DiskRing: Festplattenbelegung visualisieren

Wer im Oktober sich nicht die kostenlose Variante von DaisyDisk besorgt hat und auch nicht gewillt ist, Geld für ein solches Programm auszugeben, der sollte sich das Open Source Programm DiskRing anschauen. Macht nichts anderes als DaisyDisk: Festplatten / Ordner analysieren und die Datenverteilung grafisch anzeigen.

Ordner können direkt aus der Anzeige im Finder geöffnet oder gelöscht werden. Gemountete Netzwerkordner werden übrigens auch ausgewertet.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Sieht cool aus! 🙂

  2. ich sehe den sinn in einem solchen programm nicht.

    wenn mir den EFFEKTIVEN nutzen mal jemand erklären könnte wäre ich sehr dankbar 😉

  3. @ volvox: Von diesen Programm gibt es dutzende ähnliche, portable Programme (Blogsuche). Nimm dir eins davon. Einmal im Jahr kann man das mal anschmeißen und die eigenen Kisten durchsuchen. Du sollst es ja nicht täglich nutzen.

    Auch auf unbekannten Kisten von Hilfesuchenden macht sich so ein Tool ganz gut um zu sehen, wo der User seine Platte vollgeklatscht hat.

  4. Ein Bild sagt halt mehr als tausend Worte (wenn auch viel weniger als eine Frau).

    Es ist sehr schnell möglich, die Festplattenbeleger zu erkennen. Besonders hilfreich dann, wenn sich der belegte Platz nicht erklären lässt – a’la: Wo ist denn nur der freie Platz hin?

    Oder aber für diejenigen, die irgendwelche Sachen rippen, darüber aber das Zielverzeichnis vergessen. 😉

  5. Jungs, sorry, aber in Zeiten von 2TB Platten halte ich solche Tools erst Recht für unnötig.. aber jedem das seine.. =)

  6. 2TB sind aber auch irgendwann zugemüllt und dann fragst du dich auch nur noch „Ja, wo ist denn der ganze Platz hin? Meine Linuxdistributionen belegen doch nur 500GB…“ 😉

  7. Merowinger says:

    So ein Tool ist immer nützlich. Wie oben schon genannt, zur Entrümpelung des eigenen PCs oder zur Fehlersuche bei vollgelaufenen Kunden-PCs. Da ist die Plattengröße völlig wumpe. Wenn ich mehr verdiene, ist es mir ja auch trotzdem nicht egal, wieviel von meinem Geld wohin geht 😉

  8. Wie erwähnt: ich finde es ganz praktisch ab und an mal zu sehen, wo sich der Müll ansammelt, den man vielleicht bei einer Datensicherung mit ins Backup kloppt (=kostet Zeit).

  9. Das ist mal ein schöner Zufall. Hab grade noch daran gedacht das es sowas ja bei Ubuntu gibt und wieso es das bei Windows nicht gibt. danke für den tipp!

    EDIT: Lesen sollte man können. Ist ja gar nicht für Windows. Kennt jemand ein programm dafür?

  10. So einzig und allein dem Screenshot nach zu urteilen, finde ich TreeSize aber auf den ersten Blick übersichtlicher. Wie gesagt, nur wenn ich jetzt nach dem Screenshot da oben gehe.

    EDIT:
    @maxbuttlies
    TreeSize macht so etwas unter Win!

  11. Hauptsache bunt ist anscheinend die Devise. *g*

    Ich bevorzuge unter Windows auch TreeSize. Da hab ich harte Fakten in Zahlen und muss mich nicht ums Bunte kümmern. 😉

  12. Irgendwie sehe ich den Sinn dieser kreisförmigen Darstellung auch nicht ganz. Man erkennt zwar auch die grossen Brocken und es sieht ja sehr schön aus, aber eine einfache Liste sortiert nach der Datei- / Verzeichnisgrösse ist doch eigentlich viel sinnvoller / übersichtlicher.

