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Deutsche Telekom übergibt Handydaten an das Robert-Koch-Institut

Die Deutsche Telekom gibt Daten weiter. Alles im Sinne der Forschung. Die Daten bekommt nämlich das Robert-Koch-Institut. Dies berichtet Der Tagesspiegel. In Österreich nutzt die Regierung demnach bereits anonymisierte Mobilfunkdaten, um den Virus zu erforschen und einzudämmen. Die Daten werden aber in anonymer Form weitergegeben, so die Telekom. Die erste Lieferung umfasste laut Bericht ein Paket mit „fünf Gigabyte“. Denkt man ein wenig nach, dass man nicht konkret weiß, was in diesem Datensatz vorhanden ist, so kann man auch schwer abschätzen, ob es ein „großes Paket“ ist.

Wozu die anonymisierten Daten? Sie sollen den Forschern des Robert-Koch-Institutes neue Erkenntnisse zu der Ausbreitung und für eine bessere Eindämmung des Coronavirus liefern. „Damit lassen sich Bewegungsströme modellieren – bundesweit, auf Bundesland-Ebene sowie bis auf die Kreis-Gemeinde-Ebene heruntergebrochen“, erklärte die Sprecherin des Institutes. Ein Tracking einzelner Bürger oder infizierter Personen soll dadurch aber nicht möglich sein.

Unabhängig davon: Dass diese Zeiten andere Lösungen möglich machen, sieht man ganz gut. Home Office wird für Arbeitsplätze möglich gemacht, „für die das ja nicht geht“ – und Produktlösungen von Anbietern genutzt, die man ja „gar nicht benutzen darf, weil Unternehmen aus XYZ-Land dahinter steht“.

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