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Deutsche Telekom: Smartphone-Diebstahl soll dank öffentlicher Sperrlisten für IMEI-Nummern komplizierter werden

Wie die Deutsche Telekom informiert, plane das Unternehmen gemeinsam mit dem Partner Camelot Innovative Technologies Lab, Smartphone-Diebstahl eine ganze Spur uninteressanter zu machen, den „Handy-Dieben mit Hightech den Spaß verderben“ heißt es dort.

Aktuell teste das Unternehmen ein neues Sperrverfahren für als gestohlen gemeldete Handys, bei der die IMEI-Nummern der geklauten Geräte auf eine interne Sperrliste gesetzt werden und der vermeintliche Dieb somit keine Chance mehr hat, sich mit dem Gerät im Netz der Deutschen Telekom einzuwählen. Dieser kann mit der SIM eines anderen Providers aber natürlich weiterhin das „Problem“ umgehen.

Daher möchte die Telekom im Rahmen der Initiative „SAP Co-Innovation Program on Blockchain“ die selbstentwickelte Anwendung „Global IMEI Storage and Services“ testen und weiter etablieren. Die Idee setzt auf eine dezentral geführte Sperrliste der IMEI-Nummern gestohlener Geräte, welche dann auch anderen Partner, wie Netzbetreibern zur Verfügung steht.

Kaufinteressenten könnten mithilfe der Liste bereits im Vorfeld prüfen, ob ein zum Verkauf angebotenes Gerät eventuell als gestohlen gemeldet worden ist, so die Telekom. Dazu bedarf es aber natürlich der IMEI, die sicherlich nicht jeder Verkäufer so ohne weiteres preisgibt. Der vorgestellte Dienst basiert auf der SAP Cloud-Plattform Blockchain und wird erstmals öffentlich auf der SAP-Jahreskonferenz SAPPHIRE in Orlando präsentiert.

Die Blockchain-Technologie beruht auf dezentralen Datenbanken, die von mehreren Partnern betrieben werden. Alle Transaktionen innerhalb der Datenbanken werden in fortlaufenden Transaktionsketten unveränderlich dokumentiert. Da die jeweiligen Partner die Daten gemeinsam verwalten und verifizieren, schafft diese Vorgehensweise höchste Transparenz.

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