Deutsche Telekom: StreamOn Social&Chat offiziell

Wir berichteten bereits vorab aus uns vorliegenden Dokumenten, dass die Deutsche Telekom eine neue StreamOn-Kategorie vorstellen wird. Sie hört auf den Namen StreamOn Social&Chat. Mit der Option StreamOn Social&Chat wird der Datenverkehr, der durch die Nutzung von Messenger-Apps oder Apps sozialer Netzwerke der StreamOn-Partner entsteht, nicht auf das Datenvolumen angerechnet.

Zum Start nehmen folgende Partner teil: Facebook, Snapchat, Instagram, Twitter, YouTube, Tinder, Facebook Messenger, WhatsApp und Telegram. Ausgenommen sind Telefonie und Videotelefonie.

Heute hat die Deutsche Telekom die Option für Bestandskunden scharf geschaltet, sie können StreamOn Social&Chat zu einem bestehenden Vertrag hinzubuchen oder einen neuen Tarif auswählen. Falls euch das Ganze interessiert, dann findet ihr alle Informationen dazu hier.

Bucht der Kunde die Option im Zeitraum vom 18.06.2019 bis 05.09.2019, dann kann der Kunde diese für volle 24 Monate als Aktions-Option kostenfrei nutzen. Die Aktions-Option endet automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich, so die Deutsche Telekom.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Top, vielen Dank für den Hinweis. Gleich mal gebucht!

  2. Seh ich das richtig dass der Vertrag sich dann um 24 Monate verlängert?
    „Mindestlaufzeit 24 Monate.“

    • Nein, das hat die Telekom nur extrem unglücklich formuliert. Könnte meinen man hat 39,85 € BEreitstellungsgebühr und 24 Monate Laufzeit. Das gilt aber für den erforderlichen Mobilfunk-Vertrag.

  3. Die Informationen seitens Telekom sind sehr dünn. Es heißt ja, das Audio- & Videotelefonie nicht inbegriffen ist über die Apps. Wie sieht es denn z.b aus mit der Live-Broadcasting-Funktion in der FB-App? Oder das Anschauen von Videos über die FB-App? Mich würde mich genau interessieren, was inbegriffen und ausgeschlossen ist.

  4. Roca de la Montana says:

    Da fehlt noch die gute alte MMS
    O.k. ist nur als Scherz gemeint!

  5. Auf der offizellen Seite steht gar nix von Instagram und Youtube?

  6. TelekomNerd says:

    Siehe Webseite:
    Angerechnet werden jedoch Daten von Videostreams, das Laden von Covern, Werbung, Spiele und sonstige Inhalte, die nicht zum reinen Streaming dieser Dienste gehören.

    Top finde ich das mit der Werbung!

  7. Youtube hier zu nennen, obwohl Videostreams trotzdem angerechnet werden ist ja etwas unnützt. YT ist nun mal eine Video-Plattform.

    PS: hier wurde wohl Copy&Paste genutzt…StreamOn Music…
    „Sofern das Inklusiv-Volumen des Basistarifs durch anderweitige Datennutzung verbraucht und die Bandbreite auf max. 64 KBit/s im Download und 16 KBit/s im Upload beschränkt wurde, gilt die Bandbreitenbeschränkung auch für StreamOn Music.“

    • Der C&P Fehrler geht ja noch.
      OTELO hat gestern kurzzeitig ein neues Layout ausprobiert und dann war in jedem zweiten Feld nur „Lorem ipsum…“ zu lesen

    • @Denny:
      Nein! Die Videostreams sind bei YouTube und Twitch bei der StreamOn Social & Chat-Option inbegriffen. Da gab es heute im Laufe des Tages schon genügend Aussagen von der Telekom. Die Aussage mit den Videostreams gilt nur für die reinen Social-Media-Plattformen wie z.b Facebook – nicht für die Videoplattformen.

  8. Wir wechseln demnächst mobil zur Telekom. StreamOn hab ich auf Nachfrage abgelehnt. Wie gesagt… ich bin da skeptisch bei diesen ganzen StreamOn Angeboten. Nicht nur, weil ich da eine schleichende Aushöhlung der Netzneutralität befürchte – und nicht unterstützen möchte – sondern auch, weil ich das ungute Gefühl habe, die Telekom plant damit irgendwas, was nachher nicht mehr so lustig ist. Ich meine, kommt es außer mir niemandem seltsam vor, dass die Telekom was verschenkt*? Seit wann verschenken Unternehmen was?

    *Bzw. so günstig anbietet, dass es zu schön ist um wahr zu sein. Siehe Thematik MS Windows 10 Pro Lizenz für 2,50€.

    • Der Vergleich hinkt aber gewaltig…

      Und von „verschenken“ würde ich bei den Telekom-Preisen auch nicht unbedingt reden. Die bieten halt einen zusätzlichen Service mit (für mich) hohen Mehrwert. Einer der Gründe warum ich mich überhaupt für die Telekom entschieden habe. Also eher Werbe-/Servicemaßnahmen als Verschenken.

      Das Thema Netzneutralität ist wieder was anderes. Das würde den Rahmen hier glaube ich sprengen…

      • Ich wechsel wegen der Netzqualität, Serviceleistungen… Da entstehen eben Kosten und die bin ich bereit zu zahlen. Ist beim DSL seit Jahren auch der Fall. Und ich bin zufrieden.

