Devolo AG soll Insolvenz angemeldet haben

Netzwerk- und Smart-Home-Hardware von Devolo kennen unsere Leser bestimmt. Das 2002 gegründete Unternehmen versprach lange Zeit Neuerungen und die Expansion bei der Smart-Home-Lösung Home Control, passiert ist da aber nur wenig. Aktiv war man eher im Bereich Netzwerk und Powerline.

Das soll nicht ausgereicht haben, berichtet das auf Onlinehandel spezialisierte Medium Wortfilter. Devolo soll insolvent sein. Man habe auch eine Bestätigung von Heiko Harbers, Gründer und CEO der Devolo AG, bekommen. Laufen soll die Insolvenz im Schutzschirmverfahren. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir gut aus dem Schutzschirmverfahren herauskommen, so Heiko Harbers. Man wolle sich neu aufstellen und restrukturieren.

Am Montag sollen die Partner von Devolo eine Information erhalten, auch soll eine Pressemitteilung veröffentlicht werden. Eine Insolvenzbekanntmachung ist derzeit nicht zu finden.

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13 Kommentare

  1. MeinNametutnichtszurSache says:

    Ups. Müssten die im Rahmen von Homeoffice nicht auch Rückenwind gehabt haben?

  2. Schade – wieder ein dt. IT-Unternehmen wahrscheinlich weniger. Mich würden mal die Gründe interessieren. Die hatten ja nicht nur Consumerprodukte, sondern auch Produkte für Infrastrukturanbieter

    • Die Consumerprodukte waren „Premium“, besonders vom Preis her. Die gleiche Technik gab es von AVM und vor allem von vielen asiatischen Herstellern (D-Link, TP-Link etc.) um ein vielfaches günstiger.

      Devolo war auch im Bereich Smart Meter Gateways aktiv, hat sich aber neulich zurückgezogen. Wir sind Lieferant in dem Thema und da wurde viel Geld verbrannt. Ist nicht der erste Hersteller der aufgibt.
      Smart Meter Gareways („intelligente Meßsysteme“) waren 10 Jahre in der Entwicklung bzw. im Genehmigungsverfahren, es wurden aber immer wieder neue Richtlinien vom BSI veröffentlicht.
      Das hat bei vielen Firmen zu enormen Entwicklungskosten geführt. Zugelassen sind 4 Unternehmen bisher…

    • 1. WiFi ist immer besser geworden.
      2. Fast jeder groessere Haushalt nutzt mittlerweile entweder mehrere WiFi Access Points oder noch haeufiger einfach einen guenstigen Repeater in der Steckdose auf halber Strecke.
      3. Verdraengung von Desktop-Computern durch mobile Geraete (Tablets, Smartphones, Notebooks).
      4. Mehr vernetzte Geraete (Smart-TV, etc.). Damit wird es attraktiver, in einen guten WiFi-Router zu investieren als fuer jedes neue Geraet einen neuen Steckdosenadapter bei Devolo zu kaufen.
      5. Wachstumspotential ausgeschoepft: Die Technik ist fertig entwickelt, nennenswerte Geschwindigkeitsspruenge sind nicht mehr drin, es lohnt sich nicht upzugraden.

  3. Dirk Rombach says:

    na hoffentlich ergeht es den Leuten besser als den ehemaligen ELSA-Kollegen. Viel Glück!

    • Devolo hat sich doch aus ehem. ELSA Mitarbeitern gegründet.. wie soll es denen denn dann besser gehen!?

  4. Mist, ich hatte Denuvo gelesen. 😉

  5. Seit der Umstellung auf VDSL 250 hat sich das Thema Powerlan bei mir erledigt.

    • Wieso? Ist dann Powerline nicht mehr möglich?

      • Wolfgang D. says:

        Im Rahmen einer Fehlersuche beim Kumpel habe ich gelesen, dass verschiedene Powerline Geräte das VDSL bis zur Unbenutzbarkeit stören können. Ich vermute Frequenzüberschneidungen, die über das Netzteil vom Router einstreuen. Radiohölle pur.

      • Nicht in unmittelbarer nähe zu Einspeisung/Fritzbox 7590, Disconnects am laufendem Band .
        Nach dem enfernen stabile 289/48 Mbit über Wochen.
        Der 7590 mit 100/40 wars egal.

        • Gut zu wissen. Wollte schon auf 250 upgraden, aber wir haben die Devolo Adapter im Haus. Dann ist das sicher keine so gute Idee 😉

          • etwas individuell. Mit Powerline direkt bei der Fritzbox Sync mit gelegentlichen Disconnects, 90Mbit.
            einige CRC-Fehler, sehr viele korrigierte DTU.

            Powerline mehrere Steckdosen entfernt oder an anderem Schutzschalter Stromkreis 117Mbit, keine Disconnects, meist 0 CRC Fehler, kaum korrigierte DTU

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