unterschiedlich. Immer dieses Geschwafel von Leuten die keine Ahnung haben…

            • Zu DM Zeiten habe ich bis auf Überlängenfilme höchstens 10 DM bezahlt. Und Überlänge war 12 DM.

  8. Noch ein Anbieter.. noch nie app.. ich möchte eine App. Wo alles drin ist legal, das währe mir sogar 50€ monatlich wert.

  9. Ich bin zu faul mir irgendwelche „Grauzonen“ zu suchen und gleich mehrere Medienkonsumanbieter kann ich mir von meinem Gehalt nicht leisten. Das es nicht ein gemeinsames Angebot gibt, haben was mich angeht eben alle Pech gehabt und es bekommt eben gar keiner Geld von mir. Und da bin ich weder im Kreise der Arbeitskollegen, noch im Freundeskreis, noch in der Familie der einzige. „Wir“ sind da gefühlt eher in der Mehrzahl bei uns. Klar, ein paar Singlemänner sind da schon, aber der Rest muss von seinem schwer verdienten Geld eine Familie ernähren und kann nicht gleich mehreren Anbietern Geld in den Hals stopfen bei denen man jeweils nur 1-2 Produkte nutzt, weil man den Rest wieder nur bei anderen findet.

  10. Wieso reden heute so viele von Illegalem als ob es ihr Recht wäre es zu nutzen und jedes kleine Hindernis, wie 10€ im Monat, wird als Rechtfertigung dafür verwendet? Wenn ihr was schauen wollt, zahlt dafür! Wenn euch das Geld dafür zu schade ist, dann lasst es. Ich verstehe diese Vorgehensweise vielleicht bei einem unreifen Kind noch, aber bei einem erwerbstätigen Erwachsenen habe ich da kein Verständnis! Und mich pisst es auch an das Disney was eigenes aufmacht und die Marvel-Serien auf Netflix damit killt. Ich werde auch nicht noch einen Dienst bezahlen. Vielleicht kündige ich einen und probier mal Disney aus, oder ich sehe die Inhalte mir einfach nicht an. Die Welt wird sich dennoch weiterdrehen!

    • Bin da voll bei dir. Unreifes Gewäsch.

    • Absolut genau so ist es!!!

    • Also das ist mal eim niveauvoller Beitrag.
      Was soll uns das sagen? Bevor soviele Anbieter aufkamen, lagen deren Produkte doch bei Netflix und/oder prime. Man war also bereit zu zahlen! Es gab das Angebot für etwas mehr als 10 Euro. Erfinde alao nicht, daß die, die aich beschweren, plötzlich alles für einen 10ner wollen.

  11. Die Fragmentierung ist bei uns in Deutschland nicht so schlimm wie jetzt in den USA. Bei uns sind mir die Serien aufgefallen, die über mehrere Plattformen gleichzeitig angeboten werden. Sachen die es jetzt z.b. bei Starz gibt, sind auch über Amazon und Netflix erhältlich. USA ist um einiges schlimmer und wird noch schlimmer, so bald WB, HBO, CBS etc. alle ihre Inhalten in die eigenen Portale ziehen und keine Lizenzen an Portale geben. Somit sind die ganzen „cord cutter“ wieder wo sie vor 5-6 Jahren waren, nämlich bei einer vielzahl von Diensten, mit denen sie Inhalte dazu bekommen, die sie nicht wollen.
    Dies war der Reiz für mich bei Netflix. Viele Filme und Serien von unterschiedlichen Studios in einem Portal und einem Preis. Ich habe keine grauzonen Portale in erwägung gezogen, weil es schlichtweg nicht nötig war. Sollte diese Welle nun an unseren Küsten ankommen, ist das für mich wieder einer alternative.
    Ich will nicht Netflix, Amazon Video, Disney+, Apple TV+, Dazn, SkyQ und in zukunft andere Portale abonnieren und im Monat 60€+ ausgeben. Ich zähle hier die Sportportale dazu, da diese nun einmal auch die einzige Möglichkeit hier Bundesliga, Champions League und co gucken zu können.
    Kurz um, es wird wahrscheinlich dazu führen, dass ich mir alternativen suchen muss. Amazon bleibt wegen prime (ich kaufe ziemlich häufig für mich, freunde und bekannte). Netflix Produktionen sind nicht genug um es zu behalten.

  12. Jetzt warte ich nur noch auf Serienjunkies, dann geht es los mit Mandelorian. 3 Monate warte ich ganz sicher nicht 🙂

  13. Jetzt warte ich nur noch auf Serienjunkies, dann geht es los mit Mandelorian. 3 Monate warte ich ganz sicher nicht 🙂

  14. Was gerne aus der Gleichung entfernt wird: Wir sind eine vierköpfige Familie, in der alle gerne Filme, Musik, Serien und Spiele konsumieren – nur eben nie die gleichen.

