Disney sperrt Weihnachtsfilme über Weihnachten auf Amazon

Schöne neue Streaming-Welt. Ein klassisches Beispiel, wie man zahlende Kundschaft vergrault, legt Disney an den Tag. Die Weihnachtsfilme des Großkonzerns werden über die Festtage nicht über Amazon verfügbar sein. Auch wer die Filme bereits gekauft oder geliehen hat, wird seines digitalen Besitzes entmündigt und soll auf die TV-Ausstrahlungen der Filme zurückgreifen.

Amazon_Disney

Disney geht dabei allerdings nicht unerlaubt vor, Amazon ermöglicht so ein Vorgehen schließlich erst. Einem Betroffenen, er heißt Bill, wurde es seitens Amazon so erklärt: „Amazon has explained to me that Disney can pull their content at any time and ‘at this time they’ve pulled that show for exclusivity on their own channel.’ In other words, Amazon sold me a Christmas special my kids can’t watch during the run up to Christmas.“

Versucht man aktuell, beispielsweise The Muppet Christmas Carol zu beziehen, erhält man die Meldung, dass der Film momentan aufgrund von Lizenzbestimmungen nicht erhältlich ist. Ziemlich ärgerlich, wenn man gerade einen der Disney Weihnachtsfilme zur passenden Jahreszeit mit seinen Kindern schauen möchte.

Die Geschichte zeigt allerdings auch, dass man bei Streaming-Angeboten eben keinen Content besitzt, sondern nur ausleiht. Sicher ein gefundenes Fressen für die Kritiker, eigentlich aber nur ein Armutszeugnis für Disney und Amazon. Angebote auf diese Weise zu steuern, geht klar an den Vorstellungen der Nutzer vorbei.

Wie seht Ihr das, Disneys gutes Recht? Geht der Eingriff in die Bibliotheken der Nutzer, die den Film bereits gekauft hatten und der nun wieder entfernt wurde, zu weit?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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65 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach geht das ganze viel zu weit. Ich dachte das man sich durch den Kauf eine Lizenz für den Film erwirbt und es gestattet ist jederzeit den Film anzusehen. Für mich auch weiterhin ein Grund sich Filme immer noch als DVD/BluRay zu kaufen und zu kucken wann immer ich will.
    Echt schwache Vorstellung

  2. Ach es gibt doch genügend andere Möglichkeiten, diese und dann eben auch andere Filme zu beziehen. Damit wird man dann zwar aus der legalen Zone gedrängt, aber wenn das die Filmindustrie so will, muss man das eben machen. Wenn man dann seine Niesche gefunden hat, woher man die Filme bezieht, kann man es sich dann dort auch einrichten und gleich weitere interessante Dinge „besorgen“. Ist zwar eine riesen Schweinerei, aber trifft nur die Ehrlichen – also Dummen…

  3. Wenn das nur die reinen Abo-Streaming-Filme betreffen würde könnte ich das noch einsehen. Wenn man die aber digital kauft soll sowas defintiv auch dauerhaft zur Verfügung stehen. Nur weil man keine DVD/ Bluray zu Hause hat hat man doch nicht weniger rechte.

  4. Das geht definitiv zu weit!

    Klar, wenn ich mir einen Film bei amazon, Google Play, etc. „kaufe“ befindet er sich nicht in meinem Besitz und theoretisch könnten die Anbieter ihn auch dauerhaft entfernen.

    Der normale Nutzer weiß das aber in der Regel nicht und denkt (zu Recht), er hätte den digitalen Inhalt – wie eine VHS/DVD/Blu-Ray – gekauft.

    Solche Beispiele zeigen, dass man sich (noch) nicht zu 100% auf solche Angebote verlassen kann.

    Ich ziehe daher meist Anbieter vor, die mir das Herunterladen ermöglichen oder ich greife eben zur Alternative und kaufe mir den Film auf Silberscheibe.

  5. Rechtlich gesehen hat Disney hier natürlich Recht, es wurde ja so festgelegt, aber wenn wir ehrlich sind, soetwas kundenunfreundliches erlebt man selten.

    Hier sieht man wieder, dass DRM nicht dem Schutz des geistigen Eigentums, sondern des Profits gilt und der Gängelung der Kunden, welche ehrlich Filme/Musik/Bücher digital erwerben möchten.

