Überall sind App-Hersteller und Betriebssystemanbieter der Meinung, dass „Digitales Wohlbefinden“ wichtig sei. Sich selber regulieren. Auf sich achten. Schauen, dass man nicht zu lang auf Instagram den Menschen zuschaut, die ein falsches Lebensbild suggerieren. Ja ja, lobenswertes Ziel.
Aber mal ehrlich: Wer von den wirklich abhängigen Smartphone-Zombies würde so etwas nutzen? Und mit abhängig meine ich nicht starke Nutzung, sondern echt Leute mit FOMO (fear of missing out) und Entzugserscheinungen. Richtig, bestimmt nutzt das keiner von denen. Von daher sehe ich solche Werkzeuge immer als nett an, mehr aber auch nicht.
iOS hat den Spaß bereits in der iOS 12 Beta, Google hat es mit der Veröffentlichung von Android Pie (Android 9) nicht geschafft, die Lösung fertigzustellen. Aber: Man kann sich für eine Beta eintragen, Pixel-Smartphone und installiertes Android P vorausgesetzt.
Muss man wirklich? Nein. Also zumindest nicht eintragen beim Beta-Programm, denn mittlerweile findet man die APK online, falls ihr mal selber reinschauen wollt, wie lange ihr welche Apps nutzt und so. Nistet sich in die Einstellungen des Systems ein und ist englischsprachig.
