Deutsche Telekom: Über 100.000 weitere Haushalte können nun bis zu 100 MBit/s buchen

Die Deutsche Telekom vermeldet gerade, dass man nun rund 102.000 weiteren Haushalten einen 100-Mbit/s-Anschluss bieten kann. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

Wohlgemerkt: Das sind nun nicht neue Kunden der Telekom, sondern solche Haushalte, die den Anschluss auch nutzen könnten. Mit dabei sind Konstanz mit 20.200 Haushalten, Halle (Saale) mit 10.100 Haushalten, Bielefeld mit 8.600 Haushalten, Mössingen mit 6.300 Haushalten, Weißwasser/Oberlausitz mit 5.200 Haushalten und Schönenberg-Kübelberg mit 5.000 Haushalten.

Da ist also etwas passiert, bei mir ist es so, dass die Deutsche Telekom maximal 50 MBit/s Downstream anbieten würde. Den Ausbaustatus kann man ja auf dieser Seite einsehen, bzw. überprüfen, was die Telekom konkret wo anbietet.

Abschließend eine Übersicht über die Kommunen, die aktuell mit bis zu 100 MBit/s versorgt wurden, wobei das alles auch nicht ganz aussagekräftig ist, wenn man sieht, dass riesige Ballungszentren auftauchen, da muss man dann also doch lieber explizit einen Check machen, was konkret anliegt.

Altlandsberg, Aumühle, Bad Muskau, Berlin, Bielefeld, Bielefeld-Sennestadt, Booßen, Burglengenfeld, Dahme, Dippoldiswalde, Döbern, Dortmund, Ehrenfriedersdorf, Ennepetal, Erfurt, Fehmarn-Burg, Flensburg, Frankfurt/Oder, Freiberg, Gehren, Geislingen, Gemünden, Gersdorf, Grafing, Großenbrode, Hagen, Haina, Halle (Saale), Hannover, Hattingen, Herbertingen, Hilter, Hornow-Wadelsdorf, Immendingen, Kamen, Kissing, Köln, Köln-Porz, Konstanz, Lauchhammer, Leonberg, Lichtenau, Lüdinghausen, Mainleus, Marpingen, Mössingen, Mühlingen, Neugersdorf, Nürnberg, Oldenburg, Potsdam, Reichenbach/OL, Renningen, Schalkau, Schönenberg-Kübelberg, Spraitbach, St. Wendel, Sulzbach, Überlingen, Völklingen, Weißwasser OL, Wettin-Lobejün und Wickede.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Während ein guter Freund von mir schon seit knapp 10 Jahren eine 1000 Mbit/s-Leitung hat in seinem schwedischen Wald-Ferienhaus (kein Scherz), tümpeln wir hier noch mit Geschwindigkeiten aus dem Mittelalter herum. Ich wohne mitten im Ruhrgebiet. Hier gibt es Straßen bzw. Stadteile, die gerade mal mit max. 10-30 Mbit/s versorgt werden können – und das im Jahre 2019. Will nur damit klarmachen, dass man in der Hinsicht noch nicht mal die Zustände aus der ländlichen Region als Beispiel nennen muss. Diese Zustände sind in Großstädten bzw. Ballungszentren auch vorhanden. Traurig, aber wahr.

    Wer das im Jahre 2019 immer noch als „nicht wichtig“ oder „reicht doch“ einstuft, der hat so vieles nicht verstanden.

    • Ich habe in meinem 2000 Einwohner Ort seit 2005 ftth im Haus und bin nur zu geizig 1 Gbit zu buchen.
      Hier wurde die Kommune frühzeitig selbst aktiv.
      Wie in Schweden der Staat.
      Die Merkel Jahre sind bezüglich Infrastruktur und Digitalisierung verlorene Jahre. Nur geht mir euer ständiges Gejammer auf die Nerven während ihr mehrheitlich für Union und SPD gestimmt habt. Grüne, FDP oder meinetwegen Piraten, es gibt Parteien verschiedenster Färbung die für ftth eintreten würden. Gewählt werden die immer gleichen „wir müssen die Menschen mitnehmen und jetzt zur Sacharbeit zurückkehren“ Pappnasen.

  2. Kurz geschaut ob es im Dorf meiner Eltern in Thüringen eine Veränderung gibt, natürlicht nicht. Seit Jahren maximal 2 Mbit + 16 Mbit via Hybrid.

    Währenddessen ich in Südamerika (Chile), mitten auf dem Dorf, seit 5 Jahren einen FTTH Anschluss habe und generell massiv ausgebaut wird. In Deutschland wird komplett die Zukunft verpennt.