    Ich hoffe sehr, dass DRM bei Filmen bald kippen wird.

  6. MrSpotmarker says:

    Hallloo-o, lieber Konsumentenschutz. Könnte da bitte mal jemand wegen sittenwidriger Bestimmungen klagen?
    Ich kann mir ja vorstellen, dass so ein Verhalten in den USA durchgeht, in Deutschland würde mich das allerdings schon stark wundern…

  7. Ist es denn bestätigt, daß auch Kunden, die den Film in der Vergangenheit GEKAUFT haben betroffen sind? In dem Fall wäre das unverschämt und darf eigentlich nicht rechtens sein (oder man muss eben auf Wunsch den Kaufpreis zurück erstatten). Ich befürchte allerdings auch, daß sich Amazon / Disney das Recht einfach irgendwo in den endlos langen AGBs selbst eingeräumt haben … das wäre dann ein klassischer Fall für den Verbraucherschutz.

    Daß die Filme nicht zum Neukauf oder -Ausleih zur Verfügung stehen ist einfach nur dumm und kundenfeindlich und zeigt einmal mehr, daß die Filmindustrie bis heute nicht kapiert hat, wie man mit den Menschen, die einen finanzieren umgeht!

  8. Das ist ein massiver Rückschritt für den digitalen Vertrieb von Medien. Schließlich geht der Ottonormaluser davon aus, dass er bei einem KAUF des Produktes (egal in welcher Form) dieses jederzeit abspielen kann.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es gegen Gesetze verstößt und man zumindest ein Rückgaberecht bekommen sollte. Ein Richter würde bestimmt im Sinne des Kunden entscheiden (Weihnachtsfilm, der nicht zu Weihnachten läuft).

  9. Klassischer Fail der Content-Industrie. Der Nutzer, der die Filme legal sehen will, schaut wieder mal in die Röhre.
    Kein Wunder, dass die „Szene“ seit Jahren wächst – ähnlich kundenfreundliche Angebote sind auf der legalen Seite eine Seltenheit (DRM, nur Nutzungslizenzen etc.).

  10. Jetzt müssten genug Leute aufgrund dieser Maßnahme ihr Abo kündigen, nur dadurch würden die bei Disney daraus lernen. Das wird aber nicht passieren, statt dessen kauft man die DVD oder abonniert zusätzlich den Disney-Channel – und die Macher der Aktion klopfen sich auf die Schultern.

  11. Dürfte (zum Glück) für den deutschen Markt nicht so interesannt sein, denn Amazon Instant Video ist hier leider nicht verfügbar und auf amazon.com gibt es (leider) nur englischsprachige Filme.

  12. Ich finde solche Geschichten gut. Da sieht man immer schön die Denkweise der Contentindustrie. Für die muss das Onlinekaufen ein Schlaraffenland sein. Gängeln und erpressen bis der Arzt kommt.

    Filmweihnachtspaket, welches man nicht zu Weihnachten, aber zu Ostern abspielen darf… Haha… ganz großer Wurf.

    Da kann ich die ganzen Leute verstehen, die sich die Filmchen saugen und gucken wann sie wollen. Man kann es jeder Zeit schauen, auch zu Weihnachten, und alles für umme.

    Raubkopierer sind Verbrecher? Nein, der Verbrecher sitzt auf der anderen Seite der Medaille.

  13. Irgendwie ist das so absurd, dass ich darüber schonwieder lachen kann.. unglaublich!

    Vielleicht wäre es noch eine Erwähnung wert gewesen, dass die Betroffenen eine „sehr großzügige“ Kompensation von Amazon erhalten haben. Immerhin scheint es Amazon auch peinlich zu sein.