    Also bezahlen wir jetzt:
    • 21.– (Netflix)
    • 20.– (Apple Music)
    • 6.– (Amazon Prime Video)
    • 6.– (Apple Arcade)
    • 6.– (Apple TV+)
    • 15.– (Xbox Game Pass)

    Macht zusammen 74.– pro Monat. Dafür bekommen wir ALLE sehr viel “All you can eat”-Unterhaltung geboten und jeder ist glücklich. Wenn ich daran denke, was andere allein für Fussball-Übertragungen bezahlen … au weja! Deshalb werde ich keine Mühe haben, auch Disney Plus und Stadia bei Verfügbarkeit zu abonnieren. Jetzt spielt es auch keine Rolle mehr. -_-

    • Hast du die Währung absichtlich weggelassen? Europreise können es ja nicht sein… Mal ehrlich, wieviel Prozent eures Nettoeinkommens spart ihr für die Altersvorsorge? Egal, wenigstens habt ihr im Alter schöne Erinnerungen…

      • Die Beträge sind Franken. Und diese geballte Ladung an Unterhaltung, Spielen und Musik kostet mich im Monat weniger, als ein einziger Kino-Abend mit Cola und Popcorn für die ganze Familie.

        Ich hoffe, es klingt jetzt nicht versnobt oder arrogant: Aber ich könnte mir einen solchen familiären Kino-Abend leisten, ohne meine Altersvorsorge zu riskieren. Stattdessen abonniere ich trotzdem lieber ein paar Dienste.

      • Peter Brülls says:

        Abgesehen davon, dass mancher ein besseres Gehalt hat: 75 € ist doch jetzt nicht so das Problem, erst recht nicht, wenn man an anderer Stelle spart. Wenn ich mir ansehe wie viele Leute Alkohol trinken oder rauchen oder zwei Wagen unterhalten, wenn einer reichen würde. Und so weiter.

    • Ja, welche Währung soll das sein? Euro jedenfalls nicht.

      • Es spielt zwar nach aktuellem Kurs kaum eine Rolle, aber es sind Franken. Und von denen zahle ich jährlich 360.-, um ein besch … Staatsfernsehen unter gesetzlichen Zwang zu unterstützen, das ich pro Jahr keine Stunde schaue. Bei Apple & Co. habe ich wenigstens ein Wahl.

        • jo, Schweizer, das erklärt natürlich Manches. Wenn ich nur mal die durchschnittl. Einkommen mit den Preisen für Content ins Verhältnis stelle, spielt es beim Durchschnittsschweizer tatsächlich überhaupt keine Rolle.

          • Ich habe die Währung deshalb weggelassen, weil ich genau solchen Sprüchen aus dem Weg gehen wollte. Oh Mann …

            • du hättest ihnen nicht mit dem weglassen der währung, sondern dem weglassen an borniertheit aus dem weg gehen sollen. das durchschnittseinkommen liegt in deutschland bei etwa 44.000 us-dollar, in der schweiz bei etwa 81.000 us-dollar.

    • Tja, wenn mans hat ….. Ihr tragt dazu bei, dass der ganze Blödsinn von den Konzernen auch noch als sinnvoll gesehen wird

      • Wenn man es hat? Und als Deutscher, der hier schon 16 Jahre lebt sage ich dir eines:

        Zwang. Da die Schweiz nicht unter „Europa“ fällt, sondern als Insel gehandelt wird. Angefangen bei Lizenzen bis hin zum Endkunden.

        • ziemlich dünnes Eis… die Schweiz ist wohl eher Insel, weil sie es ganz genau so will. Manchmal hat es eben auch Nachteile, wenn man sich immer nur die Rosinen rauspicken will…

      • Es ist halt immer eine Frage wofür man das Geld ausgeben möchte. Man verbringt dann Stunden und Stunden mit TV Schauen dafür kann man doch auch mal was ausgeben.

  15. Ich bin mal gespannt, wie das in 30 Jahren aussehen wird.

    Dank Digitalisierung fallen ja Millionen, derzeit noch gut bezahlte, Arbeitsplätze weg und werden kaum ersetzt werden können.
    Ob die Streamingdienste dann Rabatt geben? oder ob es sogar gefördert wird, damit die arbeitslosen Grundversorgten schön unterhalten werden?

    Erstaunlich, aber irgendwie scheinen die ganzen Dystopien wahr zu werden.

    • wieso in 30 Jahren? Mich interessiert viel mehr wie es in 5 Jahren aussieht. Dem Spielemarkt blüht haargenau das gleiche, was wir jetzt bei den Serien und Filmen sehen… jetzt kommt noch google stadia hinzu. Möchte man alle Spiele spielen, benötigt man bald 5+ kostenpflichtige Abos. Spiele kauft man in 5 Jahren nicht mehr im Laden, sondern nur noch in eines der portale vom ms, Sony, Google, Apple, steam, uplay, usw usw die dann natürlich alle Geld kosten oder man alle 20 Minuten Spielzeit Werbung eingeblendet bekommt und sich mit einer niedrigen Auflösung zufrieden geben muss (Google stadia hat es jetzt schon bestätigt, dass man ab März ohne Abo spielen kann aber dann nur in fullhd. Heute is fullhd oft noch akzeptabel aber in 5 Jahren nicht mehr)

  16. Ich hab mich schon bei Netflix abgemeldet. Den ganzen Doppelzahlungsblödsinn mache ich nicht mit.

  17. Ich schaue seit 2014 fast nur noch und seit 2015 nur noch per Fire TV und Video on Demand. Mir kommt keine Werbung und kein lineares Programm mehr auf den Schirm und auch schon Ewigkeiten keine synchronisierte Version mehr.