    • Mach mal bitte einen Speedtest.
      In Chile wird der Glasfaserausbau auch ernsthaft vom Staat unterstützt und Telefonica baut aus. Chile ist für die Spanier ein wichtiger Markt.

      Aber trotzdem sind die Menschen dort unzufrieden und gehen massenhaft auf die Straße.

  3. Es ist ein Trauerspiel und die Telekom versucht das auch noch als Erfolg zu vermelden.
    Interessanter Artikel hierzu von Sascha Lobo, warum Deutschland stark auf Kuperkabel, anstatt auf Glasfaser setzte.
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/deutschland-warum-unsere-handynetze-so-schlecht-sind-kolumne-a-1297362.html
    Spoiler: Der Postminister hielt bis kurz vor seiner Vereidigung noch Anteile an einer Firma die *trommelwirbel* Kupferkabel herstellte!

    • Naja.
      Die Realität ist deutlich weniger kompliziert.

      1) hatte die Bundespost das weltbeste Kupferkabelnetz aufgespannt, das war für ADSL wie gemacht und der Speed reichte ja auch viele Jahre, ftth hat auch in Südkorea nicht mit 40 Gigabit angefangen, umgekehrt ist auffällig, dass besonders gut mit ftth versorgte Staaten meist ein relativ schlechtes Telefonnetz hatten, da zwingt sich die Modernisierung mit ftth dann eben auf

      2) ist die Regulierung sehr von diesem Status Quo her gedacht worden, das Kupfernetz war ja da also brauchte man keine zusätzlichen Leitungen, sondern musste die Preise der Telekom drücken. Das sorgt für mehrere Probleme. Für inzwischen sehr große Reseller wie 1&1 ist es betriebswirtschaftlich sinnvoller Leitungen der Telekom zu bundesweit fixen Preisen einzukaufen und daraus fertige Pakete für Endkunden zu schnüren als selbst bundesweit richtige Leitungen in Millionen Haushalte zu legen, umgekehrt hat die Telekom keinen Anreiz das zu tun weil die Bundesnetzagentur sie sofort zwingen würde das Netz wieder zu fixen Behördenpreisen an die ganze Konkurrenz zu öffnen (zentrale Triebfeder des Kapitalismus ist aus Investitionen einen Vorteil im Wettbewerb zu erhalten)

      3) zusätzlich könnte der Staat zwar Ausbau fördern, die Politiker die die Menschen so gerne mitnehmen wollen sagen aber, es brauche ja nicht an jeder Milchkanne Glasfaser, was auch immer das heißen soll, danke Boomer…

    • Das was Hr. Lobo – Mr. Ichweißallesbesser – erzählt ist nichts neues. Was Hr. Lobo nicht erzählt. Vor ca. 28 Jahren hat man in der ehm. DDR Glasfaser ausgerollt. Und jetzt. Jetzt reisst man es raus. Weil es – so die Aussage – für die heutige Glasfasertechnik nicht zu verwenden ist. Sprich, hätte man vor 40 Jahren, schon Glasfaserkabel verbaut, gäbe es heute keine Garantie, dass diese heutigen Technologien unterstützen würde.

      • GooglePayFan says:

        So sieht es aus.
        Es wurde erst ca. 1993 ein Mantel für die Glasfaser(fasern) entwickelt, der länger als 20 Jahre hält.

        Wenn in den frühen 80ern also statt TV-Kupferkabel überall Glasfaserkabel verlegt worden wären, dann hätten wir davon heute gar nichts….

    • Es lohnt sich, die im Artikel verlinkten Quellen etwas genauer anzuschauen.

      Es geht um die PKK („Projektgesellschaft für Kabelkommunikation“), deren Geschäftszweck der Aufbau von Kabelnetzen war. „Zufällig“ hatte der Postminister dann die Idee, dass solche Aufgaben auch von der Privatwirtschaft (und nicht mehr nur von der Bundespost) übernommen werden können. Was ganz offensichtlich Fragen aufwirft…

      Was die PKK allerdings nicht war (und was von den Quellen auch nicht behauptet wird): die PKK war kein Kabelhersteller. Laut Artikel waren Kabelbauer an der PKK mit beteiligt. Kabelbauer sind aber keine Kabelhersteller sondern Bauunternehmen, die Kabelnetze bauen (also insbesondere Tiefbauunternehmen).

      Sascha Lobo wärmt hier also nur alte in Internetforen gerne verbreitete „Urban Legends“ auf. Die Quellen belegen aber nicht das, was er behauptet.