    Sorry aber Disney suckt echt hart 😀

  14. *ironie on*
    Vor allem ist es ja total abwegig, einen Weihnachtsfilm um und an Weihnachten zu schauen. Da bietet sich er Sommer doch viel eher an.
    *ironie off*

  15. Disney ist böse. Wusstet ihr das noch nicht?

  16. Warum ich keinen DRM-Dreck von Amazon oder anderen kaufe.

  17. Ist Amazon doch bekannt für, für solche schwachsinnigen Regelungen. Das ist dich das gleiche bei den eBooks. Hat Amazon Stress mit den Verlag wird das eBook vom Markt genommen und von den Kindles der Kunden, die es bereits GEKAUFT haben wieder gelöscht. Das ist ne Frechheit. Gut, dass sie noch nicht rum fahren und gedruckte Exemplare und gekauft DVDs/BluRays abholen wenn sie die aus dem Shop nehmen.
    Digitaler Verkauf eröffnet vielen Unternehmen halt neue Dimensionen.
    Man kauft halt nicht das Werk, sondern das Recht es zu sehen/lesen. Und wenn das Recht seitens Amazon abläuft ist es halt weg.
    Da Zahl ich lieber n paar Euro mehr und habe das „echte“ Werk im Schrank stehen.

  18. Wieder mal bestätigt…verlasst euch nie auf Aussagen anderer.

  19. Wenn das Schule macht, dann ist Streaming tot. So einfach ist das.

  20. Ah ja, Weihnachtsfilme zu Weihnachten sperren. Das macht natürlich Sinn, nur leider weiß ich noch nicht welchen. Disney und seine Veröffentlichungs- und Preispolitik ist sowieso schon eine Sache für sich aber das nenne ich mal echt dreist.
    Als Filmsammler ist es mir relativ egal, weil ich lieber Filme „hart“ in der Hand halte, und sie in meinen Regalen einlagere.
    Als Verfechter des offenen Internets sehe ich es aber eine absolute Frechheit, dem Menschen das recht an seinen erworbenen Produkten zu entziehen (egal was man da für eine Lizenz erworben hat).
    Den Fall mit dem Kindle hatte meine Freundin auch schon, das Bücher einfach verschwunden sind. Zum glück hat sie einen technisch intressierten Freund, der eine Möglichkeit gefunden hat, das Fremdlöschen zu verhindern.

  21. Also ich miete/kaufe etwas, und dann kann mir das jederzeit weg genommen werden? Für wie lange, für immer? Dann mach ich auch nen streaming dienst auf….

    Also das geht echt 10 schritte zu weit.

  22. Cadamdraft3D says:

    Das war schon immer so! Pünktlich zu Weihmachten, hat man bei der Videothek Kleine Walt Disney Filme bekommen!

    …Auch wer die Filme bereits gekauft… Das verstehe ich nicht, filme die ich gekauft habe, kann ich nicht abspielen? Egal als DVD oder digital auf Festplatte?

  23. Thomas Baumann says:

    Selbstverständlich geht das zu weit.

    Rein technisch gesehen wäre das meine ich sogar mit BluRay Filmen möglich.
    Wenn die Musik- und Filmindustrie wirklich so weit gehen sollte (und garantiert auch wird) kann ich immer mehr die Leute verstehen die sich die Sachen aus der „Grauzone“ organisieren.

    Man stelle sich vor die Telekom würde einem an den Weihnachtstagen den Zugriff auf sämtliche Webseiten sperren. Man könnte ja was auf YouTube o. Ä. anschaun. Was soll der Unfug, die bezahlpflichtigen Inhalte in Entertain sind doch viel wertvoller…

  24. Waren das noch gute Zeiten mit der alten VHS.

  25. Na da hat sich Disney doch selbst in beim geschossen, anstatt über Weihnachten ordentlich abzusahnen gehen die Leute ins Netz und ziehen sich den Film für lau.

    Also kann man fast sagen das sie dazu genötigt wurden.

    Gib’s bei Apple ähnliche Entwicklungen?

  26. Und die Filmindustrie wundert sich, warum sich viele für 9€ einen Premium Account kaufen und da seine Bluray untouched selber zieht …

  27. Möglicherweise kommt es dazu, dass man die DVDs auch einzieht!!

  28. Ein Grund mehr das man seine Filme Lokal hat, ohne sich vom DRM einengen zu lassen. Es ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar das man so mit dem Kunden umgehen kann, vorallem mit „gekauften“ Inhalten. Wenn ich ein MusikAbo à la Google Music oder Spotify habe muss ich damit rechnen, aber bei käufen erwarte ich keine Einschränkung in meiner Nutzung.