    Das hat mit der Zeit zu immer selektiverem, seltenerem Fernsehen geführt. Ab und zu verkriecht man sich zu einem Nachmittag Binge einer neuen Serie und ansonsten bleibt er an einem Arbeitstag oft komplett aus und abends gibt’s Gesellschaftsspiele, Gespräch, Kochen.. war früher nicht so.

    Ich habe fast das Gefühl, dass Fernsehmacher es mit der Programmgestaltung geschafft haben die Menschen abhängig zu machen möglichst viele Stunden vor dem Gerät zu sitzen.

    Ich glaube, die Anbieter haben noch nicht gerafft, dass VoD nicht einfach heißt Umsätze von Rundfunk auf Streaming zu verlagern. Ich kenne es aus dem Freundeskreis ähnlich, man sitzt generell weniger vor dem Gerät. Und wenn es heißt melde dich zu Dienst X an oder du kannst Y nicht sehen, dann zucke ich mit den Schultern.

    Ein gewisser Teil wird das mitmachen, das wird zunächst Wachstum der Nutzerzahlen garantieren. Aber es dürfte schnell abflachen. Am Ende kommt an der starken Stellung von Amazon und Netflix in den USA, UK und Deutschland niemand vorbei und damit am Großteil des westlichen Marktes.

    • Die Nutzung verlagert sich. Man guckt eine Serie z.B. beim Pendeln in der Bahn oder im Flieger, und eben nicht mehr als Familienevent am Samstag Abend. Finde ich absolut großartig. Generell gilt auch bei mir: Ich habe Sky, Netflix, Prime Video, DAZN. Mehr werde ich keinesfalls holen, auch Disney nicht. Lineares Fernsehen findet so gut wie nie mehr statt. Und wer sich den Streamingdienst seiner Wahl nicht legal leisten kann, kann eben nicht gucken. Oder sich nicht beschweren, wenn die 8 klickt.

  18. Und dann wundern sie sich wieder warum Typen wie Dotcom aus dem Boden sprießen.

    • Warum sollte man sich wundern. Der Geiz der Menschen ist unendlich. Ja alles haben wollen und dafür nichts bezahlen. Ich frage mich aber auch wie viel von den Serien/Filmen und auch heruntergeladen werden wirklich angeschaut werden.

      • Wiw wahr, allerdings rede ich von den Menschen bei den Konzernen. Wie kann es sein, daß man so über Menschen herzieht, die zuvor bezahlt haben und nun zum selben Preis deutlich weniger bekommen sollen bzw deutlich mehr zahlen sollen um das Gleiche zu erhalten. Wer hier gierig ist, sollte man wirklich überdenken.

  19. Übrigens: The Mandalorian ist im US-Katalog via VPN derzeit auch schon auf Deutsch verfügbar 🙂

    • Dazu muss der jeweilige VPN funktionieren und das größere Hindernis ist die Bezahlung. Deutsches Paypal und deutsche Kreditkarte geht leider nicht.

      Wenn die Synchro schon fertig ist, gibts eigentlich keinen Grund für diese krasse Verzögerung. Ich dachte, die brauchen noch so lange wegen der Synchro 🙁

      • Der Grund ist ein unique selling point. Sie erwarten mehr Abonnenten wenn sie warten als durch Lizenzen einzunehmen.

  20. Jo, US-Kreditkarte war bei Anmeldung vorhanden (Angebot vom Disney Fanclub D23). Nun läuft es aktuell mit einem weniger bekannten VPN unter Android. Die bekannteren VPN Apps sind wohl hier Opfer ihrer Bekanntheit, da Disney hier sehr gute Vorarbeit beim Sperren diverser Dienste geleistet hat.

    Synchro von Mandalorian ist verfügbar auf Englisch (natürlich), Deutsch, Spanisch, Polnisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch und Japanisch. Einem Europastart stünde damit, abgesehen von lizenzrechtlichen Fragen, offenbar nichts mehr im Wege. Nach einer ersten groben Durchsicht muss ich allerdings auch feststellen, dass The Mandalorian derzeit der einzige Inhalt ist, welcher auch auf deutsch verfügbar ist.

    • Keine Ahnung, ob es da einen Unterschied gibt. Aber bei Disney NL sind sehr viele Inhalte mit deutscher Tonspur zu finden.

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