        Und so anders ist das Thema Netzneutralität nicht. Da gibt es hier schon eine Verbindung. StreamOn für Musik.
        Es werden nur die Musik-Bits von Drittanbietern weiterhin ungebremst durchgeleitet, die im StreamOn Angebot enthalten sind. Wenn ich nun meine Musik vom heimischen Server streamen möchte, weil ich keinen Drittanbieter zusätzlich bezahlen möchte, werden diese Musik-Bits benachteiligt: Sie werden nach Verbrauch meines regulären Volumens gebremst. Die einen Musik-Bits muss ich also bezahlen, die anderen nicht. Allein schon, weil damit die Möglichkeit gegeben ist, dass eine Kaufentscheidung zu Gunsten eines bestimmten Drittanbieters und somit zur Ungunst eines anderen Drittanbieters beeinflussen kann, betrifft das die Netzneutralität. Sicher, man kann da jetzt trefflich drüber diskutieren und auslegen. Aber wie heißt es so schön: Wehret den Anfängen. Rechtlich ist die Telekom dank gut bezahlter Anwälte und Lobbyisten auf der sicheren Seite. Und dank der gut bezahlten Anwälte und Lobbyisten wird das auch so bleiben. Denn die einen werden stetig wie ein Tropfen den Stein höhlen, damit im Falle einer Klage die Anwälte leichtes Spiel haben. Und so wird es weiter gehen. Und ich tippe, so viel Lobby muss die Telekom bei Politikern gar nicht betreiben.

        • Alexander Lang says:

          Das ist doch überhaupt nicht wahr. Die Daten an sich werden alle gleich behandelt. Im Gegenteil: In manchen Tarifen werden die Qualitäten runtergesetzt damit es in den StreamOn Tarif passt. und das passiert auch nur wenn der Stream von einer IP Adresse von z.B. YouTube stammt, dann stoppt auch der Zähler. Wenn du jetzt von zuhause aus streamst, dann läuft der Zähler ungebremst weiter.
          Was es mit anderen Diensten macht die nicht im Stream On sind, da bin ich ganz auf deiner Seite aber beim Rest muss ich widersprechen

    • Das ist doch nur ein rechtlicher Trick mit dem „schenken“. Sollte Stream On verboten werden, so hat der Kunde kein Sonderkündigungsrecht. Etwas, das man dem Kunden umsonst gibt, kann man ihm auch einfach wieder weg nehmen.
      Ohne Stream On wäre die Telekom uninteressant für mich. Vodafone bieten oftmals bei Aktionen zum gleichen Preis das doppelte Volumen an, das kann die Telekom nur mit Stream On ausgleichen. Bisher habe ich locker 5GB von meinen 6 GB im mont für Instagram verbraucht.. das hat heute ein Ende.

      • Was auch immer die Telekom vor hat, sie füttert die Kunden nach dem Lehrbuch an. Wenn es alle lieb gewonnen haben, will es auch (vermutlich fast) keiner mehr hergeben und akzeptiert dafür dann so ziemlich alles.
        Die Telekom hat alle Vorteile in der Hand und der Kunde kann sich nachher nur ärgern. Natürlich über die Telekom. Konnte ja keiner ahnen, dass die es nicht einfach mal nur gut gemeint hat. Iwo!

        PS: Ich habe gar nicht so viel Zeit, für einen solchen Dienst so viel Traffic zu verursachen, Respekt!

  9. Das Angebot gilt nur für neuere Privat- und Geschäftskundentarife (ab 04.04.2017). Wer einen älteren Tarif hat, muss diesen umstellen lassen (inkl. neuer Mindestlaufzeit von 24 Monaten).

    StreamOn Social&Chat ist wie im Artikel beschrieben für 24 Monate kostenlos und endet dann automatisch. Erst wenn man eine Verlängerung beauftragt, kostet es 5 Euro monatlich extra.

    Ich habe die Option eben über die Geschäftskundenhotline selbst gebucht und die Freischaltung erfolgte in wenigen Minuten (Bestätigung per SMS).

    • Hm, waren due damals wegen Netzneutralität mit dem Angebot unter anderem nicht nur deshalb bei den Regulierungsbehörden durchgekommen, weil es umsonst ist?
      Jetzt soll es also doch kosten…
      Schlau gemacht, schön das Inklusivvolumen klein halten und dann alles extra bezahlen lassen.
      Vertrag + Stream on Music + Video + Social …

  10. Ich finde es langsam einfach nur noch affig. Im Prinzip sind doch nur noch Downloads/normales surfen und VPN ausgenommen. Das ist in meinen Augen einfach ein riesen Mist. Ich kann zwar sonst nicht viel positives über o2 sagen, aber deren Modell gefällt mir doch deutlich besser. So einen Murks wie hier in Deutschland haben die noch nicht mal in den Staaten. Warum bieten sie nicht einfach unterschiedliche Datenraten zu unterschiedlichen Preisen an..

    • Ein wichtiger Grund scheint zu sein, dass die Anbieter so Roamingkosten sparen, denn Stream On gilt nur in Deutschland und die Tarife werden halt weiterhin recht niedrige Volumen haben, die auch im EU Ausland genutzt werden können.

  11. Was nicht verschwiegen werden sollte ist die Tatsache, dass man mit der Beauftragung von StreamOn der Telekom DPI erlaubt. War für mich der Grund, StreamOn Social&Chat letztendlich doch nicht zu buchen.

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