  29. besucherpete says:

    Ich habe in solchen Fällen gar kein Problem mit der Grauzone. Wenn ich etwas zur legalen Nutzung erwerbe, der Anbieter mir aber die Möglichkeit zu eben dieser Nutzung nimmt, greife ich eben zu einer anderen Quelle. Das ist im Grunde natürlich illegal, aber zumindest hierzulande dürfte es nahezu unmöglich sein, mich dafür tatsächlich verurteilen zu lassen.

  30. Wer denkt, das kann bei uns nicht passieren:
    Amazons Video-on-demand Service in Deutschland heißt „Lovefilm“ und das UI auf dem Fernseher ist 1:1 identisch mit amazon instant video.
    Dass das hier auch so passiert, ist eigentlich fast schon vorprogrammiert. Bleibt die Frage, wie stark der Verbraucherschutz hierzulande wirklich ist..

  31. Leute, Leute, wie wäre es denn mal mit einem Festplarttenrecorder? Oder so etwas wie onlinetvrecorder.com.

    • @Roman: Mit dem Argument könnte man auch VHS-Rekorder wieder produzieren. Der Sinn von streaming ist ja die ständige Verfügbarkeit und die Legalität. Das wird von Disney ad absurdum geführt.

  32. amazon ? …braucht kein mensch !!!!!!

  33. Die Antwort darauf ist doch einfach: Streaming Account kündigen und wieder die gute und günstige Download Variante anwerfen. Ist im großen und ganzen für den Endkunden der gleiche Aufwand… nur so kann er sich des Inhaltes sicher sein.

    So einfach ist das doch!

    Die Inhaltsanbieter sind doch einfach nur unfähig zum Geld verdienen.

  34. Dann lädt man sich das Zeug eben mit VPN von Piratebay runter, wer legal kauft ist ja eh nur der Dumme.

  35. Pfui, Disney. In den letzten Jahren hat die Qualität der Disney-Produktionen immer mehr abgenommen und die Geldgeilheit des Managements zugenommen. Walt Disney würde sich im Grab umdrehen.

  36. Wenn *vor* dem Kauf groß dabei stünde, dass der Film nicht in der Weihnachtszeit von bis geschaut werden kann, dann wäre das ok.

    Im Nachhinein die Rechte einzuschränken bzw. über eine kleingedruckte Klausel der AGBs es jederzeit einschränken zu können, ist unlauter. Das müsste mal ein Musterprozess entscheiden…

  37. Rechtlich gibt es daran nichts auszusetzen. Allerdings gibt es bei Unternehmen ja nicht umsonst Kulanz, normal könnte auch bei vielen Reklamationsfällen auf ein Schlichtungsangebot verzichtet werden, ohne dass es gegen Gesetze verstößt.
    Damit macht man sich aber die Kundenbasis zu nicht. Wie in diesem Falle.

    Disney hat allerdings schon lange einen miesen Ruf von daher können sie sich das erlauben.

    Eine Privatkopie ist erlaubt, dh mit Downloadtools diesen Stream auf dem PC sichern. Ist nicht so wie es sein soll, aber man hat dann wenigtens etwas.

  38. Absurder gehts wohl kaum. Leider sind Disney und Amazon wohl im Recht. Wieder ein Grund mehr, mir Filme weiterhin auf DVD/Blu-Ray zu kaufen, da verbietet mir mein Player wenigstens (noch) nicht, wann ich sie mir ansehen darf und wann nicht.

  39. solange die nicht kundenfreundlicher werden brauchen die sich auch nicht beschweren das die Filme illegal geladen werden.
    War doch mit Musik das selbe. Was hat die Musikindustrie rumgeheult das so viel Illegal runtergeladen wird. Nun wo die Angebote leicht Bedienung bieten und ohne Restriktionen genutzt werden können geht es für die Musikindustrie wieder bergauf.

    Raubkopien sind quasi eine Art Notwehr der Verbraucher gegen die Contentanbieter…
    Das muss die Filmindustrie jez lernen und demnächst auch die Verleger von eBooks 😉

  40. Das Ganze ist in erster Linie ein Armutszeugnis für Disney und erzeugt schön negative Publicity.
    Anstatt den Content auf so vielen Wegen wir möglich zu verbreiten und dadurch Umsatz zu generieren verfällt man wieder diesem dämlichen Modell, etwas *exklusiv* nur an einer Stelle anzubieten. Genau DAS ist es doch, was illegales Filesharing am Leben hält.