    Wie schon erwähnt macht unter Windows das toole Tool Treesize (gibts auch als portable App) so etwas: http://www.jam-software.de/freeware/

  13. @Aaron: Schau dir den Screenshot noch mal an, dann siehst du, dass es neben dem Kreisdiagramm auch eine Liste gibt, die nach Größe sortiert ist 😉

  14. So ein Progrämmchen ist sinnvoll, ich benutze das auch hier vor einiger Zeit vorgestellte Programm SpaceSniffer (http://stadt-bremerhaven.de/?s=spacesniffer). Als ich das erste Mal das Programm gestartet hatte, gab es schon ein zwei Überraschungen, man weiss teilweise nicht, wieviel Platz im Hintergrund von einem Programm genutzt bzw. verschwendet wird.

  15. OT: Wieso sollen auf einmal die Kommentare bewertet werden? Damit ist es wohl mit dem lockeren und entspannten Meinungsaustausch vorbei…

  16. Meine Favs:
    Windows: WinDirStat -> http://windirstat.info/
    Ubuntu: KDirStat -> http://kdirstat.sourceforge.net/

  17. Hier soll nichts bewertet werden, hier darf bewertet werden. Oftmals schlagen Dutzende Kommentare in die Beiträge ein – und ab und an sind echte Highlights der Kommentatoren dabei. Bei genügend guter (oder schlechter) Bewertung sind diese farblich markiert (Übersichtlichkeit!). Das Thema kam im Dezember irgendwann auf und ich habe es mal kurzfristig (spaßeshalber, mal sehen wie es genutzt wird) eingebaut.

  18. Die Darstellung als Ring gibt es doch schon seit Ewigkeiten für Windows. Nennt sich Scanner: http://www.steffengerlach.de/freeware/
    Freeware und portabel. Ist echt praktisch.

  19. @caschy

    Find ich persönlich überflüssig…

    Gibts dann zu deinem Geburtstag auch grüne Welle? 😛
    Grüsse an Heise…

    Zum Thema:

    Ganz nett, wenn man z.B. einen vollgemüllten Kundenrechner vor sich hat und nach „Einsparpotential“ sucht…

  20. Katzenstreu says:

    Kennt ihr http://windirstat.info für Windows?
    Windirstat stellt auch grafisch und bunt da, aber mit Rechtecken. Jedes Rechteck ist genau eine Datei. Diese werden in Blöcken (entspricht den Ordnern) angeordnet. Man kann auch diese Ordner im Verzeichnisbaum (Explorer) auswählen und bekommt grafisch alle sich darin befindlichen Dateien angezeigt. Die Software ist „alt“, aber macht genau das, was ich möchte.

    Das Kreisdiagramm in DiskRing (MAC) geht ähnlich vor. Man liest es von innen nach außen. Analysiert man eine ganze Festplatte mit nur 3 Ordnern auf der obersten Ebene werden nur 3 Farben als erster Farbkreis angezeigt (3 Kreistortenabschnitte). Je größer der Ordner, desto größer die Kreistortenabschnitte. Eine Ebene weiter außen werden alle Dateien und Ordner z.B. zum ersten Kreistortenabschnitt dargestellt. Wenn euer System nun 30 Unterordner ineinander hat (30 Ebenen), dann müsste die Software DiskRing die Kreisfläche in 30 (bzw. 31) Kreisringe aufteilen (wie eine Dart- oder Zielscheibe mit vielen Ringen). Das kann unübersichtlich werden. Dann empfiehlt es sich, die Blockvariante (á la WinDirStat) zu verwenden.

    Viellicht hilft diese Beschreibung jemandem, der diese Art von Software noch nicht benutzt hat. 2 oder 3 Mal im Jahr schaue ich so nach vergessenen Dateien (DVD-Abbilder oder andere große Ordner) und räume diese auf.

    SpaceSniffer (WIN) sieht ähnlich aus, ist aber einfarbig, und wie ich finde, dadurch unübersichtlicher. Vom Prinzip aber wie WinDirStat.

    Grüße
    Tim

  21. Ich benutze unter Windows ein Programm namens OverDisk und finde das ganz übersichtlich und nützlich. Man kann auf der linken Seite auch einen einzelnen Ordner für diese kreisförmige Übersicht auswählen.