  4. Alex (der Echte) says:

    Hier kleines Dorf mit 250 Vectoring und kommerziell 10.000 verfügbar. Man braucht nur den richtigen Bürgermeister 😉

  5. Mein Haus steht in einem kleinen Dorf am Rande des Schwarzwaldes. Wir haben via Vectoring 100 Mbit, theoretisch wären laut Telekom 250 Mbit möglich. Glaube wir hatten viel Glück. Bei vielen anderen Themen ist unser Ortschaftsrat/Gemeinderat weit weniger agil… 🙂

  6. Die monatlichen Telekom-Meldungen erinnern an die Aktuelle Kamera.
    Aber diese Jubelmeldungen haben ihre Berechtigung – wenn 56k* ausreichend ist, dann sind 100M die Zukunft.
    *Laut Bundesnetzagentur.

  7. Es wäre schön wenn bei der Telekom wenigstens die Online-Ausbaukarte stimmen würde! Tut sie aber nicht.

    Die hier erhätliche: https://www.telekom.de/zuhause/netz/netzausbau-informationen – eigentlich sehr praktische – Karte soll laut Webseite zeigen: „die bereits ausgebauten Gebiete sowie die aktuellen Baumaßnahmen mit einem Vorlauf von ca. 3 Monaten.“

    Stimmt bloß leider nicht!!! Wenn man aktiv (manuell) Adressen prüft oder sich für eine Benachrichtigung angemeldet hat wann schnelleres Internet zur Verfügung steht kriegt man die Meldungen BEVOR der Bereich auf der Karte jemals als „Ausbau in den nächsten 3 Monaten“ erscheint. Ich habe z.B. ganz konkret gerade eine Adresse wo die Telekom mir einen Supervectoring Start zum 09.12. angekündigt hat und auf der Karte sieht man davon NICHTS. GAR NICHTS.

    Oder man merkt plötzlich in den DSL Statistiken der Fritz!Box dass auf Vectoring umgeschaltet wurde und schaut DANN in die Karte und sieht „oh, es soll demnächst ausgebaut werden“ obwohl es bereits passiert ist. Wirklich schade dass diese eigentlich tollte Ausbaukarte in vielen Fällen entweder nicht stimmt oder ein Datenmaterial hat was circa 3 Monate HINTER dem aktuellen Stand ist obwohl sie eigentlich anzeigen sollte was in den KOMMENDEN drei Monaten passieren wird…

  8. Was soll ich dazu sagen? Hier im Ort (25.000 Einwohner innerstädtisch) kommt die Deutsche Glasfaser nicht weiter, weil wir in einigen Stadtgebieten nur 20 % Quote erreichen. Diskutiert mal mit technikfeindlichen Mitbürgern zur Sinnhaftigkeit des GF-Ausbaus. Und nein, dabei handelt es sich nicht nur um Rentner. Es sind alle Altersstufen vertreten.

    • „technikfeindlichen Mitbürgern“ – vielleicht sind es auch ökonomische Gründe. Nicht jeder will 70€ und mehr ausgeben, wenn er nur 10Mbit benötigt.

      • Als bei uns ausgebaut wurde, musste man gar nichts zahlen. Nur zustimmen das der Glasfaseranschluss ins Haus gelegt werden darf (kostet normal um die 800€) und für 12 Monate einen Vertrag bei der Telekom abschließen. Viele haben es nicht machen lassen. Dazu sag ich nur: Deppen. Später zahlt man dafür.

      • Nein, wir reden beim 300 MBit-Tarif über durchschnittlich 35,00 in der Mindestvertragslaufzeit bei kostenlosem Hausanschluss. Nach 24 Monaten steht es ja jedem frei, wieder auf Kupfer zurück zu gehen. Der Hausanschluss bleibt ja.

  9. Wir haben seit diesem Sommer FTTH von der Telekom. Hab selbst aber nur den 250er Tarif gebucht. Die Telekom hat nur unseren Ort ausgebaut, die Nachbarorte nicht. Die haben noch max 16.000er Leitungen. Unser Bürgermeister hat nichts angestoßen o.ä. die Telekom ist von sich aus auf ihn zu gekommen und hat nach einem Ausbau gefragt. Manchmal hat man auch Glück 🙂
    Nichts desto trotz ist es erbärmlich wie weit Deutschland hinterher hinkt. Aber das haben wir halt auch unseren fähigen CSU Verkehrsministern zu verdanken die sich lieber um Dieselautos kümmern (Andi B Scheuert, Alex Doofbrindt, usw…)

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