  41. Na hoffentlich wird dann die Verkaufs-DVD/BlueRay nicht auch erst wieder nach den Feiertagen ausgeliefert. Eigentlich sehr traurig was Disney da bietet!

  42. tja, wilkommen in der schönen neuen welt.
    warten wir mal ab, wann ea, ubi oder steam der meinung sind, das ein spiel momentan nicht verfügbar sei.
    oder itunes der meinung ist, der film oder die musik ist momentan nicht verfügbar.

    und schon wieder eine bestätigung, diesen ganzen online-müll zu ignorieren. es geht doch nichts über ein echtes buch, eine echte musik-cd, drm-freie spiele von gog, …

  43. Ich verstehe die Aufregungen nicht. Wenn Amazon das in seinen AGBs ankündigt, dann ist man als Kunde diese Einschränkung eingegangen, dann ist es vollkommen OK. Selbst dran Schuld, wenn man dafür Geld bezahlt (Wenn Amazon das nicht transparent macht, ist es natürlich eine Schweinerei).

    Ich verstehe dieses ganze Streaming eh nicht. Ich war auf einem Filmabend, Whatchever sollte den Film liefern, der brach nach 45 Minuten ab, und lies sich auch nicht mehr anschmeißen. Gut, kann bei einer verkratzten Scheibe auch passieren, dann bin ich aber selbst dran Schuld. Warum soll ich im Monat für sowas Geld latzen? Würde niemand für so einen Quatsch Geld zahlen, gäbe es die Angebote und damit die Einschränkungen doch gar nicht. Also: Selbst dran Schuld.

  44. Lesson learned, würde ich sagen.

    Es geht doch nichts über die gute alte offline DVD

  45. noch ein Grund mehr um zu streamen.

  46. „Die Fußball WM 2014 ist für sie ab 2015 bei uns im Streamingangebot verfügbar“
    Ihre FIFA!

  47. Disney wird mir immer unsympathischer…

  48. Au au..das ist wieder typisch: Bei Kaufangeboten wird der Kunde nur verarscht, hab ich mich ewig mit EA wegen nicht funktionierenden Lizenzcodes herumgeärgert und jetzt sowas. Komischerweise hat man mit Cracks bei Spielen oder auf nicht strafbaren Streaming-Plattformen weniger Ärger als wenn man die Inhalte regulär und wirtschaftsfreundlich kaufen möchte.
    Das soll mir mal einer erklären.
    Da hätte Disney auch gleich schreiben können: „und soll auf die TV-Ausstrahlungen der Filme zurückgreifen…oder auf Streamingseiten ihres Vertrauens, das sogar Werbefrei!“

    Solche Schwachköpfe, ich schau mir die Weihnachstfilme dann einfach gratis an.

  49. Mich Nerft das immer… hab jetzt viele Filme auf Youtube gefunden hier der link zur Zusammenstellung. http://www.filme-anschauen-kostenlos.de/

  50. wenn dies im kauf- oder mietvertrag steht, ist es meiner meinung nach rechtens. gerechter fände ich es, wenn der film nur mit der deutlichmachung dieses misstandes beworben werden dürfte. schließlich ist sowas schon sehr ärgerlich und auch seltsam und so ein hinweis würde dann den einen oder anderen sicherlich vom kauf abhalten.

  51. Wie ich das sehe?

    Do what you want, cause a pirate is free …..