  22. Sehr schick, eine GUI zu „du´´ mit sortierter Ausgabe.

    Immerhin hat mich dieser Beitrag gerade dazu animiert, mal in die Man-Page von „du´´ zu schauen und siehe da, mit der Option -d (angezeigte Tiefe – depth – des Verzeichnisbaums) lässt sich die Übersichtlichkeit der Ausgabe recht gut handhaben. Dann noch schnell ein Blick in die Man-Page von „sort´´ geworfen, -n (numerische Sortierung) klingt gut,

    ⇒ für die Terminal-Fans: „du -k -d 1 | sort -nr´´

    Kleines Manko dabei ist die Anzeige von du „in 1-Kilobyte-Blöcken“, was gerade bei größeren Datenmengen unübersichtlich ist. Aber dafür gibt es ja dann das o.g. Programm sogar in Farbe 😉

  23. @Caschy: der Vorschlag mit den Bewertungen kam von mir, allerdings wäre ich dafür, lediglich eine Positiv-Bewertung möglich zu machen (also nur Pluspunkte). So kann man nützliche Kommentare trotzdem noch herauskristallisieren und man kann den Leuten nichts mehr gegen ihr Ego reindrücken. Würde im Nachhinein halt so aussehen, dass bei einem Kommentar +32 steht, bei einem anderen aber weniger, aber keiner im Minusbereich. …ich habe ja nach wie vor keine Ahnung, inwiefern das umsetzbar ist, aber eine Sortierfunktion für die Kommentare wäre dann schlussendlich auch nicht verkehrt (natürlich nur optional, denn mal im Ernst: ich habe nicht wirklich Lust bei einem steinalten Thema, welches ich per Blogsuche gefunden habe, alle Kommentare durchzugehen, wobei sie nicht einmal mehr aktuell sind).

  24. Hannes Rannes says:

    Ich weiß nicht, was die Leute immer so toll an TreeSize finden. Das beste Programm dieser Art war für mich bisher JDiskReport:
    http://www.jgoodies.com/freeware/jdiskreport/

  25. Das Programm Scanner benutz ich schon seit Ewigkeiten
    Ist für Windows:
    http://www.steffengerlach.de/freeware/
    Hat mehr Funktionen als Diskring, sieht aber schlechter aus 😉

    achja, geiler Blog, einer der besten im Web!
    Aber das neue Bewertungssystem ist nicht so der knaller, es ist viel zu auffällig. Besser wär ein kleinerer Daumen neben dem Username sagt:

  26. Wer schnell einen Überblick über die 100 größten Dateien auf seiner Platte (Partitition)oder in einem Ordner haben will, für den ist „topp100files“ bestens geeignet. Funktioniert sogar im Netzwerk.
    Ist portable (Freeware) und fängt sofort an „C“ zu untersuchen.
    Wer was anderes als „C“ untersuchen will klickt oben rechts auf „Stopp“, es erscheint dann der Button „Browse“.
    Alles ohne bunte Bildchen, aber sehr effektiv.
    Ist hier, wie 2 andere nette Tools, zu haben: http://www.file.net/software-de.html

  27. JürgenHugo says:

    Das Prog sieht ja ganz gut aus – ähnlich wie das o.a. Overdisk und HDGraph für Windows.

    Aaber ich hab doch „gaakein Mac nich“ (schluchz) – da kann ich dieses schöne Programm garnicht benutzen. O weh, o weh… :mrgreen:

  28. 3lektrolurch says:

    Habe leider (?) auch keinen Mac, aber ich wollte noch beisteuern mit den Glary Utilities, die ja einen Diskspace-Untersucher dabei haben. Und ich bin mir 1000% sicher, dass es WinDirStat in einer aufgepeppten, besseren Version ist.

    Unter Ubuntu bieten sich auch verschiedene Möglichkeiten an. Praktisch finde ich den Dateimanager Krusader, der eine Funktion ahnlich DiskRing gleich eingebaut hat. Im übrigen ist Krusader vlt. einer der wenigen Programme, auf die Win oder Mac-User voll neidisch sein können 😉

  29. Sehr sinnvolles Programm, vor allem für Leute die nicht gerade dazu neigen ihre Dateien nach einem System abzulegen. Ich brauchte so ein Programm bisher sehr selten, trotzt eher kleiner Festplatten.

  30. schade, diskring kann man nicht downloaden…

    edited: geht doch!

  31. sorry, doch nur der sourcecode! Jemand ne Idee, wie ich das zum Laufen bringe?

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