  52. Natürlich ist es Disneys gutes Recht und ich finde das auch gut so. Warum? Damit die Kunden endlich mal lernen, was DRM ist und warum immaterielle Güter nie gekauft werden können sondern nur lizensiert. Man kauft eine DVD aber nicht den Film darauf, der ist nur als Lizenz zum Anschauen dabei. Zum Glück fest auf einer DVD, so dass man diesen Film immer physisch zuhause hat. Anders bei Online-Bibliotheken – da kauft man eine Lizenz die schlimmsten Fall schon am nächsten Tag bei Insolvenz der Firma nichtig sein kann. Oder eben zu Weihnachten, wenn der Rechteinhaber seine Vermarktung etwas auf die Spitze treiben will. Daher finde ich es eher bedenklich, dass der Großteil denkt, ein Lizenzerwerb ist das gleiche wie ein Kauf.
    Viele Menschen scheinen keine Lust oder Zeit zu haben, sich auf die neuen Medien einzulassen, und zwar in dem Sinne, dass sie Vorteile und Nachteile verstehen müssen. Daher finde ich solche Aktionen schon gut. Lieber jetzt also in 5 oder 50 Jahren einen Super-GAU zu erleben, weil es dann mangels Allgemeinverständnis noch mehr unser Leben durchdrungen hat.
    Im übrigen nutze ich selber auch DRM Produkte, aber wäge vorher ziemlich stark Vor- und Nachteile ab, weshalb ich fast nur Spiele kaufe, dann aber auch nur zu entsprechenden Preise und mit der Erwartung, die in vielleicht 1-2 Monaten schon nicht mehr spielen zu können. Da lebt es sich doch etwas ruhiger.

  53. Da kann ja Disney gleich in meine Wohnung kommen, die Weihnachts-DVDs einsacken und mitteilen: Darfste zur Zeit nur abspielen, wenn du die bei uns gekauft hast. Kriegste nach Weihnachten wieder… Meine Meinung: Gekauft ist gekauft – sonst ist das Diebstahl. Selbst wenn es geliehen ist, würde ich erwarten, dass ich den Film, den ich heute aussuche, auch morgen gucken kann – außer er wird dauerhaft entfernt. Aber so oder so ist das doch nur Verarsche am Kunden. @Sascha: Gibt es genauere Infos ob es sich in diesem Fall um Kauf- oder Leih-Content handelt? Hier fehlen mal wieder Details leider…

    Ich würde hier nicht mal Amazon den schwarzen Peter zuschieben, denn es gibt sicher Gründe, warum Angebote aus Lizenz – oder anderen Gründen zurückgezogen werden – aber dieser Fall ist ja dann doch anders: Welche aktuellen Gründe kann es haben, einen so alten Film ausgerechnet zur Weihnachtszeit vom Portal zu entfernen? Liegt doch wohl auf der Hand: Kunden ausbeuten. Und der Minuspunkt geht dann ganz klar an Disney.

  54. Ich und viele andere habe den Hinweis nirgends lesen können deshalb ist es rechtswidrig

  55. “The problem you experienced was a temporary issue with some of our catalog data and it has been fixed,” Sally Fouts, an Amazon spokesperson, said via e-mail. “If you still have problems, please let us know. Customers should never lose access to their Amazon Instant Video purchases. If they have any issues accessing purchased videos, they should contact customer service.” ..

  56. Who killed Bambi?!? ^^

  57. Wenn über DRM gesteuert wird, dass gekaufte und heruntergeladene Filme nicht mehr abgespielt werden können, ist das ’ne Sauerei. Hier rumzujammern hilft da aber wenig, sondern klagen vor einem ordentlichen Gericht.

    Beim Streaming finde ich das nicht problematisch. Der Kunde erwirbt kein Eigentum, und das Angebot anzupassen ist des Betreibers gutes Recht.

  58. à la:

    „Bitten senden Sie ihre VHS-Kassette an folgende Adresse zurück. Das Porto können wir leider nicht übernehmen.“

  59. saujung 17. Dezember 2013 um 13:13 Uhr
    Ich verstehe die Aufregungen nicht. Wenn Amazon das in seinen AGBs ankündigt, dann ist man als Kunde diese Einschränkung eingegangen, dann ist es vollkommen OK. Selbst dran Schuld, wenn man dafür Geld bezahlt (Wenn Amazon das nicht transparent macht, ist es natürlich eine Schweinerei).

    du spinnst wohl …
    Es stand damal KAUFEN und nicht vorübergehende nutzungsrechte erwerben …
    Und natürlich wollte ich meinen Kinder die Weinachtsfilme zu Weinachten zeigen! Es ist einfach nur armselig diese vorübergehend zu sperren :/ immerhin habe ich sie bezahlt

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